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In der vergangenen Woche eskalierte die Weltlage dramatisch, als die US-Regierung angesichts einer Welle von Skandalen und der immer kritischeren Lage des Weltfinanzsystems eine „Flucht nach vorn“ antrat, die unmittelbar in einen Dritten Weltkrieg führen kann, wenn Präsident Obama nicht aufgehalten wird. Zuvor waren fast täglich neue Skandale darüber bekannt geworden, wie die Regierung Obama sich über die geltenden Gesetze und die Verfassung hinweggesetzt hatte …
Alle Insider wissen, dass das Weltfinanzsystem heute mit Derivatkontrakten in mehrstelliger Billionenhöhe aufgeblähter ist als vor dem Kollaps von Lehman Brothers 2008. In Europa werden derzeit alle möglichen Blümchenkaffee-Varianten des Trennbankensystems diskutiert, – Volcker- Regel, Vickers-Kommission, Liikanen- Bericht, – die alle Löcher für die Fortsetzung der Kasinowirtschaft offen lassen, so groß wie Scheunentore.
Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einer Richtlinie, die, wenn sie in Kraft tritt, in ganz Europa griechische und zypriotische Verhältnisse und schlimmeres schaffen wird – also Massenarmut, Hunger und frühen Tod. Denn bei künftigen drohenden Insolvenzen von Großbanken sollen unsere Ersparnisse, Altersrenten, Pensionskassen und das Betriebskapital von Unternehmen eingezogen und in Eigenkapital der Bank umgewandelt werden.
Am 16. Mai 2013, auf den Tag genau 80 Jahre, nachdem das ursprüngliche Glass-Steagall-Gesetz im US-Kongreß eingebracht worden war, legte der demokratische Senator Tom Harkin aus Iowa im US-Senat den Antrag SB 985 vor, um Glass-Steagall wieder einzuführen.
Vom Anfang der Menschheit an bestand Zivilisation stets darin, daß der Mensch in die Natur eingegriffen hat, um sich vor ihren Kräften zu schützen und seine Lebensbedingungen zu verbessern, indem er sich diese Kräfte durch das Erfinden immer neuer Techniken zunutze macht. Und man kann mit Fug und Recht feststellen: Wenn eine Zivilisation darauf verzichtet hat, dies zu tun, war sie dem Untergang nicht mehr fern. Denn, wie die Überschwemmungen der letzten Tage zeigen: „Mutter Natur“ ist brutal und nur wenn der Mensch sie zivilisiert, kann die Menschheit mit ihr leben.
In der transatlantischen Region gibt es derzeit nur eine entscheidende Auseinandersetzung, von deren Ausgang die Zukunft und wahrscheinlich das Überleben des größten Teils der Bevölkerung abhängen wird: Entweder setzt sich die wachsende Bewegung für die Einführung eines globalen Glass-Steagall-Trennbankensystems durch - dann kann umgehend mit dem Aufbau der Realwirtschaft begonnen und die Wertschöpfung in Gang gesetzt werden, was für die Erhaltung des Lebensstandards und der Sozialsysteme notwendig ist.
Alle Insider wissen, dass das Weltfinanzsystem heute mit Derivatkontrakten in mehrstelliger Billionenhöhe aufgeblähter ist als vor dem Kollaps von Lehman Brothers 2008. In Europa werden derzeit alle möglichen Blümchenkaffee-Varianten des Trennbankensystems diskutiert, – Volcker- Regel, Vickers-Kommission, Liikanen- Bericht, – die alle Löcher für die Fortsetzung der Kasinowirtschaft offen lassen, so groß wie Scheunentore.
Laut dem Magazin Focus ist der EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier soeben dabei, das Zypern-Modell, d.h. die Enteignung von Bankguthaben im Falle von Bankpleiten, für die ganze EU vorzubereiten. Nach all den Tabubrüchen und „roten Linien“, die man nie habe überschreiten wollen, könne man nicht ausschließen, daß man bald schon ab einem Euro (1,-) haften müsse, und die Versprechungen von Merkel und Steinbrück vom Oktober 2008 über die angebliche Staatsgarantie für Einlagen bis zu 100.000 Euro seien heute Makulatur.
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