So entstand der Schwindel von der Klimaerwärmung
24. Oktober 2007 •

Schon auf einer von Margaret Mead organisierten Klimakonferenz im Jahre 1975
wurden bereits alle wesentlichen Elemente der heutigen Debatte über die
angeblich drohende Klimakatastrophe präsentiert.

Hinter dem Stichwort „Klimaerwärmung“ steckt und steckte schon immer
eine Politik zur drastischen Verringerung der Weltbevölkerung. Die
haltlose Behauptung, vom Menschen
erzeugtes Kohlendioxid würde die Erde erhitzen, die Polkappen
abschmelzen und
menschliches Leben gefährden, wurde bereits 1975 auf einer von der
einflußreichen Anthropologin Margaret Mead organisierten Konferenz im
amerikanischen Research Triangle Park aufgestellt.

Mead - deren Buch über das
Geschlechtsleben der Inselbewohner im Südpazifik aus dem Jahre 1928 sich später
als Schwindel herausstellte - versammelte auf dieser Konferenz gleichgesinnte
Fanatiker, die mit ihr ein Ziel verfolgten: soviel Angst vor einem
anthropogenen Klimawandel zu säen, daß die Industrietätigkeit weltweit gestoppt
und die Entwicklung der Dritten Welt verhindert wird. Meads Hauptmitstreiter
auf der Konferenz von 1975 waren der Klimahysteriker Stephen Schneider, der
Biologe und Bevölkerungsfanatiker George Woodwell und der heutige Vorsitzende
des US-Wissenschaftsverbandes AAAS John Holdren - alle drei Schüler des
Malthusianers Paul Ehrlich, Autor von Die Bevölkerungsbombe. Unter der
Leitung dieser Koryphäen spitzte sich die Diskussion auf der Konferenz, die am
26.-29. Oktober 1975 unter dem Titel „Die Atmosphäre: Gefahr und Gefährdung“
stattfand und von zwei Behörden der U.S. National Institutes of Health
mitveranstaltet wurde, auf die absurde Alternative zu: entweder die Menschen
ernähren oder „die Umwelt schützen“.

Mead begann die Planungen für ihre
Konferenz, nachdem sie im August 1974 an der UN-Bevölkerungskonferenz in
Bukarest teilgenommen hatte. Dort hatte sie mit der malthusianischen Sicht, zu
viele Menschen gefährdeten die Umwelt, Wissenschaftler unter Druck gesetzt. Im
Magazin Science schrieb sie 1974, damals noch als Vorsitzende des Science-Herausgebers AAAS:

„In Bukarest wurde bekräftigt, daß
das anhaltende, unbeschränkte Bevölkerungswachstum alle sozioökonomischen
Fortschritte zunichte machen wird und eine tödliche Gefahr für die Umwelt
darstellt... Die früheren extremen Ansichten, daß soziale und wirtschaftliche
Gerechtigkeit allein den Bevölkerungszuwachs irgendwie aufhalten und daß die
bloße Bereitstellung von Empfängnisverhütung die Bevölkerung genügend
verringern könne, wurden widerlegt.“1

Auf Meads Konferenz vor 32 Jahren
geht praktisch jedes Horrorszenario im Arsenal der heutigen Klimaschwindler
zurück. Die Wissenschaftler wurden schon damals aufgefordert, „Fakten“ zu
liefern, die der Klima-Panikmache Glaubwürdigkeit verleihen und den politischen
Entscheidungsträgern die nötigen „Entscheidungshilfen“ liefern.

In den 70er Jahren war noch die
globale Abkühlung, eine drohende „neue Eiszeit“, in den Schlagzeilen, doch das
ließ sich nicht so leicht vermarkten, um die Bürger in den Industrienationen
zum Konsumverzicht zu bewegen. Etwas weitaus Drastischeres und Persönliches mußte her.

Eugenik und der Paradigmawandel

Meads Politik der
Bevölkerungskontrolle wurzelt zutiefst in der Nazi-Eugenikbewegung, die nach
dem Krieg unter harmloseren Bezeichnungen wie „Naturschutz“ oder „Umweltschutz“
fortgeführt wurde. So hatte Julian Huxley, Vizepräsident der britischen
Eugenikgesellschaft von 1937-44, in einem Dokument 1946 verkündet: „Auch wenn
es sicher richtig ist, daß eine radikale eugenische Politik für viele Jahre
politisch und psychologisch unmöglich sein wird, wird es für die UNESCO wichtig
sein, dafür zu sorgen, daß das eugenische Problem mit der größten Sorgfalt
geprüft und die Öffentlichkeit über das fragliche Thema informiert wird, damit
vieles, was heute undenkbar erscheint, wenigstens wieder denkbar wird.“ Huxley
selbst war damals Generaldirektor der UN-Kulturorganisation UNESCO.

In den 70er Jahren war der
Wertewandel, der die optimistische Entwicklungsperspektive von Franklin
Roosevelt und Eisenhowers Programm „Atome für den Frieden“ zunichte machte, in
vollem Gange. Die vom Club von Rom verkündeten „Grenzen des Wachstums“ wurden
der Öffentlichkeit von den Medien eingetrichtert. Besonders die Kernkraft
geriet unter Attacke, weil sie die Möglichkeit bot, eine wachsende
Weltbevölkerung fast unbeschränkt mit kostengünstiger Energie zu versorgen.
Unter dem Vorwand des Kampfs gegen den Terrorismus wurde der
Atomwaffensperrvertrag durchgesetzt, der die Entwicklungsländer von der zivilen
Nutzung der Kernenergie praktisch ausschloß.

Zum politischen Werkzeug dieser
Ideologie wurde die Rock-Drogen-Sex-Gegenkultur der „68er“. Der Mensch galt nur
noch als animalisches Wesen, als ein immer gefräßigeres Tier, das die
Ressourcen von „Mutter Natur“ aufbrauchte und den Planeten plünderte. Die
schöpferische Fähigkeit des Menschen, durch wissenschaftlichen und technischen
Fortschritt neue Ressourcen zu schaffen und durch deren Nutzung den
Lebensstandard für alle Menschen zu heben, wurde verteufelt. Vor allem die
Jugend wurde dazu verführt, Naturwissenschaft und Fortschritt abzulehnen und
den Menschen als „Krebsgeschwür“ zu betrachten.2

Margaret Mead spielte in diesem
Degenerationsprozeß eine zentrale Rolle, angefangen mit ihrer Fixierung auf die
„freie Liebe“ bis hin zu ihrer Verstrickung in Projekte der Gedankenkontrolle
(der Kybernetikgruppe am MIT) zusammen mit ihrem Ehemann Gregory Bateson, der
das Drogen-Gehirnwäscheprogramm MK-Ultra leitete.

Gefahr für die Atmosphäre?

In ihrer Hauptrede auf der
Konferenz 1975 gab Mead das Thema vor: Die Menschheit habe sich über die Jahre
auf internationale Gesetze über Land und Meere geeinigt, doch jetzt sei die
Zeit für das „Atmosphärenrecht“ gekommen - ein unverhohlener Aufruf, rechtlich
bindende Formulierungen zu finden, um das Ende des wissenschaftlichen und
industriellen Fortschritts zu rechtfertigen.

Mead erklärte: „Wir brauchen von
den Wissenschaftlern Einschätzungen, vorgelegt mit genügender Zurückhaltung und
Glaubwürdigkeit - aber gleichzeitig auch weitgehend frei von inneren
Unstimmigkeiten, die von politischen Interessen ausgenutzt werden können -, die
es uns erlauben, ein System künstlicher, aber wirksamer Warnungen aufzubauen;
Warnungen, die dem Instinkt von Tieren entsprechen, die vor dem Wirbelsturm
fliehen, vor einem harten Winter größere Vorräte an Nüssen anlegen, oder
Raupen, die auf drohende Klimaveränderungen mit der Ausbildung eines dickeren
Pelzes reagieren.“

Mead beklagte den Umstand, daß
einige Wissenschaftler in dieser Frage zurückhaltend sein könnten, um „ihrem
Ruf nicht zu schaden“. Sie meinte, das sei das heutige Gegenstück „zum Fiedeln,
während Rom brennt“.

An die Atmosphärenforscher
richtete sie eine besondere Forderung: „Ich habe eine Gruppe von
Atmosphärenfachleuten gebeten, sich hier zu versammeln, um zu überlegen, wie
die sehr reale Bedrohung der Menschheit und des Lebens auf diesem Planeten
glaubwürdig und überzeugend dargestellt werden kann, bevor die Gesellschaft der
Nationen Vorschriften für die Luft zu erlassen beginnt oder internationale
Gutachten zur Umweltverträglichkeit plant.“

In ihrer Rede betonte Mead immer
wieder, man brauche unbedingt einen „Konsens“, ein Ergebnis ohne störende
„wissenschaftsinterne Meinungsverschiedenheiten“, da diese „die Notwendigkeit
zum Handeln verwischen“ könnten.

Mead und der
Konferenzmitveranstalter William W. Kellogg (Klimaforscher der RAND Corporation
und später vom National Center for Atmospheric Research, NCAR) brachten den
Konferenzbericht später als kleines Buch heraus.3 (1976 brachten
Mead und Kellogg auch die Idee ins Spiel, CO2-Emissionen „durch die
Zuteilung von Verschmutzungsrechten an jede Nation“4 zu
kontrollieren - eine frühe Version von Al Gores Cap-and-Trade-Programm.)

In den Konferenzmitteilungen
selbst werden zwar die Redner und Berichterstatter der Sitzungen genannt, nicht
aber sämtliche Teilnehmer aufgeführt. Es wird über „Uneinigkeit“ bei den
Teilnehmern berichtet (etwas, was heutzutage in diesen Kreisen nicht mehr
geduldet wird!), doch Mead trat stets für unbedingten „Konsens“ ein. Und die
Herausgeber merken in den einleitenden Bemerkungen der Konferenzmitteilungen
an, sie hätten „etwas festgehalten, was einem Konsens sehr nahe kommt“.

Meads Progapanda-Wissenschaftler

Einige Redner der Konferenz von
1975 treten heute als führende Sprecher der Klimaerwärmung in Erscheinung:

  • Der Klimaforscher Stephen Schneider machte sich
    spätestens 1989 einen Namen, als er im Magazin Discover erklärte: „Um
    die öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen, müssen wir ein paar Schauerszenarien
    auftischen, vereinfachende dramatische Erklärungen abgeben und eigene Zweifel,
    die man hat, möglichst verschweigen. Jeder von uns muß selbst entscheiden, das
    richtige Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit und Ehrlichkeit zu finden.“5

    Schneider ist einer der
    sichtbarsten und medienwirksamsten Wissenschaftslobbyisten der Klimaerwärmung;
    er machte Aussagen vor dem US-Kongreß, spielt eine prominente Rolle im
    Weltklimarat (IPCC) und setzt die Maßstäbe, nach denen der Rat seine Meinungen
    ohne jeden Hinweis auf Unsicherheiten der Öffentlichkeit präsentiert. An der
    Stanford University bildet er neue Generationen von Klimafanatikern aus. Er ist
    ein enger Freund von Paul Ehrlich („Die Bevölkerungsbombe“) und dessen Ehefrau
    Anne Ehrlich, deren menschenfeindliches Weltbild er voll und ganz teilt.

  • John Holdren, ein weiterer Mitstreiter Ehrlichs, ist ein
    Energiefachmann aus Harvard und derzeit Präsident des US-Wissenschaftsverbandes
    AAAS. Im Dezember 2006 brachte er eine radikale Resolution zur Welterwärmung
    durch den AAAS-Vorstand, die auf der Jahresversammlung des Verbandes im Februar
    2007 bekannt gemacht wurde - die erste solche Resolution überhaupt.6
    Die Schlußfolgerungen in der Erklärung reflektierten nach Darstellung des AAAS
    den wissenschaftlichen Konsens, wie er zum Beispiel vom Weltklimarat (IPCC)
    vertreten werde.

    Holdren gehört zu einer kleinen
    Gruppe kernkraftfeindlicher „Atomexperten“, die eine technologische Apartheid
    durchsetzen wollen, und am Anfang seiner Karriere veröffentlichte er ein Buch
    zusammen mit den Ehrlichs.

  • Dr. George Woodwell, Mitglied der amerikanischen Akademie der Wissenschaften
    und Fellow der Akademie der Kunst und Wissenschaft, ist ein
    Klimaerwärmungsfanatiker, dessen öffentlichen Äußerungen auf einen
    abgrundtiefen Haß auf die Menschen schließen lassen. Dabei nimmt er es mit der
    Wahrheit manchmal nicht so genau. Woodwell arbeitet eng mit John Holdren am
    Forschungszentrum Woods Hole zusammen, das Woodwell gründete und dem Holdren
    als Direktor angehört.

    Um nur einen kleinen Eindruck von
    Woodwells Ansichten zu geben, sei hier ein Zitat aus einem Interview von 1996 angeführt:
    „Die Welt war einmal ganz leer, und sie lief im wesentlichen als eigenständiges
    biophysikalisches System ab; jetzt ist sie voller Menschen, und die Summe
    menschlicher Aktivitäten, die groß genug ist, um globale Systeme zu
    beeinflussen, führt dazu, daß sie nicht mehr richtig funktioniert.“7
    Er führt Klimawandel und Erwärmung auf „die Zusammenballung von Menschen in
    praktisch jeder Ecke der Erde“ zurück. In dem Interview wird er gefragt, wie
    sein Plan für eine 50prozentige Reduzierung von CO2-Emissionen
    umgesetzt werden solle. Woodwell antwortete, dies erfordere „eine konzertierte
    Anstrengung auf seiten der Wissenschafts- und Forschergemeinde; die
    Öffentlichkeit muß genügend aufgebracht sein...“ Die Wissenschaft müsse
    außerdem Druck auf die Regierungen ausüben, endlich zu handeln.

    Woodwells Artikel über die
    Klimaerwärmung, der 1989 in Scientific American erschien, war mit einer
    Zeichnung illustriert, die zeigte, wie Meerwasser das Weiße Haus umspülte.

    Ein weiteres Beispiel, wie er die
    Wahrheit „verdreht“: Während der Kampagne von Umweltschützern gegen DDT
    veröffentlichte Woodwell 1967 einen Fachartikel im Magazin Science,
    worin er behauptete, jeder Morgen Land enthalte 6 kg DDT. Er unterschlug jedoch
    die Feststellung, daß er die Bodenmessungen an einer Stelle vorgenommen hatte,
    wo die DDT-Sprühfahrzeuge ausgewaschen wurden! Dieser Umstand kam 1972 bei den
    offiziellen Anhörungen des US-Umweltamtes heraus. Doch weder Woodwell noch Science
    hielten es für nötig, eine Richtigstellung zu veröffentlichen.8

  • Dr. James Lovelock ist wohl am besten als Erfinder der Gaia-These in den 70er
    Jahren bekannt, wonach die Erde ein eigenes biologisches Lebewesen sei.
    Lovelocks Sorge um die globale Erwärmung hat ihn düstere Voraussagen über die
    Zukunft machen lassen: „Bevor dieses Jahrhundert vorüber ist, werden Milliarden
    von uns sterben, und die wenigen erziehenden Menschenpaare, die überleben,
    werden in der Arktis sein, wo das Klima erträglich bleibt.“9

    Im Gegensatz zu den drei anderen
    genannten Wissenschaftlern, die 1975 an Meads Konferenz teilnahmen, setzt sich
    Lovelock für die Kernenergie ein, um das angeblich auf uns zukommende Unheil zu
    verlangsamen. Anders als die übrigen drei sieht Lovelock auch in „Herz und
    Geist“ der Menschen eine „Ressource“ für den Planeten.

    Auf Meads Konferenz äußerte sich
    Lovelock gelegentlich abfällig über einige besonders hysterisch vorgetragene
    Schreckensszenarien der globalen Erwärmung. In einer Diskussion über das
    Ozonloch kritisierte Lovelock beispielsweise scharf den Bericht der amerikanischen
    Akademie der Wissenschaften über die drohende Gefahr von Hautkrebs aufgrund
    zunehmender ultravioletter Strahlung. „Von ultravioletter Strahlung im gleichen
    Atemzug mit nuklearer Strahlung zu sprechen, ist äußerst irreführend“, sagte er.

Klimaerwärmung "vorwegnehmen"

Der Klimatologe Kellogg, Meads
Konferenzmitveranstalter, erklärte: „Es ist der Hauptzweck dieser Konferenz,
den Aufruf über die Notwendigkeit zum Schutz der Atmosphäre, der an
Wissenschaftler und Regierungen ergehen wird, vorwegzunehmen, bevor dieser
Aufruf tatsächlich ergeht.“

Kellogg räumte indirekt ein, daß
die Computersimulierung von Klimaveränderungen und der Rolle des Menschen dabei
unwissenschaftlich ist, weil zu viele Nichtlinearitäten das Klima beeinflussen,
meinte dann aber, Klimamodelle „sind wirklich das einzige Werkzeug, das wir
haben, um solche Dinge festzustellen“. Er betonte: „Das wichtige, was man im
Kopf behalten muß, ist, daß die Menschheit mit Sicherheit das Klima großer
Regionen, wenn nicht der gesamten Erde beeinflußt hat,
und daß ihre sich
immer weiter ausbreitende Bevölkerung und Bedürfnisse an Energie und Nahrung in
den kommenden Jahren noch größere Veränderungen hervorrufen werden.“

Im Vorgriff auf die tatsächliche
Forschungsagenda der darauffolgenden 30 Jahre zählte Kellogg sämtliche
Szenarien für eine potentielle Klimakatastrophe auf. Und sein Hauptargument ist
immer, daß die Freisetzung der Energie, die zum Erhalt einer „großen
Wohlstandsbevölkerung“ erforderlich sei, „möglicherweise die Erde übermäßig
erwärmen könnte“.

Die Themen, die Kellogg damals nannte, klingen heute nur allzu geläufig:

- Die Erwärmung werde „das Packeis
des Nordpolarmeers und die Eispanzer Grönlands und der Antarktis abschmelzen“.
„Welche Folgen wird das für die mittlere Meereshöhe und die Küstenstädte auf
der ganzen Welt haben?“ fragte Kellogg.

- Auch steigende CO2-Konzentrationen
standen schon damals hoch auf der Liste menschenverursachter
Umweltkatastrophen. Es wurde zwar eingeräumt, daß noch andere Faktoren eine
Rolle spielen könnten, aber: „Die Schlußfolgerung ist, daß man da, wo es um
große gesellschaftliche Risiken geht, immer so handeln sollte, als wären die
unbewiesenen Wirkungen mit einbezogen, weil sich die Möglichkeit, daß die
berechnete Wirkung eintreten wird, nicht ausschließen läßt.“

In den Konferenzempfehlungen wird
Kelloggs Linie noch einmal unterstrichen: Wissenschaftler und Politiker müßten
jetzt etwas gegen den menschengemachten Klimawandel unternehmen. „Die
Möglichkeit eines solchen Wandels zu ignorieren, bedeutet in Wirklichkeit die
Entscheidung, nichts zu tun.“

Menschen ernähren oder nicht?

Der entscheidende Indikator dafür,
in welche Richtung die Diskussion auf der Konferenz ging, ist das Menschenbild,
das hinter den Entscheidungen steht: Der Mensch wird nicht als schöpferisches
Individuum und lebendiges Abbild Gottes gesehen, sondern als Gattung, die mit
anderen Tierarten um die endlichen Ressourcen konkurriert. Der zusammenfassende
Bericht über den ersten Konferenztag bezieht hier eindeutig Stellung: „Wir (der
Mensch) als Gattung versuchen uns auf Kosten anderer Arten zu erhalten; es gibt
offenbar einen Konflikt zwischen Naturschutz und Ernährung der rapide
wachsenden Bevölkerung. Ist es wirklich unser vorrangiges Ziel, die Bevölkerung
zu ernähren, oder erkennen wir, daß wir die Welt nicht um jeden Preis ernähren
können? Wo finden wir ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Welternährung?“

Stephen Schneider äußerte sich in
seinem Vortrag „Klimaschwankung und die Folgen für die Nahrungsmittelerzeugung“
hierzu sehr klar: „Es gibt weitere Befürchtungen, daß die menschliche
Industrie- und Energieproduktion das Klima beeinflussen und zu erhöhter
Wahrscheinlichkeit extremer Schwankungen führen könnte. Deswegen könnte die
Ernährungs-/Klima-Krise unmittelbar bevorstehen und von großer Bedeutung
sein... Die Erhöhung der Nahrungsmittelpreise durch Ernteausfälle in einem
Land, wie 1972 in der UdSSR, die Nordamerika ausgleichen mußte, ist noch die
geringste Wirkung, die wir bereits gesehen haben,... Gleichzeitige
Ernteausfälle in Nordamerika und der UdSSR könnten zu noch höheren Preisen und
zu verbreitetem Hungertod auf der ganzen Welt führen. Einige Schätzungen sagen
voraus, daß in den Entwicklungsländern bis zu 100 Millionen Menschen verhungern
könnten, während ein erheblicher Ernteausfall in Nordamerika für die
wohlhabenderen Länder nur etwas lästig wäre.“

Immerhin sah sich Schneider aber
gezwungen, eine moralische Einschränkung hinzuzufügen: „Die Energie- und
Nahrungsmittelpolitik muß in jedem Land von der Voraussetzung ausgehen, daß
Bevölkerungskontrolle durch Verhungern und Atomkrieg untragbar ist.“

Was Schneider und die gesamte
Klimaerwärmungs-Fraktion bis heute einfach beiseite schieben, ist der Umstand,
daß jede Drosselung von Wissenschaft und Industrie Menschen umbringt, da nur
wirtschaftliche Entwicklung eine höhere relative potentielle Bevölkerungsdichte
ermöglicht. Die Klimafanatiker sprechen zwar auch immer von Fortschritten in
Wissenschaft und Technik, doch das meist nur im Zusammenhang mit
Energieeinsparung und „Naturschutz“, womit es aber unmöglich ist, mehr Menschen
bei höherem Lebensstandard auf einer bestimmten Fläche zu versorgen.

32 Jahre nach dieser Konferenz von
1975 befinden sich die Weltbevölkerung, ihre Wissenschaft, Technik und
Industrie unter gefährlicher Kontrolle von Margaret Meads Gefolgsleuten wie Al
Gore und dem IPCC. Einem Großteil der Bevölkerung wurde, wie geplant, Angst vor
den möglichen Folgen einer anthropogenen Klimaerwärmung eingeflößt. Viele
möchten auf diese Warnungen genauso reagieren, wie es Margaret Mead verlangte,
nämlich „wie die Tiere, die vor dem Wirbelsturm fliehen“. Und dabei würden sie
gerade die Institutionen und Technologien, welche die vermeintlichen „Grenzen
des Wachstums“ überwinden könnten, bedenkenlos zerstören.

Die Frage ist, gibt es noch
genügend gesunden Menschenverstand - allem voran in der jungen Bevölkerung, die
die grüne Gehirnwäsche der 70er und 80er Jahren nicht durchgemacht hat -, um
der Realität zum Durchbruch zu verhelfen? Wird sich die Noosphäre, die
schöpferische Fähigkeit des Menschen zur Veränderung der Biosphäre, am Ende durchsetzen?

  • Margaret Mead,
    „World Population: World Responsibility”, Science, 27. Sept. 1974 (Editorial), Vol. 185, No. 4157. Der einzige
    Widerstand gegen die von Rockefeller und dem Club von Rom betriebene Politik
    auf der Bukarest-Konferenz kam von Helga Zepp-LaRouche.
  • Siehe zum Beispiel „The New
    Environmentalist Eugenics“ von Rob Ainsworth, Executive Intelligence Review,
    30. März 2007: [url:"http://www.larouchepub.com/eiw/public/2007/2007_10-19/2007-13/pdf/36-46_713_ainsworth.pdf]http://www.larouchepub.com/eiw/public/2007/2007_10-19/2007-13/pdf/36-46_713_ainsworth.pdf
  • Margaret Mead, Ph.D.
    und William W. Kellogg, Ph.D., Hrsg. The Atmosphere: Endangered and
    Endangering
    ,
    Fogarty International Center Proceedings No. 39, 1976 (Washington,
    D.C.: U.S. Government Printing Office, DHEW Publication No. (NIH)
    77-1065.
  • Zitiert in Atmospheric
    Pollution and Climate Change
    von P.C. Sinha, Anmol Publications PVT, 1998.
  • Aus einem Interview mit Discover Magazine, Okt. 1989.
  • Der Text der völlig unwissenschaftlichen AAAS-Resolution lautet:

    „Die wissenschaftlichen Beweise
    sind klar: der durch menschliche Aktivitäten verursachte globale Klimawandel
    geschieht jetzt und er ist eine wachsende Gefahr für die Gesellschaft. Die
    Ansammlung von Daten aus der ganzen Welt enthüllt vielfältige Wirkungen: rapide
    schmelzende Gletscher, die Destabilisierung riesiger Eisschichten, Zunahme
    extremer Wetterlagen, steigende Meeresspiegel, Verschiebungen von Artengrenzen
    usw. Die Geschwindigkeit des Wandels und die Beweise von Schäden haben in den
    letzten fünf Jahren deutlich zugenommen. Die Zeit, die Treibhausgas-Emissionen
    zu kontrollieren, ist jetzt.

    Die atmosphärische Konzentration
    von Kohlendioxid, eines kritischen Treibhausgases, ist höher, als dies
    mindestens in den letzten 650.000 Jahren der Fall war. Die
    Durchschnittstemperatur der Erde strebt Werten zu, wie sie seit Millionen von
    Jahren nicht aufgetreten sind. Die wissenschaftlich vorausgesagten Folgen
    steigender atmosphärischer Konzentrationen von Treibhausgasen aus fossilen
    Brennstoffen und der Abholzung entsprechen den beobachteten Veränderungen. Wie
    erwartet treten vermehrt Dürren, Hitzewellen, Hochwasser, Feuersbrünste und
    schwere Stürme auf, worunter empfindliche Ökosysteme und Gesellschaften
    besonders leiden. Diese Ereignisse sind frühe Warnzeichen noch weit
    verheerenderer zu erwartender Schäden, die teilweise irreversibel sein werden.

    Verschiebt man Maßnahmen, die sich
    mit dem Klimawandel befassen, erhöhen sich die Folgen für Umwelt und
    Gesellschaft sowie die Kosten. Je länger wir warten, um den Klimawandel
    anzugehen, desto schwieriger und kostspieliger wird die Aufgabe sein.

    Die Geschichte bietet viele
    Beispiele, wie sich eine Gesellschaft schweren Gefahren stellt, indem sie ihr
    Wissen mobilisiert und Innovationen fördert. Wir brauchen eine aggressive
    Forschung, Entwicklung und Umsetzung, um die bestehenden und zukünftigen
    Energiesysteme der Welt auf Technologien zu gründen, die keine Treibstoffgase
    emittieren. Die Entwicklung sauberer Energietechnik eröffnet wirtschaftliche
    Möglichkeiten und sichert die zukünftige Energieversorgung.

    Neben der rapiden Senkung der
    Treibhausgasemissionen ist es wesentlich, Strategien zu entwickeln, wie wir uns
    den laufenden Änderungen anpassen und die Gesellschaften belastbarer für
    zukünftige Veränderungen machen können. Der wachsende Informationsfluß enthält
    eine klare Botschaft: Wir erleben bereits einen globalen Klimawandel. Es ist
    Zeit, den politischen Willen für konzertierte Aktionen aufzubringen. Stärkere
    Führung auf allen Ebenen ist erforderlich. Jetzt ist die Zeit dafür. Wir müssen
    uns der Herausforderung stellen. Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldig.“

  • [url:"http://www.annonline.com/interviews/961217]http://www.annonline.com/interviews/961217
  • Woodwells Originalarbeit hieß „DDT Residues in an East Coast Estuary: A Case of Biological
    Concentration of a Persistent Insecticide”, Science, 12. Mai 1967, S. 821-824. Sein Eingeständnis, daß nur 500g DDT
    pro Morgen gefunden wurde, erscheint in der Mitschrift der EPA-Anhörungen über
    DDT, S. 7232. Er führte auch DDT-Messungen in Wäldern durch, wählte dafür
    jedoch eine Stelle nahe einer Landebahn, wo Flugzeuge ihre DDT-Sprühanlagen
    testeten und kalibrierten.
  • Woodwells Bemerkung erschien am 16. Jan. 2006 im Independent. [url:"http://comment.independent.co.uk/commentators/article338830.ece]http://comment.independent.co.uk/commentators/article338830.ece.

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