Klima-Gipfel in Kopenhagen muß abgesagt werden!
28. November 2009 •

Von Helga Zepp-LaRouche

Der Klimagipfel in Kopenhagen, der vom 6. bis zum 18. Dezember stattfinden soll und an dem 193 Staaten, etwa 65 Regierungschefs und bis zu 20.000 Delegierte teilnehmen sollen, basiert auf einem gigantischen Schwindel und muß sofort abgesagt werden - und dies nicht nur, um die erheblichen Kosten für diese neumalthusianische Propagandaveranstaltung einzusparen, deren wirklicher Zweck darin besteht, eine faktische Weltregierung einzurichten.

Nachdem sich in der letzten Zeit fast 1000 Wissenschaftler von der These des IPCC über die angebliche vom Menschen verursachte Klimaerwärmung distanziert haben, sind jetzt die skandalösen Manipulationen, die Hacker aus dem E-Mail-Verkehr von „Wissenschaftlern" der Klima-Forschungsabteilung (CRU) der East Anglia Universität in Großbritannien zu Tage gefördert haben, der letztendliche Beweis für den Klimaschwindel, falls es dessen noch bedurft haben sollte.

In Wirklichkeit zeigen die unveränderten Rohdaten aus sieben Langzeitwetterstationen wenig oder keine Veränderung während der letzten 150 Jahre. Die Hälfte der Stationen zeigt eine leichte Abkühlung an, und seit rund 10 Jahren findet im Gegenteil eine globale Abkühlung statt. Was also steckt hinter dieser enorm aufwendigen Kampagne?

Die Antwort ist klar: Von allen möglichen Profiteuren einmal abgesehen, die im CO2-Emissions-Handel eine neue Möglichkeit zum Abzocken der Bevölkerung sehen, ist es im wesentlichen die Politik des Britischen Empires, oder genauer gesagt von Prinz Philip, der wiederholt öffentlich gesagt hat, er wolle als Virus wieder geboren werden, um so effektiver zu Bevölkerungsreduktion beitragen zu können. Am 12. November erklärte der Vorstandschef von Prinz Philips WWF gegenüber Reportern: „Wir halten es für fundamental, daß der [US-]Präsident nach Kopenhagen geht, um anderen Staatsführern ins Auge zu schauen, unsere Entschlossenheit als Land zu vermitteln und ihre zu sichern." Und prompt kündigte Obama entgegen früherer Erklärungen an, er werde am 9. Dezember in Kopenhagen sein.

Eine Ungeheuerlichkeit ist zudem, daß eine offizielle UN-Organisation, der UN-Fonds für Bevölkerungs-Aktivitäten (UNFPA), und die dänische Regierung die Frage der Bevölkerungsreduktion offiziell auf die Tagesordnung setzen wollen.

Laut der dänischen Zeitung Berlinske Tidende räumte die dänische Entwicklungsministerin Ulla Toerness den kontroversen Charakter dieses Vorschlages ein, der in mehreren Staaten noch ein großes Tabu darstelle. Aber da es nun mal ein Zusammenhang gebe zwischen Bevölkerungswachstum und Klimawandel, habe dieser Vorschlag auch die vollkommene Unterstützung des dänischen Premierministers.

Die britische Organisation Optimum Population Trust (OPT), die für eine weltweite Bevölkerungsreduktion kämpft, behauptet in einer Studie, eine der besten Möglichkeiten, die sogenannte „globale Erwärmung" zu bekämpfen, bestehe darin, Geburten zu verhindern, denn es sei ein weitaus billigeres Mittel gegen die „Klimakatastrophe", die Geburt neuer „Umweltverschmutzer" zu verhindern, als erneuerbare Energiequellen anzuschaffen. Der Studie zufolge könne man mit Ausgaben von 200.000.000.000 Pfund über die kommenden 40 Jahre eine halbe Milliarde Geburten und damit die Emission von 24.000.000.000 t CO2 verhindern.

Aufschlußreich ist auch die Tatsache, daß die laut Forbes-Magazin „14 reichsten Menschen der Welt" - die ihren Reichtum nicht zuletzt der Kasinowirtschaft verdanken - sich bereits am 5. Mai dieses Jahres im Haus des Präsidenten der privaten Rockefeller-Universität getroffen haben. Bill Gates, Warren Buffet, Michael Bloomberg, George Soros, Peter Petersen, David Rockefeller jr. und die anderen Teilnehmer der illustren Runde waren sich darin einig, daß das Problem des Bevölkerungswachstums die schlimmste Umwelt-, soziale und industrielle Bedrohung darstelle.

Eine weitere in einer ganzen Serie von Konferenzen, die zur Vorbereitung des Kopenhagener Gipfels dienten, war die Konferenz der Denkfabrik „Policy Network" am 5. Juni an der London School of Economics, bei der Tony Blair, dessen Verantwortung für den Irakkrieg gerade Gegenstand von Untersuchungen in Großbritannien ist, die Hauptrede hielt und betonte, man brauche eine „revolutionäre Verhaltensänderung". Alleine die Vereinigten Staaten müßten dazu ihre Emissionen auf ein Zehntel (!) des heutigen Standes reduzieren. Blair ließ keinen Zweifel daran, daß er das größte Problem darin sah, daß China „die größte Industrialisierung in Gang setzen will, die die Welt bisher gesehen hat".

Bei einer dreitägigen Konferenz in Essen unter dem Thema „Die große Transformation", die von der Mercator-Stiftung in Zusammenarbeit mit den Klimainstituten in Potsdam und Wuppertal organisiert wurde, hieß es in einem Prospekt für die Arbeitsgruppe 4: „Können freie demokratische Gesellschaften mit den Auswirkungen schwerer Änderungen im globalen Klima Schritt halten, oder können autoritäre Regime besser geeignet sein, die notwendigen Maßnahmen zu erzwingen?" Einer der Teilnehmer dieser Konferenz war der Chef des Klimainstituts in Potsdam, Hans-Joachim Schellnhuber, jüngst Gastgeber für Prinz Charles im Rahmen einer „Expertendiskussion" über Umwelt und Klimathemen im Potsdamer Institut, der auch Inhaber des höchsten englischen Ordens, des Hosenbandordens ist.

Man kann Lord Christopher Monckton nur in seiner Charakterisierung des Klimaschwindel und der Kopenhagener Konferenz zustimmen: Es sei der Versuch, eine nicht gewählte Weltregierung mit beispiellosen Machtbefugnissen zu errichten. Eine kleine, eng untereinander verbundene Gruppierung sogenannter Wissenschaftler sei nun als Betrüger und Kriminelle entlarvt. Eine neue Gruppe unter der Führung des früheren britischen Finanzministers Lord Nigel Lawson hat soeben zusammen mit einer beachtlichen Zahl weiterer Lords, Autoren und Journalisten eine neue Webseite und eine Global Warming Policy Foundation (GWPF) gegründet, die sich dem Kampf gegen diesen Schwindel widmet.

Es kann leider kein Zweifel bestehen, daß es bei dem pro-britischen Teil des internationalen Establishment einen Konsensus gibt, auf die Systemkrise des globalen Finanzsystems mit einem neuen Faschismus zu antworten, unter dem die Armen, Schwachen und Kranken weltweit zugunsten spekulativer Interessen geopfert werden sollen.

Eine solche Politik anzustreben, fällt unter die „Nürnberger Gesetze" aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Daran sollten alle denken, die an der Kopenhagener Konferenz teilnehmen wollen. Nach allem, was bisher über den Klimaschwindel zu Tage getreten ist, gibt es nur eine vernünftige Lösung: die Konferenz sofort abzusagen!

 


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