Wie Chinas Peoples Daily am 14.3. berichtete, gab das
chinesische Eisenbahn-Ministerium am 13. März grünes Licht für ein
Hochgeschwindigkeits-Magnetbahnprojekt von fast 200 Kilometer zwischen Shanghai
und Hangzhou, einschließlich einer bereits in Shanghai existierenden Seitenstrecke.
Die Feinarbeit für das Projekt sei im Gange, sagte Zeng Jian, Chefdesigner des
Eisenbahnministeriums.
„Als Erweiterung der [existierenden] Magnetbahnstrecke vom Pudong-Flughafen
in Shanghais Innenstadt wird die Shanghai-Hangzhou-Linie zur Integration beider
Städte beitragen...." "... Die
Linie wird nach ihrer Fertigstellung helfen, brachliegendes Potential zu
erschließen, sowie Einsatz und Verteilung von Ressourcen zwischen Shanghai und
Hangzhou zu verbessern," sagte Prof. Sun Zhang vom Institut für
Schienentransport und Städtischen Schienentransit von der Tongji-Universität.
Mit der Realisierung des Shanghai-Hangzhou
Magnetbahn-Projekts wird  es eine
nahtlose Verbindung zwischen dem südlichen Shanghaier Bahnhof,
Hongqiao-Flughafen, Pudong Flughafen und Hangzhou geben. Auf der Shanghai-Hangzhou-Magnetbahnstrecke
können Züge dann mit einer Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Stunde fahren,
während normale Eisenbahnstrecken eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde
erlauben.
Beim Shanghai-Hangzhou-Projekt werden hauptsächlich deutsche
Technologien eingesetzt. Einige der damit zusammenhängenden Technologien werden nun von
China übernommen und eingesetzt. Bisher hat China ein eigenes Magnetbahnmodell
hergestellt, das in Peking läuft; Versuchsstrecken wurden in Changsha und
Tangshan eingerichtet, mit mittlerweile 30.000 Fahrkilometern. Die Tongji
Universität hat bereits den Prototyp eines Hochgeschwindigkeitsmagnetbahn
entwickelt.
Wie gestern berichtet wurde, gibt es in Deutschland mittlerweile
nur noch ganze 99 Transrapidarbeitsplätze in Deutschland - 64 in Kassel und 35
in München. Da sind die Chinesen eindeutig klüger.
VIDEOS ZUM THEMA
Min
Min
Min
Min
AKTUELLES ZUM THEMA
EMPFEHLUNGEN
Artikel von Zepp-LaRouche
Min

