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Von Helga Zepp-LaRouche
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Eine Anhörung von möglicherweise historischer Bedeutung fand am 8. Mai vor dem Ausschuß des Repräsentantenhauses für die Reform und Beaufsichtigung der Regierung statt. Thema war der Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September 2012 und das Verhalten der amerikanischen Regierung.
Auch aus Iberoamerika wurden dem US-Kongreß Botschaften zur Unterstützung der Wiedereinführung des Glass-Steagall-Trennbankengesetzes übermittelt. Hier zwei Beispiele:
Kolumbien
Die kolumbianische Abgeordnete Alba Luz Pinilla Pedraza aus Bogota übermittelte dem US-Kongreß die folgende Botschaft:
Die "effektivste" Weise, die Bevölkerung von Nationen zu demoralisieren und zu dezimieren, ist eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das zukünftige Potential einer produktiven Ökonomie wird zerstört; ein tiefgreifender Kulturpessimismus breitet sich aus, der zu zerstörerischer und selbstzerstörerischer Gewalt in Form von Drogenabhängigkeit, kriminellen Aktivitäten, einschließlich einer Ausbreitung von Selbstmorden und Tötungsdelikten führt – ganz zu schweigen vom allgemeinen Absenken des Gesundheits- und Bildungsniveaus der Bevölkerung.
Die folgende Resolution wurde am 14.4.2013 von den Teilnehmern der zweitägigen Konferenz des Schiller-Instituts "Für ein Neues Paradigma der Zivilisation" verabschiedet.
"Wir, die hier versammelten Repräsentanten von Nationen aller Kontinente, erklären unsere volle Unterstützung für die sofortige Verabschiedung eines Glass-Steagall-Gesetzes im Repräsentantenhaus und Senat der Vereinigten Staaten, wie es die Gesetzesvorlage HR 129 ("Return to Prudent Banking Act") von Marcy Kaptur und Walter Jones vorsieht.
Artikel von Zepp-LaRouche
Das Verbrechen, das sich vor unser aller Augen abspielt, ist ungeheuerlich. Anstatt zuzugeben, daß ihre „Geschäftsmodelle“ Globalisierung und Euro hoffnungslos gescheitert sind, greifen die Finanzinstitutionen und ihre willigen Regierungen zum allerletzten Mittel: der tödlichen Mischung aus Hyperinflation und offenem Raub an den Bankguthaben der Bevölkerung, die den zu erwartenden Effekt hat, nämlich einen Absturz der Realwirtschaft und eine Verkürzung der Lebenserwartung von Millionen von Menschen. Es bleibt nur ein sehr kurzes Zeitfenster, die Alternative zu diesem mörderischen Wahnsinn durchzusetzen, nämlich das Trennbankensystem, exakt in derselben Form, wie es von Roosevelt 1933 in den USA eingeführt worden ist.
Am 9.5. schrieb Butch Valdes, Gründer der philippinischen Bewegung „Save the Nation“ eine Erklärung an die Mitglieder des US-Kongresses.
„Wir, die Gründungsmitglieder der Bewegung „Save the Nation“ auf den Philippinen, schließen uns hiermit, zusammen mit den Mitgliedern unserer Organisationen, der Internationalen Bewegung für Glass Steagall an, um die Welt vor dem Abgrund zu bewahren.
Artikel von Zepp-LaRouche
Eine vermeintliche Stärke der neuen Partei - nämlich, daß sie von einer Reihe von Wirtschaftsprofessoren gegründet wurde –, ist in Wirklichkeit ihr empfindlichster Schwachpunkt. Denn keiner dieser Professoren hat die globale Systemkrise vorhergesehen – und warum sollte man in Bezug auf die Lösung der Krise jemanden vertrauen, der zu dem Denksystem gehört, das die Krise verursacht hat?
In Portugal hat Mario Soares, die Graue Eminenz der Sozialistischen Partei, erneut dazu aufgerufen, daß Portugal und andere EU-Länder nicht länger die Wucherschulden an die Banken zahlen, sondern wie früher Argentinien und Brasilien eine Insolvenz erklären sollten. Die Zustände in Portugal seien heute noch schlimmer als unter der Diktatur 1974, sagte Soares.
Ollie Rehn, EU-Kommissar für wirtschaftliche und monetäre Angelegenheiten, der behauptete, das „Zypern-Modell“, mit dem die Bankguthaben gestohlen wurden, sei „einmalig“, hat am 6.4.2013 in einem Interview in Finnland zugegeben, daß dieses Modell die Grundlage der neuen EU-„Richtlinie“ bildet, die derzeit vorbereitet wird.
In einem Video auf LPAC-TV erläutert Dennis Small von Executive Intelligence Review die Vorgeschichte des EU-Zugriffs auf Bankguthaben in Zypern. Das reicht von der Dodd-Frank-Bill in den USA über die EU-Direktive vom Juni 2012 (Framework for Recovery and Resolution of Credit Instutions and Investment Firms), bis zum gemeinsamen Papier der Bank of England und der amerikanischen Einlagensicherung FDIC vom Dezember 2012.