Experten widerlegen Falschinformationen: Stoppt die britischen Manipulationen und Lügen!
17. April 2017 • 14:42 Uhr

Den vollständigen Artikel des US-amerikanischen Autors Harley Schlanger können Sie hier lesen:
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2017/16/leitartikel.htm

"Angesichts der Flut von Lügen und Desinformationen über Rußland, die von den Institutionen des Britischen Empire und seinen erbärmlichen Sprachrohren kommt, müssen zwei Punkte hervorgehoben werden, die man nicht vergessen darf: Erstens, daß die Londoner City und die Wall Street, die Machtzentren des Empire, hoffnungslos bankrott und bereit sind, einen thermonuklearen Krieg zu riskieren, um ihre globale wirtschaftliche Vorherrschaft aufrecht zu erhalten. Und zweitens, daß die große Angst der Anführer dieses kollabierende Empire davon herrührt, daß sich ein Neues Paradigma herausbildet, welches die geopolitischen Manipulationen zurückweist und statt dessen auf der Kooperation zwischen den Vereinigten Staaten auf der einen und Rußland und China auf der anderen Seite aufbaut.

Das Potential, dieses neue Paradigma zu realisieren, ist seit der Wahl Donald Trumps gewachsen, durch sein Versprechen, die Politik der Regimewechselkriege, die von seinen Vorgängern Bush und Obama verfolgt wurden, zu beenden. Gegen dieses Potential richtet sich die britisch gesteuerte Kampagne gegen Trump, dem erst vorgeworfen wurde, er sei faktisch ein von Putin gesteuerter Agent, und dem dann Falschinformationen geliefert wurden, die ihn dazu veranlaßten, einen Raketenangriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Shayrat anzuordnen.

Bei der Debatte im UN-Sicherheitsrat am 12. April über einen weiteren britischen Antrag, die Assad-Regierung in Syrien zu verurteilen, wurde in einem Wortwechsel zwischen dem britischen UN-Botschafter Matthew Rycroft und dem geschäftsführenden russischen UN-Botschafter Wladimir Safronkow ein Schlaglicht auf diese beiden Punkte geworfen. Rycroft zog gegen Rußland vom Leder und machte Rußland für die zivilen Todesopfer der Chemiewaffen in Syrien verantwortlich, weil es Assad immer noch unterstützt.

Safronkow antwortete scharf: „Wovor Sie Angst haben, ist, daß wir [Rußland] mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten könnten. Das ist es, was Ihnen schlaflose Nächte bereitet.“ Dem Vereinigten Königreich gehe es mehr um den Regimewechsel als darum, den Menschen in Syrien zu helfen, und es lade statt dessen „illegale bewaffnete Gruppen nach London ein“. Diese Bemerkung zielt auf die britische Unterstützung für Gruppen wie die „Weißhelme“, eine von dschihadistischen Terroristen durchsetzte vorgebliche Hilfsorganisation, die die Behauptung verbreitet hatte, Assads Streitkräfte hätten Chemiewaffen eingesetzt, die in Khan Shaykun Zivilisten töteten. ......"