"Große Transformation" hin zur Öko-Diktatur?
10. Juni 2009 • 16:45 Uhr

Die BüSo hat immer wieder gewarnt, daß die Obsessionen der Radikalökologen in eine grüne Diktatur führen würden - in eine entindustrialisierte Gesellschaft, so wie sie einst der Morgenthauplan im Nachkriegsdeutschland per Dekret durchsetzen wollte.

Bei einer dreitägigen Konferenz in Essen unter dem Thema „Die große Transformation", die heute zuende gegangen ist, wurde jetzt das Thema Öko-Diktatur ganz unverfroren auf der Tagesordnung gesetzt. So war im Prospekt für die Arbeitsgruppe IV zu lesen: "Demokratische Regimes sind nicht gut vorbereitet... Können freie demokratische Gesellschaften mit den Auswirkungen schwerer Änderungen im globalem Klima Schritt halten, oder könnten autoritäre Regime besser geeignet sein, die notwendigen Maßnahmen zu erzwingen?" (Übersetzung aus dem englischen Text).

Die Konferenz wurde organisiert durch die private Mercator-Stiftung (Duisburg) in enger Zusammenarbeit mit den Klimainstituten in Potsdam und Wuppertal, wobei die Beteiligung der Potsdamer Forscher besonders interessant ist. Institutschef dort ist Hans Joachim Schellnhuber, der auch an der Konferenz teilnahm. Er ist der „Klimaguru" der Bundeskanzlerin und Hauptverantwortlicher dafür, daß mit Regierungsgeldern der Klimaschwindel hierzulande verbreitet wird. Schellnhuber war kürzlich nicht nur Gastgeber für Englands Prinz Charles im Rahmen einer "Expertendiskussion" über Umwelt- und Klimathemen  im Potsdamer Institut, sondern ist auch Träger des englischen Hosenbandordens. 

Die Essener Konferenz fand unter starker Beteiligung englischer "Experten" statt: David Held von der London School of Economics und Lord Anthony Giddens (einer der Architekten von Tony Blairs "New Labour"), beispielsweise nahmen daran teil, wobei Held die erwähnte Arbeitsgruppe IV leitete. Maßgebliche Kreise unter Investmentbankiers und Heuschreckenfondsmanagern am Londoner Finanzplatz sehen in Maßnahmen zur "Bekämpfung" der angeblichen globalen Erwärmung einen einträglichen Zukunftsmarkt für "grüne Technologien" im Umfang von einigen Billionen Euro.  Auch Daniel Cohn-Bendit, der Kopf der französischen Grünen, war dabei, der nach deren spektakulären Stimmengewinnen bei der Europawahl in den Medien Frankreichs bereits als künftiger Präsident des Landes aufgebaut wird.    

Die Grünen dienten als entscheidender Hebel zur Umgestaltung des politischen Denkens in Richtung ökologischer Ideologien. Wie weit es damit in Deutschland gekommen ist, kann man an den Milliarden ablesen, die in unsinnige, mit Steuergeldern hoch subventionierte Umweltprojekte gesteckt werden. Bei den Europawahlen in Deutschland und in Frankreich etablierten sich die Grünen als dritte Kraft hinter Konservativen und Sozialisten und in beiden Ländern gibt es bereits eine merklich intensivierte Debatte über schwarz-grüne Allianzen und Koalitionen.

Die völlig unwissenschaftliche Ideologie des "menschengemachten Kimawandels" und der "Notwendigkeit", diktatorische CO2-Senkungen durchzuführen, dient imperialen Finanzinteressen im gegenwärtigen Zusammenbruch des Weltfinanzsystems als Vorwand für eine weltweite, brutale Senkung des Lebensstandards. Durchsetzen läßt sich so etwas nur mit Notstandsmaßnahmen, die begründet werden mit Panikmache, daß der Planet nur noch ein paar Jahre zu leben habe, ansonsten werde alles durch die angeblich drohenden Hitzewellen verdampfen. 

Man erinnere sich an die gezielte Medienhysterie um den Club of Rome in den 70er Jahren, der mit - falschen - Statistiken die angeblichen "Grenzen des Wachstums" verkündete und die malthusianische Lüge der "Überbevölkerung" als Gift unter das Volk brachte. Damals wurde mit der Zerstörung des Bretton Woods-Finanzsystem 1971 der globale Weg in die Spekulationsgesellschaft und die Ausplünderung der Realwirtschaft eröffnet. Die Begleitmusik dazu lieferte die grüne Ideologie, "freiwillig den Gürtel enger zu schnallen." Die fanatischen Kampagnen des angeblichen "Umweltschutzes" führten in der Folge dazu, wichtige Fortschrittstechnologien wie die Kernspaltung und die Kernfusion zu sabotieren, deren massiver Einsatz de entscheidende Voraussetzung dafür ist, ausreichend billige Energie für eine wachsende Weltbevölkerung zu liefern (u.a. zur Meerwasserentsalzung). 

Jetzt ist es höchste Zeit, diese Ideologien auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern, bevor wir wirklich in einer neuen Diktatur landen.