"Gegen den neuen EU-Faschismus": BüSo stellt Kandidaten für Europawahlen auf
4. Dezember 2013 • 13:18 Uhr

"Ein Aufbau-Paradigma für die Zukunft – Europa der Vaterländer statt EU-Diktatur!" Das war das Motto des Europa-Parteitages der BüSo am Sonntag, den 1. Dezember in Mainz-Kastel, zu dem über 150 Mitglieder und Gäste kamen. Es wurde nicht nur der Bundesvorstand gewählt, mit Helga Zepp-LaRouche als alter und neuer Parteivorsitzenden, sondern auch eine Liste von 35 Kandidaten aus den verschiedensten Berufen und Teilen Deutschlands und BüSo-Mitgliedern aus Frankreich, Dänemark, Schweden und Italien, die in Deutschland leben.

In Kürze finden Sie hier auf der Webseite alle Reden, sowie die Beiträge und Grußworte der ausländischen Delegationen aus Italien (eine dreiköpfige Delegation von Mitgliedern des Regionalrates der Toskana), aus Frankreich (mit dem Vorsitzenden von Solidarite et Progres, Jacques Cheminade und Eugene Perez von der französisch-deutschen "Arzviller"-Bürgermeister-Initiative), von der spanischen LaRouche-Bewegung, aus Griechenland (Drachma 5-Partei), sowie aus Dänemark (Tom Gillesberg, Vorsitzender des Schiller-Instituts), aus Schweden (Ulf Sandmark vom Vorstand der EAP) und von Harley Schlanger, dem nationalen Sprecher von Lyndon LaRouche. Auch Gäste aus der Schweiz und Österreich waren anwesend.

Helga Zepp-LaRouche zitierte in ihrer Grundsatzrede ausführlich das Apostolische Schreiben von Papst Franziskus, der darin ganz klar feststellt, daß das heutige System Menschen umbringt. Wie sich im Laufe des Parteitages bei den Berichten aus den verschiedenen europäischen Ländern und den USA deutlich zeigte, zerstört das Finanzempire der Globalisierung mit seinen seelenlosen Technokraten überall die Lebensgrundlage der Menschen und die hart erkämpften Verfassungen zum Schutz der unveräußerlichen Menschenrechte.

Das Programm der BüSo für ein Ende der Euro-Diktatur, Rückkehr zur nationalen Souveränität, Nationalkredit für die Realwirtschaft und gemeinsame große Aufbauprojekte für Südeuropa und Afrika im Rahmen der Weltlandbrücke, sowie für eine kulturelle Renaissance, bei der die Kreativität der Menschen und das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht, setzt diesem Absturz in die Barbarei eine klare Kampfansage entgegen.

Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der musikalisch hervorragenden Aufführung des berühmten "Va Pensiero"-Chores aus Verdis Oper Nabucco und der darauf folgenden Intervention des Propheten Zacharias, der sein Volk aufmuntert und den Untergang Babylons voraussieht. Die Schönheit klassischer Kultur und die Überzeugung, daß der Mensch Ebenbild des Schöpfers ist (Imago viva dei), ist das große Vermächtnis der europäischen Zivilisation – mit dem wir das Babylon von heute – Brüssel und die bankrotte transatlantische Finanzoligarchie - besiegen und die Zukunft aufbauen können.