Zeus-Gehilfe Dennis Meadows: Kopenhagen geht nicht weit genug - es gibt einfach zuviele Menschen!
11. Dezember 2009 • 15:11 Uhr

Wie Helga Zepp-LaRouche in ihrem neuesten Flugblatt darlegt, ist die internationale Oligarchie offenbar wild entschlossen, weltweiten Völkermord durchzusetzen. Ein Schreibling nach dem anderen wird im Zuge des Kopenhagener Klimagipfels aus dem Grabgewölbe geschleppt, um die Debatte für einen absichtlich herbeigeführten Kollaps der Weltbevölkerung auf weniger als 2 Milliarden zu rechtfertigen und voranzutreiben.

Somit ist völlig klar, daß jede Diskussion um Klimastatistiken und –computermodelle überflüssig ist, die nicht diese - völlig offene - Absicht hinter der Klimapanik beachtet.

Nun kommt es direkt aus erster Hand: Dennis Meadows, berühmt-berüchtigter Autor von „Grenzen des Wachstums“ (Club of Rome), gab am 9. Dezember SPIEGEL ONLINE ein Interview, in dem er den Klimagipfel in Kopenhagen als unzureichendes  Täuschungsmanöver angreift, bei dem nichts ernsthaftes herauskommen werde. Die Menschheit müsse sofort ihren „Lebensstil“ ändern. Was schlägt Meadows vor? Wir sollten den Lebensstandards eines Afghanen übenehmen: „[...] wir müssen lernen, mit dem CO2-Ausstoß von Afghanistan ein Leben zu führen, das Erfüllung und Entfaltung erlaubt.“

Darauf der Interviewer von SPIEGEL ONLINE: „Geht das mit neun Milliarden Menschen auf der Erde?“ „Nein“ sagt Meadows, „schon sieben Milliarden Menschen sind für diesen Planeten zu viel, wenn sie alle einen erträglichen Lebensstandard haben sollen. [...] Wenn jeder das volle Potential von Mobilität, Ernährung, Selbstentfaltung haben soll, sind es ein oder zwei Milliarden.“ Auf die Frage danach, wie dies erreicht werden könne, stellt sich Meadows dumm: er sei ein ethisch orientierter Mensch, der noch nicht mal einer Fliege etwas antun könne. „Das Problem ist aber,“ behauptet  Meadows,  „dass wir mit unserem heutigen Lebensstil Körperverletzung an den Menschen der Zukunft begehen.“

In Wirklichkeit war es die unwissenschaftliche Panikmache Meadows’, die fast ein halbes Jahrhundert lang, mit falschen Statistiken und der bewußten Auslassung des Faktors menschlicher Kreativität zur Definition neuer Ressourcen die ideologische Rechtfertigung für Hetze gegen wissenschaftlich-technologischen Fortschritt lieferte. Und das alles zugunsten globalisierter, imperialer Finanzinteressen, die den Planeten und die Menschheit in den letzten Jahrzehnten rücksichtslos ausplünderten. Das ist wirkliche "Körperverletzung an der Menschheit".

In Aischylos' Drama Der gefesselte Prometheus wurde Io von einer Bremse im Auftrage der beleidigten Göttin Hera ein halbes Leben lang gestochen und geplagt. Prometheus (griechisch: Voraussicht) weist Io den Ausweg aus ihrem Leiden. Nach Aischylos hat Prometheus dem Menschen noch viel mehr gedient: der Oligarch Zeus hatte ihn an Felsen festketten und ihn endloser Folter aussetzen lassen, da Prometheus dem Menschen die Wissenschaft und die Künste gegeben hatte. Diese menschliche Vernunftgabe ist es, durch die wir die nächsten Evolutionsschritte der Weltwirtschaft tätigen und das mittelalterliche Flagellantentum der Oligarchie endgültig abwerfen können.