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Neueste Flugblätter

10. Oktober 2013

Das Schiffsunglück vor Lampedusa, bei dem Hunderte afrikanischer Flüchtlinge ums Leben kamen, weil das mit 500 Flüchtlingen besetzte Schiff, auf dem sie sich befanden, in Sichtweite der Insel in Brand geriet und kenterte, steht paradigmatisch für die gegenwärtige Lage der Welt: Die ganze Weltwirtschaft ist dabei zu kentern, aber anstatt die Menschen zu retten, läßt man sie hilflos untergehen. Bestenfalls fordern die Politiker wie z.B. Bundespräsident Joachim Gauck, den Flüchtlingen einen besseren Schutz angedeihen zu lassen, während andere zynische „Das Boot ist voll“-Parolen verbreiten.

22. September 2013

Historiker werden einmal den Bundestagswahlkampf 2013 in Deutschland als das extremste Beispiel dafür bewerten, wie ein von der Geschichte prinzipiell schon abgehalftertes Establishment skrupellos versucht hat, jegliche Realität aus der öffentlichen Debatte herauszuhalten, um den eigenen Machterhalt nicht zu gefährden. Denn es mußte befürchten, daß die politische Lage gekippt wäre, wenn die Wähler begriffen hätten, worum es wirklich ging.

18. August 2013

Im wirklichen Leben geht es derzeit um zwei Auseinandersetzungen, von deren Ergebnis wahrscheinlich nichts weniger als die Existenz der Menschheit abhängt, nämlich erstens die Frage, ob durch die Wiedereinführung des Glass Steagall-Trennbankensystems in den USA rechtzeitig die Weltfinanzkrise überwunden wird, oder ob die Finanzoligarchie ihre Pläne für einen neuen Faschismus in der transatlantischen Welt durchsetzen kann.

30. Juni 2013

Die Entscheidung der EU-Finanzminister vom 26. Juni, daß künftig bei Pleiten systemrelevanter Banken die Inhaber, Gläubiger und Sparer zahlen sollen, bedeutet eine Enteignung nach zypriotischem Vorbild für alle – und eine brutale Senkung des Lebensstandards und der Lebenserwartung für die gesamte europäische Bevölkerung. „Das ist Völkermord“, kommentierte die Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo), Helga Zepp-LaRouche, die Erklärung der Minister. „Dies ist genau das Gegenteil von Glass-Steagall, das geschaffen wurde, um die Guthaben der Bankkunden zu schützen.

28. September 2013

Angesichts der beinahe vollständigen Kontrolle der Medien in Deutschland, die weniger dem Recht des Bürgers auf Information verpflichtet und schon gar nicht der Wahrheit oder überhaupt Ideen sind, sondern sich als Interessenverwalter der Mächtigen verstehen, war die Gestaltung des Wahlkampfs nicht so einfach. Da den sogenannten „kleinen“ Parteien gerade mal lächerliche 90 Sekunden für einen Wahlwerbespot im Fernsehen zugestanden werden, mußte man von den vielen äußerst wichtigen Themen dasjenige aussuchen, auf das die Wähler unbedingt hingewiesen werden mußten.

25. August 2013

Schon jetzt, zwei Wochen bevor der amerikanische Kongreß seine Arbeit nach der Sommerpause wieder aufnimmt, befindet sich die Wall Street in einem Zustand unverhohlener Panik: In den ganzen USA und vielen anderen Ländern wächst die Unterstützung für die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes, jenes Trennbankensystems, mit dem Franklin D. Roosevelt 1933 Amerika aus der Depression herausgeführt hat. Ihnen ist völlig klar, daß dies das Ende des Mythos bedeutet, daß diese Banken „Too Big To Fail“ seien - „zu groß, um sie pleite gehen zu lassen“.

25. Juli 2013

In Washington DC findet gegenwärtig die Schlacht statt, von deren Ergebnis es aller Voraussicht nach abhängen wird, ob die globale Krise in einen mörderischen Finanzfaschismus und baldige thermonukleare Auslöschung der menschlichen Gattung führen wird, oder ob es schon kurzfristig möglich sein wird, zuerst in den USA und dann in europäischen Nationen sowie weiteren Teilen der Welt das Trennbankensystem in der Tradition F.D. Roosevelts durchzusetzen.

30. Mai 2013

Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einer Richtlinie, die, wenn sie in Kraft tritt, in ganz Europa griechische und zypriotische Verhältnisse und schlimmeres schaffen wird – also Massenarmut, Hunger und frühen Tod. Denn bei künftigen drohenden Insolvenzen von Großbanken sollen unsere Ersparnisse, Altersrenten, Pensionskassen und das Betriebskapital von Unternehmen eingezogen und in Eigenkapital der Bank umgewandelt werden.

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