Hinter den gegenwärtigen Destabilisierungsversuchen gegen die argentinische Regierung von Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner stünden britische imperiale Interessen, zitiert die Nachrichtenagentur EIRNA den amerikanischen Staatsmann Lyndon LaRouche.
"Dies ist eine britische Einmischung auf dem amerikanischen Kontinent, die die U.S.A. unter der Monroe-Doktrin so nie toleriert hätten. Die Briten versuchen, die argentinische Regierung zu stürzen. Wenn wir einen Präsidenten mit Moral und Mumm hätten, würde er oder sie etwas dagegen unternehmen. Tretet diesen Imperialisten in den Hintern und sagt ihnen, sie sollen zusehen, daß sie Land gewinnen!"
"Tatsache ist, daß wir es mit einer britischen Operation zu tun haben und das sollte vor dem Hintergrund des Malvinenkrieges im Jahre 1982 gesehen werden. Das war damals ein abgekartetes Spiel der Briten, um eine Reaktion der Argentinier zu provozieren, welche sie dann mit Unterstützung einiger korrupter Kreise innerhalb der amerikanischen Regierung ausnutzten."
"Der damalige Verteidigungsminister Caspar Weinberger hat den Präsidenten hineingezogen, wobei Reagan meiner Meinung nach nicht mitgemacht hätte, wenn der Verteidigungsminister die Sache nicht manipuliert hätte. Später, im Jahre 1988, bekam Weinberger das Großkreuz des Ordens des britischen Imperiums von Queen Elisabeth II. in Anerkennung seiner Dienste für das British Empire während des Malvinenkrieges. Dienste die sich nicht nur gegen Argentinien richteten sondern auch die wirklichen Interessen der Vereinigten Staaten verletzten."
Es ist wohlbekannt, daß Lyndon LaRouche der einzige bekannte amerikanische Politiker war, der die Briten während des Malvinenkrieges angriff und die argentinische Souveränität über diese Inseln, in direktem Bezug auf die Monroe-Doktrin, verteidigte.
Die Entscheidung der Regierung Fernandez de Kirchner vom 11. März 2008, die Steuern auf Sojaexporte anzuheben, wird von britischen Medien und Finanzmogulen, wie z.B. dem Megaspekulanten George Soros, als Vorwand benutzt, um einen internen Aufruhr gegen die argentinische Regierung zu starten. So wie auch in etlichen anderen Ländern und Regionen der Erde, soll eine Regierung gestürzt werden, die das Gemeinwohl ihrer Bürger verteidigt. Unter den derzeitigen Bedingungen des globalen Finanzkrachs wird von den imperialen Finanzkreisen alles versucht, um die politische Kontrolle zu behalten.
Die britischen Medien, ob Economist, Guardian oder Financial Times, sind voll von schrillen Warnungen, daß Argentinien in Anarchie versinke. So drohte der Guardian am 17. Juni, daß das Land vor der sozialen Auflösung und dem politischen Kollaps stünde.
In Bezug auf George Soros, dessen Machenschaften kürzlich in dem LPAC Dossier [url:"http://larouchepac.com/news/2008/06/16/your-enemy-george-soros.html]"Dein Feind, George Soros" dargestellt wurden, ist zu sagen, daß ihm Adecoagro gehört, ein multinationaler Konzern, dem in Argentinien allein über hunderttausend Hektar besten Ackerlandes gehören und der mit anderen Finanzkreisen die Kontrolle über Argentiniens hochlukratives Sojaexportgeschäft gewonnen hat. Es sind diese Kartelle und Latifundistas, die durch ihre einseitige Exportausrichtung die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung in Frage stellen und gleichzeitig die Regierung destabilisieren.
"Soros ist Teil der britischen Operation gegen Argentinien", bemerkte LaRouche. "Er ist als britischer Agent bekannt. Wir glauben nicht, daß das Geld, über das er verfügt, sein eigenes ist. Er ist nur Teil der Operation, einer der Handlanger."
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