Vladimir Yakunin, Chef der staatseigenen russischen
Eisenbahngesellschaft und Mitbegründer des „Weltforums-Dialog der Kulturen" auf Rhodos, sagte bei einer Pressekonferenz am 8. Oktober in Moskau, daß die Einführung einer neuen Finanzarchitektur Hauptthema der diesjährigen Rhodos-Konferenz
sein würde.
Ganz oben auf der Tagesordnung stünden „ Finanzen und Wirtschaft, als Ausdruck der interkulturellen Entwicklung." Yakunin betonte, daß die Finanzkrise nicht durch das Finanzmanagement eines einzelnen Landes, sondern aufgrund der internationalen Finanzarchitektur entstanden sei. Es gäbe eine „enorme Finanzpyramide" und deshalb dächten die russische Führung, die Staaten am Persischen Golf und die asiatischen Länder über eine Alternative nach. Er sei überzeugt, daß wir in der nahen Zukunft ein internationales Finanzsystem sehen werden, das sich stark von dem jetzigen unterscheide. Rußland werde sich als vollwertiges Mitglied an diesem neuen Weltwirtschaftssystems beteiligen.
Gegenüber der Wirtschaftszeitung Kommersant, hatte Yakunin im September darauf hingewiesen, daß der amerikanischen Ökonom Lyndon LaRouche ihn bereits Anfang 2007 vor dem Ausbruch der systemischen Finanzkrise gewarnt
und schon damals auf eine Lösung aufmerksam gemacht habe.
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