Die chinesische Guandong Nuclear Powers Holding Co. hat sich mit der ukrainischen Energoatom (National Nuclear Energy Generating Co.) über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Kernkraftwerken geeinigt.
Der argentinische Planungsminister Julio de Vdo und Nikolay Spasskiy, stellvertretender Generaldirektor für internationale Zusammenarbeit der ROSATOM, der russischen staatlichen Atomenergiefirma, unterschrieb im argentinischen Buenoes Aires ein Abkommen, in dem der Austausch technischer Informationen für den Bau von Kernkraftwerken vereinbart wurde. Beide Regierungen wollen besonders die Möglichkeiten ausloten, die russische Kerntechnologie des VVER-Reaktors einzusetzen, um Kernkraftwerke in Argentinien zu bauen. Es wird eine offizielle Arbeitsgruppe geben, um den gegenseitigen Austausch der Technologien zu untersuchen. Die russische Delegation besuchte während ihres Besuches in Argentinien auch Atucha II, das 2011 ans Netz gehen soll und das Ezeiza-Nuklearzentrum, sowie Kerntechnikfirmen.
Die südafrikanische Kugelhaufen-Reaktorgesellschaft Pebblebed Modular Reactor - Pty- Ltd. (PMBR) und die japanische Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (MHI) wollen bei der Entwicklung eines 200-MW Hochtemperaturreaktors (HTR) zusammenarbeiten.
Und bei der Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Wochenende wurde anläßlich des Themenbereiches „Energiesicherheit" von russischer Seite die Bedeutung der Kernenergie hervorgehoben. Prof. Valery Yazev, stellvertretender Vorsitzender des russischen Parlamentes (Duma), selbst ein Physiker, erklärte, die Welt müsse die nukleare Komponente der Energieversorgung massiv ausweiten, und auch einen geschlossenen Brennstoffkreislauf nutzen. Russland werde neue Schnelle Brüter bauen. Auch wenn einige Leute sich das anders vorstellten, würden grüne Energiequellen im Jahre 2030 sicher nicht mehr als 7-8% der Weltenergieproduktion ausmachen, so Yazev.
Jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, müßte also feststellen, daß sich Deutschland mit dem Festhalten an der hysterischen, grünen Anti-Kernkraftpolitik systematisch selbst ins Abseits manövriert. Bevor sich Umweltminister Jürgen Roettgen (CDU) mit seinen penetranten Aufforderungen, Deutschland solle sich ganz von der Kernergie abwenden, immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko für deutsche Hochtechnologiearbeitsplätze und die Zukunft unseres Landes entwickelt , wäre es daher äußerst sinnvoll, wenn bei ihm jemand den Stecker zöge und ihm den Rücktritt nahelegte.
Im übrigen gilt: wer Kernenergie will, kann in Deutschland heute nur die BüSo wählen!

