Lord Nigel Lawson von Blaby, früherer Schatzkanzler und führender britischer anti-Klimawandel-Aktivist, rief zu einer Untersuchung in den Skandal auf, der durch die peinlichen e-Mails und Dokumente von Hackern oder internen Informanten angestoßen wurde, die auf die Computer im Klimaforschungsinstitut in Ost-Anglia, England zugriffen. In einem Beitrag für die Times vom 23.11. schrieb Lord Lawson:
„Es ist klar, daß die Richtigkeit der wissenschaftlichen Argumente des IPCC, auf die sich nicht nur die britische Regierung, sondern auch andere Regierungen für weitgehende und sehr teure politische Entscheidungen stützen, in Frage gestellt sind. Und der Ruf der britischen Wissenschaft ist ernsthaft angeschlagen. Eine hochkarätige unabhängige Untersuchung muß ohne Verzögerung angesetzt werden." Im selben Artikel kündigte Lord Lawson die Einberufung einer neuen Denkfabrik mit dem Namen „Global Warming Policy Foundation" (GWPF) an, der einflußreiche britische Persönlichkeiten angehören.
Außerdem kündigte Lord Christopher Monckton, ein bekannter schottischer anti-Klimaschwindel-Aktivist an, er habe gemeinsam mit Dr. Peter Singer, dem Gründer des amerikanischen Satellitenwetterdienstes, die zuständigen britischen Behörden offiziell aufgefordert, die Vorgänge um die Klimaforschungsstelle (CRU) der East Anglia Universität zu untersuchen.
Senator James Inhofe, ein führendes Mitglied des amerikanischen Senatsausschusses für Umweltfragen und Öffentliche Arbeiten sagte, er werde, falls in der nächsten Woche nichts geschehen sollte, selbst im Ausschuß eine Untersuchung gegen das IPCC und die Vereinten Nationen anstrengen, und zwar darüber, wie die wissenschaftlichen Daten bezüglich des Klimawandels zurechtgebogen wurden. "Diese Angelegenheit ist ernst, denken Sie mal an die Millionen von Dollar, die für das Zeug herausgeworfen wurde, was diese Leute vertreten haben".