China: Hochtechnologieproduktion wächst um 13,4% im Jahr
15. November 2017 • 17:23 Uhr

Wie Xinhua berichtet, betrug das jährliche Gesamtwachstum Chinas in den ersten drei Quartalen 2017 6,9% – höher als erwartet. Die Wachstumsraten werden zwar auch in Geldgrößen des BIP angegeben, doch im Falle Chinas entsprechen diese Zahlen zweifellos sehr weitgehend den realen Wirtschaftsprozessen, was auf den transatlantischen Sektor keineswegs zutrifft, wo in das BIP alle möglichen Spekulationsexzesse, Drogenhandel u.ä. eingehen.

Besonders interessant in China ist, daß „die Bereiche Hochtechnologieproduktion und Anlagenbau in den ersten drei Quartalen ein herausragendes Wachstum von 13,4% bzw. 11,6% erzielten,“ so Xinhua. Investitionen in die Hochtechnologieproduktion stiegen sogar noch deutlicher, um 18,4% gegenüber 11,7% im gleichen Zeitrum 2016.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist entsprechend stark: In den ersten drei Quartalen 2017 entstanden in China fast 11 Mio. neue Jobs – 300.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Die offizielle Arbeitslosigkeit in den chinesischen Städten liegt bei 3,95%, die niedrigste seit 2008.

In dem Xinhua-Artikel wird auch der Chefökonom der Bank of China, Cao Yuanzheng, zitiert, der betonte, es sei von entscheidender Bedeutung, die finanziellen Risiken einzudämmen, was vor allem bedeute, „der Verschuldung, dem Schattenbankwesen und Spekulationsblasen entgegenzuwirken.“