BüSo-Kandidaten stellen sich vor: Landtagswahl. Matthias
Kraume kandidiert auf der Landesliste der BüSo zur Landtagswahl in
Nordrhein-Westfalen.
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Träumen Sie nicht auch von einer gut bezahlten
Arbeit, von
der man sich nicht nur einen Urlaub, ein Auto oder gar ein eigenes Haus
leisten
könnte, sondern die auch noch Spaß macht? Träumen Sie nicht davon, ohne
Sorge,
sondern mit Freude an die eigene oder an die Zukunft der Kinder zu
denken?
Nein? Dann liegt das meistens daran, daß wir uns in der heutigen Zeit
gar nicht
mehr trauen, von so etwas zu träumen. Doch ich denke, in einer gesunden
Gesellschaft sollte man nicht nur davon träumen dürfen, sondern man
sollte
diesen Traum auch leben können.
Warum ist das Bild, das wir von den Möglichkeiten
unserer
Gesellschaft haben, so verzerrt und schlecht? Warum greift ein Herr
Westerwelle
den Sozialstaat und die Schwächsten in der Gesellschaft an und warum
reden alle
nur noch von einem Wohlfahrtsstaat? – Ach ja, weil die Arbeitslosen
einfach nur
keinen Bock haben, zu arbeiten und der „Wohlfahrtsstaat“ eigentlich nur
dafür
da ist, diese Arbeitsscheuen auf Kosten der Arbeitenden
durchzuschleppen.
Ist das wirklich so? Die Leser der Neuen
Solidarität
und die Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) wissen,
daß die
heutige Krise auf den Fehlern der Vergangenheit beruht und das System
zum
Scheitern verurteilt ist. Was wir jetzt erleben sind die Auswirkungen
dieser
Fehler, und das bezeichnendste Symptom des Verfalls ist die Tatsache,
daß wir
einen Vizekanzler Westerwelle haben, der den Sozialstaat haßt, dem er
vorsteht.
Wir sollten uns nichts vormachen. Wenn man sich die
Finanzwelt betrachtet, sehen wir, daß es rapide bergab geht. Von der
Wirtschaft, wenn man überhaupt noch von einer produzierenden Wirtschaft –
dem
Kern unserer Gesellschaft – sprechen kann, ist zwar hier und da noch ein
Strohhalm zu sehen, aber die Ausdünnung und die Vernachlässigung unserer
Infrastruktur und die mangelnden Investitionen in neue Technologien
hinterlassen zusammen mit dem Niedergang der klassischen Kultur tiefe
Spuren.
Ein grundlegender Umschwung
So muß es nicht sein. Allein wenn man nach Asien
blickt und
dort den Aufbauwillen der Menschen sieht, kann man zwar Angst vor dem
eigenen
Zurückbleiben bekommen, doch gleichzeitig entsteht Optimismus, daß sich
wenigstens ein Teil der Welt den Willen zum Überleben bewahrt hat. Im
Grunde
müssen auch wir nicht zurückbleiben, obwohl unsere Nation noch nicht
genau
weiß, wie sie das anstellen soll. Auch Asien steht vor einem
zusammenbrechenden
Finanzsystem, das durch ein neues Kreditsystem ersetzt werden muß. Wir
müßten,
bevor wir uns überhaupt erst erneuern können, zusätzlich noch den grünen
Zukunftspessimismus aus dem Weg räumen. Dann wäre die Bahn frei und wir
könnten
mit neuem Schwung unsere Schienen, Straßen und Autobahnen nicht nur
erneuern,
sondern durch den Transrapid und andere Technologien erweitern. Das
Leben darf
nicht immer schwieriger, sondern es muß durch die technologischen
Errungenschaften unserer Zeit immer leichter werden. Gerade der Weg, der
zu
diesen Errungenschaften führt, stärkt und baut unsere geistigen und
seelischen
Kräfte auf.
Die BüSo arbeitet mit der LaRouche-Bewegung
weltweit an
diesem Ziel. Wir kämpfen für eine Ablösung des jetzigen Finanzdebakels
durch
ein Abkommen zwischen den verbleibenden großen Nationalstaaten Rußland,
China,
Indien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit LaRouches Kampagne
für eine
globale Glass-Steagall-Reform (siehe [url:"http://www.larouchepac.com]www.larouchepac.com) und ein
Wiederaufbauprogramm, wie es Franklin D. Roosevelt in den USA mit dem
New Deal
in den 30er Jahren in Gang gesetzt hatte, müssen wir heute erneut eine
Grundlage schaffen, um allen Menschen auf diesem Planeten eine Zukunft
zu
garantieren.
Wir in Deutschland wissen durch das
Wirtschaftswunder nach
dem Krieg im Grunde ganz genau, wie wir einen Aufschwung erzeugen
können.
Vorrangiges Ziel muß es sein, Deutschland – und besonders auch
Nordrhein-Westfalen wegen seiner historisch gewachsenen
Industriestruktur – auf
eine neue, produktive Zukunft vorzubereiten. Genau hier muß der
Strukturwandel
im Ruhrgebiet ansetzen. Das ist der Weg, die zunehmende Verwahrlosung
der
Jugend aufzuhalten und für die Menschen eine sichere und stabile Umwelt
zu
schaffen. Wir brauchen endlich eine Abkehr von der Schulreform, wie sie
unter
Willy Brandt begann und unser Schulsystem von einem der erfolgreichsten
Bildungssysteme zu einem drittklassigen Problemfall hat verkommen
lassen. Auch
NRW-Ministerpräsident Rüttgers hat am Abbau unseres Schulsystems aktiv
mitgeholfen:
In den 90er Jahren sagte er als Bundesminister für Bildung,
Wissenschaft,
Forschung und Technologie, das Humboldtsche Bildungssystem – das
weltweit
erfolgreichste Bildungssystem und einer der Gründe dafür, daß
Deutschland
einmal das Land der Dichter und Denker war – sei tot.
Es gibt also genug Gründe, eine neue
Landesregierung zu
wählen, und die BüSo weiß, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen,
damit
Nordrhein-Westfalen wieder eine Zukunft hat.
Legen Sie die Meßlatte für den Erfolg unseres
Bundeslandes
hoch an. Wir können uns weitere fünf Jahre Industrieabbau und Zerstörung
unserer Lebensgrundlage nicht leisten.
Deshalb wählen Sie die BüSo und mich in den Landtag
und
verändern Sie so das Gesicht des einstigen Industriestandortes zu einem
neuen,
modernen Technologiestandort!
Ihr Matthias Kraume
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