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Von Helga Zepp-LaRouche
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In Vorbereitung für die erneuten griechischen Parlamentswahlen am 17.6. veröffentlichte der Widerstandskämpfer und weltbekannte Komponist Mikis Theodorakis einen „Aufruf zur Einheit der Memorandumsgegner“. Darin erklärt er, für alle griechischen Patrioten stelle sich dieselbe existentielle Alternative wie auch für ihre Vorfahren in der Vergangenheit: „Freiheit oder Tod!“ Erfolg werde man nur haben, wenn sich alle Gegner des EU-Austeritätsdiktats sich „hinter einer einzigen roten Linie sammeln“.
Der Glass-Steagall-Gesetzentwurf der demokratischen US-Abgeordneten Marcy Kaptur hat jetzt im US-Repräsentantenhaus 60 Unterzeichner. Besonders seit den gigantischen Verlusten von JP Morgan fanden sich neue Unterstützer. Der Gesetzentwurf ist bereit für die Debatte im Ausschuss und im Plenum.
Mehr als 70 Gäste nahmen am 16. Mai in Kopenhagen an einer öffentlichen Veranstaltung des dänischen Schiller-Instituts und der Dänisch-Syrischen Freundschafts-Union zur Lage in Syrien teil. Die Veranstaltung begann mit der Arie „Comfort Ye“ aus Händels Messias, vorgetragen von Hans-Frederik Nielsen, begleitet von Michelle Rasmussen am Klavier. Dann berichtete der Vorsitzende des dänischen Schiller-Instituts, Tom Gillesberg, über die dramatische Weltlage, insbesondere die Gefahr eines Dritten Weltkriegs.
„Wir helfen den Griechen aus der Krise“, wurde stets als Begründung für einen Geldtransfer nach dem anderen in Richtung Athen heruntergebetet. Daß das nicht stimmte, war jedem halbwegs informierten Menschen sowieso klar. Hier nochmal eine Meldung für alle anderen:
Der Milliardenverlust von JPMorgan Chase gibt den Forderungen nach mehr Regulierung und insbesondere einer Glass-Steagall-Bankentrennung deutlich Auftrieb. Indikativ hierfür ist die massive Reaktion der Bevölkerung auf eine Erklärung der Senatskandidatin Elizabeth Warren in Massachusetts, die am 14. Mai im Online-Portal BoldProgressives.org eine Petition für die Wiedereinführung des Glass-Stegall-Gesetzes veröffentlichte, die von dort aus per E-Mail an 900.000 Abonnenten versandt wurde.
Bis zum 18.5. konnten sich Bewerber für die am 10./17.6. stattfindende Wahl zur französischen Nationalversammlung anmelden. Solidarité et Progrès (S&P), die Schwesterpartei der BüSo, bewirbt sich mit 78 Kandidaten (sowie 78 Ersatzbewerber) an, die mit dem Programm, das Jacques Cheminade gerade in seinem Präsidentschaftswahlkampf weithin bekannt gemacht hatte, antreten werden.
Artikel von Zepp-LaRouche
Unmittelbar vor seiner Abreise in die USA warnte Rußlands Premierminister Dmitrij Medwedjew den Westen davor, unter dem Vorwand „humanitärer Interventionen“ die nationale Souveränität anderer Staaten zu mißachten. „Solche Aktionen können sehr leicht zu ausgedehnten regionalen Kriegen führen, sogar - und ich möchte hier niemanden erschrecken - zum Einsatz von Atomwaffen“, betonte Medwedjew unmißverständlich.
Nichts ist gewisser als die Tatsache, daß in den kommenden Monaten, wenn nicht sogar Wochen, eine dramatische Veränderung in unserem bestehenden System stattfinden wird. Die Frage ist, ob wir vorbereitet sind, oder ob Chaos und Hilflosigkeit vorherrschen werden. Noch ist die Verdrängung der Realität von Kriegsgefahr und Eurozusammenbruch groß, doch mit der letzten Woche brach eine neue Dimension der Veränderung in ungeahnter Größenordnung herein. Die Nachricht des Verlustgeschäfts von JP Morgan im Wert von 2 Mrd. $ auf dem Derivatmarkt erschreckte die ganze Bankenlandschaft.
Nach dem Club of Rome und der britischen Royal Society hat nun auch der - ebenfalls engstens mit der britischen Monarchie verbundene - World Wildlife Fund in einer neuen Studie eine Politik vorgeschlagen, die auf eine Bevölkerungsreduktion auf 1 bis 2 Milliarden Menschen hinausläuft, um angeblich die „Umwelt zu schützen“.
Im Gegensatz zu den europäischen Medien, die sich zur Amtseinführung des neuen russischen Präsidenten Putin am 7. Mai vor allem über Korruption und Machtmissbrauch in Russland verbreiteten, erklärte die offizielle chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, China als „Nachbar und umfassender strategischer Partner Russlands“ habe ein großes Interesse daran, daß sich während der Putin-Präsidentschaft ein „stabiles, starkes und wohlhabendes Russland“ entwickelt.