Derivatverbot und Devisenkontrollen für Brasilien gefordert

Carlos Lessa, ehemaliger Chef der staatlichen Entwicklungsbank in Brasilien, forderte die Erklärung eines Moratoriums auf Derivatkontrakte, um die Währungsreserven Brasiliens zu schützen. Bei einer Rede in Rio de Janeiro führte Lessa aus, daß es weltweit Derivatvereinbarungen im Wert von über einer Billiarde Dollar gebe und daß in Brasilien 200  der großen Konzerne in diese Geschäfte eingebunden seien. Er rief auch auf, die ruinöse Freihandelspolitik zu beenden und zum Schutz der Wirtschaft Devisenkontrollen und Kapitalverkehrskontrollen einzuführen. (Quelle: Monitor Mercantil Digital)

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