Am 11.9. fand in Köln die erste einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema "Jahrhundertprogramm für den Wiederaufbau der Weltwirtschaft: NAWAPA-Beringstraße-Eurasische Landbrücke" statt.
Eine Audio-Aufnahme der Eröffnungsrede der Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche bieten wir hier an:
[media]
Die BüSo-Vorsitzende Zepp-LaRouche begann mit einem Bericht über die revolutionären Entwicklungen in den USA, die historische Fernsehdebatte zwischen der LaRouche-Demokratin Rachel Brown und dem Vorsitzenden des Bankenausschusses, Barney Frank, dem Hauptverteidiger der Finanzrettungspakete von Wall Street und der US-Regierung. Die Vorwahlen in Massachussetts finden am heutigen Dienstag statt. Dem Potential für die Realisierung von NAWAPA und eine damit verbundene explosionsartige Erholung der Industrie in den USA nach einem Wechsel im Amt des US-Präsidenten stellte sie die pessimistische Stimmung in Deutschland gegenüber. Frau Zepp-LaRouche schilderte die mehr als 20jährige Kampagne der BüSo und des internationalen Schiller-Instituts für die Eurasische Landbrücke und die Möglichkeiten, die diese Projekte für Deutschland und Europa in der Kombination mit NAWAPA und anderen Projekten eröffnen. Als Beispiel für solche Projekte, die das Schiller-Institut seit langem vorgeschlagen hat (zuletzt eindrucksvoll bei der internationalen Konferenz in Kiedrich zur Weltlandbrücke im September 2007) nannte sie die kürzlichen Gespräche der Präsidenten Rußlands und Kasachstans über das Großprojekt zur Umleitung von Wasser aus den Flüssen Ob und Irtysch in Sibirien nach Kasachstan und insbesondere zum Aralsee. Damit kann dieser wieder auf seine ursprüngliche Größe zurückgeführt und eine großangelegte landwirtschaftliche Nutzung der ganzen Region ermöglicht werden. Ein anderes Beispiel ist das Projekt der Beringstraßentunnels, das beim G-20-Gipfel in Südkorea im Herbst auf die Tagesordnung gesetzt werden soll.
Der Journalist Claudio Celani, stellvertretender Vorsitzender italienischen MoviSol, ging ausführlich auf das "Transaqua-Projekt" für die Wiederauffüllung des Tschadsees durch die Umleitung des Zaire-Flusses ein und zeigte dazu einen eindrucksvollen Film. Hubert Mohs von der BüSo Baden-Württemberg hielt einen bewegenden Vortrag über die Grundlagen der Kerntechnik. Dabei stellte er in den Mittelpunkt, daß die Menschheit einen natürlichen moralischen Impuls hat, immer bessere Energiequellen zu erschließen und zu nutzen, um ein ständiges Wachstum der Bevölkerungsdichte auf der ganzen Welt zu ermöglichen. Rainer Apel (EIR), der zu Beginn seines Vortrages schilderte, e, wie in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern Hochwasserschäden weitgehend begrenzt werden können, ging dann ausführlich auf das Potential der Entwicklung Sibiriens und vor allem auf die Wiederauffüllung des Aral-Sees ein.
Diese Konzepte, illustriert durch die Videofilme über NAWAPA (deutsch synchronisierte 3D-Videopräsentation des Projekts) und das Transaqua-Projekt (siehe www.bueso.de) setzten eine äußerst inspirierte Debatte während der mehr als fünfstündigen Konferenz in Gang, während der eine ganze Reihe von Axiomen des heute üblichen Kulturpessimismus und des Skeptizismus über Wissenschaft und Technologie dahinschmolzen. Auch die musikalischen Beiträge der Jugendbewegung, die aus der Bach-Motette: "Jesu meine Freude" zwei Stücke sangen und das mehrstimmige "Die Gedanken sind frei", demonstrierten, wie große und schöne Ideen genau das humanistische Potential erwecken können, das die Menschheit zur Überwindung dieser großen Krise jetzt ganz dringend braucht.
Wenn Sie mehr über die weiteren Veranstaltungen erfahren wollen, oder selbst solche Veranstaltungen organisieren wollen, rufen Sie uns an:06131-237384 (Bundesgeschäftsstelle)
VIDEOS ZUM THEMA
Min
Min
Min
Min
AKTUELLES ZUM THEMA
EMPFEHLUNGEN
Artikel von Zepp-LaRouche
Min
