Milliardärsversammlung erklärt Bevölkerungswachstum zum wichtigsten Problem
27. Mai 2009 • 01:53 Uhr

Am 5. Mai diesen Jahres kam es laut "Sunday Times" zu einem Treffen der laut Forbes-Magazin“ vierzehn reichsten Menschen der Welt. Eingeladen hatten die drei reichsten: Nummer 1, Bill Gates, Gründer und langjähriger Chef des Softwaregiganten Microsoft [1], Nummer 2 Warren Buffet, der 31 Mrd. $ seines Vermögens an die Bill und Melina Gates Stiftung versprach, sowie David Rockefeller. Er organisierte für dieses Treffen das Haus des Präsidenten der privaten Rockefeller Universität. Weitere waren Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York und Seelenverwandter Arnold Schwarzeneggers, George Soros, Peter G. Peterson, ein Berater der US-Bundesregierung in Sachen Budgetkürzungen und Mitbegründer der Blackstone Group, der Hedgefundmanager Julian H. Robertson, der ehemalige Cisco-Vorsitzende John Morgridge und seine Frau Tashia, der Immobilienspekulant Eli Broad und seine Frau Eythe, David Rockefeller, jr., sowie Ted Turner und Oprah Winfrey.

Das Treffen sei so "diskret" gewesen, daß einigen der anwesenden Milliardärsmitarbeitern gesagt wurde, es handele sich um "security briefings" (also streng geheime Besprechungen). 

Der Sunday Times zufolge dauerte das Treffen fünf Stunden, wobei jeder der Anwesenden 15 Minuten Zeit hatte, seine oder ihre „Sache“ vorzubringen. Während des Abendessens sagte Bill Gates, das Problem der Überbevölkerung bestimme alle anderen Probleme ("the umbrella cause") - eine Aussage, der alle Anwesenden zustimmten.

Ein weiterer Teilnehmer gab später bekannt, man sei sich einig gewesen , daß Bevölkerungswachstum potenziell die schlimmste Umwelt-, soziale und industrielle Bedrohung darstelle. Alle  Anwesenden müssten unabhängig von Regierungseinrichtugnen operieren, "die nicht in der Lage sind, das Disaster, das uns bevorsteht, zu verhindern." 

Es sind aber gerade souveräne Regierungen, die jetzt gemeinsam handeln und die größte Zusammenbruchskrise aller Zeiten in den Griff bekommen müssen - und zwar im Sinne des Gemeinwohls. Jetzt Bevölkerungswachstum als drängendstes Problem zu bezeichnen, zeigt nur, wie recht die BüSo hat, wenn sie vor einem neuen Faschismus warnt, dem die Armen, Schwachen und Kranken weltweit zugunsten spekulativer Finanzinteressen geopfert werden sollen.

Eine solche Politik anzustreben fällt unter die "Nürnberger Gesetze" nach dem 2. Weltkrieg.  

 


 

[1]<a name="1" title="1"> einer Firma, deren Aufstieg von einer Garagenfirma eigentlich  viel zu märchenhaft ist, die mehrere Klagen wegen des [url:"http://www.usdoj.gov/atr/cases/ms_index.htm]Vorwurfs der Kartellbildung bei der US-amerikanischen Regierung und [url:"http://ec.europa.eu/competition/antitrust/cases/index/by_nr_75.html]bei der EU hatte und die das Netzwerk Facebook betreibt, welches Millionen von Jugendlichen gehirnwäscht.