Der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak war Ehrengast bei der 60jährigen Feier zur Gründung der Indischen Republik am 26.Januar.
Diese Einladung unterstreicht die neue strategische Partnerschaft
zwischen Indien und Südkorea, die während des Besuches verkündet wurde.
Sie soll Frieden und Stabilität in Asien fördern.Â
Präsident Lee und der indische Ministerpräsident Manmohan Singh hatten am Tag zuvor eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie verkündeten, bis 2014 ihren Handel auf ein Volumen von 30 Mrd. $ erhöhen zu wollen, eine Vervierfachung des heutigen Standes. Dabei spielt auch die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie eine entscheidende Rolle. Südkorea hat angeboten, Kernkraftwerke in Indien zu bauen. Jetzt wird ein Rahmenabkommen für die zivile Nuklearzusammenarbeit ausgearbeitet.Während der Gespräche wurde immer wieder betont, wie wichtig die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit beider Länder sei. Die indische Seite unterstrich, daß Südkorea ein Vorbild für die eigene Wirtschaftsentwicklung darstelle. Südkorea könnte auch eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der indischen Infrastruktur spielen. Indien will 1.5 Billionen $ in den nächsten zehn Jahren für die Verbesserung seiner Häfen, Autobahnen und anderer Einrichtungen einsetzen.
Man sollte sich in Deutschland wieder an die Zeiten erinnern, in denen deutsche Ingenieure indische Stahlwerke mit aufbauten. Es wird Zeit, daß Deutschland endlich aufwacht und statt grüner Deindustralisierungspolitik seine eigene wissenschaftlichen und technologischen Reichtum schützt und entwickelt! Dann können auch wir, im Rahmen eines neuen Weltkreditsystems souveräner Nationen ("LaRouche-Plan") wieder Partner für andere Nationen sein, die sich entwickeln wollen. Für dieses Programm steht die BüSo.
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