Im folgenden finden Sie Auszüge aus der Presseerklärung von Senator Maria Cantwell (D-WA):Â
"US-Senatoren Cantwell (D-WA) und McCain (R-AZ) wollen Glass-Steagall-Sicherungsmaßnahmen durch Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanking wiedereinführen
"Gesetzeszusatz soll Bankengröße und systemische Bedrohungen für die ganze Wirtschaft begrenzen
"6. Mai 2010, Washington, D.C. -- Heute brachten die US Senatoren Maria Cantwell (D-WA) und John McCain (R-AZ) einen überparteilichen Gesetzeszusatz ein, um Geschäftsbanken und Investmentbankenaktivitäten voneinander zu trennen. Die vorgeschlagene Veränderung der Banken- und Finanzreformgesetzes, das im Senat beraten wird, wird auch von den Senatoren Ted Kaufman (D-DE), Tom Harkin (D-IA) und Russell Feingold (D-WI) mitgetragen. Der Zusatz führt Sicherungsmaßnahmen wieder ein, die nach dem Glass-Steagall-Gesetz von 1933 gestaltet sind, das Bankeneinlagen davor schützte, in den riskanten Spekulationen der Wall Street eingesetzt zu werden. Der Zusatz basiert auf dem Cantwell-McCain Banking Integrity Act vom Dezember 2009....
"'Es ist kein Zufall, daß unser Finanzsektor völlig aus dem Ruder geriet, sobald die Glass-Steagall-Verbote 1999 aufgehoben wurden. Durch die Zusammenführung von Geschäftsbanken, Investmentbanking und Versicherungsaktivitäten in eins wuchsen die Institute so stark und waren so miteinander verbunden, daß sie "zu groß waren, um unterzugehen" ("to big to fail"), " sagte Senator Tom Harkin. "Für mich ist es klar, daß die Wiedereinführung der Regulierungen der Glass-Steagall-Ära dazu beitragen werden, das Problem des "too big to fail" zu beenden und unseren Finanzsektor wieder in Ordnung zu bringen.'" .....
"Mit Glass Steagall wurde ab 1933 eine Wand zwischen den Handelsbanken und Investmentbanking errichtet, um Einlagen vor den Risiken der Wall Street Spekulation zu schützen. Fast 60 Jahre lang sorgte diese Brandschutzmauer für die Integrität des Bankensystems; es verhinderte Eigenhandel und andere finanzielle Missbräuche; und es begrenzte die Börsenspekulation. Aber seit seiner Aufhebung wurden Banken- und Broker-Aktivitäten miteinander verschmolzen, wobei die Banken Lücken im Gesetz und anderen Statuten ausnützten, um Finanzprodukte wie Aktien und Mutual Funds zu vermarkten und gleichzeitig als Underwriter Aktien zu handeln. Wenn diese Megabanken unter dem gegenwärtigen System zusammenbrechen, bezahlen die Steuerzahler die Verluste mehr als doppelt. ....
"Wenn der Gesetzeszusatz in Kraft tritt, werden große Finanzfirmen, die gegenwärtig gleichzeitig Geschäftsbanken und Investmenthäuser betreiben,  sich entscheiden müssen, ob sie sich auf das eine oder das andere konzentrieren wollen. Bei den meisten dieser Institute werden die Investmentbanken als auch die Geschäftsbanken unabhängig voneinander für ihre Aktienbesitzer sehr wertvoll sein. Indem man die Geschäftsbanken von den Investmentbanken trennt, beendet der Gesetzeszusatz die Spekulation mit Einlagengeldern und bringt Investitionen wieder zurück zur Main Street [zu den Menschen, die Mittelschicht - im Unterschied zur 'Wall Street' - d. Red.]."
- Ende der Presseerklärung -
Cantwell und McCain dringen darauf, daß ihr Gesetzeszusatz dem "Restoring American Financial Stability Act of 2010" von Senator Dodd hinzugefügt wird. Das würde den schwammigen Charakter dieses sog. Dodd-Gesetzes völlig verändern. Präsident Obama, Finanzminister Geithner und die Federal Reserve wollen Glass-Steagall absolut nicht. Die überwiegende Mehrheit im Senat, laut Umfragen sind es 78%, ist jedoch dafür. Senator Mark Warner, selbst ein Gegner des Cantwell-McCain Zusatzes, mußte vor zwei Tagen zugeben, daß im Senat eine Mehrheit dafür existiert.
Sollte die Glass-Stegall-Gesetzgebung demnächst verabschiedet werden, so bedeutet das ein völlige Veränderung der Lage, nicht nur für Amerika, sondern weltweit. Europa könnte sich unter diesen Voraussetzungen aus dem zusammenbrechenden Euro-System befreien, statt mit brutaler Sparpolitik, Hyperinflation und sozialem Chaos unbezahlbare Spekulationsverluste für die Finanzoligarchie einzutreiben.
Mit der Glass-Steagall-Einführung wären auch die Voraussetzungen für das von Lyndon LaRouche seit langem geforderte Kreditsystem souveräner Nationen unter Führung der Vier-Mächte-Allianz USA, Russland, China, Indien geschaffen, der sich Europa anschließen kann.
Verpassen Sie deswegen nicht Lyndon LaRouches morgige internationale Internetkonferenz - Samstag, 19.00 MEZ auf [url:"http://www.larouchepac.com]www.larouchepac.com oder auf bueso.de mit deutscher Simultanübersetzung. (http://bueso.de/node/8753) LaRouche wird darstellen, wie die Schaffung eines neuen Kreditsystems souväner Nationen zum langfristigen Aufbau der Weltwirtschaft aussehen muß ("Die größte Krise der Neuzeit"). Fragen an Herrn LaRouche können Sie schicken an: asklarouche [at] larouchepac [dot] com
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