„Die Bürger im 22. Wahlbezirk in Texas wählten mich - sie verstanden, daß die [Demokratische] Partei nicht im Interesse der Menschen handelt." Mit diesen Worten zitiert [url:"http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1998076,00.html]Time-Online am 20.Juni die Gewinnerin der Vorwahlen, die LaRouche-Demokratin Kesha Rogers. Auch wenn der Artikel reichlich spät, vier Monate nach den Vorwahlen erschien, berichtet er doch ausführlich über ihren Wahlkampf unter dem Slogan „Rettet die NASA, Impeach Obama".
Der Artikel geht auf Kesha Rogers Kampagne zur Beibehaltung der Programme der bemannten Raumfahrt ein, denn im 22.Bezirk liegt „das NASA Johnson Space Center und benachbarte Raumfahrtindustrien, wo Einwohner bereits Befürchtungen über Kürzungen der bemannten Raumfahrt äußerten. Eine weitere Forderung des Rogers-Programms ist die Unterstützung der Mars-Kolonisierung. `Entsendet mich in den Kongreß und eure Enkel können zum Mars fliegen´, war ein anderer Wahlslogan. ...Rogers Wahlkampf fand in großer Öffentlichkeit statt, fast täglich erschien sie an einer der großen Straßenkreuzungen im Wahlkreis mit Plakaten wie: `Rettet die NASA. Amtsenthebung von Obama´. Sie bekam 7467 Stimmen, das sind 53%, gegenüber ihren zwei Mitbewerbern."
Am Ende des Artikel kommt Rogers noch einmal zu Wort: „Ich denke nicht, daß die Demokratische Partei begriffen hat, was los ist. Die Leute sehen den umsichgreifenden wirtschaftlichen Niedergang und vermissen eine wirkliche politische Führung." Der Autor endet mit einem Seitenhieb auf die Parteibonzen: „Und für den Moment tut die Parteiführung so, als ob sie Rogers garnicht sehen könnte."
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