Prinz Bandar und der 11. September
17. Juni 2007 • 07:35 Uhr

16. Juni, 2007 (LPAC) – Von April 1998 bis Mai 2002 wurden zwischen $51,000 und $73,000 in Schecks und Barschecks vom Saudischen Botschafter zu den Vereinigten Staaten und dessen Frau an zwei Familien in Südkalifornien geschickt, die wiederum mindestens zwei der Flugzeugentführer des 11. Septembers finanzierten. Die Geschichte wurde von der 9-11 Kommision untersucht, aber nie vollends geklärt und bleibt bis heute eine der unbeantworteten Schlüsselfragen, die den Hintergrund des schrecklichsten Terroranschlages, der jemals auf Amerikanischem Boden passiert ist, angehen.

In Übereinstimmung mit vielen neuen Buchhaltungsposten und den Aufzeichnungen der 9-11 Kommision, hat im April 1998 ein Saudischer Bürger names Osama Basnan der Saudischen Botschaft in Washington D.C. geschrieben, um Unterstützung für seine Frau Majeda Dweikat zu bekommen, die eine Operation wegen einer Schilddrüsenerkrankung brauchte. Prinz Bandar bin-Sultan, der Saudische Botschafter, schrieb Basnan einen Scheck über $15,000 aus. Ab Dezember 1999 hat Prinzessin Haifa, die Frau von Prinz Bandar, begonnen regelmäßige, monatliche Schecks an Majeda Dweika zu schicken, mit Geldbeträgen, die von $2,000 bis $3,500 reichten. Viele dieser Schecks wurden an Manal Bajadr übertragen, der Frau von Omar al-Bayoumi, einem weiteren Saudi, der in der Gegend von San Diego lebte.

Um die Zeit des Jahreswechsels 2000 herum, sind zwei weitere Saudische Bürger, Nawaf Alhazmi und Khalid Almihdar, auf dem internationalen Flughafen von Los Angeles angekommen, wo sie von al-Bayoumi begrüßt, mit Geld, einem Apartment, Sozialversicherungskarten und anderen finanziellen Hilfen versorgt wurden. Al-Bayoumi half den zwei Saudischen Männern sich in eine Flugschule in Florida einzuschreiben. Zwei Monate vor den Angriffen des 11.September 2001, zog al-Bayoumi nach England, und kurz danach verschwand er spurlos. Aber nach seinem Verschwinden und innerhalb weniger Tage vor dem 11.September, haben Agenten des Neuen Scotland Yards, die mit dem FBI zusammenarbeiteten, al-Bayoumis Wohnung in England gestürmt und fanden, laut Newsweek Magazine, unter den Dielen Papiere versteckt, mit den Telefonnummern von einigen Offiziellen der Saudischen Botschaft in Washington. Al-Bayoumi wurde von der Arabischen Gemeinschaft in der Gegend von San Diego verdächtigt, ein Saudischer Geheimdienstagent zu sein, der die Saudischen Bewohner der Gegend beobachtete, besonders Saudische Studenten, die die Universität in Südkalifornien besuchten.

Quellen haben LPAC-Ermittlern berichtet, dass Basnan auch schon lange verdächtigt wurde ein Agent für den Saudi Arabischen Auslandsgeheimdienst zu sein. Laut diesen Quellen wurde Basnan wegen Drogenbesitzes in Südkalifornien verhaftet und wurde durch eine Intervention der Saudischen Regierungnicht von einerAnklage befreit. Basnan freundete sich auch mit Alhazmi und Almihdhar, vor deren ihrem Tod beim Absturz des Fluges Nr. 77, welcher in das Pentagon stürzte, an. Zu einem Zeitpunkt lebten die Basnans, die al-Bayoumis und die beiden Flugzeugentführer des 11. Septembers alle im Parkwood Apartment Komplex in San Diego.

Prinz Bandar und Prinzessin Haifa stritten beide ab, dass sie irgendeine Rolle bei der Finanzierung der Flugzeugentführer spielten und behaupteten, dass sie nur gemeinnützige Hilfe für die Saudische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten anboten. Die beiden Vorsitzenden des Geheimdienstkommitees des Senats zu dieser Zeit, Robert Graham (Demokrat aus Florida) und Richard Shelby (Republikaner aus Alaska) beschuldigten das FBI des Versagens diese "Geldspur des 11.Septembers" nicht vollständig verfolgt zu haben. Quellen berichteten LPAC, dass das FBI dem Kommitee verweigert hätte, die FBI Ermittler befragen zu lassen, die die Basnan und und al-Bayoumi Verbindungen untersucht hatten.