People's Daily würdigt LaRouches Rolle bei der Realisierung des Transaqua-Projektes
27. August 2017 • 22:13 Uhr

Ein ausführlicher Artikel in People's Daily berichtet unter Bezug auf einen kürzlichen Bericht in dem von Lyndon LaRouche gegründeten Nachrichtenmagazin Executive Intelligence Review (EIR) über die Vereinbarung der Regierungen von Italien und China, gemeinsam das womöglich größte Infrastrukturprojekt der Welt, das Transaquaprojekt in Afrika, zu bauen. Der Artikel würdigt LaRouches Rolle beim Zustandekommen:

" Dank dem Kampf der LaRouche Organisation über die Jahre hinweg und den Initiatoren von Transaqua wird das Projekt innerhalb des Rahmens der Belt and Road-Initiative heute Realität. Das EIR-Magazin und das Schiller-Institut organisierten 2015 das erste Treffen der Kommission für das Tschadseebeckens (LCBC) und den Ideengebern von Transaqua. Dem folgte im Dezember 2016 die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen LCBC und PowerChina und anschließend Gespräche zwischen Bonifica Spa und der chinesischen Firma. ....."
Der englischsprachige Artikel aus People's Daily
Eine vollständige Übersetzung des Artikels finden Sie hier.

Am 13.8.2017 berichteten wir auf dieser Webseite: "Italien und China kooperieren beim Transaqua-Projekt" - http://www.bueso.de/node/9231

"Mit Rückendeckung ihrer Regierungen unterschrieben das italienische Ingenieurbüro Bonifica Spa und Power China, einer der größten chinesischen multinationalen Konzerne, eine Absichtserklärung zur Kooperation bei einer Machbarkeitsstudie für das größte jemals vorgeschlagene Infrastrukturprojekt in Afrika, Transaqua, mit integrierter Entwicklung der Infrastruktur für den Wassertransfer, Verkehr, Energie und Landwirtschaft.

Die Vereinbarung wurde Anfang Juni in Hangzhou bei einem Treffen der Vorstände der beiden Unternehmen in Gegenwart des italienischen Botschafters in China unterzeichnet, jedoch erst Anfang August bekanntgegeben. Das Transaqua-Projekt soll Wasser aus den Nebenflüssen des Kongo über einen 2400 km langen Kanal bis ins das Becken des Tschadsees leiten.

Bonifica entwickelte in den 1970er Jahren die Idee zu Transaqua: ein 2400 km langer Kanal vom Süden der Demokratischen Republik Kongo (DRK), mit Dämmen und Stauseen, der Wasser von rechten Nebenflüssen des Kongo aufnimmt und mittels der Schwerkraft bis zu 100 Mrd. m³ Wasser jährlich zum Tschadsee transportiert, um den austrocknenden See wieder aufzufüllen, gleichzeitig Strom zu erzeugen und reichlich Wasser zur Bewässerung zu liefern. Der Kanal wäre auch eine bedeutende Verkehrsinfrastruktur für Zentralafrika.

In den seither vergangenen Jahrzehnten ist die Lage um den Tschadsee immer gefährlicher und dringlicher geworden. Das Austrocknen des Sees löste eine Massenemigration nach Europa aus, und die verarmte Region ist zum Nährboden für die Rekrutierung der Terrorgruppe Boko Haram geworden. Obwohl Transaqua eine Lösung dieser Probleme böte, lehnten westliche Länder und Institutionen es aus finanziellen und ideologischen Gründen ab.

Dank des Einsatzes der LaRouche-Organisation über all diese Jahre, zusammen mit den Erfindern der Transaqua-Idee, kann dieses Projekt jetzt im Rahmen der Gürtel- und Straßen-Initiative Wirklichkeit werden. Die Nachrichtenagentur EIR und das Schiller-Institut stellten den ersten Kontakt zwischen der Kommission für das Tschadsee-Becken (LCBC) und den Autoren von Transaqua her. Ende 2016 unterzeichnete die LCBC eine Absichtserklärung mit dem starken Partner Power China, anschließend organisierte sie den Kontakt zwischen den italienischen und chinesischen Unternehmen. ....."

Die BüSo hat für dieses Projekt seit vielen Jahren geworben, und es als Teil des BüSo-Wahlprogramms für die Bundestagswahlen 2014 aufgenommen, es ist ein wichtiger Beitrag zur Lösung der Flüchtlingskrise.

Bereits im Wahlmanifest der BüSo zu den Bundestagswahlen 2013 hieß es (http://www.bueso.de/node/6649):

".... Die bilaterale Zusammenarbeit Deutschlands, vor allem mit Staaten wie den USA, Rußland, Indien, China und Japan, folgt dem Konzept der Weltlandbrücke; die Zusammenarbeit mit den südeuropäischen Staaten und denen der Mittelmeergegenküste richtet sich nach dem Konzept des von der BüSo vorgeschlagenen Wiederaufbauplans für Südeuropa, Afrika und Nahost.

In den Beziehungen zu den afrikanischen Staaten bilden Programme wie das der Wiederauffüllung des Tschad-Sees (Transaqua-Projekt) und der Verwirklichung des Afrika-Pass-Entwicklungsplans den Rahmen für eine Intensivierung industrieller und infrastruktureller Kooperation mit dem Ziel, die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Fähigkeit zur Selbstversorgung dieser Länder zu erreichen.

In diesem Zusammenhang können Teile der Automobilindustrie in Deutschland für die Fertigung von Traktoren und anderem landwirtschaftlichen Gerät umgerüstet werden. Diese Produkte können u.a. im Rahmen der Entwicklungshilfe afrikanischen Ländern unentgeltlich zum Aufbau eines leistungsfähigen Agrarsektors geliefert werden. Die Entwicklungsstrategie der BüSo greift auf die Erfahrungen beim raschen Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, wie sie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach dem Vorbild von Roosevelts Reconstruction Finance Corporation (RFC) erzielte. ....."

Außerdem veröffentlichte die BüSo ein Video zu dem Projekt, das sich auch im BüSo Programm für ein Wirtschaftswunder für Südeuropa, den Mittelmeerraum und Afrika von 2012 findet.
Juni 2012: http://www.bueso.de/node/5760 (Das Transaqua-Projekt: Beginn einer Wiedergeburt Afrikas - in: BüSo-Programm für ein Wirtschaftswunder für Südeuropa, der Mittelmeerregion und Afrika)
Oktober 2010, http://www.bueso.de/node/5041: Video: Die Weltlandbrücke - (9) Transaqua für den Tschadsee

Weitere Artikel, u.a.:
http://www.bueso.de/node/8893 (Januar 2017 , Transaqua - ein Traum wird Wirklichkeit)
http://www.bueso.de/node/8771 (Oktober 2016, Tschadsee: Transaqua-Projekt in der UN vorgestellt)