Volkswirtschaft für Wissenschaftler: Wirtschaftswissenschaft kurz gefaßt

von Lyndon LaRouche

I. Die Wissenschaft der Physischen Ökonomie
II. Fortsetzung des Falles Shelley: Warum der Betrug gegen Leibniz?
III. Dynamik und Shelley
IV. Ein weltweites Kreditsystem
V. Nächster Halt Mars



Die folgende Schrift soll insbesondere jenen seriösen Wissenschaftlern und Dichtern von Nutzen sein, die bereit sind, unmittelbar zur entscheidenden Frage hinter der akuten Zusammenbruchskrise der Weltwirtschaft und dem drohenden Absturz der Welt in ein neues finsteres Zeitalter vorzudringen. Das Thema, um das diese Schrift kreist, ist das meines Wissens immer noch selten behandelte Prinzip, welches den menschlichen Geist erkennbar von dem der Tiere unterscheidet. Dieses ausschließlich menschliche Prinzip der bewußten Erkenntniskraft des menschlichen Geistes ist es auch, unter welchem hier für unsere Studienzwecke das ontologische Konzept des Tensors einzuordnen ist.

Vorwort

Ohne eine sofortige Umkehrung der Wirtschafts- und Bevölkerungspolitik, die unsere amerikanische Regierung sowohl unter dem letzten Präsidenten George W. Bush als auch unter dem jetzigen Präsidenten Barack Obama betrieben hat, ist die derzeitige Zivilisation auf diesem Planeten zu einem schnellen, immer rascheren Niedergang der ganzen Menschheit in ein finsteres Zeitalter verurteilt. Die Weltbevölkerung würde dann vorhersehbar von gegenwärtig sechseinhalb Milliarden Menschen auf weniger als zwei Milliarden Menschen schrumpfen, was auch das erklärte Ziel des britischen Prinzen Philip und seines menschenfeindlichen World Wildlife Fund ist.

Dieser aus der heutigen britischen Ideologie geborene Alptraum, der sich schon auf dem ganzen Planeten breitzumachen beginnt, ist kein Produkt natürlicher Ursachen. Er ist die   natürliche Folge der sogenannten malthusianischen Wirtschaftspolitik, die vom Britischen Empire ausstrahlt und die zu einem früheren Zeitpunkt von Adolf Hitlers Nazi-Regime, das die britische Monarchie und ihre ideologischen Komplizen und Interessenvertreter aufgebaut hatten, betrieben worden ist. Das gleiche massenmörderische Resultat, das unter dem Etikett des Hitler-Regimes zustande kam, wird jetzt von den Briten unter der Federführung Prinz Philips und seines World Wildlife Funds in der gegenwärtigen Zusammenarbeit mit US-Präsident Barack Obama angestrebt.

Diese völkermörderische Politik der gegenwärtigen britischen Monarchie ist in dieser Form in der uns bekannten Geschichte keineswegs neu. Die gegenwärtige Politik des Britischen Empire und seiner Komplizen in maßgeblichen politischen und verwandten Kreisen, auch in unseren Vereinigten Staaten und ihrer jetzigen Regierung, ist im Grundsatz immer noch die Politik, die das Empire der Britischen Ostindiengesellschaft im 18. Jahrhundert unter Lord Shelburne und seinen Komplizen bewußt aus der politischen Praxis des antiken Römischen Reiches übernommen hatte. Diese Methoden sind schon in der Prometheus-Trilogie des antiken klassischen griechischen Dramatikers Aischylos beschrieben.

Die Fortsetzung dieser völkermörderischen Politik, wie etwa beim britischen Prinzen Philip und seinem World Wildlife Fund (WWF) heute, rührt nicht vom Vereinigten Königreich als Nationalstaat her, sondern vom imperialen Charakter der Rolle des Londoner Finanzzentrums als Hauptstadt eines Weltreichs, das sich auf ein von monetären Interessen beherrschtes Weltsystem, quasi ein Keynesianisches monetaristisches System, stützt.

Die Ursprünge dieses Systems lassen sich auf das feudale monetaristische System im mittelalterlichen Europa mit Venedig als Mittelpunkt zurückführen, das im sogenannten „neuen finsteren Zeitalter" des 14. Jahrhunderts zusammenbrach - und noch weiter zurück auf das monetaristisch-imperiale System des Römischen und Byzantinischem Reiches.

Das Echo dieser alten imperialistischen Form der Tyrannei ist heute unter dem Namen „Globalisierung" bekannt.

Die „Globalisierung" und der Vorstoß der britischen Monarchie und ihrer Komplizen zum Massenmord an der Weltbevölkerung sind gegenwärtig eine akute Bedrohung für die Menschheit, vor allem weil die Regierung der Vereinigten Staaten unter den Präsidenten George Bush senior (1989-93), George W. Bush jun. (2001-09) und derzeit Barack Obama (2009-....) praktisch von der britischen Monarchie übernommen wurde.

Präsident Obama und die Kabale pro-britischer massenmörderischer Fanatiker, die sich gegenwärtig in seiner Regierung versammelt haben, sind eine aktuelle Verkörperung der größten wirtschaftlichen Bedrohung der gesamten Menschheit. Es zeigt sich darin der Einfluß der britischen Monarchie in der immer noch andauernden Tradition von Lord Shelburnes Britischer Ostindiengesellschaft - eine Tradition der Feindseligkeit gegen die ganze Menschheit über die gesamte neuere Weltgeschichte hinweg, seit dem Pariser Friedensvertrag vom Februar 1763, mit dem die Ostindiengesellschaft praktisch zu einem Weltreich der Seemacht gemacht wurde, das sogar die britische Monarchie als Geisel hält.

Das Vereinigte Königreich, nur nominell eine souveräne Nation, wurde ab damals bis zur Gegenwart praktisch eine Kolonie dessen, was Lord Shelburne 1782 als das Britische Außenamt und dessen ständige Beziehung zur Londoner City als Zentrum eines Weltreichs des Geldes schuf. Präsident Obama und die US-Zentralbank Federal Reserve sind heute nur Marionetten dieses weltweiten Geldimperiums, das nach dem Paradigma der römischen, byzantinischen und venezianischen Traditionen aufgebaut wurde.

Unsere Vereinigten Staaten

Es ist leider eine nur wenig bekannte, aber entscheidende Tatsache der Weltgeschichte der Neuzeit, daß die Entstehung unserer Vereinigten Staaten die Folge des Einflusses von Kardinal Nikolaus von Kues nach seinem Tode war, was ab etwa 1480 Kapitän Christoph Kolumbus dazu anregte, auf einer bekannten Passage über den Atlantischen Ozean auf einem wiederentdeckten Kontinent einen Ort zu finden, an dem für die gefährdete neue europäische Zivilisation, die mit dem großen ökumenischen Konzil von Florenz entstanden war, eine Zukunft gesichert werden könnte.

Diese von Kolumbus übernommene Mission setzte eine Bewegung in Gang, aus der unsere Vereinigten Staaten entstanden. Dies war auch die ausdrückliche Zweck der Siedlungen der Pilgerväter und an der Massachusetts Bay, die als Neuengland bekannt wurden. Diese Siedler waren keine Flüchtlinge, sondern echte Pioniere, die es sich zur Aufgabe machten, einer europäischen Zivilisation, die in Europa selbst vom monströsen Übel der ständigen Religionskriege von 1492-1648 zerrissen wurde, eine neue Hoffnung zu geben. Die Absicht dieser transatlantischen Siedlungen war die Schaffung einer neuen Weltordnung souveräner nationalstaatlicher Republiken, wie es bereits Nikolaus von Kues in seiner Concordantia Catholica (zur Gründung des modernen Nationalstaates), De Docta Ignorantia (der Gründung der modernen europäischen Naturwissenschaft) und De Pace Fidei (seine ökumenische Politik) vorgeschlagen hatte.

Es gab ähnliche Bemühungen, die von Spanien aus über den Atlantik unternommen wurden, aber nur die englischsprachigen Siedlungen in Nordamerika entwickelten jene einzigartige Form der Selbstregierung - die später von bemerkenswerten Fällen spanischsprachiger Länder nachgeahmt wurde -, die vor allem in der Reaktion gegen die imperialen Absichten und die geplante Tyrannei der Britischen Ostindiengesellschaft 1763 zum Ausdruck kam.

Die Britische Ostindiengesellschaft erweiterte sich zu einem Weltreich und übernahm dabei sogar geschickt wie eine ansteckende Krankheit die britische Monarchie selbst, indem sie sich von ihr schlucken ließ. Durch Kriege, die anglo-holländische liberale Agenten der neuen europäischen imperialen Fraktion begannen oder auslösten, arbeitete das Britische Empire darauf hin, alle Nationen zu ruinieren, deren Unabhängigkeit eine Bedrohung für die britischen imperialen monetaristischen Pläne eines weltweiten Seereichs darstellte. Dies begann mit dem Siebenjährigen Krieg, den die Ostindiengesellschaft im Pariser Frieden vom Februar 1763 feierte, und ging weiter über die nachfolgenden Kriege in der gleichen Manier des „Teile-und-Herrsche", wie die Napoleonischen Kriege, bis hin zum Ersten und Zweiten Weltkrieg und dann dem „Kalten Krieg".

Das Wesen dieses anglo-holländischen imperialen monetaristischen Vorhabens, das man allgemein das Britische Empire nennt, war schon immer ein verlängerter Ausdruck des monetaristischen Systems. Typisch dafür sind die folgenden Konflikte: der Peloponnesische Krieg, die Kriege des Römischen und Byzantinischen Reiches, das mit dem europäischen Feudalismus verbundene venezianische Modell des imperialen Monetarismus sowie, trotz wichtiger zeitweiliger Widerstände, der größte Teil der neuzeitlichen europäischen Geschichte.

Kurzum, der Monetarismus bildet den Kern einer besonderen europäischen Variante des Imperialismus, die sich wie eine Art ansteckende Krankheit seit dem Peloponnesischen Krieg erhalten hat. Das Wesen solcher Imperien liegt in einem privat gesteuerten, monopolistischen Kreditsystem in Form eines monetaristischen Währungssystems. Dieses System steht im unmittelbaren Gegensatz zu jedem wirklich souveränen nationalem Kreditsystem in dem Sinne, wie die Bundesverfassung der USA eine „Hamiltonsche" Nationalbankpolitik für unsere Republik vorschreibt. Diese Politik unserer Republik war - insbesondere unter der Führung der Präsidenten Franklin D. Roosevelt und Abraham Lincoln - in der neueren Weltgeschichte schon immer die größte Bedrohung des Imperialismus, der bis zum heutigen Tag weiterexistiert.

Kurz, das Britische Empire haßt uns, aber es bewundert, wie in unserer Wirtschaft und in unseren kollektiven Gewohnheiten Parasiten und ruinöse unmoralische Praktiken, die es dort ausbrütet, gezüchtet und befördert werden.

„Ich bin ein beispielhafter Patriot!"

Es ist offensichtlich, daß die Regierung Obama entweder bald so reformiert werden muß, daß die praktisch verräterische Politik, die unsere Regierung seit September 2007 unter George W. Bush und dann unter Obama betreibt, ausgemerzt wird - oder die einzige Alternative ist, diese Regierung auf verfassungsgemäße Wege abzulösen. Präsident Obama hat so gut wie keine andere Wahl. Entweder kehrt er seine jetzige Politik um, besonders seine größenwahnsinnige, Hitler-ähnliche, verfassungswidrige Gesundheitspolitik, oder entweder er oder die Vereinigten Staaten als Nation werden ziemlich schnell untergehen. Einen Vorstoß für eine solche imperiale Regierung gab es in der Weltgeschichte schon einmal, unter Hitler, und die Zivilisation wird eine weitere Seuche dieser Art nicht so leicht tolerieren.

Kurz, einen neuen „Möchtegern Kaiser Nero" wird die Geschichte nicht lange tolerieren.

Ein Patriot zu sein in unserer heutigen Zeit, „wo die Seelen der Menschen geprüft werden", ist eine gute Sache, aber auch gefährlich. Es ist auch dringend notwendig, daß die Abhilfe, die man vorschlägt, wirklich kompetent ist. Da die Abhilfe gegen die andauernde gesellschaftliche Katastrophe im wesentlichen in einer kompetenten Wirtschaftspolitik liegt, ist mein persönlicher patriotischer Beitrag dazu einzigartig. Einigermaßen kompetente Wirtschaftswissenschaftler werden bald erkennen, daß das Überleben unserer Nation davon abhängt, daß das, was ich hier und jetzt zu sagen habe, umgesetzt wird. In diesem Sinne bin ich ein beispielhafter Patriot.

Daher werde ich im folgenden Hauptteil des Berichts folgendermaßen verfahren. Ich beginne mit der Einführung einiger unentbehrlicher Elemente einer naturwissenschaftlich betriebenen Wirtschaftswissenschaft. Dabei stelle ich die Irrtümer in den gängigen Meinungen über Wirtschaft heraus - Meinungen, von denen wir die regierenden Kreise unserer Nation befreien müssen, wenn diese Nation tatsächlich überleben soll.

Der tiefgründigste und verbreitetste Fehler im Großteil des derzeitigen wissenschaftlichen Denkens, einschließlich der Wirtschaftswissenschaft, wie sie heute gelehrt und geglaubt wird, kommt in dem zum Ausdruck, was ich hier als das Pathologische an den Grundannahmen der sogenannten „anglo-holländischen Empiristen" beschreibe. Ihr erster Fehler ist die Annahme, die Sinneswahrnehmungen lieferten uns unmittelbare Einsichten in das reale Universum, obwohl das so Wahrgenommene tatsächlich gar nicht das reale Universum ist; und alles andere ist für sie nur „bloße Theorie". Der zweite Fehler liegt in den dazugehörigen Grundannahmen, wie den grundsätzlich schädlichen aprioristischen Definitionen, Axiomen und Postulaten der euklidischen Geometrie, die durch Bernhard Riemanns Habilitation von 1854 völlig über den Haufen geworfen wurden.

So bestehen die modernen Empiristen, wie die Anhänger Adam Smiths, bis zum heutigen Zeitpunkt immer noch darauf, es gäbe keine Wahrheit, sondern nur gewohnheitsmäßige, implizit statistische oder verwandte Annahmen, welche wiederum auf einem mehr oder weniger blinden Gehorsam gegenüber bloßen Sinneswahrnehmungen beruhen.1 Diese Ablehnung jeglicher Existenz von Wahrheit ist die zugrundeliegende Prämisse der gesamten Doktrin hinter Präsident Obamas jüngst erklärter, radikal malthusianischer und offen gesagt, Hitler-ähnlichen Gesundheitspolitik, aber auch der damit verwandten Wirtschaftspolitik im allgemeinen.

Was ist Wissenschaft?

Entgegen solcher Illusionen, wie sie Präsident Obama gegenwärtig hat, beschreibt man die menschliche Sinneswahrnehmung in Wahrheit richtig als „bloße Meßwerte von Instrumenten", aber nicht als „direkte Wahrnehmung des Universums an sich". Solche „Meßwerte", oder wenigstens einige aus dieser breiten Palette, bleiben für uns unentbehrlich; klar sind sie für uns jedoch nur unter der Bedingung, daß wir bei jeder entsprechenden Untersuchung von Anfang an davon ausgehen, daß das, was wir von Instrumenten wie denen der Sinneswahrnehmung ablesen, entgegen den a-priori-Annahmen eines Euklid nicht mehr sind als Meßwerte und an und für sich genommen keineswegs „offensichtliche" Erkenntnisse über die Natur liefern.

Wer sich dieser Unterscheidung nicht bewußt ist, wird dazu neigen, der Sinneswahrnehmung mehr oder weniger so zu glauben, wie die empiristischen Anhänger Paolo Sarpis das definiert haben. Tatsächlich ist diese empiristische Tendenz, die sich durch den weltweiten Einfluß des sogenannten „Britischen Empires" verbreitet hat, der Ursprung der größten moralischen wie intellektuellen Krise der Kulturen in der Welt heute.

Im Gegensatz zu derart krankhaften Tendenzen liegt das Vermögen des menschlichen Geistes, die Wahrheit zu erkennen, tatsächlich in diesem Geist als solchem. Wie alle angeborenen oder künstlich erschaffenen Instrumente, die wir zur Erforschung unserer Welt gebrauchen, liefern unsere Sinne dem menschlichen Geist nur die „Daten". Die Aufgabe für den menschlichen Geist besteht darin, die übergeordnete Dynamik der wahrgenommenen Verhältnisse aus diesen bloßen Schatten zu erkennen. Sie liefern uns experimentelles Wissen, aus dem der Geist wiederum die funktionale Existenz dessen erschließt, was als wirksame Realität geistiger Objekte erkennbar wird.2

Diese übergeordnete Dynamik kommt in Form von beweisbaren universellen physikalischen Prinzipien zum Ausdruck - Johannes Keplers ureigene  Entdeckung des universellen Prinzips der Gravitation im Sonnensystem veranschaulicht diesen Punkt. Diese Dinge sind real und erfahrbar, aber sie werden von den „Schatten" der Wahrnehmung nur flüchtig umrissen. Man muß erkennen, daß dies nur die „Schatten" sind, welche die Realität als bloße Sinneswahrnehmung wirft, nicht die eigentliche Wirkung, die sie widerspiegeln.3

Der menschliche Geist als solcher hat also keinen direkten sinnlichen Zugang zur Wirklichkeit der Welt, in der er lebt - obwohl er durchaus über die Mittel verfügt, in dieser Welt Veränderungen zu bewirken. Es sind auch gerade diese Mittel, die dem Geist Zugang zum Wissen von der „Welt da draußen, jenseits der Sinneseindrücke" geben.

Zugegebenermaßen könnte man auf den ersten Blick  der falschen Vorstellung erliegen, die Erfahrungen des Geistes seien auf die Rolle der Sinnesorgane, die lediglich Meßergebnisse liefern, beschränkt. Das betrifft nicht nur die uns angeborenen Sinnesorgane die mit dem neugeborenen Kind sozusagen „mitgeliefert" wurden, sondern auch die vom Menschen gemachten Instrumente, die als Erweiterung der eingebauten Sinnesfunktionen dienen. Die ersten Erfahrungen für ein Kind in unserem Universum sind daher keine direkte Abbildung des wirklichen Universums, in dem wir leben. Es handelt sich vielmehr um eine Art Schatten, der auf den Geist geworfen wird, und daraus wird kumulativ ein dynamisches Muster von Schatten erkennbar. Dieses übergeordnete dynamische Muster - im Sinne der Dynamis der antiken Pythagoräer und Platons, oder der Dynamik von Gottfried Leibniz - liefert uns das höhere Prinzip, so wie Johannes Kepler in seiner Weltharmonik das universelle Prinzip der Gravitation entdeckte, das solche Muster in den Schatten bewirkte.

Von den übergeordneten, dynamischen Verhältnissen, die im Prozeß menschlichen Umgangs mit diesen Mustern „instrumenteller Meßdaten" offenbar werden, können wir das wahre Universum ableiten, welches die Schatten erzeugt, die wir als Sinneseindrücke erleben. Gottfried Leibniz betonte diese Tatsache während der 1690er Jahre, als er den wissenschaftlichen Betrug der Annahmen hinter dem System von Descartes aufdeckte. Das gleiche System hatten auch die anglo-holländischen Empiristen des 18. Jahrhunderts, die nach Leibniz' Tod versuchten, sogar die Erinnerung an seine Existenz auszumerzen: Lügner und Betrüger wie de Moivre, D'Alembert, Leonhard Euler, Joseph Lagrange, Laplace und der Plagiator Augustin Cauchy.4

Mit seinen Erfahrungen beginnt der menschliche Fötus und später der Säugling eine Vorstellung seines individuellen Verhältnisses zu den Sinneseindrücken zu sammeln. Die Entwicklung von Fötus, Neugeborenem und Kind wird nicht als Kopie des Universums erlebt, das von diesem Individuum wahrgenommen wird; sie ist vielmehr einer Widerspiegelung des Verständnisses der Veränderungen, die wir in diesem Universum beispielsweise innerhalb unserer eigenen Verhaltensmuster bewirken können. Der sich entfaltende Geist des Kindes begreift auf diese Art und Weise seine Interaktion - über die Sinne - mit anderen Individuen, deren dynamische Reaktionsmuster eine bestimmte, erkennbare Verwandtschaft mit seiner eigenen Natur haben.5

Zu den Resultaten, die bei der Fortsetzung dieses Prozesses entstehen können, gehören auch die folgenden bemerkenswerten Fälle.

Im Rahmen einer modernen Naturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts lokalisieren wir heute diese Unterscheidung am unmittelbarsten und wirksamsten als Mittelpunkt der in Wechselwirkung stehenden Überlegungen Albert Einsteins und Wladimir Wernadskijs zur Frage des sogenannten Tensors als physikalisches und nicht bloß mathematisches Konzept. Dynamik (oder das antike dynamis) ist gleichbedeutend mit dem Konzept des Tensors, wenn man es als Gegenstand und Produkt der Methode Bernhard Riemanns betrachtet. Leibniz griff Descartes in diesem Punkt scharf an: Dynamik (z.B. Tensoren) ist der eigentliche Gegenstand der Wissenschaft; die sinnlichen und anderen Formen der Erfahrung sind nur dessen Produkte (Prädikate).6

Aus diesem Grund erscheinen uns große Geister wie Bernhard Riemann und seine bedeutendsten Nachfolger wie Albert Einstein und Akademiemitglied Wernadskij heute als „wahre Genies" - hauptsächlich, weil sie die Stufe moralischer und intellektueller Reife erlangten, auf der man sie nicht mehr mit populistischen Narren verwechseln kann, die blind an Sinneswahrnehmungen als solche glauben. Denn sie konzentrieren sich weniger auf Ereignisse an sich als auf Veränderungsprozesse - und das im Sinne des von Leibniz eingeführten modernen Begriffes der Dynamik,  unter besonderer Betonung derjenigen Arten von Veränderungen, die erkennbar durch entsprechendes willentliches Handeln des menschlichen Geistes ausgelöst und gesteuert sind.7

Das Prinzip der Ökonomie

Aus den angeführten Gründen gehört alles, was dem widerspricht, was ich hier schreibe, aber dennoch als „Wirtschaftswissenschaft" allgemein gelehrt und geglaubt wird, in den Papierkorb - aber nicht achtlos und auf einen Schlag, auch nicht beliebig, sondern schrittweise, um nach und nach experimentell wirkliches Wissen von bloßen Annahmen zu unterscheiden. Auf diese Weise kann beispielweise herrschender Aberglaube in Form bösartig reduktionistischen Irrglaubens in Bezug auf die Wirtschaft aus dem Weg geschafft werden.

Indessen gibt es keinerlei Grundlage mehr für den weitverbreiteten Irrglauben, Geld habe irgendeinen ihm innewohnenden Eigenwert. Wirtschaftlicher Wert kommt nicht als irgendeine Größe an sich zum Ausdruck, sondern nur als die relative Folge von Anstieg oder Abnahme der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte des Einzelnen in der Gesellschaft. Der Wert des Geldes liegt nicht im einzelnen Austausch, sondern in der funktionellen Einheit (der einigenden Dynamik) der sozialen Prozesse einer oder mehrerer Nationen, als individuelles, dynamisches Ganzes betrachtet.8

Auf einer tieferen, weit wichtigeren Ebene liegt die nächste Frage, die zu behandeln ist: Im Grunde muß der Einzelne fähig werden, sich selbst und alle anderen in der Gesellschaft als Ausdruck des Geistes zu verstehen, der die „Meßdaten" der Sinneswahrnehmung richtig verwendet, statt den anderen auf ontologisch falsche Weise im eingebildeten Bereich der Schattenwelt der sogenannten „Sinnesgewißheit" zu sehen. Das ist ein Ausdruck des Prinzips der Dynamik, von dem jede kompetente Wirtschaftswissenschaft und speziell jedweder kompetente Begriff von „wirtschaftlichem Wert" abhängt.

Was dem einzelnen Menschen seine eigene wahre Natur tendenziell am meisten verbirgt, ist sein Hang zum Glauben an die Sinneswahrnehmung - eine krankhafte Störung des menschlichen Geistes, was beispielhaft durch die a-priori-Annahmen der Euklidischen Geometrie verkörpert wird. Ähnlich kommt sie auch in dem großen Fehler zum Ausdruck, den Philo von Alexandria aufzeigte: die falsche Annahme, der Schöpfer des Universums habe in dem Moment, als die ursprüngliche Schöpfung geschehen war, seine Schöpferkraft für immer verloren. Nur in dem Grade, in  dem der einzelne erkennt, daß die Realität seiner Existenz nicht in den bloßen Schatten einer irrtümlich angenommenen Sinnesgewißheit liegt, kann er sich zur Höhe eines wirksamen Bewußtseins der Realität seines eigenen Wirkens erheben. Diese Realität liegt in der historischen Identität des Individuums innerhalb der geschichtlich-kulturellen Prozesse einer Gesellschaft als ganzer.

Hier, jenseits simpler populistischer und vergleichbarer falscher Begriffe von Raum und Zeit, ruht die wahre wissenschaftliche Wirklichkeit, wie sie bisher nur die größten Dichter, Musiker und Wissenschaftler kennen. Verwirrte Köpfe geben diesem Bereich oft die falsche Bezeichnung „rein geistig"  („spirituell").

Percy Bysshe Shelley schreibt darüber im letzten Absatz seiner Verteidigung der Poesie (1819), der bis heute gewöhnlich mißverstanden wird. Dort verweist Shelley auf den einzigen Ort, an dem man Zugang zur Unsterblichkeit der individuellen menschlichen Seele finden kann: im Bereich einer ewigen Gleichzeitigkeit menschlicher Unsterblichkeit, in dem die richtige menschliche Vorstellung von Raum und Zeit ruht.

In der Einheit von Wissenschaft und klassischer Poesie (und Polyphonie) werden die Erfahrung der physikalischen Praxis und der Kreativität (klassische künstlerische Komposition) wirksam zu einem einzigen Gesamtprozeß vereinigt.

In diesem wahren Bereich der individuellen menschlichen Existenz ist die Zeit, wie der Raum, lediglich eine weitere Sinneserfahrung, die für uns durch die spezifische individuelle menschliche Schöpferkraft wißbar wird. Real sind sie nur in dem Sinne, daß wir wissen, daß Raum und Zeit nur einer grober Umriß der Wirklichkeit sind, und nicht, wie für Descartes' leichtgläubige Opfer, jeweils eine unabhängige Einrichtung außer- und oberhalb des eigentlichen körperlichen Bereiches.

Kunst, Wissenschaft und Kreativität

Besonders seit den Entdeckungen Johann Sebastian Bachs erleben die aufmerksamsten Geister der Wissenschaften wie auch der Musik das poetische Prinzip der sogenannten klassischen Komposition in der Musik als Einheit der Wirkung von Geist, Materie, Raum und Zeit. So sahen es weltweit die wichtigsten großen Geister in der Zeit vor der Periode ständiger „Weltkriegsgefahr" von 1890-1989. Schon vor dem Aufkommen der sogenannten „modernistischen" Feindseligkeit gegen Bachs Erbe in jüngerer Zeit war ein Groll gegen Bach entstanden, wie eine Schwarze Pest der Seelen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich der bereits schlechte Zustand von Geist und Moral in weiten Teilen der Gesellschaft noch verschlimmert. Heute, im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, haben wir schon vier Jahrzehnte hinter uns, in denen die Verbindung zu der klassischen Revolution in Naturwissenschaft und klassischer Musik, Malerei und Dichtung, auf der die größten Errungenschaften der europäischen Zivilisation der Neuzeit in den vorangegangenen Jahrhunderten beruht hatten, immer mehr verloren gegangen ist.

Unter gewissen Vorbehalten kann und muß man sagen, daß in der Weltgeschichte der Neuzeit seit der Entstehung der neuen, anglo-holländischen Form der britischen Monarchie des englischen Königs Georg I., besonders aber seit dem Friedensvertrag von Paris im Februar 1763 eine ganz besondere Art von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse herrscht. Dieser Krieg brachte einerseits Errungenschaften wie die Gründung der Vereinigten Staaten als Verfassungsrepublik mit sich, andererseits ist die Welt, die USA eingeschlossen, bis heute weitgehend beherrscht von der gegnerischen Macht, dem Übel des britischen Imperialismus in Gestalt des venezianisch geprägten britischen Weltwährungssystems. Dies ist im wesentlichen kein Konflikt zwischen Nationen, sondern zwischen zwei fundamental verschiedenen Prinzipien einander gegenüberstehender Weltsysteme - zwei entgegengesetzte Menschenbilder, die sich gegenseitig ausschließen.

Jede andere Sichtweise dieser Periode der Neuzeit muß man bestenfalls als politisch und wissenschaftlich kindisch, im Grunde aber als barbarisch bezeichnen.

Man kann ohne Furcht vor Übertreibung sagen, daß es seit dem Tod Präsident Franklin Roosevelts am 12. April 1945 zu einem sich beschleunigenden moralischen Verfall der US-amerikanischen Kultur gekommen ist. Dieser moralische Verfallsprozeß seit der Amtseinführung von Präsident Harry S Truman am 13. April 1945 hat sich dann im Zuge der Ermordung Präsident Kennedys unmittelbar weiter beschleunigt. Nicht lange danach kam es zu einem steilen Absturz in die faschistische Welle des Frühjahrs 1968 - die Roheit eines Mark Rudd und seiner Gefährten waren typisch für diese faschistische Bewegung. Die Regierung Nixon der siebziger Jahre war in ihrer Hauptstoßrichtung bereits faschistisch, und ebenso die Regierung Carter zu dem Grade, zu dem sie unter der Kontrolle der Trilateralen Kommission von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski stand.

Dieser Verfallstrend der Zivilisation hat sich nach 1989, nachdem die britische Premierministerin Margaret Thatcher, US-Präsident George Bush senior und der französische Präsident François Mitterand gemeinsam die Souveränität der kontinentalen europäischen Nationen zerstört hatten, weltweit weiter beschleunigt. Später wurde dieser Ruin u.a. durch den schlichtweg sozial-faschistischen und fabianischen britischen Premierminister Tony Blair und US-Präsident George W. Bush weiter vorangetrieben. Die Einführung einer kriminellen, potentiell massenmörderischen Gesundheitspolitik nach dem Vorbild Adolf Hitlers durch Barack Obamas Regierung - eine faschistisch kontrollierte, korporativistische Regierung, die bereits ab Januar 2007 durch Präsident G.W. Bush und die Kongreßsprecherin Nancy Pelosi eingeläutet wurde - beschleunigt diesen Trend noch weiter, während der Verfasser diese Worte schreibt.

Faschismus & Präsident Obama

Entgegen der albernen Meinung und Selbsttäuschung einiger Regierungen Eurasiens werden wir sehr bald eine allgemeine, krampfartige und kettenreaktionsartige Zusammenbruchskrise der Weltwirtschaft erleben, wenn die gegenwärtige faschistische Politik der Regierung Barack Obamas - und damit auch die vorherrschende weltweite und besonders die transatlantische Politik - nicht bald umgekehrt wird. Wenn man diese Lager erkannt hat und realistisch betrachtet, so steht man vor einer weiteren Aufgabe - diesmal allerdings nicht negativer, sondern positiver Art.

Man kann sich der Beschreibung dieser größeren Aufgabe auf verschiedenen Wegen annähern. Praktisch gesehen liegt das unmittelbar zu überwindende Problem darin, daß das, was gegenwärtig weltweit als Volkswirtschaft an den Universitäten gelehrt und als Wirtschaftspolitik von den Regierungen betrieben wird, gewöhnlich völlig inkompetent ist. Der Punkt ist inzwischen erreicht, an dem es für die nächste Generation und darüber hinaus keine Hoffnung auf die Fortsetzung zivilisierten Lebens auf diesem Planeten geben wird, bis dieses Problem behoben ist.

Der Ursprung der faschistischen Einstellung, die als Ausdruck der „Verhaltensökonomie" in Präsident Obamas Gesundheitspolitik eingebettet ist, liegt in der offensichtlichen Unfähigkeit dieses Präsidenten, die Vorgänge in der menschlichen Natur von denen in einer Horde entbehrlicher Paviane zu unterscheiden. Daß er sich bei seiner Gesundheitspolitik für eine Art Kopie der Euthanasiepolitik der Nazis entschieden hat, spiegelt den Mangel an jeder wirksamen Vorstellung des grundlegenden Unterschiedes zwischen Mensch und Tier auf Seiten des Präsidenten wider.

Nirgendwo in seiner Gleichung läßt Präsident Obama Platz für eine systematische, kategorische Unterscheidung zwischen Menschen und einer Herde Vieh. Aus diesem Grund ist sein Verhalten bisher auch kaum als menschlich zu beschreiben. Als Qualifikation eines Präsidenten der USA wird verlangt, daß der Amtsinhaber nicht nur äußerlich, sondern auch im Geiste menschlich ist. So muß  Obama sich nun entscheiden, ob er weiter Präsident sein will, aber in einem radikal verbesserten System politischer Entscheidungen, oder ob er aus diesem Amt in den Ruhestand verwiesen werden möchte, vielleicht sogar in das politische Äquivalent einer Rinderfarm oder eines Zoos.

Derzeit ist Obama eine moralische und intellektuelle Katastrophe. Sein Verhalten hat aus seinem bereits gebrochenen Amtseid ein moralisches, beinahe schon biologisches Verhängnis gemacht. Seine Verbindungen zur britischen Monarchie um den für seinen barbarischen World Wildlife Fund bekannten höchst bösartigen Prinzen Philip sollten als erstes untersucht werden, wenn man erklären will, warum der Präsident in diesem kritischen Augenblick einen solchen Hang zur Unmoral zeigt.

Für den gegebenen Fall ist reicht es allerdings nicht aus, nur Präsident Obamas schockierendes Fehlverhalten zu korrigieren, notwendig ist eine tiefere Einsicht in die Prinzipien einer physischen Wirtschaftswissenschaft. Diese Herausforderung ist jetzt Gegenstand unserer Betrachtung.

 

I. Die Wissenschaft der Physischen Ökonomie

Bevor wir auf die Details von Wirtschaftssystemen als soziale Systeme eingehen, müssen wir zunächst die grundlegenden physischen Funktionen von Volkswirtschaften innerhalb der wesentlichen, existentiellen Beziehung der menschlichen Gattung zu dem von uns bewohnten Planeten (und Sonnensystem) beleuchten.

In diesem Anfangskapitel muß ich daher noch einmal betonen, daß Wissenschaft auf einem Begriff der Sinnesgewißheit nicht kompetent aufgebaut werden kann. Das wahre Universum ist nicht die Welt der Sinneserfahrung des sogenannten „Materialisten". Unsere Sinneswahrnehmungen sind vielmehr, wie ich hier bereits betont habe, nur Schatten - wie „Meßwerte" - einer Realität, die naive Menschen mit einem „selbstevidenten" Universum verwechseln. So entdeckte Johannes Kepler das universelle Prinzip der Gravitation in seiner Weltharmonik, indem er den naiven Glauben an das angeblich Selbstevidente verwarf und statt dessen in den Prozessen des Sonnensystems die Realität des ironischen Nebeneinanders von Gesichtssinn und dem Sinn für musikalische Harmonien akzeptierte.

Hören Sie mir nun geduldig zu, während ich den scheinbar paradoxen Fall beschreibe, mit dem wir uns hier und jetzt beschäftigen müssen.

Die paradoxe Gegenüberstellung konträrer Dimensionen der Sinneswahrnehmung definiert den Gegenstand des menschlichen Geistes als solchen und liefert die intellektuelle Lösung für den scheinbar paradoxen Charakter jener realen Existenz, die den Schatten wirft, den wir Sinneswahrnehmung nennen.

Was die Formalitäten des heutigen Wissenschaftsdenkens angeht, so kam der in diesem Bericht verwendete Begriff in der Naturwissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts auf, als Carl Friedrich Gauß z.B. bei seiner Entdeckung der Bahn des Asteroiden Ceres das Grundkonzept des Tensors entwickelte. Dieser Zusammenhang klärte sich 1854 in der Habilitationsschrift Bernhard Riemanns und noch später, als die jeweiligen Beiträge von Gauß und Riemann durch weitere Arbeiten Albert Einsteins und von Akademiemitglied W. I. Wernadskij in die wissenschaftliche Praxis des 20. Jahrhunderts fortgeführt wurden.

In der gesamten Geschichte des Tensors von seinen neuzeitlichen Wurzeln in den Entdeckungen des Cusanus-Anhängers Johannes Kepler über die entsprechenden Entdeckungen Pierre de Fermats und die Dynamik Gottfried Leibniz' bis zu der modernen, Riemannschen Physik Einsteins und Wernadskijs nutzt die verfügbare und notwendige Sicht einer kompetenten politischen Ökonomie stets die kombinierte Wirkung der natürlichen menschlichen Sinne und der ergänzenden „Sinne" wissenschaftlicher Instrumente, um ein geistiges Verständnis des realen Gegenstands experimenteller Erkenntnisse zu erhalten, die sich aus dem Verhalten jenes bloßen Schattens ableiten, der sich uns mit Hilfe des Schnittpunktes zwischen natürlichen und künstlichen Sinnen darstellt. Dieser Umstand, der durch Riemanns Entdeckungen Form annahm, begründet inzwischen eine ganze Reihe gegebener und erworbener künstlicher Sinneswahrnehmungen, die wir mit Hilfe des Tensors als geistig zusammengesetzte Bilder aufbauen können, die dazu dienen, das naive Vertrauen in die Phantome der Sinnesgewißheit zu überwinden.

Schaut man beispielsweise auf das Vermächtnis der Sphärik der alten Pythagoräer und Platons zurück und betrachtet diese alte  Naturwissenschaft in den heutigen Begriffen des 19. und 20. Jahrhunderts, sind wir in Lehre und Wissenschaftspraxis gehalten, von der Vorstellung bloßer Schatten der Sinnesgewißheit zu einem geistigen Bild des Tensors überzugehen, wie er durch die aufeinander aufbauenden Beiträge von Gauß und Riemann definiert wurde. Ein solches geistiges Bild befreit das Denken des heutigen Wissenschaftlers von den Phantomen der Sinnesgewißheit.

Dieser gegenwärtig unerläßliche Standpunkt der modernen Wissenschaft stellt die Natur von Mensch und Gesellschaft endlich in die richtige Perspektive, wenn er die Wissenschaft der physischen Ökonomie mit einschließt.

Das wirkliche Universum

Um die Aufgabe für die heutigen Ökonomen der Welt klar zu umreißen, brauchen wir einen geeigneten Bezugspunkt, der sich in der relativen Übereinstimmung in dem Konzept des Tensors zwischen Albert Einstein und W.I. Wernadskij finden läßt. Im weitesten Sinne stimmten beide darin überein. Aber durch die Verfeinerung, die Wernadskij lieferte, ergibt sich eine wichtige Modifizierung.

Der entscheidende Unterschied zwischen diesen beiden großen Wissenschaftlern des vergangenen Jahrhunderts ist der, daß sich aus Einsteins Verständnis eines physischen Universums als solchem und Wernadskijs Korrektur ein von Wernadskij umdefiniertes Bild des Einsteinschen Universums ergibt, das eine dynamische Wechselwirkung zwischen dem Unbelebten, der Biosphäre und der Noosphäre besitzt. Ansonsten ist die Methode der beiden Wissenschaftler die gleiche; die Resultate unterscheiden sich nur in der funktionellen Bedeutung bestimmter untergeordneter ontologischer Fragen.

Die Biosphäre ist Ausdruck eines Lebensprinzips, das sich nur in Prozessen zeigt, die entweder spezifisch lebend sind oder als spezifische Produkte der Wirkung eines universellen physischen Lebensprinzips entstanden sind.

Die Noosphäre ist Ausdruck eines Prinzips menschlicher Schöpferkraft, das allein den lebenden menschlichen Individuen eigen ist. Der biologische menschliche Körper ist zwar, wenn auch nur scheinbar, Teil der Biosphäre, bloß weist das Verhalten keines anderen Lebewesens jene spezifisch menschlichen, kreativen Kräfte auf, die die Funktion der menschlichen Gattung - des menschlichen Lebens - als Seinsform absolut von allen anderen Lebensformen unterscheidet und es über sie hinaushebt.

Deshalb habe ich gefordert, daß der Standpunkt der Noosphäre zum vorgeschriebenen Standard einer kompetenten praktischen Wissenschaft der physischen Ökonomie und somit von politischen Entscheidungen im allgemeinen genommen wird. In allen Fragen muß die menschliche Gattung als kognitive Gattung betrachtet werden, so daß jedes Individuum primär als kognitives Wesen mit kreativen Eigenschaften definiert wird, die den niederen Lebensformen fehlen, und daß der menschliche Organismus als Medium behandelt wird, in dem sich im wesentlichen das kognitive Sein ausdrückt.9

Um hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zu verdeutlichen, fasse ich die wesentlichen Fragen in einer „fairen Annäherung" zusammen.

Wenn man sich betrachtet, was zur Masse des Planeten Erde hinzugefügt oder ihr entnommen wurde, so ergibt sich folgendes Veränderungsmuster in der relativen Masse von „Lithosphäre", Biosphäre und Noosphäre:

a) Die kumulierte relative Masse von Produkten der Biosphäre wuchs im Vergleich zur „Lithosphäre".

b) Die relative Masse der Noosphäre wuchs im Vergleich zur Biosphäre, und das mit größerer Geschwindigkeit als die Biosphäre.

c) Nimmt man beide vorigen Punkte zusammen, so besteht das innere Änderungsmerkmal des Planeten in jener Qualität menschlicher Kreativität, die nur dem menschlichen Geist eigen ist, wie sich in der antireduktionistischen Kreativität unserer größten Wissenschaftler und klassischen Dichter zeigt.

d) Die kreativen Kräfte, die dem richtig entwickelten Individuum geistig zugänglich sind, sind daher das Kennzeichen der Entwicklung unseres Planeten Erde innerhalb des Sonnensystems und somit auch innerhalb unserer Galaxis.

Als Veränderungsprozeß umfaßt das Abiotische unseres Planeten nicht das Leben, und organisches Leben als solches umfaßt als grundlegender Veränderungsprozeß auf dem Planeten nicht die kreativen Kräfte, die dem Menschen eigen sind. Anders gesagt, der Mensch ist das Abbild des Schöpfers, eine Tatsache, die jenem armen Heiden, Präsident Obama, und seiner Bande behavioristischer Ökonomen „völlig unbekannt" sein dürfte, wobei sie sich wie ein Rudel Yahoos aus Gullivers Reisen aufführen, wenn man die Folgen ihrer derzeitigen Politik betrachtet.

Wenn man jedoch die eben angestellten Überlegungen anwenden will, sind sorgfältigere Untersuchungen erforderlich. Vergleichen wir der Einfachheit halber die potentielle relative Bevölkerungsdichte der menschlichen Gattung mit der solcher Systeme, die sich gegenseitig beeinflussende Lebensformen unterhalb des Menschen repräsentieren. Ein Vergleich des Menschen mit dem Affen, zweier absolut verschiedener Kategorien, beleuchtet dies.10

Die Ironien der Biosphäre

Bevor man sich als Student etwas ernsthafter mit dem Gegenstand der Biosphäre befaßt hat, wird man meistens von bestimmten, äußerst wichtigen Überraschungen eingeholt.

Ein großer Teil der Rohstoffvorkommen, von denen die menschliche Kultur bisher abhing, beruht auf dem Abbau der Reste früherer, relativ reicherer Vorkommen, die als Hinterlassenschaft früherer lebender Prozesse zurückgelassen und konzentriert wurden. So hängt sogar der gegenwärtige Stand der menschlichen Erdbevölkerung von jener qualitativ höheren Energieflußdichte pro Kopf und pro Quadratzentimeter Querschnittsfluß ab, durch den wir mit immer weniger reich konzentrierten Mineralvorkommen auskommen können, ohne daß dabei ein Verlust der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte pro Kopf und Quadratkilometer des Querschnitts entsprechender Prozesse eintritt.

Das ist der offensichtlichste unter den wichtigen praktischen Unterschieden zwischen der Menschheit und allen niederen Lebensformen.

Auch wenn lebende Prozesse als besondere Art oder Artengruppe oder als lebende Biomasse verbundener Arten und ihrer Varianten im Vergleich zu nichtlebenden Prozessen eine schöpferische (d.h. noetische, evolutionäre) Kraft haben, haben auch sie ihre Grenzen, da sich die von ihnen genutzten Ressourcen erschöpfen. Daraus ergab sich, daß nur die Entstehung höherer Lebensformen als jene, die bisher vorherrschten, einen relativ fixen, höheren Entwicklungsstand der Biosphäre sicherstellen konnte. Doch nur die Menschheit ist durch vorsätzliche Eingriffe, die der Entdeckung höherer universeller Naturprinzipien entsprechen, in der Lage, sich willentlich über das relativ fixe Potential nicht-menschlicher Lebewesen zu erheben. Hier liegt das Fundament jedes kompetenten Ökonomiebegriffs.

In dem reichhaltigen Repertoire der Menschheit entdecken wir unser Potential zur Schaffung qualitativer Verbesserungen in der Biosphäre, die die Biosphäre allein nicht bewirken könnte.

Die Krise unter den Ökonomen

Scharlatane oder gutgläubig Ahnungslose, die das Konzept nicht kennen, auf dem wirkliche Wissenschaft beruht, verwechseln oft bloße Statistik mit Wissenschaft im besonderen und mit Wahrheit im allgemeinen. Deshalb kenne ich bisher keinen Fall, in dem ein Statistiker auf Grundlage statistischer Methoden in der Geschichte der Volkswirtschaften jemals kompetent die Natur eines bevorstehenden, bedeutenden Wendepunktes vorhergesagt hätte. Aus prinzipiellen Gründen können sie mit einem solchen Versuch keinen Erfolg haben, egal wie lange sie es versuchen.

Alle entscheidenden Wendepunkte in der US-Wirtschaft, insbesondere Wendungen zum Schlechten, ereigneten sich in der Sicht der meisten Ökonomen und vieler anderer rückblickend aufgrund von Umständen, die sie nicht vorhergesehen haben und die für sie praktisch auch unvorhersehbar waren. Seit ich mir jedoch den Standpunkt von Gottfried Leibniz und (seit Januar 1953) der Habilitationsschrift Bernhard Riemanns von 1854 als unerläßliche Grundlage für eine Wissenschaft der physischen Ökonomie zueigen gemacht habe, habe ich seit dem Sommer 1956 eine Reihe von Wirtschaftsprognosen vor allem über die amerikanische Wirtschaft vorgelegt. Alle diese Prognosen haben sich durch entscheidende Wendungen im weiteren Verlauf der Ereignisse bestätigt, und in keinem Fall fand ich einen kompetenten Ersatz für meine jeweilige Prognose. In jeder Vergleichsprognose, die ich untersucht habe, lag der Fehler meiner vermeintlichen - und gescheiterten - Konkurrenten in einem fatalen Vertrauen in die üblicherweise gelehrten statistischen Annahmen.

Damit soll nicht unterstellt werden, daß es in den Reihen der Ökonomen und Bankspezialisten nicht einige kompetente Denker gäbe. Aber bisher hat keiner der Ökonomen, die ich kenne, auch jene, die ich wegen ihrer relativ großen Kompetenz und ähnlicher praktischer Leistungen respektiere, das wesentliche Prinzip begriffen, von dem ich hier spreche. Deswegen bin ich dazu übergegangen, ihre Kompetenz, die sich in einigen Aspekten ihrer Arbeit ausdrückt, als wesentlichen Bestandteil und Bereicherung meines eigenen geistigen Horizonts zu betrachten.

Folgendes läßt sich ohne Übertreibung sagen: Der immer wiederkehrende, fachlich fatale Fehler meiner Rivalen in dieser Profession besteht in ihrem blinden, cartesischen Glauben an ein „flaches" Universum, das typisch ist für die Anhänger Paolo Sarpis im allgemeinen und den Anhängern des bestialischen Reichs der Physiokraten sowie deren Plagiatoren wie Adam Smith und Jeremy Bentham.

Mit anderen Worten: In meiner Erfahrung der letzten 50 Jahre ist es oft so gewesen, daß der nur scheinbare Erfolg, den man erhält, wenn man mit linearen Methoden kurzfristige Wirkintervalle abbildet, häufig Anlaß für ein ungerechtfertigtes Vertrauen in cartesianische Annahmen ist, so daß offensichtliche Warnsignale einer gegenläufigen längerfristigen Entwicklung übersehen werden, weil man implizit davon ausging, es seien bloß vorübergehende Anomalien und nicht Warnsignale, die auf einen tieferen, unangenehmen, langfristigen Trend hinweisen. Gewöhnlich drücken sich solche einfältigen Denkfehler in dem potentiell fatalen Vertrauen auf die ausdrückliche oder unausgesprochene Annahme aus, daß bloße Finanzstatistiken oder ähnliche Zahlen die verläßliche Grundlage seien, um die spezifischen Ursachen von Trends in der zugrundeliegenden, realen, physischen Ökonomie zu definieren.11

Meine erfolgreiche Prognose von Mitte 1956, wonach im Februar-März 1957 eine Rezession einsetzen würde, ist hier deswegen ein wichtiger Bezugspunkt, weil daran der systemische Fehler jener deutlich wird, die nicht erkennen wollten, daß der damalige Krach unmittelbar bevorstand, wie ich ihn vorhergesehen hatte.

Hierbei ist die Rolle eben jenes Arthur Burns Mitte der fünfziger Jahre beispielhaft, der später, zusammen mit George Shultz, den Dollar-Krach vom August 1971 auslöste.

Ein anderes Beispiel: Wie eine Katze, die ihren Kot verscharrt, wurde auch versucht, den üblen Geruch zu verbergen, der durch das Mißmanagement der US-Wirtschaft unter dem anglophilen Präsidenten Harry S Truman Ende der vierziger Jahre und danach unter der neuen, republikanischen Regierung Eisenhowers entstanden war. Daraus entstand eine neue Blase von Verbraucherkrediten - unter dem Mann, der später zum Förderer Milton Friedmans wurde, eben jenem Arthur Burns.

Die unter Burns' Einfluß entstandene inflationäre Blase infolge der massiven Ausweitung von Verbraucherkrediten führte bald zu betrügerischen Praktiken von Autohändlern, die beim Verkauf von Neuwagen inflationierte Preise für zurückgenommene Gebrauchtwagen zahlten. Diese Inflationierung von Gebrauchtwagenpreisen hatte den Zweck, in betrügerischer Weise hohe Verkaufspreise für den tatsächlich stark gesunkenen Neuwagenabsatz entweder zum Listenpreis oder sogar zu weit höheren Preisen als den Listenpreisen verbuchen zu können. Diese Blasenbildung, die auf diese Weise immer verbreiteter und wilder in die Finanzierung des Verkaufs von Neuwagen eingebaut wurde, war der Vorreiter ähnlicher Schwindelgeschäfte, die im Namen der Absatzförderung betrieben wurden. So wurde der Kollaps des Marktes für Neuwagen mit Finanzierungen über 35 Monaten Laufzeit und einer Restzahlung im 36. Monat ein wesentliches Element des Ausbruchs einer allgemeinen Rezession der US-Wirtschaft in den Jahren 1957-58.

Meine Erfahrung mit der damals von mir ausgesprochenen, offenbar besonders erfolgreichen Prognose - der Prognose eines Kollapses der US-Wirtschaft im Februar und März, der sich dann zu einer tiefen Rezession auswuchs - lieferte mir die Anhaltspunkte für das Verständnis der langfristigen Krisenwellen, die sich im Verlauf der sechziger Jahre entwickelten, Krisen, die schließlich 1971 zum orchestrierten Zusammenbruch des Bretton-Woods-System und den nachfolgenden Stufen des wirtschaftlichen Ruins führten, die unter Präsident Richard Nixon und allen seinen Nachfolgern im Amt eintraten.

Der Umstand, daß fast alle fachlichen Konkurrenten meine Warnungen vor einem bevorstehenden Zusammenbruch des bestehenden „Bretton-Woods"-Währungssystems, den ich zwischen 1966 und 1971 ungefähr für das Ende des Jahrzehnts vorhergesagt hatte, ablehnten und diese Ablehnung sogar noch nach Mitte August 1971 aufrechterhielten, veranlaßte mich, sie offen als „Quackademiker" anzuprangern. Ich forderte jeden einzelnen von ihnen auf, mit mir über meinen Erfolg bzw. ihr offensichtliches systemisches Versagen zu debattieren, denn sie dürften für sich kaum weiter in Anspruch nehmen, „fachlich" oder anderweitig „akademisch" qualifiziert zu sein.

Schließlich wurde als Reaktion auf den anhaltenden, monatelangen Druck meiner wiederholten Vorwürfe, sich wie „Quackademiker" verhalten zu haben, am 2. Dezember 1971 eine Debatte auf dem Campus des Queens College in New York anberaumt. Die Debatte fand zwischen mir und einem damals führenden Vertreter der Keynesianischen Ökonomie, Prof. Abba Lerner, statt. Sie endete mit dem ziemlich kleinlauten Eingeständnis Lerners: „Hätten die deutschen Sozialdemokraten die [faschistische] Wirtschaftpolitik von [Hitlers späterem Reichsbankpräsidenten und Wirtschaftsminister] Hjalmar Schacht akzeptiert, dann wäre Hitler nicht notwendig gewesen." Lerner arbeitete eng mit Prof. Sidney Hook von der New York University zusammen, der zu den Anführern des profaschistischen „Kongresses für Kulturelle Freiheit" der Nachkriegszeit gehörte. Weder die Fabianer noch Hook waren über meinen Erfolg in der Debatte am Queens College erfreut.

Am Ende der Debatte saßen die Mitglieder der Fakultät, die im Publikum zuhörten, einen Moment mit schamerfüllten Schweigen da. Der erbitterte Krieg, den die Vertreter der linken, pro-imperialistischen Faschismusvariante der Fabianischen Gesellschaft, wie sie später auch der britische Premierminister Tony Blair vertrat, gegen mich führten, wurde seit dieser Zeit mit zunehmender Virulenz fortgesetzt. Schließlich waren es die britische Monarchie und Englands Schacht-Kontrolleur Montagu Norman, die Adolf Hitler in Deutschland an die Macht gebracht hatten - mit entscheidender Unterstützung eben jenes Prescott Bush, der nicht nur der Vater von Präsident George H.W. Bush und der Großvater von Präsident George W. Bush, sondern auch der eigentliche Stammvater der politischen Familientradition seines Sohnes und Enkels war.

Nachdem Hitlers Wehrmacht Frankreich überrannt hatte, wandte sich Großbritannien schließlich gegen Hitler und seinen eigenen Premier Neville Chamberlain und begann den von London gehaßten Präsidenten Franklin Roosevelt um Hilfe anzubetteln, der das bedrohte Britische Empire retten sollte. Als sich später Hitlers Tage ihrem Ende näherten und Präsident Roosevelt gestorben war, reihten sich Londons Marionette Harry Truman und die gleichen Wallstreet-Kreise, die Hitler in den dreißiger Jahren unterstützt hatten, wieder in die Parade der Franklin-Roosevelt-Hasser ein, die wie in alten Zeiten im Namen der Wall Street den königlich-britischen Hintern küßten.

Somit begann die heutige Krise eigentlich am 13. April 1945, als Präsident Harry Truman mit der von Präsident Roosevelt abgelehnten imperialistischen Politik von John Maynard Keynes den Grundpfeiler des langen Aufschwungs der US-Wirtschaft aufgab, den Präsident Franklin Roosevelt bis zu dieser Zeit angeführt hatte. Trumans Politik rettete das Britische Empire. Und seine bösartige Kriecherei vor dem Britischen Empire führte nicht nur zum Ruin der US-Wirtschaft, sondern auch zum heute drohenden Untergang der weltweiten Zivilisation. Trumans Amtseinführung führte also folgerichtig zu jener Wirtschaftskrise, die heute durch die korrupten Dummheiten der Präsidenten George W. Bush und Barack Obama voll zum Ausbruch gekommen ist.

Inzwischen bin ich der einzige Ökonom auf der Welt, der die Krise, die unmittelbar nach meinem Internetforum am 25. Juli 2007 losbrach, erkannt und vor ihr gewarnt hatte. Ich schlug Maßnahmen vor, die die ausbrechende Krise hätten unter Kontrolle bringen können. Diese Maßnahmen wurden durch die offen korrupte Politik der Regierungen von George W. Bush jr. und Barack Obama wie auch führender Kongreßpolitiker verhindert.

Durch die fortgesetzte, offene Korruption der Regierung und schuldhafter Teile des US-Kongresses wurden die von mir zwischen Juli und September 2007 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Konkursreorganisation, die das Ausbluten hätten stoppen können, von eben diesen beiden Präsidenten und der Führung des Kongresses vorsätzlich verhindert.

Nachdem nun jener Luftwaffenheld der texanischen Nationalgarde, George W. Bush jr., nicht mehr Präsident ist, setzt sich die gleiche Korruption in noch verrückterer Form unter Präsident Obama fort. Zu der fortgesetzten Korruption gesellt sich noch ein weiterer Aspekt, daß nämlich die gleichen Maßnahmen des Verbrechens gegen die Menschlichkeit, die Adolf Hitler im September 1939 in Gang setzte, jetzt gegen die amerikanischen Bevölkerung selbst ergriffen werden.

In der sich entfaltenden Geschichte gibt es stets relativ lange, scheinbar genetisch vorherbestimmte Wellen, aus denen sich jene Malströme entwickeln, von denen die einfältigeren Ökonomen, die sich in kurzfristigem Optimismus ergehen, ahnungslos überrascht werden.

Das ist die Bedeutung des Satzes „Unwissenheit ist ein Segen". Das sind auch Umstände, unter denen die Narren in hohen Positionen ihr Schicksal als die großen Verbrecher der bekannten Geschichte erfüllen, wie der römische Kaiser Nero oder der von Montagu Norman an die Macht gebrachte Adolf Hitler. Das sind die Konsequenzen, die mit Präsident Obamas Wiederbelebung des von Hitler praktizierten Massenmords einhergehen.

Was treibt diesen Wahnsinn, der weiterhin von oben die nationale Politik der USA bestimmt? Oder, vielleicht treffender: Wie läßt sich diesem Zustand abhelfen?

Eine wichtige Lektion von Percy Shelley

Der letzte Abschnitt der Verteidigung der Poesie von Percy Shelley ist in der Tat einer gründlichen wissenschaftlichen Definition der Ursprünge des Tensors gewidmet, und zwar in der Art, wie Gottfried Wilhelm Leibniz den Begriff der Dynamik gebrauchte.

Das von ihm dargestellte Konzept verweist auf den Schlüssel, wie sich die gegenwärtigen weltgeschichtlichen Abläufe verstehen lassen.

Shelley beschäftigte sich insbesondere mit dem Umstand, daß der „Zeitgeist" nicht nur diejenigen erfaßt, die dafür Bereitschaft in sich tragen, sondern mit gezeitenartiger Gewalt auch viele in seinen Bann zieht, die eine gegensätzliche Grundeinstellung haben. Solche Veränderungen kennen wir aus der Betrachtung des Verhaltens von Mitgliedern des US-Kongresses, zum Beispiel nach dem Wahlkampf 2004 und durch das Jahr 2005 hindurch, als sich der Wechsel in den moralischen Verfall vollzog, der in großem Maße die Vorgänge im Kongreß seit Beginn des Jahres 2006 bestimmte.

Manche bezeichnen dies gerne als Ausdruck eines dumpfen Herdentriebs im, wie man sagt, gemeinen Volk. Die Tendenz, die sich hierbei zeigt, scheint ganz offensichtlich auf diejenigen zu passen, deren moralisches Weltbild so aussieht wie das, was zu später Stunde auf dem Fußboden einer Nachtbar zusammengekratzt wurde. Aber ich will meine Diskussion der angeführten Erörterung Shelleys auf Dinge von relativ edlerer Beschaffenheit begrenzen. Ich beziehe mich auf das soziale Kräftespiel, wie es für jede bestimmte Kultur zum Teil oder für fast die ganze Gesellschaft typisch ist.

Ein Phänomen, wie es Shelley in Die Verteidigung der Poesie behandelt, wäre für René Descartes nicht richtig zu verstehen gewesen und schon gar nicht für die Bewunderer solch moralischer Blindgänger wie Adam Smith oder Jeremy Bentham. Meine Absicht in dieser Sache ist nur vom Standpunkt der Dynamik Gottfried Wilhelm Leibniz' und des vereinten Vermächtnisses von Leibniz und J.S. Bach zu verstehen, deren Wirken durch das Schaffen und den Einfluß Abraham Kästners (1719-1800), eines der größten Mathematiker und politischen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, weitergeführt wurde. Kästner förderte seinerseits die Entwicklung Gotthold Ephraim Lessings und damit das Wirken von Lessings Freund Moses Mendelssohn. Dies waren die markanten Geister in Shelleys eigenem Zeitalter. Sie erzeugten eine Woge, einschließlich der Amerikanischen Revolution, welche damals den Kurs der Geschichte änderte.

An dieser Stelle meines Beitrags wäre es nützlich, etwas einzuführen, was man als Richtungsänderung in meiner Herangehensweise mißverstehen könnte. Diese Änderung des Herangehens ermöglicht es, ärgerliche „Ausflüchte" zu vermeiden, und wird bald ein beweisbares Argument liefern, das einem sehr wichtigen Grundsatz Beachtung schenkt: einem Prinzip, das jeder ernsthaften Wirtschaftswissenschaft zugrunde liegt.

Es ist zwar üblich, die Begrifflichkeiten der Menschheit aufzuteilen, indem man z.B. eine absolute, akademische Trennungslinie zwischen sogenannter Naturwissenschaft und klassischer künstlerischer Komposition ziehen zu müssen glaubt, doch ist es eine Tatsache, wie die Entdeckungen von Kepler, Fermat und Leibniz belegen, daß die speziell schöpferischen intellektuellen Kräfte des einzelnen Menschen in der Gesellschaft nicht in der Mathematik zu orten sind, sondern in ihrer Ausweitung auf die Naturwissenschaft, diese schöpferischen Kräfte, wie sie in der Rolle der klassischen Ironie in Dichtung und Drama und in den Methoden von J.S. Bach, W.A. Mozart und Ludwig van Beethoven bis hin zu Johannes Brahms anzutreffen sind. Die Methoden der Metapher sind, wenn sie von der Poesie und der Musik in die Praxis der Naturwissenschaft übertragen werden, die inspirierende Quelle für naturwissenschaftlich-technische und verwandte Errungenschaften bei der Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit.

Die folgenden Erklärungsansätze für diesen ironischen Umstand sind an dieser Stelle für das vorliegende und auch für das folgende Kapitel dieses Berichtes erforderlich.

Zu Beginn möchte ich hervorheben, daß die schöpferischen Kräfte des einzelnen Menschen, auf denen große, revolutionäre Erkenntnisfortschritte im Bereich der Naturwissenschaften beruhen, für ihr Entstehen einer Quelle bedürfen, die für den menschlichen Geist einzigartig ist. Diese Kraft ist dort zu finden, wo die Kreativität in den klassischen Formen des künstlerischen Schaffens, wie die klassische Metapher in Poesie, Drama, Musik, ihren Ausdruck findet - zum Beispiel auf die Art und Weise, wie Rembrandt in seinem genialen Gemälde den einsichtsvollen und munteren Homer jenen eitlen Gecken betrachten läßt, der als quasi einbalsamierter Aristoteles dargestellt ist.

Man braucht die ironische Rolle wahrer Kreativität nicht als geheimnisvoll zu betrachten. Das Akademiemitglied Wernadskij ist uns eine große Hilfe in dieser besonderen Frage. Ich erläutere das jetzt und kehre später, besser vorbereitet, wieder zu dem großen Prinzip zurück, das Shelleys Verteidigung der Poesie zugrunde liegt.

Das Abiotische, die Biosphäre und die Noosphäre

Der Mensch beobachtet und wirkt ein auf das Abiotische, die Biosphäre und die Noosphäre. In den ersten beiden Bereichen ist das Handeln des Menschen ein Eingreifen wie in Bereiche außerhalb des menschlichen Geistes an sich. Dieses Verfahren führt uns zu dem Ort, wo die Gesamtheit der angewandten Naturwissenschaft lokalisiert ist; wir wirken hierbei mit dem Geist auf Gegenstände ein, die nicht der menschliche Geist selbst sind. Im zweiten Bereich, den Disziplinen der richtig definierten klassischen Kunst, ist der Gegenstand des Verfahrens die bewußte Veränderung in der Natur des menschlichen Verhaltens als solchem, und dieser Umstand wird treffend verdeutlicht, wenn man über die außergewöhnliche Bedeutung von J.S. Bachs Sammlung der 48 Präludien und Fugen nachdenkt, in denen der Kompositionsaufbau, d.h. die bewußte Entwicklung von Raum und Zeit, zu einer Wissenschaft des singenden menschlichen Geistes werden.12 Der Bereich der klassischen künstlerischen Komposition ist der Ort, aus dem die Kreativität des einzelnen Menschen grundlegende Veränderungen in die Bereiche des Abiotischen und des Biotischen hinüberführt.

In aller großen klassischen Kunst erschafft sich der Mensch als Künstler selbst aufs Neue, indem er die Art und Weise, in der er die belebte und die unbelebte Welt und sich selbst sieht, neu gestaltet. Der wahre Ausdruck dieser Qualität menschlicher Kreativität, die den Menschen von allen Tieren unterscheidet, ist in dem zu finden, was ich hier als Funktion der klassischen Komposition in der Kunst bezeichne.

Auf dieser höheren Erfahrungsebene des einzelnen Menschen haben wir es mit der direkten Manifestation der besonderen, kreativen Kräfte des menschlichen Geistes zu tun. Eine entscheidende Art der Verdeutlichung hiervon ist das Leibnizsche Infinitesimal. Ich beschreibe den Weg, wie die folgende Frage entstanden ist, und zeige dann ihre Bedeutung für das oben gerade angedeutete Thema.

Betrachten Sie jetzt die außerordentliche, schöpferische Leistung der Entwicklung der Differentialrechnung durch Leibniz.

Johannes Kepler hinterließ den Wissenschaftlern nach ihm zwei ganz besondere Aufgaben zur Bearbeitung. Die erste ist uns alle als das Leibnizsche Infinitesimal bekannt. Die zweite war die Untersuchung physikalisch-elliptischer Funktionen, eine Herausforderung, die bedeutende Zeitgenossen von Carl Friederich Gauß aufgegriffen haben. Zur Frage des „Infinitesimals": Als die ideologischen Nachfolger Paolo Sarpis und seines Ockhamistischen Liberalismus G.W. Leibniz als endgültig gestorben betrachteten, setzten hundert Jahre anhaltende Bemühungen ein, Leibniz die Entdeckung des Kalkulus abzusprechen. Wichtigen Anteil daran hatten die Kreise um den Venezianer Antonio Conti und Voltaire. Andere, die sich an diesem Anti-Leibniz-Schwindel beteiligten, waren namentlich Abraham de Moivre, Jean le Rond D'Alembert, Leonhard Euler und Eulers Schüler Joseph Lagrange.

Der Beitrag de Moivres zu diesem Anti-Leibniz-Schwindel bestand darin, seinem Komplizen D'Alembert einzureden, das Leibnizsche Infinitesimal sei bloß „imaginär", eine reine Fiktion aufgrund einer besonderen Laune der Mathematik. Euler machte sich für eine etwas andere Art von Betrug stark; in einem Brief an eine deutsche Prinzessin behauptete er, es gäbe in der Mathematik eine unendliche Teilbarkeit. Der Mythos der „imaginären Zahlen" ging von diesen und verwandten Quellen unter den Gefolgsleuten von Conti und Voltaire aus.

Da es Euler eigentlich besser wußte, sich aber trotzdem an dem Geschwätz über „imaginäre Zahlen" beteiligte, war sein Beitrag zu den Schwindeleien von Conti und Voltaire reiner politischer Opportunismus, dessen Früchte er seinem Schützling Lagrange überließ.

Der Ursprung dieser Betrügereien gegen Leibniz läßt sich in der europäischen Kultur zurückführen auf die Angriffe auf Leibniz' Vorläufer wie Filippo Brunelleschi und Nikolaus von Kues sowie auf dessen Beitrag zur Definition „nichtgeometrischer" Kurven wie der Kettenlinie. Es reicht aus, hier festzustellen, daß die Kettenlinie oder auch Seilkurve von Brunelleschi als physikalisches Bauprinzip der auf andere Weise praktisch nicht konstruierbaren Kuppel der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz angewandt wurde. Ähnlich hatte auch Nikolaus von Kues darauf bestanden, daß die von Archimedes behauptete Quadratur des Kreises ein systemischer Fehler des Umkreises von Archimedes sei. Der Cusa-Anhänger Leonardo da Vinci hatte die physikalische Bedeutung der Kettenlinie und das Verhältnis ihrer Funktion zur Schlepplinie, der Traktrix erkannt. Die gleiche Bedeutung hat Pierre de Fermats Entdeckung der geringsten physikalischen Wirkung. Das allgemeine physikalische Prinzip der geringsten Wirkung, das Leibniz in Zusammenarbeit mit Jean Bernoulli entwickelte, ersetzte die frühere Entdeckung des Prinzips der „kürzesten Zeit" durch den Leibnizfreund Christian Huyghens. Dieses Prinzip wurde, als er mit Huyghens im Archiv von Blaise Pascal in Paris daran arbeitete, vollständig als Kernpunkt von Leibniz' umgearbeiteter Version seiner einzigartig genialen ersten Entdeckung der Differentialrechnung aus dem Jahre 1675 übernommen.

Dies ist der Kern der Sache.

Ausgehend von Keplers ureigener Entdeckung des Prinzips der allgemeinen Gravitation in seiner Weltharmonik wurzelte die Entdeckung der Differential- und Integralrechnung durch Leibniz nicht in formal-mathematischen, sondern in physikalischen Begriffen.

Tatsächlich jedoch wurde die Angelegenheit über jede weitere ernsthafte wissenschaftliche Debatte hinaus durch den Einfluß des führenden Mathematikers des 18. Jahrhunderts, Abraham Kästner (1719-1800) von der Universität Göttingen, entschieden. Was die Betrügereien angeht, die dem Experten für schwarze Magie, Isaac Newton, zugeschrieben wurden, so reduzierte sich Newtons Ansehens praktisch auf null durch die nachfolgenden, maßgeblichen Arbeiten der Ecole Polytechnique von Gaspard Monge, Lazard Carnot und Alexander von Humboldt und außerdem - entgegen den Angriffen von Betrügern wie Rudolf Clausius und Hermann Grassmann - durch die elektrodynamischen Arbeiten von Gauß, Wilhelm Weber, Lejeune Dirichlet und Bernhard Riemann.

Mit anderen Worten, schon seit der antiken Wissenschaft der Sphärik, wie sie sich in der Arbeit der Pythagoräer und Platons ausdrückte, leitete sich die kompetente Ausübung der Geometrie aus physikalischen Prinzipien der Astronomie ab und wurde in einer Art angewandt, die man heute als physikalische Geometrie kennt. Um der Wissenschaft der physischen Ökonomie willen sollten wir heute von „physikalischer Geometrie" sprechen, um auf diese Weise andere, inkompetente Geometrien wie z.B. die Euklidische Geometrie abzulehnen - genauso wie wir die „physikalische Chemie" Mendelejews und Wernadskijs oder die physikalische Biochemie Wernadskijs der „Physik" gegenüber bevorzugen.

Der gewissenhafte Gebrauch der Terminologie ist wichtig, denn dadurch wird die experimentelle Grundlage kompetenter Arbeit in diesem Forschungsbereich betont. Wir müssen unbedingt auf solchen Unterscheidungen bestehen, denn die Gegenstände der Sinneswahrnehmung als solcher sind uns in Wirklichkeit nicht bekannt; wir kennen die entsprechenden Erscheinungen nur als solche. Wir wissen aus der Erfahrung, wie man mit Hilfe verschiedener unserer biologischen und synthetischen Instrumente wirksame Kontrolle über bestimmte Phänomene erlangt.

Wir sind deswegen keine Nominalisten. Wir können wissen, was wir erfaßt haben, und wir können Bestehendes daran erkennen, daß es solchen Erfahrungen entspricht; doch treten wir uns selbst auf die Füße, wenn wir annehmen, wir könnten das Universum in eine Ansammlung von Objekten aufschlüsseln, wie es der törichte Euklid versuchte, wo doch unser tatsächliches Wissen in unserer menschlichen - kreativen - Beziehung zu Verhältnissen zwischen Prozessen, nicht Dingen, besteht.

oben

II. Fortsetzung des Falles Shelley:
Warum der Betrug gegen Leibniz?

Um zu verstehen, woher die Katastrophe rührt, welche die Menschheit in der Zeit seit Franklin Roosevelts Tod ergriffen hat, müssen wir die Ursprünge dieser kulturellen und wirtschaftlichen Katastrophe über mehr als zwei Jahrtausende hinweg bis zur Zeit der Perserkriege zurückverfolgen. Die Zusammenhänge werden klar, wenn wir dieses Kapitel mit einer Zusammenfassung von Entwicklungen vor der jahrzehntelangen Welle des Verfalls der transatlantischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen. Typisch für diesen Verfall sind der moralisch und intellektuell durch und durch degenerierte Kongreß für kulturelle Freiheit (CCF) in Europa und der damit verbundene Einfluß der verkommenen Verfechter der These von der „autoritären Persönlichkeit", wie Raymond Aron, der Existentialisten Karl Jaspers, Theodor Adorno, Martin Heidegger, Hannah Arendt, Herbert Marcuse usw. Durch sie wurde das Verständnis des Zusammenhangs von Naturwissenschaft und klassischer Kultur und Kompetenz der früheren Generationen systematisch zerstört.

Seit der Tod die im letzten Viertel des 19. und ersten Viertel des 20. Jahrhunderts geborenen Generationen nacheinander von uns genommen hat, ist das praktische Gedächtnis der früheren klassischen europäischen Zivilisation durch eine Kombination von Tod und Abnutzung von einer Generation zur nächsten immer weiter ausgelöscht worden.13 Dies ist die grundsätzliche und praktische Bedeutung der Begriffe Verfall oder Degeneration in der gegenwärtigen Zeit.

So meinten die Priester im alten Ägypten, als sie ihrem berühmten Gast aus Athen sagten, „Euch fehlen die alten Männer", daß es notwendig ist, die Erfahrungen vieler aufeinanderfolgender Generationen vergangener Zeiten zu erhalten bzw. wiederzuerlangen - so, wie sich etwa meine eigenen Vorfahren bis zu den ersten englischen Siedlungen in Neuengland zurückverfolgen lassen. Nur durch eine weitreichende historische Perspektive, die darauf beruht, die Erfahrungen vieler aufeinanderfolgender Generationen unserer Vorfahren nachzuvollziehen, können wir einen wahren Sinn für die Geschichte entwickeln. Diesen Sinn haben unsere Vereinigten Staaten mit dem Verschwinden der letzten kompetenten klassischen amerikanischen Historiker aus dem akademischen Leben - wie dem Tod meines Kollegen Graham Lowry - leider praktisch ganz verloren.14

Heute ist in den USA an die Stelle des Sinns für die reale Geschichte, der früher im gebildeten Teil der Bevölkerung noch vorhanden war, eine Art Krankheit getreten - die Suche nach „Neuigkeit" um ihrer selbst willen, und wo früher Historiker arbeiteten, werden heute nur noch die leeren Stellen in den Chronologien mit Kommentaren zu irgendwelchen Anekdoten ausgefüllt. Die echten Historiker in der Führung des intellektuellen Lebens unseres Landes aus vergangenen Generationen betrachteten die Geschichte nicht als bloße Abfolge von Geschehnissen, sondern als eine tief verwurzelte, viele Generationen lange Zeitspanne des Binnenlebens einer Gesellschaft und ihrer Institutionen - die lange Spanne der Entwicklung hinter dem geordneten Prozeß der qualitativen Evolution von Ideen. So sah man früher in der Geschichte unseres Landes einen Prozeß, der sich als lange Welle der Geschichte seit den ursprünglichen ersten Siedlungen in Massachusetts entfaltet hat.

Dieses frühere Verständnis der Wirklichkeit ist über die letzten, zunehmend dekadenten Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg mehr und mehr verloren gegangen. So ist die vom Finanzdistrikt der State Street beherrschte Stadt Boston heutzutage mit Ausnahme einiger weniger Wahrzeichen und Fragmenten des alten Wissens bei einigen, die wie ich aus dieser Gegend stammen, nur noch ein Relikt ihrer Besetzung durch die Sklaven- und Drogenhändler von Lord Palmerstons Britischer Ostindiengesellschaft.

Vor diesem Hintergrund hat der englische klassische Dichter Shelley für treue amerikanische Patrioten und Staatsmänner heute eine sehr wichtige Bedeutung. Wenn man seine eigentliche dichterische Arbeit einbezieht, muß man seine Verteidigung der Poesie als sein wahres Testament verehren - und, was noch viel wichtiger ist, als die Beschreibung eines fundamentalen Prinzips, welches Dichter und Staatsmänner jener Zeit teilten. Der abschließende Absatz dieses Werkes, den ich schon im vorherigen Kapitel angesprochen habe, ist hier für unsere Schrift über die Wissenschaft der physischen Wirtschaft von enormer Bedeutung.

Der Anteil an dem Verfallsprozeß und der damit verbundenen Dekadenz, den ich hier als Versagen im Verhalten von Nationen heute verurteile und Shelleys Arbeiten gegenüberstelle, besteht praktisch in einem völligen Verlust des Prinzips der klassischen poetischen Ironie, auf dessen Wirken die eigentlichen schöpferischen Geisteskräfte jedes einzelnen Mitglieds der Gesellschaft beruhen. Wir haben heute die persönliche Beziehung zu Prinzipien klassischer musikalischer und metrischer Komposition in sehr hohem Maße verloren. Diesen Bestandteil der Geschichte müssen wir heute betrachten, wenn wir Shelleys Verteidigung der Poesie lesen.

In Hinsicht auf den historischen Vorläufer des Themas jener Schrift müssen wir in dem Zusammenhang auch die Bedeutung von Shelleys Werk Der entfesselte Prometheus betonen.

Er schuf dieses dramatische Werk als Vorschlag, der den Zweck des letzten, offenbar verlorengegangenen Teils von Aischylos' Prometheus-Trilogie erfüllen sollte. Shelley erfaßt hier, wie Aischylos selber, die wichtigste Grundtatsache der gesamten bekannten europäischen Geschichte der letzten drei Jahrtausende von der homerischen Zeit bis zum heutigen Tag. Gerade dieses Thema hat schon immer meine ganze Aufmerksamkeit und Leidenschaft ergriffen, spätestens seit ich als Jugendlicher die aprioristische Grundidee der Euklidischen Geometrie verwarf - eine Jugenderfahrung, die mich dazu bestimmte, früher oder später im Schatten Bernhard Riemanns zu wandeln.

Nun zu Shelleys Bedeutung als Wissenschaftler:

Im gegenwärtigen Kapitel habe ich bis jetzt relativ einfachere Teile der Geschichte erklärt, das heißt, es ging um unmittelbare und grundlegende Fakten, die mehr oder weniger einfach zur Diskussion gestellt werden können. Wenn wir jedoch die Belege dafür in Betracht ziehen, daß die menschliche Gattung möglicherweise schon seit mehr als einer Million Jahren auf diesem Planeten existiert, wird die Aufgabe schwieriger. Wir müssen diese als gültig nachgewiesenen Belege kultureller Entwicklung unserer Gattung und ihrer Sprachen als „Fußabdrücke" dessen beurteilen, was wir eigentlich als Geschichte kennen sollten, auch wenn wir im wesentlichen nur diese Fußspuren kennen und nicht die Männer und Frauen, die sie hinterlassen haben.

Nur weil wir aus diesen alten Zeiten keine Namen kennen, darf man es nicht mißbilligend als bloße Spekulation abtun, wenn ein Historiker diese Fußabdrücke vergangener Kulturen studiert. Die geschichtliche Bedeutung solcher Belege ist schwer zu entdecken, sollte aber gerade aus diesem Grund nicht übersehen werden. Wie bei jeder kompetenten Wissenschaftsmethode suchen wir nach wichtigen Beweisen, mit deren Hilfe wir die Vergangenheit dynamisch zum Leben erwecken können - ähnlich wie bei der Ermittlung des Tathergangs eines Verbrechens, wo die Untersuchung von Indizien wie Fußabdrücken vielleicht zu dem schlüssigen Beweis führt, wer wann und wo und vielleicht sogar warum herumgelaufen ist. Bei der hierfür notwendigen Methode konzentriert man sich darauf, wie man die erforderlichen, angestrebten Schlüsse ziehen kann.

Zu diesem Zweck müssen wir uns etwas bei der Methode der Zeitrafferphotographie abgucken. Nur so lenkt man die Aufmerksamkeit weg von einer Abfolge kartesischer isolierter Ereignisse hin zur Suche nach möglichen wichtigen dynamischen Mustern der Veränderung in einer kaleidoskopartigen Entwicklung. Mit anderen Worten: Wir verlassen uns auf den von Leibniz gegebenen Standpunkt der Dynamik, im Gegensatz zu den cartesianischen Verrücktheiten.

So ist es auch bei den Fragen, die im Folgenden behandelt werden.

Die Wurzeln des Monetarismus

Der Knackpunkt in Aischylos' Prometheus-Trilogie ist die Erklärung des überaus abstoßenden  Wesens dieses Stückes, des olympischen Zeus, der den Menschen den Zugang zu Wissen um das Prinzip des „Feuers" grundsätzlich verwehrt - so ähnlich, wie die Neomalthusianer heute die Kernkraft verdammen. In dieser Hinsicht ist der Charakter des Zeus identisch mit der Beschreibung der olympischen Götter bei dem römischen Chronisten Diodorus Siculus aus Sizilien. Schon an diesem Punkt liefern die von ihm beschriebenen Fakten eine gute Grundlage, etwas vergleichbares wie strafrechtliche Ermittlungen wegen eines Verbrechens zu beginnen (oder, wie es vielleicht einige Amerikaner ausdrücken würden, wegen eines typischen Kongreßbeschlusses unter dessen korrupter Sprecherin Nancy Pelosi). Zieht man dies in Betracht, so ist der wesentliche geschichtliche Hintergrund von Aischylos' Prometheus-Trilogie der folgende.

Die ältesten Funde, anhand derer man in der Archäologie „Frühmenschen" von affenartigen Wesen unterscheidet, sind Belege für den Gebrauch des Feuers. Ein Affe gebraucht niemals ernsthaft Feuer oder Kernkraft - das tut nur der Mensch. Nach der Chronik von Diodorus Siculus, die bis auf ägyptische Quellen und Belege der frühen Berbersiedlungen zurückgeht, hat einst ein Teil der legendären „Seevölker" mit ihrer Flotte an der nördlichen Küste des heutigen Marokko angelegt und die dort ansässigen Eingeborenen, die Vorfahren der Berber, kolonialisiert.

Dort wurde Diodorus zufolge von den Söhnen der Olympia, der Konkubine des Anführers dieser Kolonie der „Seevölker", ein Vatermord begangen. Die Mörder, angeführt vom ältesten Sohn, dem olympischen Zeus, erlangten dann mit ihren Nachfahren eine vorherrschende Rolle in den Küstensiedlungen an den steigenden Gewässern entlang der Mittelmeerküsten, etwa seit der Zeit, als das einströmende Wasser dieses Meeres den dort vorhandenen Süßwassersee in das jetzige Schwarze Meer verwandelte. All dies stimmt ziemlich gut mit den Umständen überein, die aus ägyptischen historischen Bezügen grob gesprochen etwa ab dieser Zeit bekannt sind.

Was Diodorus Siculus von seinen zeitgenössischen Quellen aus Ägypten oder anderswo erhalten hat, deckt sich allem Anschein nach ziemlich schlüssig mit den sonst bekannten Entwicklungen, die in die Homerische Zeit hineinführen, sowie den Fußspuren der Vorentwicklung zu dem, was die Archäologen den Peloponnesischen Krieg nennen.

Damit gelangt unsere Aufmerksamkeit in die Zeit, als Platon, der Nachfolger des Sokrates, gerade verstorben war und sein übler, ekelhaft reduktionistischer philosophischer Widersacher Aristoteles zum bedeutendsten griechischen Einfluß auf die Kreise Philips von Mazedonien aufstieg und zum Todfeind jenes Mannes wurde, der als Alexander der Große berühmt werden sollte. Dieser Aristoteles wurde als einer der Hauptverschwörer bei einem Mordversuch an Alexander dem Großen mit der typisch aristotelische Methoden des Vergiftens ertappt und wurde danach mit gutem Grund verdächtigt, den späteren tatsächlichen Giftmord an ihm organisiert zu haben.

Wie ich schon früher an anderer Stelle geschrieben habe, ist das Umfeld, in dem Platon als entscheidend wichtige Persönlichkeit für den Bau der künftigen Weltgeschichte auftauchte, bestimmt durch den Justizmord an Sokrates, also schon nach den ruinösen Folgen des Peloponnesischen Krieges, der zur Machtübernahme Philips von Makedonien über das ruinierte Griechenland führte. Mit dem Tod Alexander des Großen entstand ein System rivalisierender oligarchischer Systeme, die später unter der Führung Roms (und der Insel Capri) unter dem sogenannten Augustus Cäsar zu einem Großreich vereint wurden. Das Band, das diese historische Periode vom Ausbruch des Peloponnesischen Krieges bis zur Herrschaft von Kaiser Augustus einte, war der Aufstieg des Geldimperialismus im Mittelmeerraum im Zuge der aufeinanderfolgenden Schwächungen und darauffolgenden Vernichtung des Perserreiches. Hiermit wechselte das Zentrum der imperialistischen Geldmacht zu Platons Hauptgegner, dem Tempel von Delphi, welcher sich zum Mittelpunkt des monetären Imperialismus im Mittelmeer und seiner Küsten entwickelt hatte. Tatsächlich war der Peloponnesische Krieg ein Kampf um die Vorherrschaft zweier See- und Geldmächte, die beide mit den Schatzhäusern und dem delphischen Tempel des Apollo-Dionysos-Kults verbunden waren und von ihm gegeneinander ausgespielt wurden.

Seit dem Niedergang erst des Römischen und dann des Byzantinischen Reiches und dem Wechsel des Zentrums des Geldimperialismus zum mittelalterlichen Venedig werden die europäischen Regierungssysteme bis zur heutigen Zeit beherrscht von den Ablegern dieses venezianischen Systems des imperialen Monetarismus, das Byzanz als vorherrschende Geldmacht in Europa ablöste. Über die gesamte Zeit, vom Ausgang des Siebenjährigen Krieges über die von den Briten eingeleiteten Napoleonischen Kriege und die lange Welle großer weltweiter Kriege unter Federführung der anglo-holländischen liberalen Achse seit der Entlassung Bismarcks als Reichskanzler 1890 bis hin zum Zusammenbruch der Sowjetunion unter Londons Mann Michael Gorbatschow und danach, wurde die Welt hauptsächlich von der venezianischen monetären Fraktion beherrscht. Diese Fraktion war als Erbe des Gründers des modernen anglo-holländischen Liberalismus Paolo Sarpi entstanden, und dieses Erbe beherrscht noch heute Europa, seine Kolonien und Halbkolonien auf der Welt.

Der Punkt, der hier und jetzt unterstrichen werden muß, ist: Der Inhalt des Imperialismus in der heutigen Welt ist der Monetarismus, genau so wie der in London ansässige anglo-holländische Monetarismus heute noch immer die regierende Macht ist. Der gegenwärtige wissenschaftsfeindliche Kult der „globalen Erwärmung" - eine Modeerscheinung, hinter der Großbritanniens Prinz Philip steckt - ist mehr als ein Echo der menschenfeindlichen Methoden des olympischen Zeus, die Aischylos in seiner Prometheus-Trilogie beschreibt; er drückt dieselbe menschenfeindliche Weltsicht aus wie die des olympischen Zeus und des Kults von Delphi in der realen Geschichte.15

In ähnlicher Weise sollte man, wenn man heute alberne Akademiker über die Vorzüge europäischer Kultur und ihrer Wirtschafts- und Regierungssysteme daherschwätzen hört, als Warnung an den Ausbruch und die Folgen des Peloponnesischen Krieges zurückdenken, mit dem die axiomatischen Grundannahmen entstanden, die bis zum heutigen Tage ihren Ausdruck in den regierenden Systemen des Wuchers unter verschiedenen politischen Ausrichtungen finden.

Jedes monetäre System ist ein imperiales System, unter dessen Herrschaft, wie auch heute, nominelle Regierungen oder Nationen einzeln oder kollektiv durch Geld regiert werden. Dieses System steuert heute über die britische Monarchie auch den gegenwärtigen Präsidenten unserer Vereinigten Staaten. Dies ist die wahre Natur von Imperien und Imperialismus bis zum heutigen Tag. Die verdeckt verräterischen Handlungen des US-Präsidenten Truman, beginnend am 13. April 1945, haben einen Prozeß in Gang gesetzt, der jetzt die Vereinigten Staaten und fast alle anderen Nationen zu vernichten droht. Es sind also nicht „Fürsten und Mächte", sondern die langen, langen Wellen widerstreitender Kulturen in der gesamten Menschheitsgeschichte und Vorgeschichte, die heute noch immer Länder beherrschen.

Die eigentlichen Geheimnisse eines jeden einzelnen monetären Systems liegen allein in dieser Tatsache. Deshalb ist jeder Versuch, nach dem Tod von US-Präsident Franklin Roosevelt die monetären Praktiken West- und Mitteleuropas aufrecht zu erhalten, genaugenommen ein Prozeß der Verhaltensänderung durch Festlegung der Gedanken und Kulturen ganzer Nationen und ihrer Bevölkerungen und Regierungen. Die Welt als Ganze ist unter dem gegenwärtigen US-Präsidenten und dem viel schlimmeren britischen Königshaus ein Narrenschiff, Geiseln einer haßerfüllten fremden Macht, die sich jetzt als Gefangene des Wahnwitzes der gegenwärtigen Welle kultureller Verzweiflung auf dem Weg in einen drohenden frühzeitigen Tod befinden.

In anderen Worten: Ohne die vollständige Beseitigung aller monetären Systeme durch sofortige Reformen nationaler Konkurssanierung und die Umwandlung in Kreditsysteme nach dem amerikanischen Verfassungsmodell, wie es der erste US-Finanzminister Alexander Hamilton vorgemacht hat, besteht keine Möglichkeit, diesen Planeten insgesamt vor einer allgemeinen  Zusammenbruchskrise der realen Wirtschaft jeder einzelnen und aller Nationen  zu retten.

Wenn dieses Verderben eintritt, dann wird es das gegenwärtige monetäre System sein, was diese Katastrophe hervorgebracht hat.

Der Kult des olympischen Zeus

Dumme und böse Menschen lehren die Leichtgläubigen immer noch, Geld sei Macht, und das Streben nach Geld sei der große Anreiz, der den Fortschritt der Gesellschaft bewirke. Dieser Glaube ist eine clevere Lüge; es ist nicht Geld, sondern die Lust nach Macht in der Gesellschaft und über die Gesellschaft, die auf diese Weise herrscht. Schließlich ist Geld bloß eine Fiktion, die keine Macht an sich hat, auch wenn ihr manchmal ein magischer Einfluß über diejenigen zugeschrieben wird, die leichtgläubig genug sind, einen solchen heidnischen Gott anzubeten.

Die Existenz eines privaten Monopols über das Geld ist das Übel, das in der Zeit seit dem 13. April 1945 die einst mächtigen Vereinigten Staaten heruntergebracht und Europa ruiniert hat -  wie dies ähnlich schon in früheren Zeiten vielerorts geschehen ist. Nur in dem Maße, wie die Überzeugung durchgesetzt wird, Geld sei ein wesentlicher Bestandteil der politischen und sonstiger Macht über die Gesellschaft, hat Geld diese politische Autorität. Abgesehen von solchen volkstümlichen Phantasien soll der Staat über das Geld regieren, weil sonst das Geld tatsächlich als Wurzel allen Übels über die Institutionen des Nationalstaates herrschen wird.

In der inzwischen global verbreiteten Geschichte der europäischen Zivilisation seit dem Ausbruch des Peloponnesischen Krieges war die private Aufsicht über Ausgabe und Umlauf des Geldes immer das Kennzeichen und Wesen aller imperialistischen politischen Systeme.

Der erste relevante Fall, den ich vor nunmehr fast sechs Jahrzehnten recht gründlich untersucht habe, war der Fall des selbst herbeigeführten Niedergangs der Keilschrift-Kultur der sogenannten „Bodenpächter" des antiken Sumer, einer nichtsemitischen Kolonie einer am Indischen Ozean beheimateten Kultur. Der Niedergang des Status der Bauern, der dazu führte, daß sie die notwendige Entsalzung der bewässerten Flächen vernachlässigten, führte nach und nach zur Zerstörung des Bodens. Das Niveau dieser Kultur sank immer mehr herab, zunächst zur Leibeigenschaft, dann zu einer Form der Sklaverei. Die Nutzung der relativen Armut als Unterdrückungsinstrument und als Mittel, systematisch kulturelle Barrieren gegen den technischen Fortschritt zu errichten oder sogar einen schwerwiegenden kulturellen Rückschritt herbeizuführen, sind typische Wurzeln einer Politik wie dem Verbot des olympischen Zeus im Gefesselten Prometheus, den Armen das Wissen über der Nutzung des Feuers - oder heute der Kernkraft - zu geben. Es ist ein charakteristischer Ausdruck nicht nur aller oligarchischen Herrschaftssysteme, sondern auch der Propagierung praktisch völkermörderischer, pro-oligarchischer politischer und kultureller Tendenzen in der Gesellschaft.

Die Abhilfe gegen einen solchen, inhärent imperialistischen Charakter der Funktion monetärer Systeme war in der Neuzeit vor allem die Idee des nationalen Kredits, den die Winthrops und Mathers in der Massachusetts Bay Colony der Zeit bis 1689 als Prototyp einführten und der bei der Gründung der Vereinigten Staaten als konstitutionelle Republik als Prinzip in die Bundesverfassung aufgenommen wurde. Die strikte Begrenzung der Ausgabe von Zahlungsmitteln und ähnlicher Formen des Kredits auf die Nationalbankmethode der Verfassungsrepublik, wie in der Massachusetts Bay Colony vor 1688 und später in der US-Bundesverfassung, ist die einzige Alternative zu der inhärenten Räubernatur des Monetarismus und für die Sicherung der Würde und Souveränität aller wahren Republiken.

Beim jetzigen Stand der Weltpolitik bietet praktisch nur noch eine Ablösung des monetären Systems durch ein staatliches Kreditsystem für jede souveräne Republik - und das praktisch „über Nacht" - einen Ausweg aus der heraneilenden, im wesentlichen weltweit gleichzeitigen Zusammenbruchskrise aller Nationen auf dem Planeten.

Daher der heutige britische Faschismus

Um die gegenwärtige weltweite Währungs- und Finanzkrise zu verstehen, muß man die historischen Wurzeln des Phänomens des Faschismus kennen: daß er im wesentlichen eine britische Schöpfung war, die bekanntlich nach dem Ersten Weltkrieg in verschiedenen Nationen, allen voran Italien und Deutschland, eingeführt wurde. Der Faschismus kam aus London, gerade auch über Benito Mussolini und Adolf Hitler persönlich. Der Faschismus, den man zuvor, unter der britischen Marionette Napoleon III., als „Synarchismus" kannte, dient schon immer als Mittel britischer imperialer Herrschaft über das Weltwährungssystem. Er lieferte eine Form der Diktatur, die benutzt wurde, um den Widerstand gegen nationale und internationale monetaristische Interessen - zu dem eine Bevölkerung, die sich an die Idee moderner, nationalstaatlicher Republiken gewöhnt hat, von Natur aus neigt - zu unterdrücken.

Genau aus diesem Grunde bildet der Faschismus unter den gegenwärtigen Bedingungen der Weltwährungskrise die Hauptstoßrichtung der Außenpolitik der britischen Monarchie. In dieser Gegenwart geraten die existentiellen Interessen der Bürger der USA und anderer relevanter Nationen in einen unvermeidlichen Konflikt mit den monetaristischen internationalen Finanzinteressen, wie wir das bei verräterischen Maßnahmen einiger Mitglieder des US-Kongresses seit etwa September 2007 erfahren haben.

Um die Bedeutung des modernen Faschismus zu verstehen, muß man ihn betrachten, wie er vom Britischen Empire im 19. Jahrhundert in Frankreich unter der installierten britischen Marionette Napoleon III. unter der damaligen Bezeichnung Synarchismus und dann später im 20. Jahrhundert unter der Bezeichnung Faschismus eingeführt wurde. Das Empire reagierte damit zur Zeit Lord Palmerstons und Königin Victorias u.a. auf die Niederlage, die der amerikanische Präsident Abraham Lincoln Lord Palmerstons Marionette, der Konföderation der Südstaaten, zugefügt hatte. Die Absicht dabei war es, den Einfluß, der von diesem amerikanischen Sieg auf die führenden Kreise Kontinentaleuropas ausstrahlte, einzudämmen.

Später wurde das synarchistische Modell aus Frankreich in Form der Mussolini-Diktatur nach Italien exportiert. Diese spätere Diktatur war eine britische Marionette, Mussolini selbst wurde durch einen britischen Agenten venezianischer Herkunft, Volpi di Misurata, an die Macht gebracht.16 Adolf Hitler war ein Geschöpf des Chefs der Bank von England, Montagu Norman, aber auch von Normans Partnern an der Wall Street bei der Bank Brown Brothers Harriman. Die Briten ließen Hitler, Mussolini und die anderen von ihnen aufgebauten faschistischen Klienten auf dem Kontinent erst dann wieder fallen, als London sah, wie die Wehrmacht die Westgrenze Deutschlands nach Frankreich überschritt. Nach dem Fall Frankreichs wandte sich London hilferufend an seinen verhaßten Feind, US-Präsident Franklin Roosevelt, aus Furcht, wenn zu Hitlers Kräften noch Frankreich und seine Marine hinzukämen, könnte es das Ende des Empires bedeuten.

Seit Präsident Franklin Roosevelts Tod sind wir mit einer neuen Form des Faschismus konfrontiert, die noch tödlicher ist für die Zivilisation als Hitler. Die größte gegenwärtige Bedrohung für die ganze Menschheit ist heute die äußerst bösartige oligarchische Truppe, die unter der Leitung des malthusianischen Paars, Prinz Philip und dem SS-Veteranen Prinz Bernhard, als Bilderberger-Sekte in Gang gesetzt wurde. Prinz Philip und die Queen gehören schon allein aus diesem Grund noch heute zu den bösartigsten Menschen auf der Welt.

Um Prinz Philip besser zu verstehen, vergleiche man seine massenmörderische, extrem malthusianische Politik mit der ähnlich massenmörderischen Einstellung, die der verstorbene Bertrand Russell, den einige gutinformierte Kreise noch vor Hitler als den bösartigsten Menschen im 20. Jahrhundert einschätzen, schamlos vertreten hat. Verglichen mit Bertrand Russell, einer Art Verkörperung des Großinquisitors aus Dostojewskis Roman, war der satanische Philip in seiner Boshaftigkeit ein Amateur.17

Die vom britischen Königshaus angeführte Fraktion des Vereinigten Königreichs steuert heute ganz offen die Politik der Regierung Obama, die von dieser britischen Monarchie unter besonderer Mitwirkung ihres derzeitigen Sonderagenten, des früheren Premierministers Tony Blair, aufgebaut wurde.

Diese korrupte US-Regierung ist momentan die Einrichtung, die versucht, eine Praxis der Krankenversorgung einzuführen, die auf dem Vorbild der während des Krieges betriebenen Programme Adolf Hitlers zur Beseitigung von „lebensunwertem Leben" beruht.

Kurz gesagt entspricht Präsident Barack Obamas derzeitige Politik dem Faschismus von Prinz Philips World Wildlife Fund, als dessen Ziel der Prinz die Verringerung der Weltbevölkerung von gegenwärtig gut sechseinhalb Milliarden Seelen auf weniger als zwei Milliarden erklärt hat: Dieser Völkermord ist das eigentliche Ziel der britischen Meister, die Präsident Barack Obama steuern.

Das Programm des „grünen Völkermords", das Prinz Philip ganz offen gegen die Bevölkerung der USA und anderer Nationen vorgelegt hat, kann unter einer wirklich demokratischen Regierung nicht umgesetzt werden. Als Rezept, diese Ziele in einem modernen, demokratischen Nationalstaat zu betreiben, wurde die römisch-imperiale Tradition verschrieben, die man heute „Faschismus" nennt. Für das amerikanische Volk und die Institutionen seiner Regierung läuft nun die Zeit immer schneller aus, wenn Präsident Obamas mörderisches Gesundheitsprogramm nicht umgehend gestoppt wird.

Für die derzeitigen Absichten der britischen Monarchie ist der kernkraftfeindliche „grüne" Faschismus, wie ihn die Nazipartei schon Ende der zwanziger Jahre betrieb, ein Muß. Den Schlüssel, um das zu verstehen, findet man, wenn man den Gefesselten Prometheus des Aischylos studiert.

Faschismus und Völkermord sind britisch - und grün

Um gleich auf den Punkt zu kommen: Ohne den allgemeinen Ausbau der Kernspaltung als Hauptkraftquelle können die größten Hindernisse für die Ernährung der Bevölkerung dieses Planeten nicht rechtzeitig überwunden werden. Die fanatische Opposition gegen die Kernkraft kommt gewöhnlich von einer, offen gesagt, völlig gehirngewaschenen politischen Schicht, die in den Vereinigten Staaten und in Europa viel zu reichlich vertreten ist. Dieser Fanatismus dient den Absichten ihrer Gehirnwäscher im gleichen Sinn wie das Verbot des Feuers durch den olympischen Zeus im Gefesselten Prometheus.

Dabei ist die Kernkraft keineswegs das einzige, was dem Britischen Empire in dieser Hinsicht Sorgen bereitet. Das vorgeschlagene Verbot der Kernkraft hat eine doppelte Bedeutung.

Erstens: Die Kernspaltungstechnik ist nicht nur die Grundlage für eine hochtechnisierte wirtschaftliche Kultur, wir benötigen sie auch dringend als einzige Lösung für die Aufgabe, das Niveau der angewandten Technik und ihrer Produkte zu erhalten und zu steigern. Ohne solche Technologien gehen der Welt Dinge wir billiges Trinkwasser, von denen ein menschenwürdiges Leben abhängt, bereits zur Neige.

Zweitens, aus der Sicht des Lagers des Bösen: Um die sozialen und politischen Ziele der faschistischen Rezepte zu erreichen, auf die die gegenwärtige Politik der britischen Monarchie abzielt, wird es als notwendig betrachtet, das Rad des Fortschritts für alle bisher industrialisierten Nationen zurückzudrehen - so wie die von London gesteuerte anglo-amerikanische Fraktion ab August-Oktober 1982 die Volkswirtschaft Mexikos vorsätzlich zerstört hat. Dies traf nicht nur Mexikos damals aktiv betriebenen Ausbau der Kernkraft, sondern seine gesamte industrielle und infrastrukturelle Entwicklung.

Wie jeder kompetente physische Chemiker schlüssig zeigen kann, beruht die Steigerung der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte der Menschheit oder auch nur die Erhaltung dieses Potentials auf einer langfristigen Steigerung der Energieflußdichte der Kraftquellen, die sich in den Eigenschaften der Periodentafel der physischen Chemie widerspiegelt.

Tatsächlich beruht die ganze Existenz des Lebens auf diesem Planeten auf der Zunahme der Menge des Kohlendioxids im System, das (vor allem) dank des wunderbaren Wirkens des kaulquappenähnlich aussehenden Chlorophyll-Moleküls mit Hilfe des Sonnenlichts umgewandelt wird. Die charakteristische Wirkungsweise des Chlorophylls ist, daß es in seinem antennenartigen „Schwanz" die Kraft der Sonnenstrahlung aufnimmt und aus dieser Kraft durch die Steigerung seiner relativen wirksamen Energieflußdichte die wichtigsten biochemischen Elemente erzeugt, von denen die Existenz der Biosphäre abhängt. Wissenschaftlich gesehen könnte nichts verrückter sein, als riesige Landflächen, die als Biomasse entwickelt werden sollten, mit Netzen von Solarkollektoren und Windmühlen zu bedecken, die grundsätzlich unwirtschaftlich sind und mit sehr geringer Energieflußdichte arbeiten. Diese wissenschaftlich schwachsinnigen Pläne zur Umwandlung von Sonnenstrahlung bei einer geringeren Energieflußdichte als der, mit der das Chlorophyll sie in für die Menschheit lebenswichtige Biomasse verarbeitet, sind nicht nur dumm, sondern eigentlich sogar ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Hinter der Politik für Biotreibstoffe steht als Zweck nicht die Erzeugung von Kraft, sondern eine Erhöhung der Sterberate unter der Bevölkerung, wie die Kombination der derzeitigen Gesundheits- und Energiepolitik Obamas belegt.

In der Geschichte unseres Planeten war es aus Sicht des physischen Chemikers immer die Steigerung der Energieflußdichte bei den jeweils verwendeten Kraftquellen, von welcher der Fortbestand der Menschheit abhing, und das gilt auch für die Erhaltung der Bevölkerung auf ihrem heutigen Stand. Ohne Hilfe der Kernspaltung von Brennstoffen auf Uran- und Thoriumbasis droht dem Planeten jetzt eine allgemeine Katastrophe.

Das Ziel der britisch-imperialen Pläne für einen „grünen Völkermord", wie sie die Verbündeten des üblen Prinzen Philip und seines Sohnes Charles betreiben, ist nicht nur, die Bevölkerung zu verdummen und zu verrohen; auch die Lebenserwartung soll gesenkt werden, wie dies mit unqualifizierteren, arbeitsintensiven Beschäftigungsformen einhergeht. Dazu sollen auch mit gezielten Maßnahmen Menschen sozusagen „aus der Herde gekeult werden", nachdem sie das empfohlene Alter für unqualifizierte Arbeitskräfte überschritten haben, deren arbeitsintensive Tätigkeiten für einen Menschen mittleren Alters „zu anstrengend sind, um mitzuhalten". Um einen tieferen Einblick in die gegenwärtigen Motive der britischen Monarchie zu erhalten, sollte man sich mit den utopischen Romanen solcher Schützlinge des Trios Aleister Crowley-H.G. Wells-Bertrand Russell wie Aldous Huxley und George Orwell befassen, u.a. mit der Art und Weise, wie sie das Thema Ergotamin behandeln.

Prinz Philips schamlos erklärte, teuflische Absicht ist nicht nur, den wissenschaftlich-technischen Fortschritt anzuhalten und rückgängig zu machen, sondern auch, die Bevölkerung des ganzen Planeten auf einen Zustand der Barbarei zu erniedrigen, in dem dieser verdummten und stark verringerten Bevölkerung das Maß an Entwicklung ihrer Kultur und Intelligenz mangelt, das sie bräuchte, um sich aus dieser sklavischen Barbarei wieder zu befreien. Das wäre ein denkbar barbarischer Zustand, von dem Bertrand Russell erklärte, die jungen Menschen könnten dann „fröhlich weiterzeugen", getrieben von den Freuden ihrer aktiv betriebenen rohen Dummheit, während man dafür sorgt, daß die Alten und Kranken früher und schneller sterben, wie es auch die Wirtschaftsberater des britischen Laufburschen und amerikanischen Präsidenten Barack Obama verlangt haben.

Prinz Philips Faschismus in Aktion

Ein ähnlicher, ausgesprochen faschistischer Angriff auf die Menschheit besteht in der Auslöschung der nationalen Souveränität durch die imperialistische Tyrannei der sogenannten „Globalisierung". Im wesentlichen soll den Nationen der Anbau der eigenen Nahrungsmittel und die Hoheitsgewalt über die Technologien verweigert werden, die sie verwendet. Gleichzeitig führt die „Globalisierung" der Arbeitskraft dazu, daß das Niveau der von der Bevölkerung nutzbaren Technologie praktisch auf die Ebene verarmter Leibeigener herabgesetzt wird.

Ein weiterer Punkt ist: Die wertvollsten Köpfe innerhalb der Bevölkerung sind die reiferen Schichten, die angehäuftes, gereiftes Wissen verkörpern. Wer den wirksamen „Intelligenzquotienten" einer Bevölkerung herabsenken will, der verkürze die Lebenserwartung der Bevölkerung durch vergleichbare Maßnahmen wie Hitlers Euthanasieprogramm „Tiergarten 4 (T4)". Auch die in den USA unter der Regierung Nixon eingeführte Politik der HMOs (profitorientierte Gesundheitskonzerne) vollbringt bereits Schreckliches in dieser Richtung.

Eine solche Politik erniedrigt die Bevölkerung und verroht das geistige und kulturelle Leben, so wie es im System der Leibeigenschaft und Sklaverei im Römischen Reich geschah. Es gibt dann Präventivmaßnahmen in Form von Massenmord an „Aufmüpfigen" oder Religionskriege und Pogrome gegen verschiedene Bevölkerungsgruppen, wie im Römischen und Byzantinischen Reich oder auch später im feudalen Europa unter venezianischer Geldherrschaft.

Daß Lord Shelburne von der Britischen Ostindiengesellschaft gerade den als Julian Apostata bekannten römischen Kaiser als Leitbild übernahm, ist im wesentlichen der skurrilen Spielfreude des Autors Edward Gibbon zu verdanken. Tatsächlich wurden solche Methoden wie die Julians im imperialen System des alten Rom ständig angewendet, von Anfang an bis zum Ende. Heute betreibt man die gleiche Politik des „Teile und Herrsche" beispielsweise in dem vom Sykes-Picot-Abkommen bestimmten sog. „Nahen Osten" in Form des nie endenden Konflikts zwischen Israelis und Arabern, den das Empire ständig schürt.18 Dieses Empire wurde beim Pariser Frieden im Februar 1763 in der Form der Britischen Ostindiengesellschaft errichtet. Die imperiale Macht des britischen Außenamts wurde dann durch eine Neuauflage des „Siebenjährigen Kriegs" gefestigt, mit dem Napoleon Bonaparte wissentlich oder unwissentlich dem Ziel der Briten diente, ganz Kontinentaleuropa in ihren imperialen Griff zu bekommen.

Später sah der geschaßte deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck das, was man später den Ersten Weltkrieg nannte, als „einen neuen Siebenjährigen Krieg" kommen. Auf die Ermordung des französischen Präsidenten Sadi Carnot 1894 folgte eine ganze Serie von Kriegen mit destabilisierender Wirkung, darunter Japans Kriege gegen China, Korea und Rußland 1894 bis 1945 sowie der japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941, die alle in Absprache Japans mit England, u.a. in den zwanziger Jahren, organisiert wurden.

Nach dem Frieden von Versailles war der Krieg nicht wirklich zuende. Es gab nur eine Art Auszeit, in der man sich auf neue Ausbrüche von Massenabschlachtungen vorbereitete. Der Versailler Vertrag war praktisch nur die Gelegenheit, den Marsch in den nächsten Weltkrieg zu organisieren. Dabei war zunächst beabsichtigt, daß dies ein Seekrieg der Verbündeten Japan, England und anderer (gegen die USA) sein sollte, für den Japan schon in den zwanziger Jahren den Auftrag erhielt, den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor auszuschalten.

In ähnlicher Weise kündigte Bertrand Russell im September 1946 die Absicht der Briten an, einen atomaren Angriff auf die Sowjetunion zu organisieren, womit er nach eigener Aussage das Ziel verfolgte, eine „Weltregierung" zu errichten. Das damalige Vorhaben Russells sollte uns heute als Bezugspunkt dienen, um die wahrscheinlichen Absichten des bösartigen ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair aufzuspüren. Wird die gegenwärtige Politik - zusammen mit Prinz Philips existentialistischen Gefühlen anläßlich seines nahenden Sterbens und der wilden Machtgier des Ex-Premiers Blair - bald zum Ausbruch eines möglicherweise thermonuklearen Krieges führen? Beispielsweise könnte irgendeine verrückt gewordene, verzweifelte israelische Regierung als Blairs Spielzeug dazu benutzt werden, einen solchen Holocaust auszulösen.

Bevor wir auf die strategische Bedeutung von Percy Shelleys These zurückkommen, sollte folgendes zur Vorbereitung vorausgeschickt werden.

Die Urheber des weltweiten Paradigmenwandels der Nachkriegsjahrzehnte, die auf die Zerstörung der klassischen Kultur hinarbeiteten, zerstörten nicht nur das trotz allem noch vorhandene Maß an Vernunft in der Politik maßgeblicher Nationen, das zur Zeit des Eintritts der USA sowohl in den Ersten als auch in den Zweiten Weltkrieg noch bestand. Da die Reihen der relativ vernünftigen Schichten der politischen und militärischen Köpfe der Nationen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg mehr und mehr durch den Tod ausgedünnt wurden und der Aufstieg der „68er" Generation zur heute dominierenden politischen Rolle im Verhältnis noch größeres Unheil anrichtete, ist ein Großteil des Faktors der Vernunft, den die klassische Kultur darstellte, verloren gegangen. Mit einem solchen Faktor der Vernunft gäbe es nicht Schreckensszenarien wie jenes, daß Blair die Wahnsinnigen im israelischen Establishment einen „Präventivkrieg" im Interesse des Empires entfesseln läßt - möglicherweise sogar einen Angriff auf den Iran mit Kernwaffen. Schließlich wird die Marionette des Sykes-Picot-Erbes, das israelische Establishment, in Wirklichkeit vom imperialistischen britischen Establishment bestimmt und nicht vom israelischen Volk. Ein solches Abenteuer würde wahrscheinlich zur Vernichtung eines Großteils der israelischen Bevölkerung führen - doch wie Bertrand Russell über solche britische Unternehmungen schrieb:

„Demgegenüber läßt sich einwenden, daß schlechte Zeiten keine Dauer-, sondern Ausnahmezustände sind und man ihnen auch mit außergewöhnlichen Mitteln zu begegnen hat. Während der Flitterwochen der Industrialisierung war dies Verfahren mehr oder weniger angemessen; wenn sich aber die Bevölkerungszunahme nicht sehr erheblich verlangsamen läßt, dann verliert dieser Einwand an Bedeutung. ... Die Kriege haben bis heute keinen wesentlichen Einfluß darauf gehabt, denn die Zunahme hielt während beider Weltkriege unvermindert an. ... aber vielleicht ist der bakteriologische Krieg wirkungsvoller. Würde man in jeder Generation einmal den Schwarzen Tod über die Welt schicken, dann dürften die Überlebenden fröhlich weiterzeugen, ohne die Welt allzu eng zu machen. ... Es würden sich zwar etwas unangenehmere Zustände entwickeln, aber was macht das schon? Die in Wahrheit hochherzigen Leute sind gegen das Glück immun, vor allem wenn es das Glück anderer ist..."19 (Hervorhebung hinzugefügt)

Die Möglichkeit, unter Bedingungen wie der heute drohenden globalen Zusammenbruchskrise chaotischen Krieg zu entfesseln, ist der bemerkenswertestes einer Reihe von wahrscheinlichen Gründen, warum der von London verwaltete Kampfplatz des Sykes-Picot-Vertrages als Zünder für einen Balkan-artigen Ausbruch internationaler militärischer und anderer Konflikte benutzt werden könnte.

Die meisten relevanten Mächte, die in einem solchen großen Krieg führend wären, wie etwa die Vereinigten Staaten, haben in letzter Zeit ihre früher vorhandenen Kapazitäten für nichtatomare, reguläre Kriegsführung schon verschleudert. Heute können kleine Reibungen große Feuer und sogar Flächenbrände entzünden - man denke an Präsident Obamas aberwitzige Eskalation des Krieges in Afghanistan oder an die Erklärung der israelischen Regierung, sie behalte sich das Recht auf einen Krieg gegen den Iran vor. Kleine Kindsköpfe spielen heute mit sehr großen, mörderischen Spielzeugen. Wenn man es recht bedenkt, kann derzeit von keiner Regierung der Welt Zurechnungsfähigkeit erwartet werden, falls sie in einer allgemeinen Krise am Abzug stehen sollte.

Um diesen Punkt anders zu formulieren: Das Entscheidende im Krieg ist die Fähigkeit des Kriegers, stets die Handlungen zu erkennen und ergreifen, die Frieden bedeuten.

Der große Alptraum dieser Tage

Betrachten wir den nicht gerade irrelevanten Fall der heutigen Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt zwar in den amerikanischen Regierungsinstitutionen vernünftige und fähige Leute, aber die haben leider keine sichere Kontrolle über die Handlungen der Regierung Obama als ganzes. Einer der besorgniserregendsten Aspekte der Lage ist die offenkundige, ungezügelte Unmoral, welche die Regierung seit Juli 2007 rein gar nichts tun ließ, was eine einigermaßen vernünftige Reaktion auf diese allgemeine Krise, diese Existenzkrise darstellen würde.

Derweil hat der Rest der Welt eine ganz ähnliche Geisteshaltung.

Lösungen einer tiefgreifenden Krise setzen voraus, daß vernünftige Menschen an der Spitze stehen. Derzeit gibt es keinen Beleg dafür, daß bei der Regierung oder beim Kongreß der USA eine so etwas der Fall wäre - angefangen mit der britischen Marionette, Präsident Obama. In anderen Teilen der Regierung gibt es sie schon, aber ihre Position ist noch nicht stark genug, um sinnvolle Alternativen umzusetzen.

Der Rest der Welt scheint in einer kaum besseren Geistesverfassung zu sein als Präsident Obama, der die Politik der britischen Monarchie betreibt. Wenn man die Berichte über den öffentlich präsentierten Geisteszustand führender Personen in den wichtigsten Entscheidungspositionen untersucht, kommt einem unwillkürlich das Bild in den Sinn, wie diese wichtigsten Leute der Welt in ihrem Büro vor dem Schreibtisch nackt in einer Plastikwanne sitzen, alberne Geräusche von sich geben und Seifenblasen pusten.

Die fraglichen Leute wissen vielleicht, was sie normalerweise gegen das akute Problem unternommen hätten, aber sie wissen, daß ihnen dies unter Obamas neuen, von London diktierten Regeln nicht gestattet wäre. So ist der beste Rat für Leute in entscheidenden Positionen, daß sie, wenn sie nicht in der Lage sind, tatsächlich verrückt werden zu können, wenigstens so tun sollten, wenn sie ihre Position behalten wollen.

Kurz gesagt, die Lage in der obersten Führungsetage ist wie eine klinisch verrückte.

Wenn das geschieht und man bei gesundem Verstand ist, sollte einem klar werden, daß das, was man für „das System" gehalten hat, am Ende ist. In dem Fall sollte man wissen, daß etwas ganz neues dringend gebraucht wird. An diesem Punkt kommt meine Rolle ins Spiel.

III. Dynamik und Shelley

Wir kommen nun zur Frage der Natur menschlicher wissenschaftlicher und verwandter Kreativität an sich.

Um dem Leser die Bedeutung von Percy Bysshe Shelleys Verteidigung der Poesie für die Rolle menschlicher Kreativität in Physik und Wirtschaftswissenschaft verständlich zu machen, müssen wir hier meine frühere Hervorhebung wieder aufgreifen, daß G. W. Leibniz die moderne Form der Dynamik der antiken Pythagoräer und Platos einführte. Ich stellte dies schon durch den Hinweis klar, daß Leibniz dazu 1692 den Betrug der Methode Descartes' entlarvte und daß er eine der modernen Dynamik verwandte Konzeption in seinem Specimen Dynamicum von 1695 vorstellte.

Für die anfängliche Untersuchung dieser Leibnizschen Entdeckung, nämlich der wesentlichen Unterscheidung zwischen bewußten und halbbewußten Kräften wirklicher individueller menschlicher Kreativität, muß der Unterschied zum Verhalten aller niederen Lebensformen in bestimmten Qualitäten der Entdeckung universeller physikalischer Prinzipien lokalisiert werden, wie der Gegenstand von Leibnizens Specimen Dynamikum zeigt.

Diese Leibnizsche Entdeckung wiederum beruhte auf der Methode, die Johannes Kepler bei seiner vorhergehenden einzigartigen Entdeckung des Prinzips der universellen Gravitation verwendete, wie er es in seiner Weltharmonik beschreibt. Wie ich zeigen werde, ist diese Entdeckung Keplers von entscheidender Bedeutung für den Nachweis der Rolle dieser Methode bei der Grundelegung einer geeigneten Definition für die tatsächlichen Prinzipien der Wirtschaft und wichtiger, eng verwandter Felder.

Meine eigene Behandlung der Bedeutung von Keplers Werk für die Wissenschaft der physikalischen Ökonomie entstammt im wesentlichen Albert Einsteins Entwicklung des Themas des Tensors nicht nur vom Standpunkt der Arbeit Bernhard Riemanns, sondern auch dessen, worauf ich mich hier schon als die früheren Entdeckungen Keplers bezogen habe. Wie ich in einem vorhergehenden Kapitel erwähnte, müssen wir auch die Korrektur betonen, die das Akademiemitglied W.I. Wernadskij bei Einsteins eigener Darstellung des Themas des Tensors machte. Dies geschah von einem relativ noch höheren Standpunkt experimenteller wissenschaftlicher Methode, als ihn selbst Einstein einnahm.

Bevor ich in der Diskussion des Tensors selbst einen weiteren Schritt mache, erkläre ich vorsichtshalber meinen eigenen Standpunkt bei der Definition der Wissenschaft der physikalischen Ökonomie im Licht der modernen wissenschaftlichen Methode von Kues über Einstein bis zu Wernadskij, wie ich das Thema in den vorausgegangenen Kapiteln dieses jetzigen Berichts darstellte.

Das Versagen des Empirismus

Ein populäres, aber falsches Herangehen an Wissenschaft, das man heute immer noch sowohl bei Laien als auch in der wissenschaftlichen Meinung findet, gründet auf der fehlgeleiteten Annahme, die Sinneswahrnehmung stünde an und für sich in einer unmittelbaren Beziehung zu den tatsächlich nur vermuteten Realitäten, die manche mit dem Begriff „selbstverständlicher" Sinnesgewißheit verbinden würden. Die a-priori-Annahmen der Schulbuchlehre in euklidischer Geometrie sind typisch für die irrtümliche, systematische Inkompetenz, die man selbst heute noch so häufig in den zugrundeliegenden Axiomen der mehr oder weniger gewaltsam geprägten Erziehung antrifft. Diese wurde zu dem erwarteten Zweck eingerichtet, die Studenten auf die Begegnung mit verschiedenen wissenschaftlichen Themen vorzubereiten, darunter auch der Ökonomie.

Unter dem Einfluß einer solchen, relativ populären, aber irrigen Meinung wie dieser wurden mathematische und verwandte Formulierungen über experimentell nachgewiesene Prinzipien in der Ökonomie oder anderen Bereichen als mehr oder weniger gültige, bloß mathematische Ausdrücke universeller physischer Prinzipien angesehen. Dies wurde die Quelle der ihrem Wesen nach sozial-pathologischen Merkmale der üblichen Praxis anglo-holländischer empirischer Verhaltensforscher, die in der Tradition der Schule des Imperialismus der britischen Ostindiengesellschaft ausgebildet wurden, und zwar durch die Anhänger von Adam Smith und Jeremy Bentham.

In meiner eigenen Opposition gegen solche und ähnliche a-priori-Annahmen wie die, die ich schon in den vorhergehenden Kapiteln erwähnte, müssen wir Belege dafür berücksichtigen, daß die menschlichen biologischen Fähigkeiten, die wir als Instrumente der Sinneswahrnehmung betrachten, eben nur das sind, so daß die relativ populären Vorstellungen von Raum, Materie und Zeit nur im Geist abgebildete Schatten sind, und zwar abgebildet entsprechend der innewohnenden, systematischen Besonderheiten der jeweiligen Sinne.

Das damit verbundene Paradox ist jedoch, daß sie gewöhnlich wirkliche Schatten sind. Von diesem  langjährigen eigenen Blickwinkel, den ich seit meiner Jugend vertrat, besteht die Herausforderung schon des Namens Wissenschaft vor allem darin, die Annahme zu vertreten, daß es unsere Aufgabe ist zu entdecken, was diese Schatten warf, die wir als Sinneswahrnehmung erlebten.

Alle die, deren Namen ich heute als die größten wissenschaftlichen Geister der bekannten antiken und modernen Denker in Wissenschaft und Kunst repräsentierend schätze, setzten sich nachweislich mit der gleichen, herausfordernden Frage in sich selbst auseinander. Shelleys Sicht, die er in dem Schlußparagraph seiner Verteidigung der Poesie zusammenfaßt, stellt die gleiche Frage nicht nur für die Poesie, sondern implizit auch für die Naturwissenschaft. Dieses Zusammentreffen von Prinzipien klassischer künstlerischer Komposition mit den Prinzipien der Naturwissenschaft ist das entscheidende Thema, mit der sich heute jede wirklich kompetente Wissenschaft physischen wirtschaftlichen Verhaltens beschäftigen muß, wie ich es hier tue.

Dieses Problem, wie ich es gerade auf diese Art formuliert habe, siedelt die tatsächliche Existenz aller wahren universellen Prinzipien außerhalb des vermeintlichen Rahmens bloßer mathematischer Formulierungen an. Für diesen Fall gab uns Keplers berühmte Entdeckung einer mathematischen Formulierung für die Organisation eines komponierten Sonnensystems, als mathematisches Resultat seiner Arbeit - das von denen gestohlen wurde, die den wissenschaftlichen Ruf des Experten für schwarze Magie Isaac Newton künstlich aufgebaut haben - eine wahre Darstellung des Schattens des beteiligten universalen Prinzips; doch diese Formulierung selbst ist nicht und war nicht die ontologische Aktualität dieses Prinzips: Menschliche Fußspuren sind keine Menschen.

Keplers Lösung, von der alle kompetente Lehre und Praxis europäischer Naturwissenschaft Wissenschaft seitdem abhängt,  fußt auf einer Überlegung, die außerhalb der Annahme liegt, die mit dem üblichen Begriff bloßer Wahrnehmung des Gesichts- und des Gehörsinns einhergeht.

Meine Feststellung wurde genau so von Albert Einstein hinsichtlich der Implikationen  von Keplers einzigartiger, originärer Entdeckung der universellen Gravitation ausgedrückt. Das ist auch das fundamentale, zugrundeliegende Prinzip aller kompetenten Praxis einer Wissenschaft der physischen Ökonomie.

Was Einstein betrifft, so definiert er das von Kepler entdeckte Prinzip in einem ersten Versuch, als scheine es das Universum wie von außen, aber auch systematisch, zu begrenzen. Er nimmt daher auch an, daß das Universum als ganzes zwar extrem groß ist, nichtsdestoweniger aber auch prinzipiell begrenzt ist, anstatt wirklich mathematisch unendlich zu sein. Die Frage, die unmittelbar aus diesen Überlegungen erwächst, lautet: Gibt es ein „außerhalb" des Universums? Gibt es ein „anderes Universum außerhalb unseres eigenen"? Einstein sagt: „Nein". Es gibt hervorragende Gründe, mit ihm in letzterem Punkt übereinzustimmen.

Ich will diesen Punkt weiter klären: Die Annahmen, die solche Schwindler wie Rudolf Clausius, Hermann Grassmann, Lord Kelvin u. a. ausbrüteten, was als das behauptete Prinzip der reduktionistischen Thermodynamik, das sog. Prinzip der Entropie (oder der „2. Hauptsatz" der Thermodynamik) vertreten wird, war von Anfang an ein ontologischer Betrug. Clausius und Grassmann behaupteten, sie hätten ihr Argument aus der Arbeit von Lazard Carnots Neffen, Sadi Carnot, abgeleitet; aber dieser Bericht von Grassmann u. a., wie ihn auch dankbar und bösartig der Herausgeber der gesammelten Werke Riemanns verteidigte, war ein methodischer Betrug, wie eine Studie zeigte, die der Arbeit Ampères folgte und von C. F. Gauß angestoßen wurde. Dies geschah durch Experimente zum Beweis von Prinzipien der Elektrodynamik an der Göttinger Universität unter der Leitung von Wilhelm Weber und unter wichtiger Mitarbeit Lejeune Dirichlets, Riemanns und Kohlrauschs.

Tatsächlich ist das Universum antientropisch, wie die Errungenschaften des Akademiemitglieds W. I. Wernadskij dies dramatisch für die physikalische Biochemie unterstreichen. Keplers Universum ist endlich, aber unbegrenzt.20

Wie ich bereits in diesem Bericht erklärt habe, liegen wahre universelle Naturprinzipien quasi „außerhalb" des Bereichs der naiven Annahmen der Rechtgläubigen, außerhalb einer bestimmten Vorstellung vom Universum, von dem man irrigerweise glaubt, es stehe in vollkommener Übereinstimmung mit den naiven Annahmen der Sinneswahrnehmung. Wie Keplers einzigartige ursprüngliche Entdeckung der Gravitation zeigt, liegen alle wahren universellen Naturprinzipien außerhalb des Bereiches jeglicher Mathematik, die in sich selbst deckungsgleich ist mit den einfachen Begriffen der Sinnesgewißheit.21 Der mathematische Ausdruck solcher Prinzipien wird in jedem Einzelfall als Schatten des implizierten Prinzips dargestellt, statt das zu sein, was als wirksame Tätigkeit des Prinzips selbst betrachtet werden kann.

Was ich bisher in diesem Kapitel gesagt habe, wirft eine weitere Frage auf. Diese Frage ist entscheidend für jeden kompetenten Versuch, zu einer wirklichen Wissenschaft der physischen Ökonomie zu gelangen. Die ausschlaggebende ontologische Frage lautet: Worin besteht, ontologisch, die effiziente Form der Wirkung wahrer menschlicher Kreativität auf das Universum? Allein diese Fragestellung läuft darauf hinaus, die immer noch verbreiteten Annahmen über den Unterschied zwischen dem Menschen, der einen Willen besitzt, und den Tieren herauszufordern. Alle kompetenten Anläufe zu einem wissenschaftlichen Begriff von Wirtschaft hängen absolut davon ab, diese Frage zu akzeptieren und eine Antwort auf diese besondere Frage zu finden.

Vielleicht sind Sie jetzt schockiert!

Dann werde ich Sie jetzt wohl noch viel mehr schockieren.

In meiner Erfahrung mit diesen Konzepten, die ich eben in diesem Kapitel bis hierher umrissen habe, fiel mir auf, daß der Grund für die Unfähigkeit vieler Menschen, die sonst als gebildete und beruflich qualifizierte Köpfe gelten, gewöhnlich daher rührt, daß selbst alle die Belege, die ich grundsätzlich aufgezählt habe, sie nicht befähigen würde, die Implikationen dieser Angelegenheit in einer praktisch wirksamen Art zu verstehen. Diese Schwäche liegt nicht so sehr an der Wahl ihres Fachgebietes als solches, sondern in ihnen selbst.

Ich erläutere.

Die Quelle dieses hartnäckigen Problems, das sie auf diese Weise erlebt haben, ist ihr fehlerhaftes Gefühl für den Ort jenes Wesens, das sie mit ihrer Auffassung des Konzepts des „Ich" verbinden, ihrer Sicht des ontologischen Orts dieses „Ichs." Um diese Konzepte zu verstehen, die unerläßlich sind, um den Gegenstand der Ökonomie vernünftig zu verstehen, muß es deshalb eine bestimmte, klare Veränderung in der individuellen Wahrnehmung des „Orts" seiner wahrgenommenen eigenen Identität geben, eine Veränderung, deren Ausdruck ich in der Arbeit einiger wissenschaftlicher Geister, wie Einstein selbst, erkenne.

Das grundlegende Problem, welches sich uns in diesem scheinbaren Paradox stellt, ist zunächst, daß universelle Naturprinzipien selbst keine Sinnesobjekte im ontologischen Sinn sind. Trotzdem sind sie wirksam. Jede Kompetenz in der Definition universeller Naturprinzipien beruht auf dieser Überlegung.

Deshalb sollte man immer fragen: Ist die Wahrnehmung der persönlichen Identität des Wissenschaftlers oder Ökonomen innerhalb der Auffassung der Sinnesgewißheit lokalisiert - oder wird erkannt, daß die Sinne innerhalb der Grenzen eines Bereichs bloßer Schatten, die sich dem Geist des Denkers präsentieren, liegen? Jede praktische Kompetenz in Ökonomie beruht auf der Einsicht in diese spezifische Überlegung.

Menschen, denen es geglückt ist, dieses konzeptionelle Problem (das ich gerade beschrieben habe) mehr oder weniger erfolgreich zu lösen, werden eine Veränderung des Ortes ihres Identitätsgefühls als denkende Person herbeigeführt haben. Die Natur der Herausforderung, die sie - in ihrem Innern - zu meistern haben, liegt in der Art und Weise, wie sie über ihre eigene Identität als denkendes Wesen denken, anstatt als ein weiteres Objekt im Bereich der Sinneswahrnehmungen.

Das heißt:

Die übliche Quelle des gewöhnlichen Versagens jenes hier kritisierten Personentypus' ist seine oder ihre starke emotionale Bindung an ein naives Gefühl der persönlichen, sozialen Identität; ein Gefühl, das in einer starken Bindung an eine Kraft wurzelt, die von etwas mächtigerem als ihrer einfachen, persönlichen Sinneswahrnehmung der Welt ausgeübt wird, etwa bei der Definition ihrer eigenen Identität als Person.22

Anders ausgedrückt: Wie könnten sie auf die Idee kommen, das Bild zu beleidigen, das ihrer Meinung nach andere Leute von ihnen haben, nämlich, daß ihr Charakter ausschließlich ein Objekt der Sinneswahrnehmung sei, ein Objekt der Art, das von Zuschauern mit Hilfe der Fähigkeit der Sinneswahrnehmung als Objekt betrachtet werden kann.

Um es ganz unverblümt zu sagen: diese Leute sind neurotisch.

Sie „sehen" nicht die Identität der Person, ihr wahres Selbst, in dem relevanten, von den  Sinnen wahrgenommenen Objekt, und oft, bei den meisten Begegnungen, ist es ihnen auch ziemlich egal. Sie neigen deshalb dazu, die andere Person primär als Objekt der Wahrnehmung zu betrachten, und dazu, etwas, was mehr als ein bloßes Objekt ist, nur in mehr oder weniger seltenen Ausnahmen zu erkennen.

Im Umgang mit diesem ziemlich verbreiteten Problem, dem sich jeder kompetente Unternehmens- oder sonstige Berater gegenüber sieht, schaut der relevante Fachmann, falls er überhaupt kompetent ist, über die äußerlichen Aspekte hinweg auf die relativ prinzipiellen Merkmale, die hinter der Maske der Person wirken, welche ansonsten als ein reines Sinnesobjekt betrachtet würde: die wirkliche Person, wie sie in den Augen wahrer Einsicht existiert. Sonst ist er oder sie kein kompetenter Berater im Umgang mit ökonomischen Fragen und auch nicht wirklich als professioneller Ökonom qualifiziert.

Man muß sich selbst, sehr kritisch, mit der gleichen Einsicht sehen. Genau diese Einsicht - wahrhaft mitfühlende Einsicht - in die eigene innere Identität sollte das Ziel sein, wenn man versucht, ein wirklich fähiger Wissenschaftler im Umgang mit den Wirtschaftsfragen zu sein, die ich hier und heute vorlege.

Das ist die Qualität, die durch das erreicht wird, was wir in der Entwicklung des zutiefst selbstkritischen Geistes der größten klassischen Künstler und Wissenschaftler erkennen sollten. Es geht um das Gefühl des „Ortes" der eigenen persönlichen Identität, das Gefühl des „Ichs", welches nötig ist für ein mitfühlende Verständnis eben jener großen Dinge, in denen wir den Schlüssel zum Potential für Erfolg oder Scheitern solch großer Führungspersönlichkeiten wie Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt erkennen müssen.

Diese Qualität des mitfühlenden Verständnisses ist das Kennzeichen des Potentials für einen moralisch großen klassischen Künstler, einen großen Wissenschaftler oder einen tatsächlich fähigen Ökonomen.

Die kreative Identität

Klinisch betrachtet gibt es zwei relevante, eindeutig zuzuordnende Typen kreativer Persönlichkeiten. Einer ist kreativ durch inneren Impuls, aber er versteht nicht genau, warum das so ist. Das ist der typischere der Fälle, denen ich direkt oder indirekt begegnet bin. Der andere Typ, verkörpert von Persönlichkeiten wie Percy Bysshe Shelley unter den beachtenswerten englischen Denkern, ist sich seiner eigenen Kreativität aktiv bewußt, wie auch wahre Genies anderer Kulturen, wie Nicholas von Kusa, Gottfried Leibniz, Gauß, Dirichlet, Riemann und Einstein. Im Fall der letzteren allgemeinen Zuordnung weiß ich persönlich, daß ihr Sinn für persönliche, kreative Identität verbunden ist mit ihrer Gewohnheit, die eigene Erfahrung von Sinneswahrnehmungen eher als ein zubehörähnliches, „externes Objekt" zu betrachten, als eine nur gefühlte, schattenartige Erfahrung der eigenen inneren, geistig-kreativen Prozesse.

Es ist von größter Bedeutung für die gesamte Wissenschaft, daß diese Verschiebung - weg von der Konzeption seiner selbst als Objekt wahrgenommener Erfahrung, hin zu einer sich selbst bewußten, begreifenden Erfahrung - das entscheidende Merkmal einer vollkommen bewußten kreativen Identität ist.23

Diese letztere, höhere Ordnung des Sinns für das eigene, innere Selbst ist das Kennzeichen allen wirklichen, bewußten kreativen Intellekts. Ich habe einen kontrollierbaren Zugang zum eigenen kreativen Potential exakt in diesen Bezugspunkten lokalisiert. Dieser Ort ist unmittelbar mit der Aktivität der ironischen Formen der klassischen künstlerischen Komposition verbunden, wie der letzte Absatz in Shelleys Verteidigung der Poesie veranschaulicht.

Die in den klassischen Formen der künstlerischen Komposition - und nicht in der Naturwissenschaft, wo man sie gewöhnlich einordnet - lokalisierte Kreativität ist also die eigentliche Quelle wahrer wissenschaftlicher Kreativität. Das Wissen über und der Antrieb zur Kreativität in der Naturwissenschaft oder der Ökonomie leitet sich vom Standpunkt der Kreativität der klassischen Künste ab. Die Andeutung, daß die kreative Funktion „außerhalb" der Gegenstände der experimentellen Naturwissenschaft liegt, ist der Schlüssel zu einem kompetenten Verständnis jener ontologischen Implikationen von Leibniz´ Kalkulus, welche die Anhänger Contis und Voltaires im 18. Jahrhundert entweder nicht verstehen konnten oder einfach nicht verstehen wollten.

Deshalb tendiert schon die Idee einer qualitativen Trennung von klassischer Kunst und Naturwissenschaft dazu, eine mehr oder weniger komplette Zerstörung aller kreativen Funktionen des Individuums zu bewirken. Die Zerstörung wissenschaftlicher Kreativität, welche seit dem Tod von Präsident Franklin Roosevelt zunehmend das wirtschaftliche und künstlerische Leben der modernen transatlantischen Kulturen dominiert hat, kann man zu ihren Ursprüngen zurückverfolgen, die nicht so sehr in Problemen innerhalb dessen liegen, was gewöhnlich als der Bereich der Naturwissenschaft angesehen wird, sondern meist in der Zerstörung der Kreativität und auch der Moral des tatsächlichen oder vorgeblichen Wissenschaftlers.

Genau das ist der Grund dafür, daß die Förderung des Positivismus der aufeinander folgenden Ernst Mach und Bertrand Russell die generelle, große Krise der Fehlschläge im Bereich der Naturwissenschaft des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Die Bohm-Einstein-Kontroverse ist ein höchst passendes Beispiel der Degeneration des talentierten Bohm unter dem Einfluß der Positivisten. Die Verschwendung nahezu ganzer Generationen von tatsächlich oder potentiell wertvollen Mitarbeitern am grundlegenden Fortschritt der Wissenschaften muß vor allem auf die kombinierte Wirkung des Positivismus des 20. Jahrhunderts und eines skatologischen Trends zu degenerierten Formen künstlerischen Lebens zurückverfolgt werden, in denen ein großer Teil des Potentials zum wissenschaftlichen und ähnlichen Fortschritt von inzwischen vier - besonders der letzten drei - Generationen von Fachleuten komplett zerstört wurde.

Ich meine eine Zerstörung, wie sie der Krebs der modernen, antiklassischen künstlerischen Unterhaltung bewirkt, der durch politische Unternehmungen wie den Kongreß für kulturelle Freiheit und den pro-satanischen Kult jenes Aufsatzes, der unter dem Titel Die Autoritäre Persönlichkeit bekannt ist, gefördert wurde.

Darin, in dieser Trennung der Idee der Person von der eines zeitweiligen Bewohners seines lebendigen menschlichen Körpers, ein Gefühl der Trennung, das durch derartige künstlerische Perversionen noch verstärkt wird, liegt das inhärent Böse der derzeitigen Wirtschafts- und Sozialpolitik von Präsident Obama und seinem inneren Kreis behaviouristischer Befürworter jener Methoden zur Bevölkerungskontrolle, die im September 1939 von Adolf Hitler eingeführt wurden. Das ist das Wesen der bösartigen Wirkung auf die allgemeine Bevölkerung durch eine britische Monarchie, die momentan von jenem dahinsiechenden Prinz Phillip repräsentiert wird.

Die genannten und impliziten Verbindungen, die das, was ich bis jetzt in diesem Kapitel gesagt habe, darstellen, betrachtet man am besten vom Standpunkt von Wernadskijs Unterscheidung der entsprechenden Funktionen des abiotischen Bereichs, der Biosphäre und der Noosphäre. Der Mensch wirkt bewußt auf den abiotischen Bereich und die Biosphäre ein, und wirkt auch auf sich selbst, vor allem in Bezug auf die Noosphäre, innerhalb derer die wahre menschliche Kreativität von uns definiert werden muß.

Wie Satan die Menschheit haßt

Vom Standpunkt dessen, was ich persönlich gegenwärtig über diese Sache weiß, schafft sich der Mensch in jedem relevanten Fall seinen Satan in sich selbst. Dies geschieht nach meinem besten Wissen als ein Produkt dessen, was Philo von Alexandria als eine systemische, reduktionistische Täuschung der aristotelischen Lehren verdammte.

Philo warf den Aristotelikern seiner Zeit vor, sie argumentierten, daß die Fähigkeit des Schöpfers, weiter schöpferisch tätig sein zu können, mit dem Abschluß des ursprünglichen Aktes der Schöpfung des Universums endete. Im Gegensatz dazu betrachtet der wahre christliche Glauben die Natur Gottes als die eines unendlich lebenden Schöpfers, der die Zeit selbst der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit unterordnet. Die gleiche Sichtweise bringt Philo für das Judentum zur Ausdruck. Weise Rabbis lehren, daß der Messias dann kommen wird, wenn Gott dies beschließt, und nicht nach einem von irgend jemandem festgelegten Zeitplan.

Wie so oft ist eine Lehre - besonders eine, die als Frage des Apriorismus erdacht wurde - einerseits schon an sich falsch; aber auf der anderen, praktischen Seite, ist sie falsch in ihrem Einfluß als Lehre für die Menschheit. Im Falle des aristotelischen Arguments, das von Philo angegriffen wurde, kommen beide vorherigen Aussagen zum Tragen. Das aristotelische Argument zielt entweder darauf ab, dieselbe, pro-satanische Wirkung zu erzeugen wie das Verbot der Kenntnis des Feuers - oder der Kernenergie - für den Menschen, wie beim olympischen Zeus im Gefesselten Prometheus des Aischylos. Oder es repräsentiert die Förderung des neu-maltusianischen „Umweltschutzes" des, offen gesagt, satanischen Prinzen Philip des berüchtigten World Wildlife Funds und Präsident Barack Obamas derzeitigen Gefolges von Verhaltensökonomen, die eine Wiederbelebung von Adolf Hitlers mörderischer Gesundheitspolitik aus den Jahren 1939-1945 durch das heutige Britische Empire für die heutige Welt befürworten.

Deshalb sind die systemischen Merkmale der aktuellen Wirtschaftspolitik der Regierung Obama in jeder Hinsicht eindeutig pro-satanisch. Indem ich das, was von gewissen früheren Mitgliedern unserer Parlamente und anderen vergleichbaren Politiker geäußert wird, untersuche, kann ich anhand der relevanten Spuren erkennen, woher genau ihre Unterstützung für Obamas derzeitige britische, pro-satanistische Gesundheitspolitik und ähnliche sozialpolitische Maßnahmen kommt.

Kurz gesagt: Man erkennt die Verleugnung der spezifisch kreativen Natur der Menschheit an der Verleugnung des wahren Wertes der Fortsetzung des menschlichen Lebens - mag es durch Krankheit auch noch gefährdet sein - wie bei Präsident Obamas derzeitiger Politik. Jede Verleugnung des Eigenwerts eines Menschenlebens, wie es Adolf Hitler und seine heutigen Nachfolger, wie etwa Obamas Peter Orszag, getan haben, ist implizit ein satanisches Werk, mit den höchst wahrscheinlichen Folgen einer Neuauflage der malthusianischen Politik der Zeit nach dem September 1939, einer wirklich nicht nur damals satanischen Politik Adolf Hitlers, sondern, ausgehend von Britanniens Prinz Philip und seinen Speichelleckern, wie dem schmierigen Tony Blair, ebenso auch heute.

Das sind die wichtigsten Folgen der heutigen Ablehnung - wie durch die heutigen„Grünen" -  dieser kreativen Fähigkeit, welche den Menschen auszeichnet. Die Wirtschaftspolitik einer jeden Nation, die den Wert des menschlichen Lebens systematisch gefährdet, wie es die Politik von Präsident Obamas Behavioristen tut, muß als das reinste Übel eingestuft und abgelehnt werden, insbesondere von jedem vernünftigen und moralischen Bürger unserer Republik. Wir werden in unserer eigenen Republik nicht tolerieren, was heute noch die besondere, mörderische Schweinerei der traditionellen Rolle des Britischen Empire in Afrika ausmacht.

Aber unsere Mission ist es nicht nur, das zu zerstören, was bösartig falsch ist, sondern vielmehr, die Schönheit des Konzepts des lebenden menschlichen Individuums zu bekräftigen.

Shelleys Bedeutung für die Kreativität des Menschen

Nur in der inneren Identität des einzelnen Menschen - in dem Sinne, wie ich dies in Bezug auf die Wahrnehmung dargestellt habe - stoßen wir unmittelbar auf den eigentlichen Vorgang wahrer Kreativität. Es ist der Ort, an dem der individuelle menschliche Geist die Wahrnehmungen der Sinne in eine Vorstellung von der erlebten Welt übersetzt, wie sie der bewußte Geist versteht.

Dies geschieht durch ein Mittel, das oft als „menschliche Einsicht" bezeichnet wird - etwa bei Max Plancks Mitarbeiter Wolfgang Köhler. Hier stößt man auf etwas, was man als die höhere Funktion der geistigen Identität des Individuums betrachten kann, im Zusammenhang mit der Erschaffung geistiger Bilder, die mit der Bildung von Hypothesen in Verbindung gebracht werden können, aus denen Entdeckungen allgemeiner Prinzipien oder schlicht „Ideen" abgeleitet werden. Das ist der Charakter der menschlichen  Erkenntniskräfte, mit denen wir uns hier beschäftigen.

Gebildete Menschen kennen diese Fähigkeiten, die sich tatsächlich auf die schöpferischen Denkprozesse des Menschen bezieht, in Form eines immer besseren Verständnisses der Ironie im allgemeinen und der Metapher im besonderen. Diese Fähigkeiten sind verbunden mit Musikalität, wie sie im klassischen Versmaß angedeutet und im gesungenen, polyphonen Kontrapunkt in der Tradition Johann Sebastian Bachs explizit ausgedrückt ist. Ohne ein Umfeld, das von einem ständigen Austausch in diesen klassischen Künsten geprägt ist, kann sich Kreativität in einer Gesellschaft nicht leicht entfalten.

Die Entwicklung wahrer Ideen hängt von der „inneren Stimme" klassischer musikalisch-metrischer, kontrapunktischer Denkweisen ab. Einmal an solche schöpferische Tätigkeit gewöhnt, wird das kreative Gehirn z.B. in Farbe träumen wollen, während ein Mathematiker oder Buchhalter eher in schwarz-weiß träumt. Die farbliche Erwartung in der Traumwelt kommt aus dem Verhältnis zwischen den Registern der Singstimmen und dem polyphonen Kontrapunkt.

Eine solche Organisation des klassisch gebildeten, träumenden menschlichen Geistes - ob in wachem oder schlafendem Zustand - liefert dann die Grundlage dafür, daß im bewußten Verhalten des einzelnen und im Austausch über solche Vorgänge mit anderen ein Verständnis dieses schöpferischen Prozesses vorhanden ist.

Die rhythmische Erfahrung bei regelmäßigen, langen, musikalischen Spaziergängen in angemessenem Schrittempo dient oft als Basso ostinato, der die Erfahrung des schöpferischen Prozesses fördert - vorausgesetzt, der Spaziergänger ist innerlich bereit zu einer solchen wiederkehrenden Herausforderung.

„Machen wir einen Spaziergang." Die Lebenserfahrung in Verbindung mit der Pflege solcher kreativitätsfördernder Gewohnheiten äußert sich dann bei dem daran gewöhnten Menschen in Enthusiasmus für den Ausdruck von Ideen aller Art in den Medien der klassischen Poesie, der Freude am Gesang und Ähnlichem. Dies hat für mich persönlich, wie ich gestehen muß, trotz allem das Ansprechende und Zauberische an Hugo Wolfs Vertonung von Eduard Mörikes Fußreise ausgemacht.

Über die Unsterblichkeit

„In solchen Zeiten kommt es zu einer Häufung der Fähigkeit, leidenschaftliche Gedanken über Mensch und Natur aufzunehmen und mitzuteilen... Die Menschen, denen diese Fähigkeiten innewohnen, mögen oft mit dem Geist des Guten, dessen Verkünder sie sind, in vieler Hinsicht ihres Wesens scheinbar nicht übereinstimmen. Aber selbst wenn sie leugnen und abschwören, können sie nicht umhin, der Macht zu dienen, die in ihrer Seele thront... es ist weniger ihr eigener Geist als der ihrer Zeit." Percy Bysshe Shelley, 1819

Wie ich in diesem Bericht bereits geschrieben habe, sind die Umlaufbahnen der Entwicklung der Gesellschaft eingegrenzt durch das Prinzip der Dynamik, wie es Leibniz für die neuzeitliche Praxis einführte - so wie Kepler das Schauspiel beschreibt, wie die Gravitation die Planetenumlaufbahnen in unserem Sonnensystem ordnet.

Verschiedene Einflüsse wirken dynamisch im Bereich der Ideen eines Volkes, den man als mehr oder weniger einheitlichen soziokulturellen Prozeß betrachten kann; diese Einflüsse schwingen mit  bei den Prozessen der Meinungsbildung, die sich zu einem Gesamtmuster an Überzeugungen und Handlungen der Bevölkerung ausprägen.

Jeder einzelne hat die Möglichkeit, sich diesem Muster zu widersetzen - im Guten wie im Schlechten. Aber wirklich bedeutsame Äußerungen eines solchen Widerstandes gegen bösartige Muster machen unter dem Anteil der Bevölkerung, der überhaupt bereit ist, ein solcher „Revolutionär" zu werden, die Ausnahme aus. Quasi nur eine Handvoll außergewöhnlicher Menschen wird den Funken entzünden, der innerhalb der breiten Bevölkerung eine neue, starke Meinungsströmung entfacht.

Dies war der Fall beim Einfluß der gemeinsamen Arbeit von (hauptsächlich) Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn auf die Entwicklung der deutschen Sprache. Ein verwandter Vorgang war die Verbreitung der musikalischen Revolution Johann Sebastian Bachs mit Hilfe eines Netzwerks einflußreicher jüdischer Familien in Deutschland und Österreich; diese lieferten einen großen Teil des Rückhalts für Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Robert und Clara Schumann sowie die Kreise um Brahms bis zum Ende seines Lebens. Nimmt man dazu noch den Aufschwung an wichtigen Beiträgen der dank der Kräfte um Moses Mendelssohn befreiten Juden in der deutschen Wissenschaft und klassischen Kultur des 19. Jahrhunderts, bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs hinein, so erhält man ein klareres Bild der Realität von Shelleys Beschreibung der gewaltigen Dynamik, die von der klassischen Kultur auf die breite Bevölkerung ausstrahlt.

Das Prinzip, unter dem solche sozialen Erscheinungen zusammengefaßt sind, ist Ausdruck des Funkens von Genie, ohne den es keine wirklich großen Fortschritte menschlicher Moral und Wissenschaft gibt. Dies ist der Schlüssel, um zu verstehen, wie künstlerische Kreativität wissenschaftliche und ähnliche Kreativität in wesentlichen Teilen der Gesellschaft beeinflußt.

Betrachten wir nun in diesem Geist und aus diesem Sichtwinkel die Ideen (Erkenntnisse) wahrer gültiger physikalischer Prinzipien, wie etwa Keplers ureigener Entdeckung des Prinzips der universellen Gravitation.

Die Eigenschaften solcher Ideen liefern uns ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir auf Ausdrucksformen der menschlichen Unsterblichkeit stoßen: In der Geschichte der Entdeckung universell gültiger Prinzipien stoßen wir auf diese Unsterblichkeit, aus der sich eine „Gleichzeitigkeit der Ewigkeit" ableiten läßt. Ein anschauliches Beispiel dafür ist der Widerhall der Entdeckungen des Kardinals Nikolaus von Kues in denjenigen Leonardo da Vincis und wiederum der Widerhall der prinzipiellen Ideen von Kues und Leonardo in den Entdeckungen Keplers.

In solchen Fällen überwindet die Idee des universellen Prinzips die Sterblichkeit ihres Entdeckers. Wenn solche Ideen tatsächlich ausgedrückt werden, erfährt man die Geschichte erst als das, was sie wirklich ist: ein Medium geistiger Unsterblichkeit. Wenn die Persönlichkeit des lebenden menschlichen Individuums sich auf eine solche Weise verwirklicht, um der Unsterblichkeit gerecht zu werden, dann werden wir uns den Vorschriften teuflischer Figuren wie dem olympischen Zeus widersetzen und grundlegenden, an Prinzipien ausgerichteten Fortschritt für die menschliche Gattung fordern.

Umgekehrt erkennen wir von diesem Standpunkt aus das Teuflische an den malthusianischen oder „grünen" Charakteren von heute. So war es schon bei den „Naturfreunden" Hermann Göring und anderen Nazis in ihren Sommerlagern Ende der zwanziger Jahre, und so ist es heute beim britischen Prinzen Philip samt seinem Sohn Prinz Charles und dem Günstling der beiden, dem vormaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Hier sind die Wurzeln des „grün faschistischen" Einflusses, als wären sie diesen Sommerlagern Görings entsprungen, und britische Agenten benutzten in den achtziger Jahren deren geistige Nachfahren, um im Streit um die Atomkraft ganz Deutschland in einen Belagerungszustand zu versetzen.

Solcherart sind die sozialen Prozesse, im Guten oder im Schlechten, denen die Welt momentan in dieser existentiellen Krise unterliegt.

Unterdessen sind wir, wie der Theologe vielleicht sagen wird, „sterbliches Fleisch", um unsere unsterbliche Mission der Weiterentwicklung der antientropischen Schöpfung zu erfüllen, und wir mögen beglückt sein, in diesem sterblichen Dasein als Werkzeug dieser wundervollen Aufgabe dienen zu dürfen.

So gelangen wir vielleicht zu der Erkenntnis, daß die Ideen, die als universelle Prinzipien ausgearbeitet sind, nicht fix, sondern lebendig sind und sich entwickeln, ähnlich wie Menschen und Gesellschaften vom Schöpfer praktisch den Auftrag haben, sich zu entwickeln. In diesem Sinne nimmt jede Generation, die sich dazu berufen fühlt, an diesem Prozeß der Schöpfung teil.

Dann schaue man auf zum Himmel, der die großen Seefahrer der letzten Hunderttausende von Jahren selbst über weite Ozeane zu ihrem Ziel lenkte, obgleich die dafür benutzten Sternkonstellationen sich veränderten und immer wieder für neue Ziele neu gefunden werden mußten. Man denke an Universalien über lange Zeiträume, wie im Zeitraffer. Man halte sich nicht mit Einzelheiten auf, sondern konzentriere sich auf die langen Abläufe in der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit.

Dann stelle man sich die Frage: „Wer sind wir, warum leben und sterben wir in dieser Weise?" Wohin geht die Menschheit, bei all dem Leben und Sterben, in solchen großen Reisen in der Gleichzeitigkeit der sich ständig wandelnden Ewigkeit? Wir sollten dann erkennen, daß wir als Menschen ewig in der Ewigkeit leben, falls wir uns entscheiden, für diese Mission und eine solche Lebensaufgabe zu leben.

Solche Gedanken vertreiben die Hirngespinste. Unsere Bestimmung wird dann klar und freudevoll. Zwar leben wir in dem uns gegebenen Körper, aber unsere unsterbliche Identität weilt in unserem Selbstverständnis als selbstgewählte Erfahrung. Das muß für eine wahre, verpflichtende Wissenschaft der physischen Ökonomie das wichtigste übergreifende Thema sein.

Nunmehr sind wir frei, befreit von allem unnötigen Ballast, um uns entschlossen den nun unmittelbar anstehenden Fragen zu widmen.

Einige Gründe für das Desaster in Europa

Der Hauptfehler der bestehenden Verfassungen der Nationen der europäischen Zivilisation im Vergleich mit unserer amerikanischen Bundesrepublik ist der, daß sie nicht wirklich von einer Verfassung ausgehen, sondern von der Vorstellung eines sich wandelnden „Grundgesetzes". Daher hat die Bundesverfassung der Vereinigten Staaten vier prinzipielle historische Besonderheiten, wie folgt:

Erstens: Die Gründung unserer heutigen Vereinigten Staaten geht zurück auf Kolonisten aus Europa, die eine zukünftige Nation anstrebten, um der europäischen Zivilisation eine angemessene Zukunft zu bieten, denn Europa selbst ist bis heute immer noch mit vielen ungeklärten Hinterlassenschaften einer oligarchischen Vergangenheit belastet. Die wichtigste dieser zahlreichen Altlasten der europäischen Geschichte ist heute noch in Form der imperialistischen Vorstellung von Währungssystemen fest verankert. Die Idee eines Keynesianischen Systems, wie ich es in früheren Kapiteln des vorliegenden Berichtes beschrieben habe, ist dafür ganz besonders typisch.

Zweitens: Die Grundidee einer europäischen Variante eines imperialen, oligarchischen Systems politischer Herrschaft und gesellschaftlicher Bräuche krankt daran, daß diese heutigen politischen Systeme Europas ihren entscheidenden Ursprung in den alten oligarchischen Systemen Asiens haben - insbesondere monetaristischen Systemen, wie sie das System um Hauptorte wie das Orakel von Delphi bis in die Zeit des Römischen Reiches und darüber hinaus beispielhaft verkörperte.

Die europäische Form eines oligarchischen Weltreichs entstand u.a. als Auswuchs der verheerenden Folgen des sogenannten Peloponnesischen Krieges und des Mordes an Alexander dem Großen. Seit diesen Entwicklungen haben imperiale oligarchische Systeme, hauptsächlich als Seemächte - bis nach der normannischen Eroberung vor allem am Mittelmeer - nach und nach die Herrschaft über den ganzen Planeten übernommen und bilden ein einziges, erweitertes System, das sich bis heute auf monetaristische Prinzipien stützt. Alle maßgeblichen Regierungen im heutigen Europa sind genetisch betrachtet Ableger des imperialen Prinzips namens Monetarismus, das im schroffen Gegensatz zum verfassungsmäßigen Kreditsystem der USA steht.

Drittens: Europäische parlamentarische Systeme sind im Kern Relikte des Feudalismus. Es existieren weiter oligarchische Klassen von Familien und Personen, und anstelle der übergreifenden Autorität einer Verfassung, die nach dem Naturrecht formuliert und einer selbsterklärten nationalen Mission definiert ist, gibt es lediglich ein allgemeines Recht für das Staatswesen oder ähnliches. Dies stellt eine tiefe Kluft prinzipieller Art gegenüber der verfassungsmäßigen Verpflichtung auf die Bestimmung des wahren Amerikanischen Systems politischer Ökonomie dar.

Viertens: Das heutige Wiederaufleben des feudalen, imperialen Prinzips unter dem Namen „Globalisierung" ist Ausdruck einer sozusagen angeborenen Neigung europäischer Herrschaftssysteme, in neuen Formen zum alten eurasischen Utopismus zurückzukehren, der ideologisch immer noch sehr tief verwurzelt ist. Dieser ist nicht weit entfernt vom Imperialismus Babylons und des Achämenidenreiches, und über das bösartige Erbe des weitreichenden britisch-imperialen ideologischen Einflusses werden die europäischen Nationen auch heute noch leicht davon erfaßt. Der britisch-imperiale Vorstoß, den Westfälischen Frieden von 1648 umzustürzen, ist eine klare Demonstration solcher europäischer Tendenzen zum Rückfall in mittelalterliche oder noch häßlichere Formen traditionellen Unrechts.

Seit der Antike bis heute gibt es aber auch Ausnahmen von den Tendenzen zum Unrecht, die in alten europäischen oder anderen oligarchischen Traditionen verankert sind. Die bemerkenswerteste dieser Ausnahmen bilden die Vereinigten Staaten von Amerika, die dank Abraham Lincoln die Absicht des früheren Außenministers John Quincy Adams erfüllten, sich zu einer kontinentalen Republik vom Atlantik bis zum Pazifik und von der kanadischen bis zur mexikanischen Grenze zu entwickeln, wie dies mit der Jahrhundertfeier 1876 gefeiert wurde.

Aber auch wenn die USA über eine gewisse Zeit, besonders unter Präsident Franklin Roosevelts Führung, eine führende Rolle in der Welt innehatten, haben sie niemals wirklich die imperiale, monetäre Weltordnung ganz abgeschafft. Dieses Weltsystem war und ist eine moralische Krankheit, die im wesentlichen vom alten Erzfeind unserer Republik und der ganzen Zivilisation, dem Vereinigten Königreich von England, Schottland und Wales, ausgeht.

Seit den frühen Anfängen unserer englischsprechenden Besiedlung in Nordamerika, vor allem in Neuengland von 1620-1688, war die Sache der Freiheit, aus der dann die Vereinigten Staaten von Amerika werden sollten, immer ein einflußreicher Faktor der Veränderung der politischen Entwicklung der weltweit verbreiteten europäischen Zivilisation. Das gilt besonders seit der hervortretenden Rolle Benjamin Franklins, vor allem nach der Gründung der Britischen Ostindiengesellschaft als privates Empire unter Lord Shelburnes Leitung durch den Friedensvertrag von Paris 1763, bis zu den britischen Vertragsverhandlungen unter dem 1782 neu erschaffenen Britischen Außenamt.

Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von 1776, Alexander Hamiltons Rolle bei der Definierung des amerikanischen Kreditsystems und des damit verbundenen Nationalbanksystems sowie die Annahme der Präambel der amerikanischen Bundesverfassung waren allesamt wichtige Marksteine in einem Prozeß der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika als einzige wirkliche Republik auf unserem Planeten. Es war die einzige Nation, die von der Verfassung her frei war vom Unrecht des internationalen, imperialen monetaristischen Systems, das tatsächlich bis heute von der venezianischen Geldmacht des sogenannten Liberalismus des Paolo Sarpi und seiner Nachfolger beherrscht wird. Diese Finanzkabale ist, auch wenn man den erbärmlichen Sophismus anderer europäischer Staaten berücksichtigt, die heutige Realität der Herrschaft des britischen Imperialismus über Europa, Afrika und darüber hinaus.

Viele Europäer werden dieser Beschreibung widersprechen, aber dieses Leugnen ist nur eine weitere bedauernswerte Sophisterei, mit der viele Kontinentaleuropäer versuchen, die offensichtliche Wahrheit über den immer noch belasteten Zustand ihrer Regierungssysteme zu bestreiten. Den am ehesten damit vergleichbaren Fall alberner Dummheit findet man in einer Strömung in den USA in den letzten Jahrzehnten, die sich einbildet, die USA seien die größte Weltmacht, und sich manchmal selbst dafür bewundern. In Wirklichkeit hat in dieser Zeit kein Präsident, keine Regierung und kein Kongreß der USA die Macht des britischen Imperialismus ernsthaft herausgefordert, insbesondere seit der neuen Runde von Veränderungen, die den USA ab 1. März 1968 aufgezwungen wurden und die das Bretton-Woods-Abkommen zum Untergang verurteilten.

Zugegebenermaßen gibt es selbst heute noch kleinere Widerstandsnester gegen dieses weltumspannende Britische Empire. Aber das einzige, was derzeit den Marsch in ein britisches Weltreich unter der Verfassung eines neuen, globalisierten Turmbaus zu Babel bedroht, ist die höhere Wahrscheinlichkeit, daß sich in Kürze die gesamte Weltwirtschaft auflöst und wir in ein planetares neues dunkles Zeitalter mit unregierbarem massenmörderischem Chaos stürzen.

Wo wir angekommen sind

Seit dem schrecklichen Verrat an den Prinzipien der USA am 13. April 1945 gibt es eine lange Welle der Aushöhlung des Potentials für die langfristigen Zukunftsaussichten der Welt. Damit soll betont werden, daß scheinbare kurz- bis mittelfristige Trends nicht immer in die gleiche Richtung führen wie die wichtigeren langfristigen Trends bei der Realkapitalbildung.

Solche sich widersprechende Entwicklungen und Muster sind schon an sich für intelligente Beobachter Grund genug, das Prinzip der Dynamik anzuwenden, das Gottfried Wilhelm Leibniz 1695 einführte, oder den Riemannschen Nachfolger der elementaren Dynamik, das Konzept des Gauß-Riemannschen Tensors, das insbesondere mit dem Einfluß von Albert Einstein und W.I. Wernadskij verbunden ist.

Als einfachste Annäherung an ein Verständnis des Tensorkonzeptes denke man sich eine mathematische Funktion, mit der die geschätzte verbleibende Laufzeit des essentiellen Realkapitals in Infrastruktur und Produktion verglichen wird mit der Veränderung von Richtung und Qualität des Nettokapitalstocks, gemessen pro Kopf und Quadratkilometer.25

Ergänzend zu solchen Berechnungen der kumulativen Nettoinvestitionen muß man die verschiedenen Formen der Abnutzung berücksichtigen. Dazu gehören die Erschöpfung der relativ hochwertigsten Rohstoffe und die beschleunigte Wertminderung durch Erschöpfung der Ressourcen, Überalterung der Technik, Folgen des Verfalls der allgemeinen Kultur für die Produktivität (wie in den USA seit April 1945), und so weiter.

Diese Erwägungen, die ganz oder annähernd in Form von Realkapitalfaktoren auszudrücken sind, muß man weiter ergänzen durch Antizipierung der realwirtschaftlichen Verluste durch eine Welle der Dekadenz gegen Kreativität und Moral, wie z.B. den Einfluß des europäischen Kongresses für kulturelle Freiheit und den großen intellektuellen und moralischen Schaden durch die Autoritäre Persönlichkeit Theodor Adornos u.a.

Auf der anderen Seite stehen die nützlichen Folgen eines wachsenden Einflusses der klassischen Kultur, bessere Ausbildungsqualität und dergleichen.

Zum Beispiel gab es seit dem Haushaltsjahr 1967-68 in den USA einen Nettorückgang nützlicher Investitionen in grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur und in Verbindung damit Kürzungen bei Kapital- und anderen Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien.

Schon bald, Anfang bis Mitte der siebziger Jahre, erreichten die USA den Punkt, an dem die Technologien der verschiedenen Fortschritte, die im Rahmen des Raumfahrtprogramms erreicht worden waren, nach und nach wieder verloren gingen. Und das, obwohl der Gewinn aus den neuentwickelten Technologien des Weltraumprogramms schätzungsweise fast zehnmal größer war als die Kosten ihrer Entwicklung! Seit der Wahl Präsident Richard Nixons geht der Trend der Technologie in den USA, gemessen pro Kopf und Quadratkilometer, immer extremer und schneller zurück, und die größte Rate des Rückgangs kam unter dem zuletzt immer stärkeren Einfluß der sogenannten „Globalisierung".

Das hat jetzt einen Punkt erreicht, an dem die Verluste, die auf Produktionsverlagerung aus den USA nach China zurückzuführen sind, zu irreparablen Verlusten im US-Exportmarkt für chinesische Waren geführt hat, von dem die Stabilität der chinesischen Wirtschaft abhängig geworden ist. Für China ist hier keine Hoffnung auf einen ausreichenden Aufschwung in Sicht, während die US-Wirtschaft unter der neuen Regierung Obama jetzt selbst immer schneller in eine tiefe Grube fällt.

Unterdessen hat man seit Juli 2007 weder in der US-Wirtschaft noch irgendeiner europäischen Volkswirtschaft irgend etwas richtig gemacht!

Niedergang des individuellen menschlichen Geistes

Vor einigen Jahrzehnten erfand ich ein fantastisches Bild, in welche Richtung die Entwicklung in der US-Wirtschaft fortschritt. Ich malte in Worten das Bild eines eindrucksvollen Wolkenkratzers, mutmaßlich in Detroit (Michigan), in dem man eines Tages die gesamte sagenhafte industrielle Weltmacht der amerikanischen Industrie erfolgreich an einem einzigen Punkt konzentriert hätte. Der einzige Fehler an diesem von der Wall Street geschaffenen Wunderwerk war, daß sich die gesamte Industrie des Landes auf einen einzelnen alten Mann konzentrierte, der sich schon dem Rentenalter näherte, vorerst aber noch im Keller mit einem Hammer an Werkstücken herumbastelte.

Damit wäre das legendäre Paradies der Neomalthusianer fast gekommen.

Eine der schlechten Neuigkeiten, die es im Moment auf der Erde gibt: Die derzeitige Regierung der Vereinigten Staaten ist zumindest im Augenblick völlig verrückt, und wenn man Präsident Obamas Absichtserklärungen folgt, würde sie sich obendrein noch gern selbst als Massenmörder feiern - vielleicht an einem Ort wie Green Bay, Wisconsin -, wie einst der römische Kaiser Nero. Ein Mann, der mit dem möglichen Tod seiner Großmutter prahlt - vielleicht weil er gerade seine Mutter nicht erwähnen konnte -, der so etwas vielleicht aus Neid auf Nero macht, wo man seinen wichtigsten und vertrautesten Ratgeber nach drei vergeblichen Versuchen mit dem vierten beseitigt: einen solchen Mann empfehle ich nicht als Vorbild heldenhafter zeitgemäßer Staatsführung, nicht einmal als Kopf der örtlichen Freimaurerloge.26

IV. Ein weltweites Kreditsystem

Nachdem all dies gesagt wurde - und es ließe sich noch viel mehr in dieser Hinsicht sagen - wollen wir nun, durch diese eingeschobene Diskussion vorbereitet, zu dem Ideenkomplex zurückkehren, den ich im vorherigen Kapitel dargelegt hatte: „Diese Verschiebung - weg vom Konzept des Ichs als Objekt einer wahrgenommenen Erfahrung, hin zu dem einer sich selbst bewußten begreifenden Erfahrung... [ist] das entscheidende Merkmal einer vollkommenen bewußten kreativen Identität."27

Es ist wichtig und notwendig, dieses Kapitel meines Berichts mit der Klarstellung zu beginnen, daß ich, im Hinblick auf Genauigkeit, immer wieder der erfolgreichste Analyst für die Folgen langfristiger Wirtschaftspolitik gewesen bin, und das über mehr als ein Vierteljahrhundert, einschließlich meiner denkwürdigen, völlig bestätigten Vorhersage der sich derzeit entladenden weltweiten Zusammenbruchskrise, die ich im Rahmen eines internationalen Internetforums am 25. Juli 2007 machte.

Ich bin durchaus kein Pessimist, weder aus Überzeugung, noch von der Anlage her. In diesem Augenblick ist es jedoch eine unausweichliche Tatsache, daß in den Augen eines jeden, der in kompetenter Weise über die Grundlagen der Wirtschaft nachdenkt, die Aussichten für das Überdauern des derzeitigen Weltsystems nationaler Volkswirtschaften sehr zweifelhaft sind. Ich sage nicht voraus, daß die menschliche Spezies aufhören wird, in ihrer jetzigen uns bekannten biologischen Form zu existieren; sollte jedoch der derzeitige politische Kurs der US-Regierung Barack Obamas nicht entscheidend herumgerissen werden, ist es nunmehr bereits eine wissenschaftliche Tatsache, daß es in der verbleibenden frühen Amtsperiode - wie es sich an der Richtung zeigt, die die Regierung Obama seit den jüngsten Washington-Besuchen des britischen Premierministers Brown und dessen faktischen Todfeindes, dem ehemaligen Premierminister Blair, eingeschlagen hat - nichts geben wird, was man noch viel länger als unser verfassungsgemäßes Regierungssystem oder als einen menschenwürdigen Versorgungsstandard für unsere Bürger und ihre Nachkommen erkennen könnte, es sei denn, man würde Obamas derzeitige Gesundheitspolitik unverzüglich und vollständig begraben.

Angesichts der gegenwärtigen Politik, die unter der Präsidentschaft von George W. Bush, Jun. eingeführt und bis jetzt unter Präsident Obama fortgeführt und verschlimmert worden ist, und unter den sich momentan in unserer Republik und weltweit entwickelnden Bedingungen wird die Bevölkerung aller Nationen der Welt in schnellem Maße weitestgehend reduziert werden, und es wird in keinem Teil der Welt auch nicht einmal mehr nur den Anschein einer nationalstaatlichen Regierung geben. In diesem Fall müssen wir davon ausgehen, daß ähnliche Sterblichkeitsraten in der Bevölkerung erreicht werden wie im späten 14. Jahrhundert oder gar schlimmere, und wir sollten sogar uns sogar auf das Verschwinden ganzer Nationen und auch Sprachkulturen bereits im Laufe der gegenwärtig kommenden, nächsten Generation gefaßt machen.

Trotz alledem ist die Ironie in der heutigen Weltlage, daß es, selbst zum jetzigen fortgeschrittenen Zeitpunkt, keinen zwingenden Grund gibt, warum ein Hineinschlittern in eine weltweite Katastrophe nicht mit Maßnahmen, die angenommen werden sollten oder könnten, abgewendet werden könnte, wenn die richtigen Leute recht bald zur Besinnung kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings würde jeder positive Ausgang für irgendeinen Teil der Welt als ein nahezu unglaubliches Wunder erscheinen, wenn unsere Visionen für eine Lösung sich weiterhin auf den Standpunkt und die Sichtweise gewisser führender Personen führender Staaten, unsere eigenen eingeschlossen, beschränkt.

Lassen Sie uns nun, nachdem dies gesagt wurde, dennoch die besten für unseren Planeten zur Verfügung stehenden Alternativen untersuchen und auf die gegenwärtige US- und Weltlage in dem Bereich schauen, der mir als erfolgreichem Wirtschaftsprognostiker einer Veränderung zugänglich zu sein scheint.

„Ja, Liesel, es gibt keinen Grund anzunehmen, daß wir nicht sofort einen allgemeinen staatlichen und auch globalen realwirtschaftlichen Wiederaufbauprozeß in Gang setzen könnten", einen Wiederaufbau, der in den Begriffen ,pro-Kopf' und ,pro Quadratkilometer' zu messen wäre.

Dies könnte geschehen, wenn einige Personen an den richtigen Stellen willens wären, die raschen und radikalen Veränderungen vorzunehmen, die für unser Land und für die ganze Welt eine Art Kehrtwende bewirken und die die Welt insgesamt in einen zunächst langsamen wirtschaftlichen Aufschwung versetzen würden, was wiederum in eine allgemeine, sich beschleunigende Erholung der Wirtschaft in Richtung sehr viel besserer Zustände und Trends als die des ,status quo ante' münden würde.

Ich kann deshalb sagen, daß ich in diesem Punkt optimistisch bin, aber ich warne davor, daß ich, wie der verehrungswürdige Quaker sagte, ernste Zweifel „an Ihnen" habe: an den meisten von Ihnen, die Sie heute weltweit in führenden politischen Ämtern sitzen. Es gibt Lösungen, aber nur unter der Bedingung, daß sie rechtzeitig und energisch unterstützt werden. „Jemand anderes", von dem Sie sich erhoffen, daß er die nötigen Veränderungen in der Politik bewirken wird, wird die Angelegenheit wohl nicht erledigen. Sie müssen es selbst tun.

Wir wollen deshalb zu Beginn dieses Teils des Berichts so wenig wie möglich über das Thema Geld an sich sprechen. Dennoch können und müssen wir ganz klar sagen: Setzte die US-Regierung die von mir bereits beschriebenen Maßnahmen in Gang, gäbe es im Großen und Ganzen genügend Geld in guten Banken, um das zur Unterstützung eines wirtschaftlichen Erholungsprozesses Notwendige zu tun.

Das bedeutet, daß wir durch die Annahme eines Glass-Steagall-Standards und die Rückkehr zu einer staatlichen Gesundheitspolitik nach Maßgabe des Hill-Burton-Gesetzes, wie es vor der Nixon-Regierung existierte, kombiniert mit einem Wechsel zurück zu einem System fester Wechselkurse (durch Reorganisierung innerhalb eines staatlich beaufsichtigten Insolvenzverfahrens), und wenn wir die hoffnungslos bankrotten monetaristischen Systeme der Welt durch ein Anti-Keynesianisches, von Hamilton geprägtes Kreditsystem von der Art ersetzen, wie es Präsident Franklin Roosevelt für die Nachkriegswelt vorbereitet und beabsichtigt hatte, wieder in der Lage wären, uns auf den Weg der wirtschaftlichen Erholung zu begeben - und zwar sofort.

Eine Menge „wenns", aber so sieht die Weltlage aus, in der wir uns gegenwärtig befinden.

„Unmöglich!" mögen einige rufen. Nicht im geringsten. Wenn solche Leute erst genug Angst bekommen haben, und sie werden recht bald von den Entwicklungen, die bereits im Gange sind, äußerst geschockt sein, dann werden auch sie - zumindest die zurechnungsfähigen unter ihnen - anfangen zu sagen: „Wiederhole doch noch einmal das, worüber wir uns neulich unterhielten; vielleicht lohnt es sich, das noch einmal anzuhören."

„Aber was ist mit meinem Geld!", gehört möglicherweise zu den ersten Fragen, die sie dann stellen werden.

Schaffen wir also zunächst einmal das Thema „mein Geld" schleunigst aus dem Weg, damit es nicht weiterhin unsere Aufmerksamkeit für die Maßnahmen blockiert, mit denen wir, hier wie anderenorts, einige sehr wichtige Abkommen ausarbeiten müssen.

Lassen Sie uns kurz die Lage betrachten

Lassen Sie uns, bevor wir uns der wissenschaftlichen Substanz der derzeitigen weltweiten Lage zuwenden, folgendes über die Fortsetzung der jüngsten Entwicklungstrends sagen. Die Lage stellt sich wie folgt dar:

Am 25. Juli 2007 trat ich bei einem internationalen Internetforum auf, in dessen Verlauf ich davor warnte, daß sich die Welt, einschließlich der USA, am Rande einer allgemeinen Zusammenbruchskrise befände, die sich als Finanzkrise am schwächsten Punkt des damals existierenden Finanzsystems äußern würde, nämlich bei dem aufgeblasenen Markt für Immobilienhypotheken, der bereits mehr als reif dafür war, jederzeit zu platzen.

Innerhalb von 72 Stunden trat die erste Explosion dieser Art auf, vor der ich nur Tage zuvor gewarnt hatte. Schwindler und Dummköpfe nannten es die ,Krise der nachrangigen Hypotheken'. (Was für ein Haufen von Lügnern und Tölpeln!) Es war der Anfang dessen, was sich bald als kettenreaktionsartiger Zusammenbruch des gesamten Weltfinanzsystems erwies, wie jedermann in führender Position, der nicht völlig hirntot ist oder sich lieber um seine Bauchnabel-Flusen-Sammlung kümmert, nunmehr als Tatsache anerkennen sollte.

Ich schlug während des Internetforums ein paar dringend notwendige, einleitende Maßnahmen vor, die man unmittelbar hätte umsetzen können. Meine erste Sorge galt der Rettung dessen, was einst unter die Glass-Steagall-Kategorie des regulären Bankensystems der Nation fiel. Das heißt, nicht das virtuelle Monopoly-Spielgeld, das von Plätzen wie der Wall Street herausgegeben worden ist, sondern den Teil des amtlich zugelassenen Bankensystems, von dem das Leben in den Bundesstaaten und den örtlichen Kommunen abhängt, wenn wir die entsprechende Realwirtschaft der Regionen aufrecht erhalten wollen. Das hätte bedeutet, daß die ungeheure Menge an Wettschulden, wie etwa der Schwindel mit den Finanzderivaten, abgeschrieben worden wären; nur legitime, von der Bundes- oder Landesregierung regulierte Banken, die wir für das Betreiben der bundesstaatlichen und lokalen Wirtschaft benötigen, würden unterstützt werden.

Der Absturz der Wall Street in den Bankrott war ja auch das Resultat ihrer eigenen törichten Initiativen. Außerdem waren die meisten Wertpapiere, die in dem großen Crash des vergangenen Jahres vernichtet (und idiotischerweise durch Rettungspakete gestützt) wurden, lediglich Spielgeld von der Sorte der Finanzderivate. Eben jene Schwindler in aller Welt waren es, die diese Torheiten begangen hatten; sie hätten auch den Kopf hinhalten müssen für den von ihnen angezettelten Betrug; und sie sollten auch heute noch die volle Last der Strafen tragen, die sie sich verdient haben, genauso wie jetzt alle jüngst angenommenen schlechten Gesetze annulliert werden müssen.

Das bedeutet, daß ich damals, im Juli 2007, und auch später, einen Rettungsplan für äußerst wichtige, legitime Wirtschaftsinteressen des Staates und der normalen Bürger der Vereinigten Staaten vorlegte, der in groben Zügen der Art und Weise ähnelt, wie Präsident Franklin Roosevelt während seiner ersten Tage im Amt und auch späterhin die Rettungsbemühungen für unsere gefährdete Volkswirtschaft anführte. Roosevelt hatte damals Erfolg, und wir könnten auch heute damit Erfolg haben.

Ich schlug noch weitere, entsprechend geeignete Maßnahmen vor, die ich allesamt bis Mitte September 2007 veröffentlichte.

Alles, was ich damals vorschlug, hätte so funktioniert, wie ich es beabsichtigt hatte; aber unsere Regierung, darunter auch einige Schlüsselfiguren im US-Kongreß, gingen wie Grabräuber daran, alles in Sichtweite zu stehlen - und das alles nicht zum Wohle unserer Nation, sondern zum Vorteil der Schwindler, mit denen einige Mitglieder des US-Kongresses und andere Teile der Bundesregierung „unter einer Decke steckten". Das Problem ist also, daß einige Leute, einschließlich Mitglieder des Kongresses, die Hühner den Wildschweinen der Wall Street zum Fraß vorgeworfen haben.

Seit dem Zeitpunkt waren es nicht die Bullen und Bären der Wall Street, sondern die Wildschweine der in London versammelten Finanzwelt, die alle Nationen der Welt ausgeplündert haben, einschließlich des amerikanischen Staats, und ebenso auch Ihre persönliche Gesundheitsversorgung, so wie es Präsident Obama selbst gerade tut. Alle diese Maßnahmen wurden ergriffen, um dem größten und nutzlosesten Haufen von Finanzbetrügern der Welt aus der Patsche zu helfen, einem Pack durch und durch verdorbener Kreaturen, wie sie die Welt wohl noch niemals zuvor gesehen hat. Dadurch waren nur noch sehr wenig finanzielle Mittel für die Stabilisierung desjenigen Teils der Wirtschaft übrig, in dem unsere normalen Bürger leben, wozu die Fähigkeit gehört, den realen Wohlstand zu produzieren, von dem das zukünftige Überleben unserer Republik abhängt, für die Produktion, von denen die Menschen abhängig sind, und für die Gewährleistung von Beschäftigung und anderer wichtiger Bestandteile des persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens.

Der vor kurzem gewählte Präsident Obama hat sich also, jedenfalls bis heute, den Grabräubern angeschlossen. Ich hoffe und wünsche mir weiterhin, daß er sich bessert. Wenn er sich jedoch nicht ändert, oder wir ihn nicht unter Kontrolle bringen und ihn umkrempeln, und zwar sehr bald, wird unsere Nation bald eine sichere Katastrophe erleben. Wir befinden uns heute in einer Situation, wo in einem Monat oder sogar weniger die bereits zunehmende Unmöglichkeit, einen kettenreaktionsartigen Zusammenbruch der gesamten Weltwirtschaft abzuwenden, anfangen wird, sich bemerkbar zu machen.

Sollte es also keine plötzliche Umkehr geben - weg von Präsident Obamas aktueller Unterstützung für eine wirklich verrückte und massenmörderische Gesundheits- und sonstige Wirtschaftspolitik, die die Regierung aus London importiert hat -, dann wird es so gut wie keine Chance geben, den Absturz sowohl unserer Republik als auch der übrigen Welt in eine Zusammenbruchskrise zu verhindern, die fürchterlicher wäre, als das, was man als Europas ,Neues Finsteres Zeitalter' des 14. Jahrhunderts kennt.

Unter diesen Umständen würde sich nur ein Narr darüber beklagen, daß ich mich weigere, die derzeitige Wirtschafts-, und Gesundheitspolitik des Präsidenten zu akzeptieren.

Erinnern Sie sich! Damals, zur Zeit der entsetzlichen Zusammenbruchskrise Europas im 14. Jahrhundert, einer Krise, die dem heutigen weltweiten Ausbruch allzu ähnlich sieht, verschwand die Hälfte aller Siedlungen Europas von der Landkarte, und etwa ein Drittel der Bevölkerung wurde ausgelöscht. Die heutigen Aussichten für die Welt sind viel schlimmer, wenn wir nicht umgehend den notwendigen Schwenk zur Tradition Präsident Franklin D. Roosevelts machen.

Trotzdem gibt es eigentlich nichts Unvermeidbares an dieser zur Zeit auf uns zu rasenden, globalen Zusammenbruchskrise der Wirtschaft. Sie ist keine Naturkatastrophe. Sie ist vollständig das Ergebnis der Tatsache, daß sich die falschen Leute in hohen Positionen befinden. Ich denke, man kann also sagen, wenn man alles recht genau betrachtet, daß einige Leute in führenden Ämtern, den Kongreß eingerechnet, zwischenzeitlich nur etwa so viel getan haben, wie ihren Hintern und ihren Kopf zum Tausch ihrer Plätze zu überreden. Mit anderen Worten: Nur sehr wenig passiert derzeit, was man nicht in Ordnung bringen könnte, wenn die richtigen Leute, mit der richtigen Politik, in leitende Positionen gebracht würden.

Die richtigen Leute schnell genug in verantwortliche Positionen zu bringen, ist schwierig, aber man kann es schaffen. Die richtigen politischen Maßnahmen umzusetzen, ist schwierig, aber das eigentliche Problem ist, daß es nur wenige Menschen gibt, die überhaupt die Ausbildung haben, um zu wissen, was angesichts dieses zentralen Problems getan werden kann, und selbst Leute in führenden Positionen bei derzeitigen internationalen Verhandlungen sind davon betroffen. Diese oberste Schicht ist es, die bewegt - oder entfernt - werden muß, wenn die Welt tun soll, was sie tun muß, um aus dieser bereits auf uns zu rasenden weltweiten Zusammenbruchskrise der Wirtschaft herauszukommen.

Wo ich ins Spiel komme

Ich komme genau da ins Spiel, wo es um die Gestaltung der dringend benötigten Rettungs-Politik geht. Leider gibt es nämlich auf der ganzen Welt nur sehr wenige Leute in hohen und einflußreichen Positionen, die entsprechenden Sachverstand haben, um Pläne und Reformen von der Qualität entwerfen zu können, wie sie für die Lösung der heutigen Krise vonnöten wären.

Zugegeben, ich bin, während ich an dem ich dieses Papier schreibe, nur noch wenige Wochen von meinem 87sten Geburtstag entfernt, aber ich denke, daß ich noch für einige Jahre Kräfte genug habe, auch wenn ich heute ein wenig langsamer auf den Füßen bin als früher. Nichtsdestoweniger repräsentiere ich die heute selten gewordene Qualität und Art von Wissen, Erfahrung und die damit verbundenen Fähigkeiten, die gebraucht werden, um die richtigen Leute in hohen Positionen in allen Teilen der Welt durch die schwierigste Situation zu steuern. Und durch meine Kenntnisse kann ich sie in die Lage zu versetzen, die sich mit galoppierendem Tempo verschärfende, weltweite Zusammenbruchskrise möglichst wieder unter Kontrolle zu bringen.

Das herausragende Thema in diesem Kapitel wird sein, wie eine moderne Wirtschaft vom wissenschaftlichen Standpunkt der physischen Ökonomie gesehen im Gegensatz zum rein monetären System überhaupt funktioniert.

Monetäre Systeme gibt es natürlich, und die Frage, wie unter so einem System die Preise festgelegt werden, hat klar kalkulierbare Auswirkungen; aber bei allen entscheidenden Fragen einer Ökonomie geht es um physikalische Größen, und nicht um monetäre. Die Tatsache, daß heute nur wenige Leute, welche die Bezeichnung „Ökonom" tragen, ein echtes Verständnis dieses Unterschieds haben, macht diese von mir eingebrachte Unterscheidung nicht unwichtiger, im Gegenteil. Wie man ja gewöhnlich auch in Bezug auf andere Berufszweige sagt, sind es meistens jene Dinge, die einer nicht weiß, welche ihm und seinen Nächsten am meisten schaden. Dieser Satz charakterisiert mit Sicherheit die Art und Weise, wie die USA und viele andere Länder die heutige Welt heruntergewirtschaftet und in die größte und schlimmste allgemeine Zusammenbruchskrise der dokumentierten Menschheitsgeschichte gebracht haben.

Das alles bricht jetzt zusammen.

Ich wiederhole und bestehe darauf, daß es Heilmittel für diesen sich anbahnenden Wirtschaftszusammenbruch gibt, doch einige Gesichtspunkte solch eines möglichen Auswegs verlangen erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem für die Frage, welche Rolle das Geld dabei spielen wird. Aber sowohl die eigentlichen Ursachen dieser Krise wie auch ihre potentielle Lösung sind physischer Natur, und nicht monetär. Ich werde das Thema Geld zur Sprache bringen, wo es Bedeutung hat, aber ansonsten werde ich es, so viel wie nur möglich, vermeiden.

Wenn der Dollar kollabiert

Gerade zum jetzigen Zeitpunkt wird im britischen Lager ein Szenario ausgebrütet, um das gesamte heutige System dadurch zusammenbrechen zu lassen, daß sie die russische und damit  die chinesische Regierung dazu nötigen, „den Dollar fallenzulassen" und gemeinsam mit führenden Kreisen in Brasilien in einer Art Kettenreaktion das gesamte Weltwirtschaftssystem zu versenken. Eine solche plötzliche, tiefgreifende Abwertung des Dollars würde praktisch sofort einen kettenreaktionsartigen Kollaps der Finanzsysteme sämtlicher Länder dieser Erde auslösen.

Die Absicht der maßgeblichen Kreise mit Zentrum in Großbritannien ist es, genau solch einen allgemeinen Zusammenbruch aller wichtigen heutigen Währungen der Welt benutzen, um ein neues Geldsystem zu etablieren, das auf der Basis des Vermögens gewisser räuberischer privater Finanzorganisationen aufgebaut wäre. Das Ziel dieser Räuber ist genau das, was man treffend mit dem Ausdruck neuer „Turm von Babel" beschreiben kann.

Das ist der auch „Globalisierung" genannte Plan, und der wird von einigen Kreisen, für die der frühere britische Premierminister Tony Blair typisch ist, schon seit langem verfolgt. Die Begleitumstände eines solchen Planes würden aber eine deutliche Verringerung der heutigen Weltbevölkerung von einer Zahl von annähernd 6,5 Mrd. auf 2 Mrd. oder sogar noch weniger Menschen bedeuten, und das sehr schnell.

Solch ein Vorgang wäre ungefähr ebenso heilsam wie die Einnahme von Zyanid gegen schlechten Atem. Er wäre schon an sich eine absolute Katastrophe; aber was mir dabei die meisten Sorgen macht, ist die Tatsache, daß die Menschheit, wenn man diese Entwicklung weiterlaufen ließe, gleichzeitig jede Möglichkeit verlöre, sich von diesen Auswirkungen zu erholen - und das für eine ziemlich lange Zeit.

Mit anderen Worten: Solche ein „Neuer Turm zu Babel", genannt „Globalisierung", wäre mindestens eine Wiederholung dessen, was die venezianischen Oligarchen des Mittelalters bewirkten, als sie die Lombardischen Bankiers als Werkzeug, Opfer und nützliche Idioten benutzten, um die Bevölkerung Europas um schätzungsweise ein Drittel zu reduzieren.

Kommen wir zu diesen königlich-britischen Kreaturen wie dem sichtlich ausgetrockneten Prinzen Philip mit seinen Völkermord befürwortenden Wunschträumen: nämlich seinem Vorschlag, die Verbreitung tödlicher Viren zu benutzen, um die Weltbevölkerung von 6,5 Mrd. auf 2 Mrd. zu reduzieren, was praktisch dasselbe ist wie gewisse Vorschläge des alten Bertrand Russell aus dem Jahre 1951.

Die jetzigen Pläne der Gesundheitspolitik des US-Präsidenten Obama, die sogenannte „Gesundheitsreform" gegen einen großen Teil der amerikanischen Bevölkerung, wäre praktisch das „Sahnehäubchen" auf dem mörderischen Kuchen von Prinz Philip und Bertrand Russell.

Käme die US-Regierung jedoch wieder zur Besinnung, hätte dies ein ganz anderes Ergebnis. Schlössen sich dann Nationen wie Rußland, China und Indien den Bemühungen der US-Regierung an, könnte solch eine Kombination die Basis für die Schaffung eines neuen, staatlich gestützten Kreditsystems bilden, das das jetzige rein monetäre System ersetzen könnte. Dieses Kreditsystem schüfe die Grundlage für das Wohl der gesamten Weltbevölkerung, mit festen Wechselkursen zwischen den Währungen der betreffenden souveränen Vertragspartner mit ihren ebenfalls souveränen Kreditsystemen. Wenn nötig, würden die Abkommen zwischen den Verhandlungspartnern für die Ingangsetzung von Projekten (Investitionen) über Zeiträume von mindestens fünfzig Jahren beschlossen.

Ein neues weltweites System

Das direkte Resultat solch einer dringenden Reform weg von den neo-malthusianischen Horrorszenarien wäre eine ganz neue Gestaltung der Weltordnung zwischen ganz und gar souveränen Nationalstaaten. Dieses System wäre eine bewußte Weiterführung und Realisierung der Prinzipien des Westfälischen Friedens von 1648. Wie es der Westfälische Friede bereits enthielt, wäre es eine Prinzipiengemeinschaft, die davon ausgeht, daß ein grundlegender Unterschied zwischen Mensch und Tier besteht, ähnlich wie zwischen Tony Blair und wirklichen Menschen. Dies wäre das vollkommene Musterbeispiel des universellen moralischen Rechts zum Wohle der Menschheit.

Das Vorbild, auf das man sich bei der Schaffung eines solchen System nationalstaatlicher Volkswirtschaften auf der Grundlage des Gemeinwohls beziehen würde, wurde bereits durch den Präzedenzfall eines erfolgreichen Heilmittels geliefert, das von dem Amerikaner Alexander Hamilton gestaltet wurde, dem späteren ersten Finanzminister der neuen amerikanischen Republik. Die entscheidende wirtschaftliche Konsequenz eines solchen Entwurfs war das verfassungsmäßig verankerte Prinzip, daß in den Vereinigten Staaten unter der verfassungsmäßigen Autorität, die dem Präsidenten vom Kongreß - besser gesagt dem Unterhaus - gegeben wurde, keine Gelder ausgegeben werden konnten, außer auf der Basis eines Kreditsystems, im Gegensatz zu einem rein monetären Geldsystem.

Dieses Verfassungsprinzip eines Kreditsystems wurde vom damaligen Minister Hamilton auch benutzt, um eine Nationalbank zu schaffen. Später schuf die Regierung der USA eine zweite Nationalbank, um die Arbeitsweise dieser ersten Nationalbank wieder aufzugreifen. Der entscheidende Kern aller Teile dieser Arrangements war, daß die auf diese Weise ausgegebenen Schulden der USA nicht durch ausländische Staaten kontrolliert werden konnten - es sei denn, die USA hätten dem auf der Basis einer gesetzmäßig verankerten Form von Verträgen zugestimmt.

Aber da die Verfassung der USA, im Gegensatz zu allen europäischen Verfassungen, auf den in dieser Verfassung verankerten Prinzipien aufgebaut ist, welche auf der Basis des Naturrechts des Menschen beruhen - des Naturrechts, wie es durch die Werke von Nikolaus von Kues und Gottfried Leibniz erklärt ist -, kann keine andere Vereinbarung, kein Verfassungsabkommen, das von den USA angenommen wird, dieses grundlegende Prinzip der Verfassung der Vereinigten Staaten verändern.28

Der entscheidende Punkt dieser souveränen Arrangements, die der US-Verfassung zugrunde liegen, ist, daß solche politischen Instrumente die Versuche ausländischer Mächte - sei es als Nationen oder private Konsortien - vereiteln, Wucher gegen die souveräne Republik oder ihre Bürger zu praktizieren (wie es gerade die Regierung Obama gegen die eigene Bevölkerung versucht!); diese notwendige Abhilfe liegt im Verbot der derzeitigen korrupten Arrangements. Andererseits würde die Existenz einer solchen Vereinbarung über eine entsprechende Form von Vertragsregelungen zwischen souveränen Nationen ein geschlossenes Netz knüpfen, das eine Alternative zum monetären System darstellt. Dies kann man erreichen, indem man feste Wechselkurse zwischen den Vertragspartnern etabliert, so daß die auf dieser Basis geknüpften wirtschaftlichen Verträge den Angriffen auswärtiger Wucherer standhalten können.

Die Funktion eines solchen Kreditsystems dient dann auch als Form der Ausgabe von Zahlungsmitteln durch die Zentralbank, wie es die Vereinigten Staaten mit den sogenannten „Greenbacks" getan haben. In diesem Zusammenhang sollte bemerkt werden, daß die früheren Versuche, diese „Greenbacks" zu verbieten, nicht nur im Widerspruch zu unserer Verfassung standen; die waren auch immer, im Grunde genommen, verräterische Erfindungen, die durch den subversiven Einfluß auswärtiger, meist feindlicher Kräfte in unsere Republik hineingebracht wurden.

Eine dritte Nationalbank

Jetzt ist die Zeit gekommen, an der wir nun - unter Berufung auf die erste und zweite - eine dritte Nationalbank für unsere Vereinigten Staaten ins Leben rufen müssen.

Um diese Absicht zu illustrieren: Dies bedeutet eine Reorganisation des jetzigen Dollars, die mit Hilfe eines geordneten Konkursverfahrens erreicht wird. Eine Reorganisation müßte  darauf  beruhen, daß man die Aktiva der Banken, die erhalten bleiben sollen, als entsprechende Werte behandelt, die sie in einem Kreditsystem haben würden, anstatt als Relikte eines zum Untergang verurteilten, praktisch toten Geldsystems, die sozusagen im Ungewissen eines Konkursverfahrens in der Luft hängen. Diese Aktion kann man unter der Voraussetzung durchführen, daß man die entsprechenden Vorkehrungen trifft, die durch die amerikanische Bundesverfassung für die Schaffung eines Kreditvergabesystems definiert sind.

Diese Korrektur muß auch in Anerkennung der Gültigkeit der Verfassungsprinzipien durchgeführt werden; die Ausschaltung des Glass-Steagall-Gesetzes durch Gauner wie Larry Summers ist ein zwingender Beweis dafür.

Zu diesem Urteil muß man kommen, wenn man diese Maßnahme notorischer Räuber wie Summers und anderer im Lichte der Deutung der Erfahrungen der Vereinigten Staaten bei der Schaffung und Umsetzung des Glass-Steagall-Gesetzes sieht, aber auch bei Betrachtung der verfassungswidrigen Wirkung, die die Aufhebung des Schutzes für den Staat und die Bürger, der aufgrund der Erfahrungen nicht nur als einfaches Gesetz, sondern auch als in der Verfassung enthaltenes Recht betrachtet werden muß, haben mußte. Letzteres wurde durch das demonstriert, was sich aufgrund der Rolle Summers als eine Wiederkehr genau jener üblen Konsequenzen erwies, welche die ursprüngliche Gesetzgebung in den dreißiger Jahren veranlaßt hatten, als auch durch das, was Summers durch die verfassungswidrige Aufhebung des Gesetzes in Gang setzte. Diese Aufhebung erwies sich als offensichtlich beabsichtigte Verletzung der Prinzipien der Präambel unserer Bundesverfassung und des bereits in der Unabhängigkeitserklärung von 1776 niedergelegten Rechtes auf das Streben nach Glückseligkeit.

Im Rahmen der ursprünglichen Absicht unseres verfassungsmäßigen Regierungssystems darf kein Gesetz, keine einzige wirklich rechtmäßige Vorschrift, Gewohnheit oder Praxis zugelassen werden, die diese fundamentalen Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung und der verfassungsmäßigen Konstituierung der „Anti-Locke"-Präambel der Bundesverfassung  verletzt. Jede richterliche oder gesetzliche Regelung, die diesen in unserer Verfassung zugrundegelegten Absichten zuwiderläuft, ist faktisch eine Verletzung und sogar ein Verrat am System unserer Verfassung.

Die heute dringende Notwendigkeit der Gründung einer dritten Nationalbank der Vereinigten Staaten drängt sich unseren Überlegungen auf, betrachtet man den miserablen Zustand durch die weltweite wirtschaftliche Zusammenbruchskrise. Alle Überlegungen über die Dringlichkeit, dieses System zu verbessern, resultieren aus der Tatsache, daß unsere eigene Bevölkerung unter dieser Krise leidet, und daß wir zur Schaffung eines vernünftigen Verhältnisses zwischen Regierung und Bevölkerung eine Reform brauchen, die unbedingt diesen Mißbrauch abschaltet.

Der implizite Bankrott der Institutionen, die mit dem von Anfang an falsch konstruierten und derzeit sehr schlecht verwalteten Federal-Reserve-System verbunden sind, muß in seiner bösartigen Wirkung verglichen werden mit den Auswirkungen der bösartigen Bedingungen des degenerierten Internationale Währungsfond (IWF). Tatsache ist, daß der IWF von seiner ursprünglichen Absicht weg umgemodelt und in eine globale Pestilenz verwandelt wurde, und deshalb ist es dringend nötig, daß wir das internationale monetäre System in ein weltweites System des Kredits zwischen den Nationen verwandeln, und die Aktiva des bankrotten Federal-Reserve-Systems in die Tätigkeiten eines nationalen Kreditsystems einer dritten Nationalbank einfließen lassen.

Genauso wie Alexander Hamilton mit dem armseligen, vom Krieg geschädigten Zustand der Banken umging, die als gecharterte Banken der früheren britischen Kolonien gegründet worden waren, müssen auch wir ein Schutzinstrument etablieren, das mit den Maßnahmen eines Konkursverfahrens für jene Teile des amerikanischen Bankensystems, die den Glass-Steagall-Kriterien genügen, zusammenwirken. Eine dritte Nationalbank wäre genau das Instrument, das dem Rahmen unserer Verfassung angemessen wäre.

Eines der Ziele einer solchen Reform, wie ich sie vorgeschlagen habe, ist die Schaffung eines souveränen Mechanismus innerhalb unserer Republik, in dessen Rahmen wir ein direktes nationales Aufbauprogramm der physischen Wirtschaft für die kommenden vierzig bis fünfzig Jahre in Gang setzen könnten. Es würde in diesem Zusammenhang gleichzeitig Langzeit-Partnerschaften mit zur Kooperation bereiten souveränen Regierungen schaffen. Beispielsweise würden wir in solch einem Abkommen zwischen den USA, Rußland, China und Indien u.a. Langzeitkredite für Investitionen, speziell öffentliche Investitionen in die Entwicklung der grundlegenden essentiellen Infrastrukturprojekte der Nationen schaffen müssen. Die Laufzeit normaler Kredite für solche grundlegenden Investitionen müßte bis hin zu einem halben Jahrhundert reichen.

Das Prinzip, das hier betont werden muß, führt uns zum folgenden Punkt: Diese internationale Reform, zu der die Initiativen der US-Regierung beitrügen, würde das Dollarsystem durch ein geordnetes Konkursverfahren reorganisieren, indem es die Grundlagen und Absichten des ehemaligen Glass-Steagall-Standards anwendet, um ein Schutzsystem zwischen funktionierenden gecharterten Banken und ein neuorganisiertes US-Dollarsystem mit festen Wechselkursen zu schaffen. Dieses internationale System muß aber auf den Prinzipien beruhen, welche die amerikanische Verfassung vorschreibt, und die Ablösung eines monetären Systems durch ein Kreditsystem einschließen, entsprechend den Vorschriften der amerikanischen Bundesverfassung über die Ausgabe von Kredit als Schulden der Vereinigten Staaten.

Diese Maßnahme würde die Politik der USA wieder auf den Stand unmittelbar vor dem Tode Präsident Franklin Roosevelts zurückführen.

Solch ein Vorgehen verlangt einen klaren Kopf und die Aufgabe bestimmter Illusionen, an die sich viele amerikanische Bürger in den letzten Jahren in Bezug auf die Wirtschaftspraktiken gewöhnt haben. Genau das müssen wir auch tun, um den Weg für die notwendige neue Sicht der Politik zu bereiten, von der nun ein beständiger wirtschaftlicher Aufschwung abhängt.

Adam und der Vorabend des Untergangs

Die Rede ist von Adam Smith.

Nach dem bisher Gesagten wende ich mich nun dem Thema der nationalen physischen Ökonomie zu. Hierzu verweise ich Sie auf jene Stelle weiter oben in diesem Aufsatz, wo wir uns mit den Entwürfen für eine funktionierende physische Ökonomie beschäftigt haben, wie sie in den Arbeiten Bernhard Riemanns, Albert Einsteins und W.I. Wernadskijs enthalten sind. Ich beginne diesen Abschnitt, indem ich zu meinem Thema zurückkehre, daß alle wirtschaftlichen Werte in Anlehnung an die genannten großen wissenschaftlichen Denker der Neuzeit im wesentlichen physisch und nicht monetär sind.

Wie ich davon ausgehend zeigen werde, lassen sich wirtschaftliche Wertbegriffe in den herkömmlichen Vorstellungen der Finanzbuchhaltung und entsprechender Methoden nicht kompetent darstellen.

Ein Beispiel: Jeder nachdenkliche und sachkundige Unternehmensberater, der ausreichend Erfahrung in verschiedenen Betrieben gesammelt hat, wird sich darüber bewußt sein, daß die häufigste Ursache für betriebliche Erfolglosigkeit einst erfolgreicher Unternehmen gewöhnlich im Hang zum Mißmanagement bei jenen Finanzvorständen und anderen leitenden Mitarbeitern liegt, die sehr schnell von der irrtümlichen Auffassung ausgehen, Bilanzberichte seien kompetente Darstellungen jener Vorgänge, für die die Unternehmensführung verantwortlich sei.

In meiner Erfahrung war es gang und gäbe, daß es sich bei den schwerwiegendsten Problemen eines ausgereiften Unternehmens, das einen Unternehmensberater zu Hilfe ruft, um aktuelle Probleme drehte, die das Management gar nicht als Quelle entsprechender Probleme in Betracht gezogen hatte. Bei den meisten dieser Fälle - besonders bei von Wall-Street-Kreisen beherrschten Unternehmen - war vom realwirtschaftlichen Standpunkt besonders jener inkompetente Einfluß der Buchhalterzunft besonders stark, der davon ausgeht, daß die Funktion der Buchhaltung etwas mit den Prinzipien der Ökonomie zu tun hätte.

Die typischen Probleme entwickelten sich somit viel leichter in solchen Bereichen, die nicht beachtet wurden, weil das Management entweder die in sich irreführenden Folgen üblicher Finanzpraktiken nicht erkannte oder ein leitender Mitarbeiter der Finanzabteilung fälschlich annahm, daß es Problembereiche, die nicht formell im Zuständigkeitsbereich der Finanzbuchhaltung lagen, gar nicht gäbe. Der große Preisschwindel hinter den Vermarktungspraktiken für Automobile zwischen 1953 und 1957, der die relativ schwere Rezession von 1957-58 auslöste, ist hierfür ein herausragendes Beispiel.

Wie auch in diesem Fall ist also der Hang der Buchhaltungsabteilung, politische Entscheidungen des Unternehmens zu bestimmen, indem man vermeintliche Fertigkeiten bei der Ausweisung scheinbarer Gewinne betont oder durch Unheilsmeldungen eine bestimmte Abteilung der Betriebsführung erledigt, häufig der eigentliche Ursprung spezifischer Managementfehler.

Wie in der US-Rezession von 1957-58 entstanden die schlimmsten Probleme durch von der Wall Street kontrollierte Unternehmen, so durch das Management der General-Motors-Interessen als Schrittmacher-Stimme der Wall Street, im Gegensatz zu den mittelständischen Firmen. Die Mittelständler kannten gewöhnlich ihr Geschäft; die Aktiengesellschaften räumten den Geschäften der Wall Street den Vorrang ein. Ich weiß aus meiner Einsicht in Kundenberichte führender Unternehmungsberaterfirmen, daß solche Beratungsgesellschaften, die sich an der Vorliebe der Wall Street für spekulative Finanzgewinne orientierten, für ihre Kunden in der Regel das schlechteste Ergebnis erzielten, weil ihr Hauptinteresse darin bestand, die eigene Stellung der Beratungsfirma auf den Finanzmärkten insgesamt zu stärken.29

Wie ich im Verlauf dieses Kapitels betone, liegt die Kardinalfrage des Wirtschaftsmanagements im wissenschaftsgetriebenen Fortschritt, einem Aspekt des Prozesses, an dem die gängige Buchführung und verwandtes Finanzmanagement wenig bis gar kein Interesse zeigt, obgleich vor allem in solchen Kompetenzbereichen der Kampf gegen den Verschleiß und für wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt geführt werden sollte. Wirklich beeindruckende Erfolge lassen sich gewöhnlich auf außerhalb der üblichen Muster liegende Innovationen zurückführen, besonders auf wissenschaftlich-technische Innovationen oder auf Einsichten in Markt- oder Technikfaktoren, die nichts mit der eingefahrenen Firmenphilosophie zu tun haben.

Wie häufig bei einer Firma, die von einer langfristigen Gewinnorientierung auf den Wahnwitz kurzfristiger Gewinnmitnahmen umgewechselt ist, macht es ein technologischer Fortschritt in der Wirtschaft erforderlich, das Problem des sturen Festhaltens an alten, sogenannten „traditionellen" Vorstellungen zu umgehen, indem man die Firma sozusagen von Grund auf neu gründet.

Die diesem Bereich der Politikgestaltung zugrundeliegenden allgemeinen Prinzipien wurden dem Leser in früheren Kapiteln dieses Aufsatzes vorgestellt, wo ich auf die Bedeutung des Werks des Dichters Shelley hingewiesen habe, um zu verstehen, daß der Ursprung der wissenschaftlichen Kreativität des Menschen im Bereich der Kreativität klassischer Kunst liegt.

An dieser Stelle des Aufsatzes möchte ich nun diese klärenden Überlegungen auf den laufenden inneren Evolutionsprozeß anwenden, welcher der dynamische Prozeß jeder Ökonomie ist, wenn man sie im Sinne einer Wissenschaft der physischen Ökonomie versteht.

Dieser Zusammenhang wird in den Schlußabschnitten dieses Aufsatzes aus einer Sicht behandelt, welche diese realen Sachgebiete entmystifizieren soll, die gewöhnlich auf unbrauchbare Weise behandelt werden - vor allem, wenn sie vom Standpunkt jener irreführenden monetären Systeme von heute behandelt werden, deren Funktion durch den Einfluß bestimmter Aspekte globaler See- und Geldmächte verunstaltet wurde, welche sich typischerweise in der dominanten Rolle des Britischen Empire in der philosophisch liberalen Auslegung der Weltwirtschaft fast in der gesamten Zeitspanne von 1763 bis heute ausdrückt - besonders aber seit der Ermordung von Präsident John F. Kennedy, der sich mit den „Stahlbossen" angelegt hatte, die vorhatten, sich aus diesem Teil der Wirtschaft zurückzuziehen.

Um jedoch die gemeinsame Wurzel verwandter Probleme aufzudecken, wollen wir mit einem klärenden, klinischen Verweis auf die Physiokraten François Quesnay und A.R.J. Turgot beginnen, deren Rolle hier beleuchtet werden muß, um die psychologische Verkommenheit hinter der bösartigen, regelmäßig ruinösen Lehre von Lord Shelburnes Adam Smith herauszustellen.

Smiths systemische Inkompetenz

Während Smiths gezielt antiamerikanische Schrift Der Reichtum der Nationen (1776) weitgehend ein Nebenprodukt von Smiths Räuberei in einem Manuskript des französischen Physiokraten A.R.J. Turgot gewesen ist, treffen wir in seinem früheren, viel bedeutenderen Werk Die Theorie der moralischen Empfindungen (1759) bereits die tieferen psychologischen Grundlagen des faschistischen Dogmas an, das auch die Autoren der üblen und ruinösen Verhaltensökonomie von Präsident Obama teilen.

Diese etwas frühere Schrift von 1759, nicht Smiths Der Reichtum der Nationen, ist am relevantesten, um die Smithschen Ursprünge der von Hitler abgeschriebenen Gesundheitspolitik zu verstehen, die Präsident Obama aus London von dem britischen NICE (National Institute of Health and Clinical Excellence) und Leuten aus Präsident Obamas Mitarbeiterkreis wie Dr. Ezekiel Emanuel, Peter Orszag u.a. diktiert worden ist. Das sind die typischen Praktiken von ausgemachten Nazi-Ideologen in den USA selbst, die in dieser Weise Einfluß auf die rücksichtslose und unmoralische Gesundheitspolitik des Präsidenten genommen haben; die gleiche Anschauung drückt sich auch in anderen Entscheidungen Präsident Obamas aus, die ihm als getreuliche Kopie der offen faschistischen strategischen Politikplanung der britischen Monarchie diktiert wurden.

Mein wiederholter Verweis auf die Verbindung dieser Aspekte von Obamas derzeitiger Gesundheitspolitik zu der Adolf Hitlers während des Krieges sollte in keiner Weise als übertrieben oder ungeheuerlich oder überraschend angesehen werden. Hitlers Karriere als Nazi wurde unmittelbar von oben gelenkt, indem britische Ideologen aus der positivistischen Denkrichtung, die von Ernst Mach und dem noch weitaus radikaleren Bertrand Russell vertreten wurde, auf viele Bereiche seiner Sozialpolitik wie auch Naturwissenschaft Einfluß nahmen.

Die letzten Phasen von Hitlers bekannter, widerlicher Karriere wurden bereits anfangs der zwanziger Jahre durch die Unterstützung in Gang gesetzt, die seine politische Gruppierung bis zum Bruch 1940 von Elementen des britischen Establishments wie H.G. Wells und der britischen Monarchie selbst erhielt, während die Hauptrückendeckung für Hitlers Aufstieg zum Reichskanzler vom Chef der Bank of England, Montagu Norman, selbst und dessen Agenten in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Hjalmar Schacht, kam. Über Montagu Normans Partnerschaft mit Brown Brothers Harriman arrangierte deren Geschäftsführer Prescott Bush, Vater bzw. Großvater zweier Präsidenten Bush, eine Sonderfinanzierung für die NSDAP, mit der beabsichtigt wurde, Hitler in Deutschland an die Macht zu bringen. Diesen Plan teilte Prescott Bush damals mit seinem Geschäftspartner, dem Chef der Bank of England und Schacht-Intimus Montagu Norman.

Für alle, die die deutsche Geschichte nach Versailles kennen, ist daher klar, daß der Nazismus nie ein spezifisch deutsches Produkt war; er hatte im wesentlichen ein britisches Markenzeichen. Ein Verweis auf die Zeit nach 1890 bis nach dem sogenannten Ersten Weltkrieg ist ideologisch wichtig, um all die verschiedenen Intrigen und Verbindungen zu verstehen.

Niemand, der die Geschichte und Eigenschaften des Britischen Empire seit dessen Anfängen im Februar 1763 bis heute kennt, sollte diese Verbindungen übersehen haben. Das Mittel, mit dem die Britische Ostindiengesellschaft damals zum Britischen Empire wurde, war der von entsprechenden britischen Stellen eingefädelte sogenannte Siebenjährige Krieg, in dem sich Kontinentaleuropa zur großen Befriedigung der Ostindiengesellschaft selbst ruinierte. Mit dieser Methode hat sich der britische Imperialismus im Kern bis heute erhalten; die Methode, unter der Zielgruppe von Opfern Religionskriege zu entfachen, wie es heute noch im Nahen Osten geschieht, gehörte zu den Methoden, die Lord Shelburne von dem Autor von Verfall und Untergang des Römischen Imperiums, Edward Gibbons, vorgeschlagen wurden.

Als Beispiel eines ähnlichen Mittels betrachte man das britische Vorgehen zur Auslösung des Ersten Weltkriegs, das an die britische Methode erinnert, den Siebenjährigen Krieg in Gang zu setzen; und heute verweise ich auf das Beispiel des britischen Prinzgemahls Philip und dessen berüchtigten World Wildlife Fund.

Der Gewaltfaktor in der Geschichte

Um zu verstehen, wie betrügerische Systeme wie die Lehre von Lord Shelburnes Agenten Adam Smith auch heute noch gegen bestimmte Zielpersonen wirken, solche wie die betrogenen Betrüger, welche derzeit die Politik der US-Regierung dominieren, müssen wir einen Blick auf die sogenannte „populistische" Ideologie werfen.

Der jetzige britische Prinzgemahl Philip, Exponent des populistischen „Bilderberger"-Mythos, ist ein krasser Verfechter der gleichen brutalen Bevölkerungspolitik und verwandter Schrecklichkeiten, welche die entsprechenden Rechtspopulisten oder radikalen „Umweltschützer" mit der Tradition des Hitler-Regimes und ebenso mit einschlägigen Familienbeziehungen und ähnlichen persönlichen Wurzeln des Prinzen in Kontinentaleuropa verbindet.

So haben zugegebenermaßen die törichten Anhänger populistischer „Vernetzungs"-Phantasien die heute wieder hochrelevante wahre Geschichte des Hitler-Phänomens und vergleichbarer Fälle einfach wegzuerklären versucht,  indem sie auf vermeintliche Erklärungen und vermutete Geschichtsepisoden zurückgreifen, als wenn die Geschichte selbst ein kartesianisches Puzzlespiel wäre, das auf einer albernen Suche nach angeblich zusammengehörigen kleinen Teilepaaren basiert.30

Wie ich wiederholt in diesem Aufsatz betont habe, sind soziale Prozesse in der Geschichte nicht kartesianisch, sondern dynamisch, worauf Leibniz aufmerksam gemacht hat und wie auch Shelley in seinem Schlußabsatz seiner „Verteidigung der Poesie" das eigentliche Prinzip der Dynamik behandelte. Die Ursache des Gesamtprozesses liegt nie in seinen Teilstücken, es ist genau umgekehrt. Wie in unserem Sonnensystem wird der Teil durch ein Prinzip wie das der Gravitation, d.h. durch den Einfluß höherer, vereinigender Prinzipien bewegt. Diese grundlegende Vorstellung wissenschaftlicher Methode läßt sich in der Geschichte von den Ansichten über Astronomie in Zusammenhang mit der antiken Sphärik und ihrem Prinzip der dynamis herleiten, das im frühen Europa durch die Pythagoräer aus Ägypten übernommen wurde.

Wenn wir an das Hauptthema dieses Kapitels herangehen, ist es sehr wichtig, zu betonen, daß die Art und Weise, wie die Bilderberger-Gesellschaft in der Öffentlichkeit so ausgesprochen dumm als „Verschwörung" hingestellt wird, ein klinisches Beispiel für die geistige Verwirrung von „Verschwörungstheoretikern" ist, die immer alles „von unten nach oben" betrachten.

Tatsache ist, daß die „Bilderberger", die von Prinz Philip und von Prinz Bernhard der Niederlande gemeinsam geführt wurden, ein von oben erschaffenes Produkt ist, dessen Aktivitäten von einem übergeordneten Prinzip bestimmt sind. Dieses Prinzip war jenes oligarchische Prinzip des Britischen Empire, das auf die Entstehung der sogenannten liberalen Fraktion des Venezianers Paolo Sarpi zurückgeht. Sarpis imperialer Liberalismus, von dem die Bilderberger ein Ableger sind, war wiederum ein Produkt des langen Prozesses des europäischen Imperialismus, dessen System u.a. auf die Rolle des Tempels von Delphi bei dem berühmten Ruin des Krösus und dem Ausbruch des Peloponnesischen Krieges zurückverfolgt werden kann. Das ist ein typisches Beispiel für eine wirkliche verschwörerische Gemeinschaft; die Gemeinschaft ist ein untergeordneter Ausdruck eines Prinzips, das die Aktivitäten dieser Gemeinschaft von oben bestimmt - und nicht, weil das mutmaßliche Hüftbein mit dem vermeintlichen Kiefer verbunden wäre. Eine solche sich kaleidoskopisch entwickelnden Abfolge sozialer Systeme von Ahnungslosen, die von den Eingeweihten streng von oben nach unten organisiert sind, sind der wahre empirische Kern solcher Prozesse in der realen Geschichte.

Nur durch eine durchgreifende Veränderung im Ablauf der Geschichte von oben bis unten werden wirkliche Innovationen in der Kette aufeinander folgender gesellschaftlicher Entwicklungen willentlich hervorgebracht. Der anhaltende Existenzkampf zwischen dem Britischen Imperium und unserer Republik war somit auch der eigentliche Konfliktherd über den Atlantik hinweg und ist seit Februar 1763 die eigentliche Grundsatzfrage in der Welt. Um diese Polarität drehten sich alle grundlegenden Trends der Weltgeschichte seit den Entwicklungen in Neuengland zwischen 1620 und 1688-89.

Prinz Philip ist nicht schlecht, weil er bei dem wider-oder-doch-willigen Geständnis ertappt  wurde, er habe mit seiner Frau, Königin Elisabeth, geschlafen, sondern weil beide in der Gegenwart eine wesentliche Rolle in ihrem Auftritt als historische Übergangsfiguren für das Funktionieren der herrschenden Oligarchie des Britischen Imperiums spielten. Die Bilderberger als eine Verschwörung zu bezeichnen, wie es manche Populisten tun, ist so, als würde man die Mäuse bezichtigen, den Käse erfunden zu haben.

Unsere populistischen „Verschwörungs-Experten" - genauso wie im Grunde auch Anarchisten oder faschistische Ideologen - versuchen in Wirklichkeit, sich davon zu überzeugen, daß die tatsächliche Geschichte, jener heute so unzureichend untersuchte Prozeß, weitgehend ein Schwindel ist. Die Populisten beispielsweise glauben an eine kartesische Fantasiewelt, in der die isolierten Absichten einiger Individuen, und nicht die Dynamik sozialer Prozesse den Verlauf dessen bestimmen, was wir normaleren Leute als die eigentliche Dynamik hinter dem intellektuellen Antrieb kennen, der innerhalb jener sozialen Prozesse wirkt, welche wirkliche historische Entwicklungen, d.h. Geschichte als Bewegung sich entfaltender Ideen und Themen über Generationen hinweg gestalten. Nicht die Figuren auf dem sichtbaren politischen Schachbrett werden gespielt, sondern die wirklichen Spieler - wie die Leute, die das Kriegsspiel gegeneinander spielen - spielen dieses Spiel nicht als einfache Verschwörung, sondern als noch eine weitere, neue Evolution in ihrem Verständnis der angesammelten Erfahrung jenes Standpunkts, von dem aus zwei wirklich überzeugte Schachspieler noch eine weitere Partie Schach spielen. Die Entwicklung der Spielregeln unter den führenden Teilnehmern des Wettbewerbs ist es, die das Spiel als gespielt definiert.

Oder zusammengefaßt und um das gleiche einfacher zu benennen: der anarchoide Typ unter den Populisten lehnt das Konzept der Dynamik ab und kann daher in der Poesie Percy Bysshe Shelleys oder in anderen klassischen Werken nie etwas Verständliches erkennen.

Seien wir daher nicht so dumm, aus Smiths Argumenten Folgerungen herzuleiten. Man untersuche lediglich sein buchstäblich „vorprogrammiertes" Denken, wie es als eine Art Offenbarung der Dummheit am deutlichsten in seiner Theorie der moralischen Empfindungen hervortritt. Man untersuche ihn, wie man eine Insektenart studieren würde, und konzentriere sich dabei darauf, wie der Geist des Insekts funktioniert, anstatt herausfinden zu wollen, was seine Schlußfolgerungen für uns bedeuten. Man versetze sich in sein Denken, so wie ein geübter Jäger die Bewegungen und das andere Verhalten seiner Beute vorausahnt.

Lassen wir uns nicht von dem einwickeln, was Smith sagt, sondern stellen wir besser fest, daß sozusagen der Latz seines Schlafanzugs heraushängt, um es einmal so auszudrücken.

Es sei hier der folgende wichtige Auszug aus Smiths Theorie der moralischen Empfindungen angeführt:

„Aber obwohl wir ... mit einem sehr starken Wunsch nach diesen Zielen ausgestattet sind, wurde es den langsamen und unsicheren Bestimmungen unseres Verstandes anvertraut, die richtigen Mittel zu ihrer Bewerkstelligung herauszufinden. Die Natur hat uns zu diesen weitgehend durch die ursprünglichen und unmittelbaren Instinkte gebracht. Hunger, Durst, die Leidenschaft, welche die beiden Geschlechter vereinigt, die Freude am Vergnügen und die Furcht vor Schmerz veranlassen uns, diese Mittel um ihrer selbst willen einzusetzen, ohne irgendwelche Rücksicht darauf, daß sie auf jene wohltätigen Ziele hinführen, welche der große Lenker der Natur durch sie herbeiführen wollte."

Verglichen mit dem gewitzteren Dr. François Quesnay, dem eigentlichen Vorgänger Adam Smiths, war Smith ein rüder Lümmel der Art, der gerade seinem mißratenen Sohn die Familiengepflogenheiten des organisierten Verbrechens beibringt. Trotz eines gewissen Unterschiedes im Denken zwischen beiden ist das, was Smith in der von mir eben angeführten Passage ausdrückt, ein getreues Echo davon, was „Smith eigentlich zu sagen versucht".

Ich habe diesen Auszug wie auch die verwandte Frage bei Quesnay hier ins Spiel gebracht, um eine sehr bezeichnende Eigenschaft und auch einen gewissen historisch wichtigen Unterschied zwischen Quesnay und dieser Passage von Smith herauszustellen.

Smith sagt eigentlich: „Ihr Menschen seid nur ein anderes Tier, eine vorprogrammierte Bestie mit der zusätzlichen Eigenheit besonderer Roheit." Die bezeichnende Passage des Textes lautet: „Ohne irgendwelche Rücksicht darauf, daß sie auf jene wohltätigen Ziele hinführen, welche der große Lenker der Natur durch sie herbeiführen wollte." Er lügt.

Man sollte erkennen, daß Smiths Geist auch in H.G. Wells' Roman „Die Insel des Dr. Moreau" anklingt.

Direkt im Gegensatz zu Smith unterscheidet sich die gesamte Menschheit deutlich vom Tier durch jene Kraft der Vernunft, die sich in einer relativ einfachen, aber dennoch überzeugenden Art und Weise ausdrückt; wir machen Entdeckungen von Prinzipien, so daß, wenn etwas Vergleichbares dazu in einer relativ niederen Lebensform auftaucht, wir darin dank der veränderten Fähigkeiten, die sich als qualitative Änderung in einer bloß scheinbaren Verhaltensänderung der Vorläuferart zeigt, zumindest eine verbesserte Variation dieser Art oder sogar eine neue Art sehen sollten.

Die wesentliche Aussage einer kompetenten Untersuchung ökonomischer Prozesse ist, daß diese qualitativen Veränderungen der Fähigkeiten im menschlichen Verhalten geordnet verlaufen. Rückblickend betrachtet, bezeichnen wir eine geordnete Abfolge dieser Art als Richtung, die wir „Fortschritt" nennen können. Allgemein muß „Fortschritt" als Zunahme der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte der menschlichen Gattung pro Kopf und pro relativer Einheit der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte, als kulturelle Veränderung, gemessen werden. Diese Form der Entwicklung kommt innerhalb der Definitionsgrenzen einer niederen Spezies nicht vor.

Dieses gerichtete Kennzeichen der Unterscheidung zwischen Tier und Mensch und menschlichem Fortschritt oder Rückschritt liefert uns den experimentellen Beweis einer wißbaren Absicht, die sich in dem „großen Lenker der Natur" ausdrückt, wie Smith ihn nennt. Die kulturelle Aufwärtsentwicklung des Menschen drückt in diesem Sinne die Absicht aus, deren Existenz Smith leugnet.

Deshalb zeigt Smiths Argument, daß wahre Liberale keine wirkliche Moral, sondern nur momentan gültige Gepflogenheiten kennen, so wie Präsident Obamas Behavioristen-Ideologen die spezifische Unmoral des modernen Liberalismus verdeutlichen - ganz ähnlich, wie es auch die Briten in ihrer Unterstützung Adolf Hitlers taten.

Nach dem jetzt Gesagten wollen wir von Smith auf Dr. Quesnay zurückblicken.

Es ist interessant, daß Quesnay im Gegensatz zu dem vermeintlichen Atheisten Smith an eine wißbare Art mitfühlender Magie glaubt - jene Eigenschaft des französischen Hintergrunds britischer Ideologie, die Marx am meisten begeisterte. Wenn man die üblichen Maßstäbe wie die der üblichen Vergnügungen von Deer Park wegläßt, ist Quesnay auf seine Weise ziemlich religiös. Er glaubt, daß ein Papier, welches einem Lehnsherren einen Adelstitel zuerkennt, die einzige, im Grunde magische Quelle zur Erhöhung des Reichtums ist, der aus diesem Besitz gezogen wird. Die Bauern, die auf diesem Landsitz beschäftigt sind, besitzen für ihn die wirtschaftliche Bedeutung einer besonderen Nutztierzüchtung. Das ist das eigentliche soziale Prinzip seines Tableau economique - jenes Prinzips, das Marx bei seinen Bemühungen parodiert, um den Irrsinn des britischen Liberalismus rational erscheinen zu lassen. Marx bewundert ansonsten die britische Ökonomie, denn er hält sie für ausgesprochen erfolgreich, so daß aus seiner Sicht nur eine abweichender Abkömmling des britischen Systems als vererbbare Nachfolgeform der Wirtschaft in Frage käme.31

Ansonsten tendiert Quesnay dazu, lebende Prozesse - allerdings keine wirklichen Menschen - zuzulassen, wenn auch nur auf der Ebene, die Wernadskij als Biosphäre bezeichnet, und das nur unter vielen Vorbehalten. Quesnays kleiner Vorteil gegenüber Smith ist, daß er sich auf den Standpunkt landwirtschaftlicher Produktion stellt, wohingegen Smith genauso wie sein Komplize Jeremy Bentham vollauf damit beschäftigt ist, den Konsum der britischen herrschenden Klasse und der Mittelschicht aus den Früchten der Arbeit zu stehlen - wie es die Regierung von George W. Bush jr. getan hat und es die Regierung Obama bisher sogar noch freizügiger tut.

Stellen wir diesen Empiristen des 18. Jahrhunderts jetzt die eigentlichen wissenschaftlichen Anschauungen gegenüber, die wir seit den Pythagoräern, wie beispielsweise Archytas, über Plato und Eratosthenes bis zu Brunelleschi, Nikolaus von Kues, Leonardo, Kepler, Fermat, Leibniz und so weiter kennen. Bei all diesen und vergleichbaren Denkern liegt die Absicht des Schöpfers darin, in unserem Universum höhere Seinszustände, insbesondere höhere menschliche Seinszustände zu schaffen, wie diese Absicht in den Werken von Leibniz und seiner Nachfolger wie Riemann, Einstein und Wernadskij so großartig ausgedrückt ist. In all diesen Fällen übt der Mensch zunehmende Macht im Universum aus. Darin liegt offenbar die Absicht der menschlichen Existenz.

Unsere Geschöpfe des Prometheus

Unsere heutigen Anti-Atomkraft-Fanatiker sind in erster Linie Verfechter einer sterbenden Wirtschaft, was in Präsident Obamas Regierung soweit geht, daß sie unsere Nation in einen grünen und sterbenden Organismus verwandeln wollen. Die von unserer Republik auf diese Weise angestrebte Selbstzerstörung ist ein heutiger Anklang an den pro-satanischen Kult, der in der global ausgedehnten europäischen Geschichte auf das Verbot menschlicher Kreativität durch den offen satanischen olympischen Zeus der Prometheus-Sage zurückverfolgt werden kann, ein Verbot, das durch den Apollo-Kult und vor allem auch durch das terroristische Erbe des anarchistischen, antiken Dionysos-Kults ausgesprochen wurde, der auch für die Früchte des „68er"-Kults heute typisch ist.

Kennzeichnend für das Wesen alles Bösen in der bekannten Geschichte war die Verleugnung der Existenz oder, alternativ, das Verbot dessen, was Aischylos in seinem Der gefesselte Prometheus als das Prinzip des „Feuers" bezeichnete, so wie heute die Kernkraft. Das böse dionysische Erbe des Delphi-Kultes, wie wir dessen Aufkommen  in seiner gegenwärtigen virulenten Form in der Zeit des Aufstands von 1968 beobachten konnten, entsprach den Maschinenstürmern des frühen 19. Jahrhunderts und entspricht den degenerierten heutigen „Grünen". Sie sind eine gezielte Wiedergeburt des Dionysos-Kultes durch den Einfluß offen satanischer Kreise um Aleister Crowley, H.G. Wells und Bertrand Russell. Das Ziel, wofür dieser moralische Abstieg inszeniert wurde, wird in der Unterstützung Prinz Philips für den offen satanischen World Wildlife Fund nur angedeutet.

Das Schicksal der Welt insgesamt und damit auch unserer Republik liegt darin, uns von allem zu befreien, das auch nur im entferntesten nach britischem imperialen System riecht. Um das zu erreichen, müssen wir jetzt ein kleines Stück höher greifen, als die Wirtschaftswissenschaftler sich das bisher vorstellen konnten.

V. Nächster Halt Mars

Um uns wirksam mit den weltweiten und doch auch weiter entfernten Realitäten von heute befassen zu können, müssen wir die Wirtschaft vom Standpunkt der Dynamik betrachten, und zwar, indem wir von der uns umgebenden Galaxis als Ganzer ausgehen und von dort bis zu unserer Erde fortschreiten - und nicht in der üblichen, umgekehrten Richtung. Dabei müssen wir nun die besondere Natur unserer eigenen menschlichen Gattung berücksichtigen, indem wir unsere Gattung und deren zukünftige Mission innerhalb dieser Galaxis betrachten; und schließlich von diesem Standpunkt aus die dem Menschen zugedachte Rolle innerhalb dieses Ganzen, in dieser Zukunft.

Die Existenz der Menschheit selbst sollte in diesem Zusammenhang nicht auf die Erde allein begrenzt werden, wie es die heutzutage übliche Betrachtungsweise vorgibt. Zugegebenermaßen ist das Denken der Regierungen derzeit auf die Erinnerung dessen begrenzt, was sich überlebt hat, und beschränkt sich auf bestimmte Gewohnheiten, die es zum großen Teil nicht wert sind, wiederholt zu werden. Wir müssen die Kindereien der jüngsten Zeit aufgeben. Wir sollten unseren Blick zum Himmel und zu unserem Sonnensystem als dem uns nächsten Teil der Galaxis wenden, und von dort auf uns herunterschauen, wie wir in diesem Prozeß von oben und aus der Zukunft bis zum heutigen Tage zurückbetrachtet gesehen werden könnten. Schauen wir aus der Zukunft auf die Gegenwart wie auch auf die Vergangenheit zurück, in Richtung einer neuen Bestimmung, die uns erwartet. Die Zukunft liegt vor uns in einem Bezugspunkt oberhalb des Sonnensystems selbst oder sogar unserer Galaxis.32

Vielleicht, aber nur vielleicht, ist es zu bedauern, daß möglicherweise keiner aus meiner oder der folgenden Generation lange genug leben wird, um sehen zu können, wie ein Erdenmensch seinen Fuß auf einen Planeten jenseits des Monds in anderen Bereichen unseres Sonnensystems setzen wird; das scheint den jüngeren Generationen vorbehalten zu sein.

Wie ich in der vor inzwischen mehr als zwanzig Jahren weithin bekannt gemachten Fernsehdokumentation Die Frau auf dem Mars (1988) die Fakten zu diesem Thema zusammenfaßte, hätte in der Zeit nach der Mondlandung längst eine Frau das Kommando für eine zeitlich begrenzte Mission auf dem Erdtrabanten übernommen können. Sie hätte im Rahmen dieser Mission eine bereits eingerichtete experimentalwissenschaftliche Basis auf dem Mars besuchen können. Der Ablauf wäre ähnlich gewesen wie die Arbeit jener Wissenschaftler, die in zeitlich begrenzten Missionen in die Antarktis aufbrechen, wo sie vorübergehend in Unterkünften leben, bis sie von anderen Wissenschaftlerteams abgelöst werden. Ungeachtet unseres Bedauerns darüber, daß sich meine Hoffnungen von 1988 nicht erfüllt haben, könnte die Menschheit bald wieder in diese Richtung aufbrechen - allerdings wohl erst dann, wenn wir wieder ein neues Verständnis für das uns verloren gegangene Gefühl der Unsterblichkeit jener höheren Mission wiedererlangt haben, zu der sich die Menschheit bald aufs neue verpflichten sollte. Dazu müssen wir die wahre Bedeutung der Grenzen unseres Lebens nicht im Sterben, sondern in den unsterblichen höheren Missionen sehen, an welchen wir weiterhin Anteil haben. Dazu brauchen wir auch eine Vision, in welcher Weise wir heute ohne Reue gelebt haben sollten.

Die größten Denker und Seelen der Wissenschaft und Kunst haben ihr Leben genau so gelebt. Wahre Wissenschaft war stets von dieser Art, so weit wir zurückdenken können. Wenn wir uns in einer so üblen Zeit wie der heutigen, in der aufgrund der momentanen britischen Gesundheitspolitik massenhaft geliebte Angehörige von Verachtenswerten umgebracht werden, auf solch neue Weise sehen können, dann gibt es Hoffnung, daß wir auch die wahre Bedeutung unseres heutigen Lebens erkennen und uns wieder daran erfreuen, wie die großen Geister dies in Ergebenheit dafür, was die Menschheit in Zukunft noch erreichen könnte, vor uns getan haben.

Wenn wir im Gedächtnis behalten, was ich zu Beginn dieses Kapitels dargelegt habe, sollte dies Anlaß sein, die wahre Bedeutung dessen zu verstehen, was durch ein richtiges Verständnis der Prinzipien meiner Wissenschaft der physischen Ökonomie begriffen werden kann, als ob es sich hinter der trügerischen Maske verberge, die zur vorherrschenden Ideologie der meisten geworden ist, die derzeit führende Positionen innehaben.

Wer meint, von dem, was ich soeben geschrieben habe, verwirrt worden zu sein, dem möchte ich folgendes erläutern. Es ist tatsächlich für jeden wichtig, genau zu verstehen, was ich hierzu jetzt zu sagen habe. Man sollte darin die grundlegendsten, wenn auch recht elementaren Wahrheiten sehen, die wahren Geheimnisse der zukünftigen Rolle einer Wissenschaft der physischen Ökonomie, von welcher die Rettung unserer ruinierten Zivilisation unmittelbar abhängt.

Wernadskijs Universum

Nach Gauß hatte die heutige Wissenschaft mit Bernhard Riemann und dann mit Albert Einstein einen bestimmten Punkt erreicht. Dann kam das russische Akademiemitglied W.I. Wernadskij, der Wissenschaftler, der das Leben wiederentdeckte.33 Genau genommen entwickelte Wernadskij ein kompetentes Verständnis von physikalischer Biochemie,34 zeigte aber auf ähnliche Weise auch, daß menschliches Leben in der Noosphäre eine höhere universelle Seinsform darstellt als bloßes Leben an sich. Wie ich schon weiter oben in diesem Aufsatz angemerkt habe, kennen wir hauptsächlich durch ihn drei unterschiedliche Seinszustände, die drei Phasenräume des bekannten Universums ausmachen, jeder durch ein bestimmtes und einzigartiges universelles Prinzip von den anderen getrennt; für diese Unterscheidung liefert Johannes Keplers ureigene Entdeckung des universellen Prinzips der Schwerkraft uns das beste Beispiel.

Damit ist gemeint, daß menschliches Leben, welches im Zusammenhang des Lebens generell erscheint, ein zusätzliches einzigartiges Prinzip darstellt, welches sich ontologisch absolut vom abiotischen wie auch vom biologischen Bereich unterscheidet. Er definiert unsere Erfahrung, wie wir sie durch Tatsachen aus der experimentellen Wissenschaft kennen, als spezifische Eigenschaft der Noosphäre.

Was ich als eine entscheidende Prämisse einer Wissenschaft der physischen Ökonomie in früheren Teilen dieses Berichts vorgestellt habe, hat uns bereits eine Vorstellung von der Beziehung zwischen diesen drei qualitativ voneinander unterschiedenen physikalischen Zuständen vermittelt, also zwischen Nichtleben, Leben und dem universell wirksamen physikalischen Prinzip der schöpferischen Phasen des menschlichen Geistes. Mit der dem Menschen eigenen geistigen Qualität können wir die experimentellen Belege mit einer Methode organisieren, die uns eine geordnete Abfolge ineinander verschachtelter Seinszustände zeigt, wobei der biotische Bereich mit seiner ausdrücklichen Entwicklung das Abiotische umfaßt, wohingegen die Biosphäre selbst von der Noosphäre umfaßt wird. Die Bedeutung hiervon für unsere Diskussion hier ist, daß die Noosphäre das Universum - soweit wir das Universum experimentell kennen - bis zum augenblicklichen Stand verwandter Entwicklungen umfaßt.

Das generelle Prinzip, auf dem dieser Begriff der Noosphäre beruht, ist für mich mit dem Prinzip identisch, welches ich 1953 beim Nachdenken über die Bedeutung von Bernhard Riemanns Habilitationsschrift von 1854 selbst übernahm. Ich definierte auf diese Weise seinerzeit eine naturwissenschaftliche Ökonomie, die mir von 1956 bis zum heutigen Tage als Grundlage für meine erfolgreichen Wirtschaftsprognosen diente.

Mein Riemannscher Ansatz zur Analyse realwirtschaftlicher Prozesse hatte einige praktische Implikationen, denn er nötigte mich dazu, die relative wissenschaftliche Bedeutung überall verwendeter, rein statistischer Auffassungen von wirtschaftlichem Wert sehr viel geringer einzustufen, wie jene der britischen Schule allgemein, aber auch des Sonderfalls der marxistischen Ökonomie. Tatsächlich habe ich in diesen mehreren Jahrzehnten seit meiner Vorhersage vom Sommer 1956 über den Ausbruch der tiefen US-Rezession von 1957/58 gewöhnlich das, was ich aus Riemannscher Sicht kannte, einfach in das „zurückübersetzt", was in jener Zeit unter Fachökonomen und anderen durchaus als konventionell britisch liberal oder marxistisch galt.

Auch in meiner sehr kurzen, beiläufigen Korrespondenz mit dem Wirtschaftswissenschaftler Wassily Leontiew Ende der fünfziger Jahre drückte ich meine Überzeugung aus, wie notwendig es wäre, die praktische Wirtschaftswissenschaft von dem extrem reduktionistischen, immer weiter ausufernden krankhaften Einfluß Bertrand Russells und dessen Klon John von Neumann zu befreien - von dem, was Leontiew und andere wie auch ich selbst als verkommenen „Elfenbeinturm-Kult" mathematischer Ökonomie betrachtete. Diese Debatte hatte auch etwas mit meiner Hauptfrustration als praktizierender Ökonom zu tun, nämlich meiner Frustration über die gängigen Grenzen der „Linearisierung", jenes verbleibenden Mangels in den ansonsten exzellenten Beiträgen Leontiews zur Erstellung eines Systems zur Berechnung des US-Nationaleinkommens.

Diese Begrenzungen verhinderten jene Art Vorhersagesystem, das man braucht, um den qualitativen Einfluß wissenschaftlich entscheidender technologischer Änderungen zu bewerten - selbst die voraussichtlichen Folgen der damals aufkommenden Nutzung der Computertechnologie, die zunehmend einen potentiellen Faktor „nichtlinearer" qualitativer Änderung in der täglichen Wirtschaftslenkung im Großen spielte.35 Die Methoden der „Elfenbeinturm-Schule", gegen die Leontiew und ich kurzzeitig im gleichen Geiste opponierten, waren für ein derartiges Unterfangen nutzlos; der Gedankenaustausch jedoch war wichtig für mich, weil seine kurze Erwiderung mich damals dazu brachte, die verbleibenden Fesseln gebräuchlicher Verfahren abzuschütteln, Fesseln, wie sie das geistige Gefängnis „linearer Programmierung" darstellten. Meine bis heute anhaltende Arbeit zur Erstellung langfristiger Wirtschaftsprognosen entwickelte sich im Zuge der Ansammlung derartiger wissenschaftlicher Probleme und verwandter Fragestellungen seit Mitte der fünfziger Jahre.

Aufgrund meiner fortgesetzten Konzentration auf ausdrücklich Riemannsche Methoden - eine Nachwirkung meines Erfolges der Debatte mit Professor Abba Lerner im Queens College 1971 - brachte mich zwei Jahrzehnte später dazu, nach einer Reihe durchaus ordentlicher Schriften über einfach zu fassende Nebenprodukte meiner Ansichten einen qualitativen Sturmlauf des Protests gegen die aufgeblasenen Yahoos der damaligen Zeit zu beginnen, wie er sich in meiner Schrift „Poetry Must Supersede Mathematics in Economics" („Die Dichtung muß die Mathematik in der Wirtschaftswissenschaft ersetzen") niederschlug. Wegen meiner zunehmenden Vertiefung in die Frage der Kreativität als solcher war ich zu dieser Zeit mehr und mehr in dem Prozeß begriffen, zu einem engagierten Verfechter bestimmter wegweisender Arbeiten des Akademiemitglieds Wernadskij zu werden, um die Prinzipien der physischen Ökonomie neu zu definieren.

Diese jüngsten geschichtlichen Entwicklungen haben einen Punkt der Weltkrise erreicht, an dem das gesamte weltweite System wirtschaftlichen Denkens unmittelbar und radikal geändert werden muß. Die globale Situation ist so, daß auf diesem Planeten generell nichts Gutes mehr möglich ist, wenn es nicht zu dieser Veränderung kommt. Wir sind somit in eine einzigartige weltwirtschaftliche Katastrophenperiode eingetreten, ein Punkt, der mit der Zeit unmittelbar vor dem großartigen ökumenischen Konzil von Florenz vergleichbar ist, wo die Unvertrautheit mit einer Lösung keine annehmbare Entschuldigung mehr dafür ist, sie nicht anzugehen.

Die Lösung

Wie ich weiter oben bereits eingeräumt habe, ist die Verwendung von Geld und Preisen zum Zwecke des Austausches im kleinen weitgehend unvermeidbar. Man sollte es aber nicht länger als bestimmendes Kriterium des ökonomischen Werts betrachten, sondern ihm zunehmend diese weitaus bescheidenere Aufgabe zuweisen, als Maßstab für die Bestimmung von Preisen im Austausch und Handel im kleineren Bereich zu dienen. Es ist kein Maß des wirtschaftlichen Wertes, aber bequem für die Zuordnung scheinbaren Wertes, um uns von Aufgaben zu befreien, die für den Gesamtprozeß im großen betrachtet keine Rolle spielen.

Wahrer ökonomischer Wert im Großen liegt in der Wirkung des heutigen Verbrauchs auf die zukünftige potentielle relative Bevölkerungsdichte der Gesellschaft. Dies ist ein funktionell bestimmter physischer Wert, den man anhand des Konzepts der relevanten Zu- und Abnahmen der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte einer Gesellschaft mißt, nicht anhand einer monetären oder vergleichbaren Gesamtfunktion.

Die Begriffe, die ich soeben beschrieben habe, sind also Ausdruck eines physischen Potentials, das wiederum so definiert ist, wie Gottfried Leibniz 1690 in seinem Angriff auf die Lügen von René Decartes zu Beginn seiner Betrachtungen zu diesem Thema Dynamik definierte. Streng genommen beinhaltet der Begriff Dynamik, wie er hier benutzt wird, schon das, woraus später der Begriff des Tensors wurde - Tensor physikalisch definiert nach den hierfür relevanten Arbeiten von Gauß und vom Standpunkt der Beiträge Bernhard Riemanns und, um es ganz genau zu nehmen, einer integralen Sicht von Wernadskijs Definitionen der entsprechenden Bereiche des Abiotischen, der Biosphäre und der Noosphäre.

Als eine Frage der realen aktuellen Methoden in den sozialen Prozessen der Wirtschaft reicht es auch heute noch im allgemeinen aus, solche Begriffe heuristisch als Leitfaden für Entscheidungen zu nutzen, ohne eingehendere Untersuchungen zu verlangen. Die entscheidende Bedeutung der verwendeten Berechnungen ist in den Auswirkungen des wissenschaftsgetriebenen technischen Fortschritts zu suchen, was mit einer Betrachtung der Faktoren der Kapitalintensität über die Laufzeit des Realkapitals zu verbinden ist. Offensichtlich hängt die Bestimmung des relativen Wertes gerade in Fällen langfristiger, kapitalintensiver Investitionen nicht nur von dem Potential ab, das seine Existenz an sich darstellt, sondern ebenso davon, wie und in welchem Ausmaß die Investition genutzt wird.

Aber die unmittelbar vorangegangene Diskussion soll nur als Hintergrund dienen, um ein gewisses Verständnis für den Kern der Sache zu vermitteln. Die entscheidenden Betrachtungen sind anderer Natur, wie folgt.

Die Steigerung der effektiven potentiellen relativen Bevölkerungsdichte der menschlichen Bevölkerung zeigt sich grob an einem Prozeß, durch den der Anteil der Biosphäre an der Masse des Planeten gegenüber dem nicht lebenden Aspekt erhöht wird. Dabei umfaßt die Definition der Biosphäre nicht nur „lebende Materie", sondern auch diejenigen Formen von toter Materie, welche speziell als Nebenprodukte menschlicher und anderer lebender Prozesse entstehen. Wenn die Population lebendiger Prozesse sich so vermehrt und auch ihre Produktivität pro Kopf und pro Quadratkilometer ansteigt, wächst daher auch die Rate der Veränderung (des Wachstums) der Biosphäre relativ zum abiotischen Teil des Planeten. Eine andere Beziehung, die jedoch im Ergebnis vergleichbar ist, gibt es in der Entwicklung der Biosphäre und ihrer fortgesetzten Aktivität. Vergleichbar dazu bedeutet nämlich das Wachstum der Anzahl von Individuen und der Gesamtmasse der Noosphäre eine relative Verminderung des Anteils der Biosphäre gegenüber der Noosphäre, obwohl die Biosphäre im Verhältnis zum abiotischen Bereich - notwendigerweise - zunimmt.

So wie die relative Gesamtentwicklung der Biosphäre die Entwicklung einer leistungsfähigeren dynamischen Masse ihrer verschiedenen Komponenten erfordert, so erfordert die Entwicklung der realen Arbeitproduktivkraft pro Kopf und pro Quadratkilometer einen höheren Grad intellektueller Produktivkraft der Menschheit pro Kopf sowie eine steigende Wachstumsrate der relativen Kapitalintensität.

In diesem allgemein beschriebenen Muster wird die Leistung der lebenden Prozesse (Biosphäre) relativ zur Masse unseres Planeten erhöht, und gleichzeitig muß die Produktivitätsrate der Menschheit pro Kopf und pro Quadratkilometer der Erdoberfläche im Verhältnis zur Wachstumsrate der Biosphäre ansteigen.

Wie ich bereits aufgezeigt habe, umfaßt das Anorganische der Erde nicht die Biosphäre, ganz im Gegenteil; genausowenig ist die menschliche Bevölkerung eine Folge oder ein Unterbereich der Biosphäre als Prozeß. Vielmehr umfaßt die Biosphäre als Prozeß auch die abiotische Existenz der Erde, und die Noosphäre umfaßt auch die Biosphäre.

Weiterhin ist, entgegen den Ansichten der Reduktionisten, ganz besonders der modernen Reduktionisten, die Wirkung der Biosphäre und der Noosphäre jeweils anti-entropisch, allerdings auf relativ unterschiedliche Weise. Kurzum, die zusammenfassend so beschriebene Erkenntniskraft des individuellen menschlichen Geistes ist der Ausdruck der höchsten Macht, gemessen an der von ihr bewirkten Rate der Veränderung auf unserem Planeten und heute implizit auch auf unserem Planeten innerhalb unseres Sonnensystems.

Das sogenannte „Gesetz der universellen Entropie", wie es Rudolph Clausius und Hermann Grassmann behauptet haben, ist eine Lüge und ein Betrug.

So schockierend das einigen erscheinen mag, ist das noch wenig, verglichen mit einer höheren, mächtigeren Wahrheit. Die mächtigsten Kräfte der Veränderung auf unserem Planeten sind von der ontologischen Natur des Leibnizschen „Infinitesimals". Die Realität dessen, was in diesem Infinitesimal zum Ausdruck kommt, äußert sich in der Aufdeckung des Schwindels über die Quadratur des Kreises durch Nikolaus von Kues, in Keplers verwandter Entdeckung der Erdumlaufbahn und noch ausdrücklicher in seiner späteren Entdeckung des Prinzips der universellen Gravitation in seiner Weltharmonik.

In Verbindung miteinander zeigen diese Ironien, daß unsere Sinneswahrnehmungen nicht die Realität sind, sondern nur die Schatten, die eine unsichtbare Realität auf unseren Sinnesapparat wirft. Die scheinbaren Schattenwirkungen, die sich in den betreffenden, nominell „infinitesimalen Kräften" äußern, drücken die Realität aus, die von der Sinneswahrnehmung nicht analysiert werden kann; dennoch sind sie der Ausdruck der mächtigen Realitäten, für die die Sinneswahrnehmung wiederum nur ein Schatten ist.

Hier, in dem, was viele fälschlich für einen Bereich bloßer Andeutungen halten, liegt die Kreativität, die sich u.a. in Form der Ironien äußert, aus denen klassische Poesie wirksam komponiert ist. Es gibt natürlich einen Unterschied zwischen wahrhaften „Andeutungen" dieser Art und Fälschungen. Diese wahrhaften Anspielungen sind es, die etwa in der klassischen Poesie die Kräfte widerspiegeln, die damals die Welt von John Keats und Percy Bysshe Shelley bewegten. Dasselbe gilt für die Arbeiten von Johann Sebastian Bach. In diesem Bereich großer klassischer Kunstwerke lauert die Kraft, die auch die Naturwissenschaft bewegt - bereit, zuzuschlagen. Diese kreative Kraft wirft den Schatten, der das Universum bewegt und schafft.

Darin liegt die wahre Würde der Menschheit.

Dies bringt uns nun zum letzten und unmittelbar wichtigsten der Probleme, die wir für den Schluß dieses Berichtes aufgehoben haben.

Wie London uns bisher ruiniert hat

Bis zum Moment des Todes von Präsident Franklin Roosevelt am 12. April 1945 war es das Ziel unserer Vereinigten Staaten, das Britische Empire zu beseitigen, um die Welt endlich vom Imperialismus zu befreien, indem politische Freiheit durchgesetzt und wirtschaftliche Selbstentwicklung der direkten und indirekten Opfer des Empire gefördert wird. Wie ich zu Beginn dieses Berichts angemerkt habe, gab sich Präsident Roosevelts Nachfolger, Harry S Truman, schon wenige Augenblicke nach der Bekanntgabe von Franklin Roosevelts Tod als britischer Lakai zu erkennen.

Wie ich hier bereits gesagt habe: Die Regierung Truman nutzte nicht etwa das massive produktive Potential, das unsere Republik für den Wiederaufbau der US-Wirtschaft nach den Verwüstungen der Regierungen Coolidge und Hoover wie auch für die Mission der Befreiung der Nachkriegswelt von den Folgen britischer Tyrannei aufgebaut hatte, sondern ruinierte mit ihrer Politik vorsätzlich einen großen Anteil dieses Potentials, das der Krieg der Nachkriegsgeneration hinterlassen hatte. Truman erwies sich prompt als Lakai der imperialen Kräfte, typischerweise repräsentiert durch die britischen und US-Finanzkreise, die ihre Kräfte vereinigt hatten, um während der zwanziger und dreißiger Jahre faschistische Regimes wie die von Mussolini und Hitler zu installieren. Churchills verlogene Verkündung des „Eisernen Vorhangs" und die Forderung des „Friedensapostels" Bertrand Russell nach einem präventiven Atomkrieg gegen eine Nation ohne solche Waffen gaben die Richtung vor. Die Befreiung der Kolonien war vom Tisch, und die Finanz- und verwandten Kreise, die in den zwanziger und dreißiger Jahren den Faschismus aufgebaut und somit auch den gerade erst beendeten großen Krieg verursacht hatten, schufen von den USA und Britannien aus eine neue Form des Imperialismus.

Aber das Verbrechen, dessen sich Truman mitschuldig gemacht hat, beschränkte sich bei weitem nicht darauf. Die Absicht der britischen Empires und seiner Lakaien im Finanzestablishment der USA in der Nachkriegszeit war es vor allem, letztendlich unsere Vereinigten Staaten selbst zu ruinieren und zu vereinnahmen. Viele Mittel wurden zu solchen Zwecken eingesetzt, aber vor allen anderen war es das Hauptziel des Empires und seiner verräterischen Marionetten in unseren Reihen, unseren Charakter und die einst überwältigende Wirtschaftskraft der USA zu zerstören.

Zu diesem Zweck wurde hier bei uns und auf dem europäischen Kontinent, der danach lechzte, sich nach den Verwüstungen von Faschismus und Krieg wieder aufzubauen, eine lange Welle neomalthusianischer Impulse eingepflanzt. Hitler war zu dem Zeitpunkt bereits tot, aber das, was das Britische Empire in der Form Hitlers geschaffen hatte, arbeitete wieder auf ähnliche Ziele hin. Letzten Endes war das britische Imperium immer die Muttergöttin des Faschismus auf globaler Ebene, von der Zeit von Lord Palmerstons Marionette Napoleon III. über die Ermordung des französischen Präsidenten Sadi Carnot bis hin zu Figuren wie Hitler und Mussolini, die London nach dem Ende des ersten großen Weltkrieges mit Hilfe der Wall Street aufbaute.

Das Britische Empire gibt heute noch vor, unser Freund zu sein, doch in Wirklichkeit war es immer unser einziger Erzfeind. Die größten Feinde unserer Republik waren stets jene Narren im In- und Ausland, die sich weigern, diese wesentliche Wahrheit anzuerkennen.

Die politische und wirtschaftliche Dummheit in dieser Hinsicht, die selbst die politischen Reihen derjenigen verseucht, die sich für amerikanische Patrioten halten, äußert sich darin, daß sie das wesentliche Prinzip der gesamten Geschichte der menschlichen Zivilisation nicht kennen und auch nicht wissen wollen. Man erkennt diese Form der Massendummheit, die selbst bis in die maßgeblichen Kreise unseres Bürgertums reicht, grundsätzlich am Einfluß der induzierten kulturellen Geistesstörung, für welche die Methoden des kartesischen Reduktionismus typisch sind - während der erfolgreichere Patriot sich der Tradition der Leibnizschen Auffassung der Dynamik verschreibt. Die Bürger, die sich so korrumpieren lassen, zeigen damit, daß sie klein denken, fast wie Klatschweiber aus der Nachbarschaft, aber nicht wie denkende Frauen und Männer. Wie der Frosch, den sich der Koch vornimmt, haben sie den Köder vor ihrer Nase gesehen, aber sie wissen nicht, daß sie abgekocht werden.

Auf diesem Wege ist das Vermächtnis der Rettung unserer Republik durch Franklin Roosevelt Stück für Stück verkocht worden - mit den Methoden des britisch-liberalen Einflusses auf die Methoden in unserer Wirtschaft und durch die Zerstörung der allgemeinen Moral der Kreise, die für unsere Regierung und Wirtschaftspolitik maßgeblichen sind. Die Spuren der Ermordung Präsident Kennedys weisen auf dieselben Kreise, die damals im spanischsprechenden Raum operierten und auch an den Mordanschlägen auf den französischen Präsidenten de Gaulle beteiligt waren - diese Kreise waren und bleiben die Hauptverdächtigen, die wahrscheinlich bei dieser schrecklichen Sache über die mexikanische Grenze in die USA kamen. Die Motive für den Mord an Kennedy liegen im exemplarischen Fall der Stahlmagnaten der Wall-Street-Bande und noch konkreter in Kennedys Entscheidung, teilweise auf General MacArthurs Rat hin, die USA nicht in einen verheerenden Landkrieg in Asien hineinziehen zu lassen - während wir heute unter Präsident Obama wieder die Torheit erleben, daß unsere Soldaten in Afghanistan verheizt werden.

Ganz kurz gesagt, der bösartigste Mensch des 20. Jahrhunderts war Bertrand Russell - langfristig betrachtet sogar noch bösartiger als jener Hitler, den das Empire an die Macht brachte, um einen neuen „Siebenjährigen Krieg" anzuzetteln. Hitler war ungeheuerlich bösartig, aber es sind britische sogenannte „Pazifisten" wie Bertrand Russell und seine Verehrer, die uns die Katastrophen bescheren, die dem wahren langfristigen Interesse des Teufels persönlich dienen.

Es geschah unter diesem Einfluß jenes Bertrand Russells, Prinz Philips Vorgänger bei solchen Verbrechen, daß wir Amerikaner uns zur hämischen Freude des Union Jack - oder besser Union „Jerk" (engl. für Trottel) - närrisch selbst ruiniert haben, wie ein Frosch, der sich kochen läßt.

Wenn die Menschheit die Sterne erreichen soll, ist das der Gedanke, den wir jetzt im Gedenken an Menschen wie unseren großen Helden Franklin Roosevelt im Gedächtnis behalten müssen.


Anmerkungen



1. Die tragische Inkompetenz, deren Folgen wir in der gegenwärtig hereinbrechenden weltweiten wirtschaftlichen Zusammenbruchskrise erleben, ist typisch für nahezu alle Wirtschaftswissenschaftler der heutigen anglo-holländischen liberalen Schule. Siehe Adam Smiths Theorie der moralischen Empfindungen (1759). Präsident Obamas faschistische Politik im Bereich der Bioethik fußt fast vollständig auf dieser Arbeit Smiths. Siehe Lyndon LaRouche u.a., „The Ugly Truth About Milton Friedman" (Die häßliche Wahrheit über Milton Friedman), New York 1980.


2. D.h. das antike pythagoräische Konzept der Dynamis und die moderne durch Leibniz eingeführte Dynamik.

3. Die Behauptung, Isaac Newton hätte die Gravitation entdeckt, entbehrt jeder Grundlage. Wenn jemand behauptet, Newton sei der Entdecker der Gravitation, dann handelt es sich um einen offenen Betrug.

4. Ich habe diesen Punkt schon in früheren Schriften hervorgehoben: Dieser Begriff von Dynamik ist enthalten im letzten Absatz von Percy Bysshe Shelleys Verteidigung der Poesie.

5. Z.B. Gottfried Leibniz, Kritische Gedanken über den allgemeinen Teil der Prinzipien von Descartes (1692). Siehe auch Leibniz, Specimen Dynamicum (1695).

6. Ebenda.

7. Keplers einzigartige, geniale Entdeckung des Prinzips universeller Gravitation, wie sie in seiner Weltharmonik detailliert dargestellt wird, definierte ein Prinzip universeller Gravitation quasi als Begrenzung der Wirkung innerhalb der Ordnung des Sonnensystems, nicht als kinematische Interaktion zwischen den Körpern dieses Systems. Albert Einstein, der diese Entdeckung Keplers als implizit Riemannisch betrachtete, definierte das Universum als „endlich, doch unbegrenzt".

8. Aus diesem Grund haben alle britischen Ökonomen, wie Adam Smith, Jeremy Bentham und ihre Anhänger, ihre gesamte Lehre völlig auf Betrug aufgebaut. Die faschistischen sogenannten Ökonomen, wie die Scharlatane, mit denen Präsident Barack Obamas politische Entscheidungen zusammenhängen, sind Beispiele für den massenmörderischen Charakter, zu dem ein solcher Betrug tendiert.

9. Daran wird deutlich, daß die Gesundheitspolitik der Regierung Obama von ihrem Ansatz her faschistisch ist. Wenn ein Mann regelmäßig auf einem Esel zur Arbeit reitet, ist er deshalb noch lange kein Esel.

10. Die Ideologen des Silicon Valley wie die Bertrand-Russell-Anhänger Norbert Wiener und John von Neumann sind Geschöpfe, die sich nicht ihrer Geburt nach, sondern aufgrund ihrer gewählten Profession nicht nur als untermenschlich, sondern im Grunde als anorganisch definieren. Kein Wunder, daß Hilbert alle beide wegen offensichtlicher Inkompetenz vom weiteren Studium in Göttingen ausschloß.

11. So gilt beispielsweise ein Zuwachs an nominellem monetärem Reichtum oft als Beleg wirtschaftlichen Wachstums, selbst dann, wenn damit eine Schrumpfung des physischen Reichtums der Volkswirtschaft einhergeht. So haben die „Rettungsaktionen" der Federal Reserve und anderer, die seit September 2007 nacheinander unter den verrückten Regierungen Bush und Obama in Gang gesetzt wurden, die produktive Beschäftigung, den physischen Ausstoß, den Lebensstandard und viele einst prosperierende Unternehmen zerstört. Solche Verrücktheiten sind typisch für den Wahn, den man auch „Magie des Marktes" nennt.

12. Am besten läßt sich diese Frage daran verdeutlichen, wie verschiedene große Komponisten W.A. Mozarts Fantasie KV 475, in der Mozart Bach verewigt hat, behandelt haben. Jeder dieser Fälle ist einzigartig, doch decken sie sich alle mit der gleichen Grundidee.

13. So wurde beispielsweise Franklin Roosevelt 1882 geboren, ich selbst 40 Jahre später. In den 1980er Jahren war meine Elterngeneration größtenteils ausgestorben.

14. Graham Lowry, How The Nation Was Won: America's Untold Story, 1630-1754, Washington 1987.

15. Der Kult von Delphi blieb im Mittelmeerraum und insbesondere im Römischen Reich eine führende Macht, bis zu den Zeiten des Hohenpriesters und Geschichtsfälschers Plutarch (berühmt für seine Doppelbiographien von Griechen und Römern). Der Sitz des Orakels ist heute eine Ruine, aber der böse Geist seines Sophismus lebt weiter und regiert noch heute viele führende Köpfe der europäischen Kultur.

16. Graf Giuseppe Volpi di Misurata operierte als ein Schlüsselagent der Briten; London setzte ihn unter Aufsicht der sich entwickelnden Fabianer im „Jungtürken"-Unternehmen des Empire in ähnlicher Weise ein wie den britischen Agenten Alexander Helphand („Parvus"). „Di Misurata" war ein Zusatz zu seinem Namen, den Volpi zur Erinnerung an einen besonderen Dienst gegenüber einem britischen Unternehmen erwarb, in dem er nach seinem Engagement bei den Jungtürken eingesetzt wurde. Während des größten Teils der dreißiger Jahre genoß Mussolini auch die Patronage eben jenes Winston Churchill, der später an der italienisch-schweizerischen Grenze persönlich den Tod von Mussolini und Carla Petacci überwachte, die dort auf der Flucht zu einem angeblich beabsichtigten Treffen mit dem höchst besorgten Churchill waren. „Parvus", ein ähnlicher Fall wie Volpi, war während eines entscheidenden Besuchs in London ebenfalls in den Dienst der britischen Fabianischen Gesellschaft rekrutiert worden, als er sich in den 1890er Jahren mit dem alternden britisch-fabianischen Agenten Friedrich Engels traf. Zu Helphands Rolle in britischen Diensten gehörte, daß er als professioneller Waffenschieber für britische Rüstungsinteressen arbeitete und entsprechende lokale Kriege organisierte. Wie Volpi wurde er schließlich ein faschistischer Agent, wobei er jedoch zum Zeitpunkt seines Todes nicht in Italien, sondern in Deutschland operierte.

17. Russell zerstörte mehr Geister, darunter bekannte Wissenschaftler, als er durch seinen Einfluß auf die Politik Tote verursachte. In Bezug auf Russell lag Josef Stalin mit seiner Einschätzung richtig, während Chruschtschow ein zweifelhafter Charakter war.

18. „Eine Liga von Sportmannschaften organisieren" läßt sich präziser beschreiben als: „Konditionierung von Teilnehmern wie Zuschauern, gemeinsam an der Zurschaustellung von ,Teile und Herrsche' teilzunehmen". Daher ist es kein Zufall, daß leidenschaftliche Zuschauer als „Fans" („Fanatiker") bezeichnet werden. Und gewiß ist britischer Religionskrieg im Geiste auf den sprichwörtlichen „Spielplätzen von Eton" gut eingeübt worden.

19. Bertrand Russell, The Impact of Science on Society, 1953. Deutsch: Wissenschaft wandelt das Leben, Paul List Verlag, München 1953 (S. 124 ff).

20. Das ist das gleiche Argument, das auch Philo von Alexandria gegen die aprioristischen Argumente seiner aristotelischen Zeitgenossen vorbrachte.

21. Deshalb ist jede kompetente physikalische Geometrie anti-euklidisch.

22. Ich möchte den Leser auf den legendären Fall eines Mannes aufmerksam machen, der noch heute weithin als Koryphäe auf seinem Gebiet betrachtet wird, zuhause jedoch ein bedauernswerter Versager war, manchmal sogar ein Fall quasi wiedergeborener Kindlichkeit. In modernen Unternehmen und an vergleichbaren Stellen genießt der Chef oft den Vorteil eines virtuellen Spiels, bei dem er vor der Realität durch Regeln beschützt wird, die denen des Phantasielebens der Sportarena vergleichbar sind. Er oder sie genießt den Schutzmantel der angenommenen Identität eines Rollenspiels. Dadurch ist er oder sie durch die Definition der Pflichten, Vollmachten und Verantwortlichkeiten vor dem Risiko der vollen moralischen Zur-Rechenschaft-Ziehung für die Folgen seines Verhaltens für die Gesellschaft insgesamt geschützt. Sein Glaube an seinen Erfolg in dieser Rolle schützt ihn psychologisch durch Mittel, die es ihm erlauben, zu glauben, daß sie die Regeln des Spieles sind, welches er spielt. Sein Glaube schützt ihn davor, Verantwortung zu übernehmen für die Wirkung dieses Rollenspiels auf die reale Welt, in der er lebt. Kommt er nach der Arbeit nach Hause, ist er oft das Opfer einer Umkehrung der Definition dessen, was Realität ist; nun ist er mit dem konfrontiert, was er jetzt von der Arbeit „nach Hause" bringt. Das Resultat ist deshalb oft prinzipiell tragisch, nicht nur für das Individuum und die Familie, sondern sogar, manchmal, für unsere Republik.

23. Ich möchte den Fall von Kanzler Bismarck anführen, als Illustration für diese Qualität des Unterschieds zwischen der Einsichtsfähigkeit des Wahrnehmenden, von der einer Person, der oder die sich selbst nur als eine bloß wahrgenommene, rollenspielende Identität sieht. Zwei Beispiele für Bismarcks Rolle als Kanzler stechen besonders heraus. Die erste ist seine praktische Sicht des Französisch-Preußischen Krieges, im Unterschied zur Rolle von Feldmarschall Helmuth von Moltke. Hier war Bismarck der vernünftigste Mann von Rang in der Situation; er verstand, daß Preußen, sobald die britische Marionette, Napoleon III, verdrängt war, Frieden und Partnerschaften mit Frankreich eingehen mußte, um sicherzustellen, daß Britannien nicht in die Lage versetzt würde, Frankreich und Deutschland gegeneinander auszuspielen. Das zweite war Bismarcks Geheimabkommen mit dem russischen Zaren, daß Deutschland die österreichischen Habsburger in einem Balkankrieg nicht unterstützen würde. Aus diesem Grund wurde Bismarck gestürzt, und das, was man später als Ersten Weltkrieg bezeichnete, wurde in Bewegung gesetzt, ein Krieg den Bismarck in seinen eigenen Worten, als „einen neuen Siebenjährigen Krieg" bezeichnete. So ziehen dumme, ihrem Wesen nach inkompetente U.S.-Kommandeure heute in Afghanistan in den Krieg, nachdem der boshafte Premierminister Tony Blair den törichten Präsidenten George W. Bush Jun. in einen Irakkrieg gelockt hatte. Wie meine Ehefrau Helga Zepp-LaRouche betont, weigern sich die meisten politischen Führer Deutschlands noch heute, die Wahrheit über die engen Beziehungen zwischen Bismarck und dem Amerikaner Henry C. Carey bei der Gestaltung der Bismarckschen Wirtschaftsreformen auszusprechen.

24. Siehe William Empson, Seven Types of Ambiguity, als nützliches Referenzwerk zu diesen Verwendungen.

25. Meine „Tripelkurve" ist eine pädagogische Darstellung solcher Bedingungen.

26. Vielleicht mißfällt Ihnen mein rauher Ton über eine Person, die ihre größten Verbrechen noch gar nicht begangen hat. Vielleicht haben Sie Boccaccios Dekameron, Rabelais' Pantagruel oder Cervantes' Spott über einen Habsburger-Tyrannen noch nicht verstanden. Die wahren Propheten in bösen Zeiten stutzen menschenfressende Monster auf ihre wahre Größe zurück, als gewöhnliche Frauen und Männer, wie wenn die Dummheit der Leute entlarvt wird, die den mächtigen Zauberer von Oz fürchteten. So wird das Möchtegern-Monster eher behandelt, wie es ihm gebührt.

27. Siehe oben, Kapitel III.

28. Dieses Konzept des „Naturrechts", wie es im Westfälischen Frieden von 1648 oder dessen nächstem Vorläufer, De Pace Fidei von Nikolaus von Kues, zum Ausdruck kam, existiert nicht unter jenem System des britischen Liberalismus, für den solche Anhänger Paolo Sarpis typisch sind wie der Lord Shelburne des Britischen Empire, Adam Smith und Jeremy Bentham. Der mit dem anglo-holländischen Liberalismus verbundene Imperialismus leitet sich von Sarpis Ockham-Kult ab und impliziert (seinen Axiomen nach) ein System von Präzedenzfällen innerhalb eines Systems finanzoligarchischer Traditionen des Söldner- oder Vertragsrechtes. Daher gibt es unter den Anhängern des britischen Liberalismus oder ähnlicher Sophistereien über die Natur des Menschen keine ethischen und moralischen Prinzipien. Das amerikanische Verfassungsrecht kommt in der Erklärung der Unabhängigkeit von 1776 und der Erklärung des fundamentalen des Rechtsprinzips in der gegen Locke gerichteten Präambel der Bundesverfassung der Vereinigten Staaten zum Ausdruck.

29. Ganz zu schweigen von den bösartigen Sonderinteressen der Erben des eigentlichen Gründers einer solchen mittelständischen Firma.

30. D.h. Laplaces „Dreikörper-Problem".

31. Karl Marx ließ sich manchmal zur Bewunderung der Vereinigten Staaten hinreißen, aber der britische Agent Friedrich Engels schaffte es wiederholt, dem Einhalt zu gebieten, wie beispielsweise an Marx schnell korrigierter Bewunderung einiger Werke von Henry C. Carey deutlich wird.

32. In der wirklichen Wissenschaft versteht man seit inzwischen mehr als einem Jahrhundert, daß es die Zeit als Dimension unabhängig von den übrigen - wie Raum oder Materie - nicht gibt.

33. Obwohl Wernadskij natürlich früher starb.

34. Man vergleiche und kontrastiere Wernadskijs Entdeckungen in dieser Hinsicht mit den Ansichten des sowjetischen Wissenschaftlers A.I. Oparin und der Oparin-Haldane-These. Wernadskij übernahm zwar den Begriff „Noosphäre", den er bei Teilhard de Chardin gehört hatte, doch gibt es keine ontologische Kohärenz zwischen Chardins und Wernadskijs Verwendung dieses Begriffs. Die schlimmste Perversion des Begriffs „Leben" ist jene radikal reduktionistische Vorstellung bloßer „Komplexität", die von den Nachfolgern Bertrand Russells wie den kultischen Anhängern Prof. Norbert Wieners am RLE des MIT, John von Neumann und den Mystikern des Silicon Valley entwickelt wurde.

35. Zu den leicht zu erkennende Folgen der Computertechnik gehören mehrere Zeitfaktoren, etwa der Unterschied zwischen der einfach vergangenen Zeit und der Reaktionszeit, die eine qualitative Änderung eines entsprechenden physischen Prozesses bewirkt.

 

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