Nach Plänen der südkoreanischen Regierung soll Koreas gegenwärtige Schnellbahnsystem (KTX - Korean Train Express) welches die Hauptstadt mit den beiden großen Städten im Süden, Pusan und Mokpo, verbindet, zu einem Streckennetz erweitert werden, das das Land vollständig vereint. „84 Prozent der koreanischen Öffentlichkeit werden in der Lage sein, Hochgeschwindigkeitszüge zu benutzen und sie werden 82 Prozent aller Stationen im Land in weniger als 90 Minuten und 95 Prozent in weniger als zwei Stunden erreichen," berichtete stolz der Direktor für Transportfragen im Ministerium für Land-, Transport- und Hochseeangelegenheiten, Hong Soon-man. Somit werde das ganze Land praktisch „eine große Stadt werden."
Die Ausweitung der Schienenstrecken soll etappenweise zwischen 2014 und 2020 realisiert werden. Die Reisegeschwindigkeit wird dabei von anfänglich 250-300 km/h auf 400 km/h gesteigert werden.
Mit der Entwicklung einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeitszügen, die bereits im Jahr 2012 Geschwindigkeiten bis zu 430 km/h erreichen sollen, hofft die Regierung, die Eisenbahnindustrie zum neuen Wachstumsmotor der koreanischen Wirtschaft zu machen und rechnet sich auch gute Exportchancen aus. Sowohl Nordkorea als auch China, die Mongolei und Rußland haben einen großen Nachholbedarf, was den Ausbau der Schienenwege angeht. Sobald der erste Spatenstich für das NAWAPA-Projekt und für den Bau des Tunnels unter der Beringstraße getan ist, ist in Nordostasien alles möglich - sogar die friedliche Wiedervereinigung der beiden Koreas.
VIDEOS ZUM THEMA
Min
Min
Min
Min
AKTUELLES ZUM THEMA
EMPFEHLUNGEN
Artikel von Zepp-LaRouche
Min

