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Neueste Nachrichten

Montag, 7. August 2017 - 18:47

2001 erließ der argentinische Wirtschaftsminister Domingo Cavallo auf dem Höhepunkt der Finanzkrise des Landes eine Sperre für Abhebungen von Bankkonten - das berüchtigte corralito („Ställchen”). Dies sollte einen Run auf die Banken verhindern, der wegen Cavallos verheerender Wirtschaftspolitik drohte - einer Politik, die der heutigen der EU in vieler Hinsicht ähnelt, etwa in Bezug auf das goldstandard-ähnliche Währungssystem und die Austeritätspolitik.

Artikel von Zepp-LaRouche

Samstag, 29. Juli 2017 - 22:20

Es kommt irgendwie alles zusammen: der Abgasskandal der deutschen Autoindustrie, eine jahrzehntelange Kartellabsprache fliegt auf, ein geopolitischer Wirtschaftskrieg des US-Kongresses gegen Deutschland und Rußland, ein drohender Handelskrieg zwischen den USA und der EU, EU-Drohungen gegen die deutsche Regierung, die (vorhersehbare) Erkenntnis, daß die Energiewende ein Desaster ist, sich mehrende Anzeichen, daß ein neuer Crash, schlimmer als der von 2008, bevorsteht.

Montag, 17. Juli 2017 - 18:03

Bei Präsident Donald Trumps Besuch in Paris vom 13.-14.7. waren viele Beobachter überrascht über das Verhältnis beider Präsidenten. Präsident Macron betonte immer wieder die enge Freundschaft zwischen beiden Ländern.

Dienstag, 11. Juli 2017 - 17:26

Anfang Juli machte die Flüchtlingskrise erneut Schlagzeilen, weil wieder eine Rekordzahl von Afrikanern versucht, von Libyen über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen, wobei viele ertrinken. Italien kann diese Last nicht allein tragen, doch seine EU-Partner gingen auf das Ersuchen, Häfen für Schiffe von Hilfsorganisationen mit Flüchtlingen zu öffnen, nicht ein. Österreich droht sogar, Streitkräfte zur italienischen Grenze zu entsenden, wenn der Flüchtlingsstrom nicht nachläßt.

Freitag, 7. Juli 2017 - 15:45

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, haben der chinesische Präsident Xi Jinping und der russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedjew bei ihrem Treffen in Moskau am 4. Juli eine Intensivierung der Zusammenarbeit beider Länder in der Arktis beschlossen. Xi erklärte, Rußland sei ein wichtiger Partner beim Aufbau der Gürtel- und Straßen-Initiative und beide Länder sollten beim Ausbau des Nördlichen Seewegs zusammenarbeiten, um eine „Seidenstraße im Eis“ zu schaffen und Projekte zur Vernetzung dieser Region zu realisieren.

Dienstag, 1. August 2017 - 11:06

Die Federal-Reserve-Chefin Janet Yellen mußte ihre absurde Aussage, es werde „in unserer Lebenszeit“ keine Finanzkrise mehr geben, in einer Anhörung im US-Senat am 13.7. zurücknehmen. Die Frage ist nicht, ob ein neuer Finanzkrach kommt, der schlimmer als 2008 wird, sondern wann. Wenn die Zentralbanken weiter Liquidität pumpen, wachsen die Blasen weiter und sammeln noch höhere künftige Verluste an, doch wenn sie es beenden, platzt die Blase mit Sicherheit.

Artikel von Zepp-LaRouche

Samstag, 22. Juli 2017 - 14:06

Die Anzeichen mehren sich, daß sich die Bankenkrise von 2008 in einer viel größeren Dimension zu wiederholen droht - mit dem Unterschied, daß der „Instrumentenkasten“ der Zentralbanken dieses Mal leer ist, weil alle sogenannten Instrumente, wie quantitative easing, also Gelddrucken und Null- oder Negativzinsen, schon jahrelang eingesetzt werden, ohne das grundlegende Problem der Kasino-Wirtschaft zu beheben.

Montag, 17. Juli 2017 - 17:27

Im letzten Jahrzehnt haben Chinas Banken etwa 10 Bio.$ Kredit geschöpft. Im selben Zeitraum gaben die Finanzinstitutionen der transatlantischen Welt plus Japan mehr als 15 Bio.$ für Liquiditätspumpen (Quantitative Erleichterung, QE) aus. Aber während Chinas Kredit in produktive Bereiche fließt, dient es im Westen dazu, die spekulative Finanzblase aufzupumpen.

Freitag, 7. Juli 2017 - 15:47

China hat mit dem Bau der zweiten Eisenbahnstrecke in die Autonome Region Tibet begonnen. Die Qinghai-Tibet-Bahn ist bereits in Betrieb, die zweite wird Chengdu in der Provinz Sichuan mit Tibets Hauptstadt Lhasa verbinden. Die Strecke ist auf Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h ausgelegt. Die Fahrt über die gesamte Strecke soll 13 Stunden dauern. Wie Xinhua berichtet, wird die neue Bahn durch den Südosten des Hochlands in der Provinz Qinghai und in Tibet, eine der geologisch aktivsten Regionen der Welt, verlaufen.

Artikel

Montag, 3. Juli 2017 - 14:12

Die BüSo setzt sich dafür ein, daß Deutschland die ausgestreckte Hand Chinas ergreift und so, statt im größten Finanzkollaps der letzten 600 Jahre unterzugehen, am größten Aufbauprojekt aller Zeiten teilhat.

Jetzt ist die Zeit für den großen Wurf einer neuen gerechten Weltwirtschaftsordnung gekommen, wofür Deutschlands Beitrag ganz wesentlich sein wird – wenn wir uns dafür entscheiden, endlich wieder die Zukunft zu gestalten, statt uns am alten geopolitischen Dogma der Nachkriegszeit und einem bankrotten Weltfinanzsystem festzuklammern.