Russkij Journal veröffentlicht LaRouche-Kommentar zu Georgien

Wie die amerikanische Internetseite LPAC (LaRouche Political Action Committee) berichtet, hat das bekannte russische Magazin Russkij Journal im Internet auf seiner Sonderseite zur US-Präsidentschaftswahl einen Kommentar von Lyndon LaRouche vom 11. August als Antwort auf eine Frage ihres Korrespondenten Nikita Kurkin veröffentlicht. Das Magazin identifiziert LaRouche als „Ökonomen, prominenten Amerikaner und geistigen Vater des Konzepts der Strategischen Verteidigungs-Initiative". LaRouche sei auch der „Begründer einer neuen Richtung in der Wirtschaftswissenschaft, die er als physische Ökonomie bezeichnet".

In dem Kommentar mit dem Titel "Die britische Regierung in Georgien" sagte LaRouche, daß es aufgrund ihm vorliegender "exzellenter Informationen" keinen Zweifel daran geben könne, daß der "hinterhältige Angriff auf Südossetien", den Präsident Saakashvili "als verlängerter Arm des im britischen Interesse handelnden George Soros" angeordnet habe, eine "britisch imperiale Operation" gewesen sei. Diese sollte zeitlich mit ähnlichen Provokationen im Kosovo, den gegenwärtigen Operationen der PKK in Südwestasien und der Drohung eines Angriffs auf den Iran in der Zeitspanne bis etwa Mitte September zusammenfallen.

LaRouche: "Man muß davon ausgehen, daß bei dieser von London aus gesteuerten Operation sowohl der Londoner Einfluß auf US-Vizepräsident Cheney, solange dieser noch im Amt ist, als auch Londons derzeitiger Einfluß auf den demokratischen Präsidentschaftswahlkampf des Soros-Aktivpostens und US-Senators Barack Obama vom britischen Außenministerium ausgenutzt werden soll, um Westeuropa auf eine militärische Konfrontationshaltung gegenüber Rußland und Weißrußland festzulegen, nachdem Londons Pläne für den "Lissabon-Vertrag" bisher gescheitert sind."

"Auch wenn die georgische Regierung ihren Krieg scheinbar aufgegeben hat, nachdem sie Südossetiens Hauptstadt in einem „Pearl Harbour"-artigen Angriff in Schutt und Asche gelegt hatte, wird das britische Außenamt, das die Regierung Saakaschwili praktisch durch die Finanzoperationen des George Soros geschaffen hatte, nun seine eigene, betrügerische Darstellung der Ereignisse als Grundlage nutzen, um seinen gegenwärtigen Komplex von Operationen gegen Rußland in Südwestasien zu fördern, u. a. durch die von London befürwortete Entsendung von Truppen der amerikanischen Marine für eine Blockade des Iran."

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