Der Artikel des bekannten
italienischen Wirtschaftjournalisten Fabio Tamburini erschien am 20. Dezember unter
der Überschrift „Banken und Regierung: Das Spiel um Kredit ist noch offen".
„'Bringt die Zinsen wieder auf 4 Prozent und zwingt
die Banken weiter im Geschäft zu bleiben, aber unter einer Bedingung: geordnetes
Bankrottverfahren'. Das Rezept stammt von dem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler
Lyndon Hermyle LaRouche. Er sprach letzte Woche Mittwoch bei einer
Pressekonferenz in Straßburg zum Thema Finanzkrise, zu welcher er vom Fraktionsvorsitzenden
der Lega Nord im EU-Parlament, Mario Borghezio, eingeladen worden war. LaRouche
ist eine umstrittene Persönlichkeit, bekannt für seine nonkonformistischen
Standpunkte, und seine Antwort bezieht sich auf die Entscheidung der Federal
Reserve, die Zinsen auf Null Prozent zu senken. LaRouche äußerte sich provokant zu
einem delikaten Thema: Über das Verhältnis zwischen politischer Macht und der
Welt der Banken."
Im Verlauf des Artikels
stellt Tamburini dann drei Fragen: Sind die Manager der großen Banken für die
Finanzkrise verantwortlich? Wieviel sollten sie dann aus ihrem Privatvermögen
an Schadensersatz leisten? Halten sich die Banken bei der Kreditgewährung an
die Industrie zurück? Er fragt sich auch, wo die Staatsanwälte bleiben, die
sonst so schnell bei der Sache sind, wenn es darum geht, die
Verantwortlichkeiten der Banken zu untersuchen.
Tamburinis Artikel kann man im
[url:"http://rassegna.governo.it/testo.asp?d=34015768]
Original in der Online-Presseschau der italienischen Regierung finden.
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