Letzte Woche hatten griechische Protestierende zwei Brandbomben auf ein Gebäude eines französischen Instituts geworfen. Schaden entstand kaum, jedoch konnte man die übermittelte Botschaft später als Grafitti lesen: „Funke in Athen. Feuer in Paris. Revolte kommt.“Â
Die Sunday Times berichtete am 21.12., der französische Präsident Sarkozy befürchte eine Wiederholung der Studentenrevolten von 1968. Diesmal könnten sie „von den Szenen des Chaos in Griechenland inspiriert“ sein. Die Aufstände 1968 brachten letzendlich Präsidenten Charles de Gaulle zu Fall.
Heute besteht die Gefahr, daß solche Aufstände auf ganz Europa übergreifen, wenn nicht eine rasche, umgreifende Reform entlang der von LaRouche geforderten Richtlinien in Gang gesetzt wird. Ursachen gibt es reichlich: Perspektivlosigkeit, Kulturpessimismus, die Wirtschaftskrise und die damit einhergehende, stark zunehmende Jugendarbeitslosigkeit. In Frankreich gab es massive Proteste wegen der geplanten Bildungsreform und einer Verlängerung der Wochenarbeitszeit. Beide Gesetzesänderungen wurden inzwischen von Sarkozy zurückgezogen.
Gründe für Unmut gibt es auch in Deutschland jetzt schon genug, wenn Sie einen Hartz-IV Bezieher oder einen der vielen Jugendlichen in Umschulungen und Praktika befragen.  Sollte die Wirtschaft weiter kollabieren, und dann noch organisierte "Kleinkriegs"-Elemente dazu kommen, könnten solche Entwicklungen schnell außer Kontrolle geraten.
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