Lyndon LaRouche drängt, die Wall Street präventiv dichtzumachen
6. Oktober 2015 • 11:23 Uhr

In öffentlichen und privaten Diskussionen betonte Lyndon LaRouche in der vergangenen Woche, über die Erfolge bei der UN-Vollversammlung den drohenden Finanzkrach nicht aus den Augen zu verlieren. Es sei von höchster Priorität, die Wall Street präventiv „dichtzumachen“, bevor der hyperinflationäre Finanzkollaps verheerend auf die Wirtschaft und die Bevölkerung wirkt. LaRouche erinnerte daran, daß kürzlich schon die Andeutung einer möglichen Zinserhöhung der Federal Reserve Panik auslöste. Das zeige, wie anfällig das gesamte transatlantische Finanzsystem ist.

Das ganze System, das man unter dem Schlagwort „Wall Street“ zusammenfaßt, sei unrettbar bankrott und müsse durch ein Kreditsystem abgelöst werden. Obama und andere seien aber noch fest entschlossen, die Zockerschulden zu retten, selbst wenn man dafür die Bevölkerung opfern müsse.

LaRouche führte dies in einer Diskussion mit Aktivisten des „Manhattan-Projekts“ am 3. Oktober weiter aus: „Wenn die Vereinigten Staaten in eine klassische Depression stürzen sollten, wäre die Sterberate in den USA enorm... Wir haben heute keinen Mechanismus für ein Beschäftigungsprogramm der Art, das es uns ermöglichen würde, die Produktivität unseres Volks zu steigern - jetzt wird es praktisch vergewaltigt, ihm wird alles genommen, was es hat. Dies ist eine Notlage.“

Man brauche eine Strategie wie Franklin Roosevelt. Mit einer Glass-Steagall-Bankentrennung könne man den finanziellen Giftmüll aussortieren und beseitigen. Dann müsse der Staat ein Kreditsystem einrichten, um Projekte in der Realwirtschaft zu finanzieren und produktive Arbeitsplätze zu schaffen. Das habe Roosevelt getan. „Wir können es wieder tun! Aber wir müssen dafür sorgen, daß die Wall Street dichtgemacht wird! Denn wenn die Wall Street weiter abstürzt“, stünden große Bevölkerungsteile ohne jeden wirtschaftlichen Schutz da.

„Wir müssen Obama unter Kontrolle bringen. Das bedeutet, noch bevor man ihn formal absetzt, muß man ihm Beschränkungen auferlegen.“ Mit Hilfe von Kongreßabgeordneten „können wir danach die US-Wirtschaft und die damit verbundenen Lebensverhältnisse wahrscheinlich ziemlich erfolgreich wieder aufbauen“.