Präsident Sarkozy: Frankreichs strategische Wahl ist die Kernenergie
6. Mai 2011 • 17:04 Uhr

Während eines Besuches im französischen Gravelines-Kernkraftwerk am 3. Mai unterstrich der französische Präsident Sakorzy auf das bestimmteste, daß Frankreich seine "strategische Wahl" zugunsten der Kernernergie getroffen hat. Sarkozy betonte, der Tsunami in Japan könne kein Grund für Frankreich sein, das aufzugeben, was Frankreichs "Stärke" "Unabhängigkeit" ausmacht und worauf das Land stolz sei.

Er nannte eine Abkehr von der Kernenergie "unverständlich" "unvernünftig" und "unverantwortlich". "Niemand hat das Recht, auf mittelalterlichen Ängsten herumzuspielen, um die Entscheidungen in Frage zu stellen, die unser Land stark gemacht haben." Nach der Erfahrung von Fukushima werde natürlich die Sicherheit bestehender Kraftwerke überprüft und wo nötig, verbessert.  Die Investitionen in Kernenergie müßten weitergeführt werden, wobei der Sicherheitsstandard neuer Kernkraftwerke und die Ausbildung der Mitarbeiter immer weiter verbessert werden würden.

"Diejenigen, die die Kernenergie stoppen wollen, haben nicht den Mut, den französischen Bürgern zu sagen, daß sich, sollten wir aufhören, der Preis für Elektrizität für den einzelnen Bürger vervierfachen würde...," sagte Sarkozy. Und: "Ich möchte etwas klarstellen. Als Antwort auf die vielen Zuschauer, die den nötigen kühlen Kopf vermissen lassen, die nichts über Kernenergie wissen, die alles vermischen und Dinge sagen, die den Respekt vor unsern Technikern und Ingenieuren vermissen lassen: As Staatschef habe ich volles Vertrauen zu den französischen Kernkrafteinrichtungen. Man hat mich nicht gewählt, um [diese Politik] in Frage zu stellen, und deshalb werde ich das auch nicht tun."