Der durch die Finanzkrise ausgelöste Rückgang im Welthandel zeitigt
inzwischen große Probleme für die Werften. So gab das größte Schiffbauunternehmen der Welt, Hyundai Heavy Industries Co. in Süd Korea, am Donnerstag bekannt, daß seine Aufträge für Schiffsneubauten im Oktober um 57% gegenüber dem
Vorjahresmonat gefallen seien. Im laufenden Monat habe es bisher überhaupt keine Neuaufträge gegeben und die Vertragsabschlüsse für Schiffsmotoren seien im letzten Monat um 99% auf 2 Mio. Dollar zurückgegangen. In den letzten Monaten erlebte Süd Korea, in dem sieben der zehn weltweit größten Schiffbaukonzerne angesiedelt sind, ein fast völliges Wegbrechen der Aufträge.
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