Je klarer es wird, daß das imperiale, globalisierte Finanzspekulationssystem
am Ende ist, umso deutlicher kommt die häßliche, malthusianische Fratze dahinter
zum Vorschein, vor der die BüSo seit langem warnt.
Der Londoner Economist behauptet in einem prominenten
Artikel in seiner Ausgabe vom 13. Februar 2010, die größte Bedrohung für die
"Biodiversität" sei der Frieden. Als Beispiele dienen die biologischen
Reservate an der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Vor der
Küste Kenias gebe es jetzt eine besonders große Fischpopulation, da die
somalischen Piraten alle großen Fischereischiffe abhielten. Der vielleicht
berühmesteste "unfreiwillige Park" der Erde sei aber die evakuierte Gegend
um Tschernobyl in der Ukraine.
Das Resumee: "Worauf es ankommt, ist Entvölkerung. Bewaffnete
Konflikte und ihre Anstoßeffekte sind einfach eine der wenigen Kräfte auf
diesem Planeten, die schnelle und gründliche Entvölkerung zustande bringen
können. Diese Gebiete haben es schwer, wenn der Frieden ankommt. Die unangenehme
Wahrheit liegt darin, daß die Wahrscheinlichkeit von wahllosem und gewaltsamen
Tod die billigste Form des Naturschutzes ist, die bisher erfunden wurde."
In Frankreich ist die Titelgeschichte diese Woche von Le
Point, eine der drei Hauptwochenzeitungen, ein obszönes malthusianisches,
14-seitiges Dossier mit dem Titel: „Die menschliche Bombe". Es beginnt mit einem
Artikel mit dem Titel „9 Milliarden im Jahr 2050 und ich, und ich, und ich". Dann
heißt es: „Wir sind 6,8 Millionen Menschen, die sich  die Erde teilen. Morgen sind wir viel mehr.
Die demographische Bombe tickt. Was werden wir trinken? Werden wir genug zu
essen haben? Wo werden wir leben?" In dem Dossier findet man eine Weltkarte, die Kontinente verformt
darstellt, entsprechend den
erwarteten menschlichen Zuwachsraten. Die afrikanischen und asiatischen
Regionen sehen aus, als wären sie fett und aufgeblasen, während Amerika und
Europa verhungernd und dünn erscheinen.Â
Ein weiterer Artikel behauptet,  afrikanische Familien wollten angeblich
fünfzehn Kinder haben. Deshalb habe das Verhältnis von schwarzen zu weißen
Menschen seit 1950 Â in der Welt massiv zugenommen.
Eine Graphik mit Menschen-"Einheiten" zeigt, daß im Jahr 1950 ein
Afrikaner auf neun "andere" Menschen  kam, was sich 2100 in eins zu drei verwandelt
haben soll!
Die Antwort auf diese ungeheuerliche Propaganda kann nur
lauten: Wir brauchen jetzt eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung, die den wirklichen
Ballast hinter sich läßt - nämlich das bankrotte Weltfinanzsystem und seine oligarchischen Verteter - und die Welt wieder aufbaut!
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