Der deutliche Wahlsieg von Kesha Rogers (52%) bei den Vorwahlen in Texas Anfang März schlägt weiter hohe Wellen. Die Parteibürokratie ist aufgeschreckt und will offensichtlich weder den Wählerwillen honorieren, noch die Kandidatin bei den Wahlen im Herbst unterstützen. Das geht zumindest aus einer Erklärung Exekutivkomitees der Landespartei (SDEC) vom 13. März hervor.
Informierte Quellen aus der Demokratischen Partei in Texas berichten nun, daß die SDEC-Erklärung auf Druck "von ganz oben, von Leuten außerhalb des Bundesstaates" abgegeben wurde. Auf Nachfrage wurde angedeutet, daß mit dem "ganz oben" das Weiße Haus gemeint ist.
Wie wir berichtet haben, hat Frau Rogers die Amtsenthebung von Präsident Obama zur zentralen Forderung Ihrer Kampagne gemacht. Ironischer weise wird aber in der SDEC-Erklärung darüber peinlich geschwiegen, während alte Verleumdungen gegen Lyndon LaRouche wieder aufgewärmt werden, an die selbst die SDEC-Mitglieder nicht glauben.
Ein Parteiaktivist, der sich schon wiederholt öffentlich für die Respektierung des Wählerwillens und damit für die Kandidatur von Frau Rogers eingesetzt hatte, meinte jetzt, daß sich das blamable Verhalten der Parteioberen eher zu Gunsten von Kesha Rogers auswirken werde, da Obama in der Bevölkerung zunehmend "verhaßt" sei. "Frau Rogers genießt gerade deswegen so großes Ansehen in der Bevölkerung, weil sie nicht vom politischen Apparat kontrolliert wird", äußerte sich auch ein Meinungsforscher zum gleichen Thema.
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