USA: Gesetzentwurf zur Wiederinkraftsetzung von Glass-Steagall in den 113. Kongress eingebracht
5. Januar 2013 • 13:41 Uhr

Schon in den ersten Stunden nach Eröffnung des 113. Kongresses ergriffen die Abgeordneten Marcy Kaptur (Demokratin aus Ohio) und Walter Jones (Republikaner aus North Carolina) die Initiative und brachten im Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf zur Wiederbelebung von Franklin D. Roosevelts Glass-Steagall-Gesetz ein. Die neue Gesetzesvorlage H.R. 129 (House Resolution 129) ersetzt Kapturs H.R. 1489, die 84 Mitsponsoren gefunden hatte, aber mit dem Auslaufen des 112. Kongresses ungültig wurde.

Die offizielle Webseite für Gesetzesvorlagen der Library of Congress charakterisiert den Zweck des Gesetzes folgendermaßen: „Es geht um die Aufhebung gewisser Bestimmungen des Gramm-Leach-Bliley-Gesetzes und die Wiederbelebung der Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken in der Art, wie es der Banking Act von 1933 getan hatte, das sogenannte Glass-Steagall-Gesetz, und um andere Zwecke.“

Lyndon LaRouche und sein politisches Aktionskomitee LPAC haben die Wiederinkraftsetzung von Glass-Steagall als entscheidenden, ersten Schritt zur Rettung der Wirtschaft der USA und der Welt vor den Katastrophen von Hyperinflation und drakonischer Austerität charakterisiert. Dem muss umgehend die Schaffung eines Nationalen Kreditsystems folgen, das mit der Inangriffnahme großer Infrastrukturprojekte verbunden ist, wie z.B. in den USA der Nordamerikanischen Wasser- und Stromallianz (NAWAPA).