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Neueste Nachrichten

Mittwoch, 22. November 2017 - 12:49

Die EU prüft die Möglichkeit, im Rahmen der Bank-Bail-in-Regelung auch Kundeneinlagen unter 100.000 Euro, d.h. „geschützte Einlagen“ zu konfiszieren. Nun hat die Europäische Zentralbank in einem „Gutachten“ vom 8. November, das von der EU-Kommission und vom Parlament angefordert wurde, diese Pläne gutgeheißen. (https://www.bankingsupervision.europa.eu/ecb/legal/pdf/en_con_2017_47_f_...).

Mittwoch, 15. November 2017 - 17:23

Wie Xinhua berichtet, betrug das jährliche Gesamtwachstum Chinas in den ersten drei Quartalen 2017 6,9% – höher als erwartet. Die Wachstumsraten werden zwar auch in Geldgrößen des BIP angegeben, doch im Falle Chinas entsprechen diese Zahlen zweifellos sehr weitgehend den realen Wirtschaftsprozessen, was auf den transatlantischen Sektor keineswegs zutrifft, wo in das BIP alle möglichen Spekulationsexzesse, Drogenhandel u.ä. eingehen.

Samstag, 11. November 2017 - 11:08

Nach dem chinesischen Parteikongreß ist in China eine Super-Finanzaufsichtsbehörde geschaffen worden, die alle anderen Aufsichtsbehörden übertrifft und sogar über den Regierungsministerien steht. In der South China Morning Post wird das Gremium als Komitee für Finanzstabilität und -entwicklung bezeichnet. Es trat diese Woche erstmals unter Leitung von Ma Kai zusammen, dessen Position als Vizepremier das Komitee über Kabinettsebene erhebt. Allerdings ist Ma bereits 71 Jahre alt und wird im März in den Ruhestand treten.

Freitag, 3. November 2017 - 9:31

Die Europäische Kommission hat dem Druck des Finanzsektors nachgegeben und ihren Entwurf für die Strukturreform des Bankensektors zurückgezogen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017 - 15:51

Das Schiller-Institut präsentiert

Helga Zepp-LaRouches wöchentlichen Webcast

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18 Uhr MEZ

newparadigm.schillerinstitute.com

„Den meisten Menschen ist immer noch unbekannt, daß wir uns an einem Scheideweg der Menschheitsgeschichte befinden“ – Helga Zepp-LaRouche.

Montag, 20. November 2017 - 18:49

Im Jahr 2008 genehmigte die italienische Zentralank unter ihrem damaligen Leiter, dem heutigen EZB-Chef Mario Draghi, der Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) die Übernahme der Banca Antonveneta von der Banco Santander für insgesamt 17 Mrd.€. Diese fremdfinanzierte Übernahme und die Derivatgeschäfte, mit denen MPS die daraus resultierenden Verluste vertuschte, waren der Hauptgrund für die spätere Insolvenz der Bank, in deren Zuge sie letztes Jahr faktisch verstaatlicht wurde.

Dienstag, 14. November 2017 - 10:46

Während China angekündigt hat, bis 2020 auch noch die verbliebenen 42 Millionen armen Chinesen aus der Armut zu befreien, hat die EU in dieser Hinsicht absolut nichts vorzuweisen.

Artikel von Zepp-LaRouche

Samstag, 4. November 2017 - 22:16

Offener Brief an Bundespräsident Steinmeier

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,

mit großem Interesse habe ich gelesen, daß Sie in Ihrer Rede an der Singapore Management University am 2. November den Umstand aufgegriffen haben, daß an sechs singapurischen Universitäten eine Vortragsreihe unter dem Motto „Imagining the Next 50 Years - Wo stehen wir in 50 Jahren?“- veranstaltet wird.

Artikel von Zepp-LaRouche

Sonntag, 29. Oktober 2017 - 20:06

Es gibt wirklich gute Nachrichten: Die Präsidenten der drei wichtigsten Nuklearmächte der Welt arbeiten intensiv daran, die Beziehungen zwischen ihren Nationen zu verbessern und auf eine solide Basis der Kooperation im gegenseitigen Interesse zu stellen. Man sollte eigentlich denken, daß diese Entwicklungen mit Begeisterung in Europa kommentiert würden, bedeuten sie doch, daß die Gefahr eines großen, die Menschheit möglicherweise auslöschenden Krieges damit gebannt werden könnte.

Montag, 16. Oktober 2017 - 19:57

Während die Hysterie über einen drohenden Kollaps des Finanzsystems aufgrund der Geldpumperei der Zentralbanken steigt, verfallen einige auf den alten Trick, jemand völlig anderen für das Problem verantwortlich zu machen, um von sich selbst abzulenken. . So werden nun im IWF-Bericht vom August Unternehmensschulden in China als Auslöser für einen Kollaps bezeichnet. Der IWF behauptet, das Verhältnis der Schulden chinesischer Unternehmen außerhalb der Finanzbranche zum BIP werde von 235% im letzten Jahr bis 2022 auf 290% hochschnellen.