In einem CNN-Interview mit der Fareed Zakaria GPS Show am 1. August schlug der demokratische Senator John Kerry, Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses des Senats vor, den Iran jetzt in einem Dialog zu engagieren. Afghanistan sei ein guter Ansatzpunkt, um mit dem Iran jetzt auch über die strittigen Fragen wie das iranische Nuklearprogramm ins Gespräch zu kommen. Iran hätte selbst ein Interesse an einer stabilen afghanischen Regierung und sei kein Freund der Taliban. Außerdem habe der Iran mit dem Rauschgift aus Afghanistan zu kämpfen, das über ihre Grenzen kommt. Solche Gespräche kämen der gesamten Region zugute.
Als Kerry von Zakaria gefragt wurde, ob er die Forderung von General David Petraeus unterstützen würde, mehr Truppen nach Afghanistan zu schicken, antwortete er „Ich persönlich würde nein sagen, ich denke nicht, dass Truppen die Antwort sind. Die Antwort ist eine politische Lösung und die ... muß zustande kommen, indem man zu einem höheren Grad Indien und Pakistan mit ins Boot holt. Ich denke, wir sollten auch China und Russland dort einbeziehen. Ich bin der Ansicht, daß sogar der Iran eine Rolle spielen könnte, darin zu helfen, die gegenwärtigen Verhältnisse vor Ort zu ändern."
Ein klarer Gegensatz zur Politik des Weissen Hauses.
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