China - Motor des weltweiten Infrastrukturaufbaus
13. September 2017 • 09:46 Uhr

Während in Deutschland die Infrastruktur kollabiert, machen Projekte, an denen China beteiligt ist, mittlerweile 31% des globalen Infrastrukturprojektwertes (17.1 Billionen $ im Jahr 2017) aus. Von 1034 Projekten außerhalb Chinas sind 40% Eisenbahnprojekte. Chinas Seidenstraßeninitiative (OBOR) ist ein Hauptantrieb für solche internationalen Projekte – allein 111 große internationale OBOR-Projekte machen ein Investitionsvolumen von 688 Mrd. $ aus. In der Subsahararegion umfassen Projekte mit chinesischer Beteiligung 31% des gesamten Investitionswertes im Bereich Infrastrukturbau (277 Projekte mit einem Gesamtwert von 363 Mrd. $).*

Besonders bedeutsam für diese Dynamik war in diesem Zusammenhang auch eine internationale Konferenz über den Bau des Kra-Kanals in Thailand am 11. September, an der hochrangige Diplomaten aus Japan, China, den USA, Singapur, Malaysia und der EU teilnahmen. Für dieses Projekt haben sich Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche seit den 70er Jahren als Teil der Großprojekte für Weltfrieden und -entwicklung eingesetzt. Im Rahmen der Neuen Seidenstraße ist jetzt der geeignete Moment da, dieses Jahrhundertprojekt, das den Indischen und Pazifischen Ozean durch die Landenge von Kra verbinden wird, umzusetzen.

Auch viele europäische Nationen, die von der EU- und EZB-Politik zerstört wurden, wenden sich an China: In Thessaloniki fand am letzten Wochenende die größte Handelsmesse auf dem Balkan mit 17 Nationen und China als Ehrengast statt. Wie Premierminister Tsipras in seiner Eröffnugnsrede sagte, habe China die Bedeutung Griechenlands als Konvergenzpunkt dreier Kontnente erkannt, Griechenland könne mit chinesischen Investitionen der Neuen Seidenstraße zu einem „globalen Transit-, Handels- und Energieknotenpunkt“ werden.

Warum verzögern - oder sabotieren - die Europäische Union und die deutsche Bundesregierung die umfassende Zusammenarbeit Deutschlands und anderer EU-Staaten mit Chinas Neuer Seidenstraße, wie Zypries, de Maizière und Gabriel? Die Angriffe auf die Seidenstraße kommen von der Wall Street, City of London und ihren europäischen Ablegern, die die Regierungspolitik bestimmen. So attackierte die New York Times die Neue Seidenstraße als geopolitisches Projekt: „...die Route soll von China nach Deutschland verlaufen, über den Hafen von Piraeus in Griechenland und durch den Balkan.“ Präsident Xi wolle mit Infrastrukturinvestitionen Serbien und andere Länder von der EU fernhalten und Chinas Einfluß im Herzen Europas ausdehnen. All dies fordere die EU heraus, beklagte die NYT.

Im starken Kontrast dazu werden die Partnerschaften zwischen China, Afrika, der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, den BRICS- und ASEAN-Ländern im Geiste der Neuen Seidenstraße immer enger und erfolgreicher: friedliche Kooperation und gemeinsamer Aufbau statt Geopolitik.

Wenn Deutschland sich nicht komplett isolieren will, muß die Politik jetzt vollständig geändert werden: statt dauernder Rettung des bankrotten transatlantischen Finanzsystems und jahrelanger Senkung des Lebensstandards in Europa brauchen wir dringend Investitionen in die Realwirtschaft und die Infrastruktur, eine Abkehr vom grünen Paradigma und die Zusammenarbeit mit China für die Lösung der Flüchtlingskrise in Afrika. Das ist mit dieser EU nicht möglich! Helfen Sie mit, das Programm der BüSo in den verbleibenden Tagen in diesem Bundestagswahlkampf verstärkt in die Diskussion zu bringen und die weitgehende Presseblockade zu durchbrechen.

Bitte mobilisieren Sie Freunde und Bekannte für die BüSo-Kundgebung in Berlin, Potsdamer Platz, Samstag, 16.9., 16-18.00 Uhr: „Neue Seidenstraße – Kooperation und Afbau statt Krieg!“. Sie können sich für eigene Verteilaktionen das neue BüSo-Extra bestellen: Entwicklung von Nahost und Afrika ist die einzig menschliche Lösung für die Flüchtlingskrise! oder rufen Sie uns an.

*Die Angaben wurden laut Global Construction Review vom Infrastructure Intelligence Center (IIC) of Timetric veröffentlicht, einem London-basierten Informationsdienst für Unternehmen