Derivatverbot und Devisenkontrollen für Brasilien gefordert
6. Dezember 2008 • 12:16 Uhr
Carlos Lessa, ehemaliger Chef der staatlichen
Entwicklungsbank in Brasilien, forderte die Erklärung eines Moratoriums auf Derivatkontrakte,
um die Währungsreserven Brasiliens zu schützen. Bei einer Rede in Rio de
Janeiro führte Lessa aus, daß es weltweit Derivatvereinbarungen im Wert von über
einer Billiarde Dollar gebe und daß in Brasilien 200  der großen Konzerne in diese Geschäfte
eingebunden seien. Er rief auch auf, die ruinöse Freihandelspolitik zu beenden
und zum Schutz der Wirtschaft Devisenkontrollen und Kapitalverkehrskontrollen
einzuführen. (Quelle: Monitor Mercantil Digital)
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