George Soros und die Zerstörung Deutschlands als Industrienation
12. Oktober 2010 • 19:36 Uhr

In Deutschland eskaliert der Heiße Herbst gegen die sichere Atomenergie, saubere Kohlekraftwerke und das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 durch sogenannte „Volksbewegungen”. Gleichzeitig verlangen bankrotte Finanzspekulanten und Banken, mit Hunderten von Milliarden Steuergeldern und Staatsgarantien, um den Preis von Hyperinflation und Zerstörung des sozialen Friedens gerettet zu werden. Die Existenz unserer Bevölkerung und unseres Landes steht auf dem Spiel.

Da paßt es ins Bild, daß der Megaspekulant und „Pate” des Klimaschwindels George Soros laut FAZ immer häufiger im Berliner Adlon-Hotel, mitten im Regierungsviertel zu sehen ist. Die Soros Climate Policy Initiative in Berlin (beim DIW) befindet sich nur ein Haus weiter als die SECEP-Gruppe, ein gemeinsames Projekt der European Climate Foundation (ECF) und der Essener Mercator-Stiftung, das sich für den sog. „smart grid” (Europäisches Stromnetz ohne Kohle- und Kernenergie) einsetzt. Die Mercator-Stiftung wiederum gehört zu den Unterstützern der 2007 von George Soros und Joschka Fischer in Berlin gegründeten britisch-imperialen „Denkfabrik” European Council on Foreign Relations. George Polk, Chef des Soros Climate Fund Management in London, der 1 Mrd. Pfund in 'grüne Investitionen' steckt, war wesentlich an der Gründung der European Climate Foundation 2007/2008 beteiligt. Diese finanziert u.a. campact.de, die Klima-Stiftung und anderen „Bewegungen”, die sich den „Heißen Herbst” in Deutschland auf die Fahnen geschrieben haben.

Schon bei der Konferenz „Eine Seele für Europa” am 17.-19. Nov. 2006 in Berlin hatte Soros angekündigt, daß er über seine berüchtigten „Open Societies” in Europa die sog. „Zivilgesellschaft” für die Idee organisieren würde, daß „Europa als Modell und Kraft für eine globale offene Gesellschaft” dienen sollte. Initiatoren dieser Konferenz waren damals unter anderem Roland Berger, John C. Kornblum (früher Lazard), und im Leitungsausschuss fand man auch den bekannten Bertelsmann-Lobbyisten in der EU, Elmar Brok.

Übrigens zählte Grünen-Parteichef Cem Özdemir, einer der lautstärksten Wortführer im Lande gegen Kernenergie und Projekte wie Stuttgart 21, zu den exklusiven Gründungsmitgliedern von Soros' European Council of Foreign Relations. 2004 hatte der „progressive” Herr Özdemir passend dazu auch einen agressiven Offenen Brief der neokonservativen Denkfabrik PNAC (Project for the New American Century) an Staatsoberhäupter und Regierungschefs der NATO und EU gegen den russischen Präsidenten Putin als Teil einer geopolitischen Destabilisierung Eurasiens mitunterzeichnet.

Caio Koch-Weser, Vizechef der „grünen” Deutschen Bank (DESERTEC), dessen Frau Maritta Rogalla von Bieberstein u.a. im Beirat von campact sitzt, gehörte 2007 ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern des ECFR.

Diese Leute, allen voran George Soros, predigen, sie wollten eine „Offene Gesellschaft”, „good governance”, „transparency” etc. Diese Schlagworte stehen aber in Wirklichkeit für die Zerstörung der Souveränität von Nationalstaaten und die rücksichtslose Durchsetzung globalisierter Finanzintereressen auf Kosten der Menschen. Zu diesem Zweck wurden in vielen Ländern bereits verschieden-”farbige” Revolutionen durchgeführt, um mißliebige Regierungen zu Fall zu bringen, Chaos zu schüren oder andere politische Ziele zu erreichen. (Ob Claudia Roth vielleicht deshalb so oft ihre Haarfarbe wechselt?) Christoph Bautz von campact.de, der lautstark einen „heißen Herbst” in Berlin versprochen hat, studierte in den USA die Arbeit der über das Internet operierenden Organisation MoveOn.org, zu deren wichtigsten finanziellen Unterstützern Soros gehört.

Letztlich sollte man auch nicht vergessen, daß es George Soros mit seinen Spekulationsattacken gegen Pfund und Lira 1992 den Zusammenbruch des Europäischen Währungssystems auslöste, was den Weg freimachte für die Einführung der Maastrichter-Spardiktatur und des zerstörerischen Euro-Systems – das Soros immer noch verteidigt.

Deutschland muß jetzt verteidigt werden: gegen die Heuschrecken des Britischen Finanzempire und ihre „grünen” Fußtruppen. 

Zum ECFR siehe auch: „George Soros und das EU-Empire” (28.6.2008)