Indien fordert von Pakistan Auslieferung von Terrorverdächtigen
3. Dezember 2008 • 11:33 Uhr

Der indische Außenminister Pranab Mukherjee forderte am 1. Dezember die Regierung Pakistans auf, zwanzig Personen zu verhaften und an die indische Gerichtsbarkeit auszuliefern, die für die Terrorangriffe in Mumbai verantwortlich gemacht werden. Zu den Hauptverdächtigen gehört der Unterweltboß Dawood Ibrahim, der schon länger auf der Flucht vor den indischen Behörden in Dubai und in Karachi, Pakistan, Unterschlupf gefunden hat. Ibrahim, dem enge Verbindungen zum britischen Geheimdienst MI6 und zum pakistanischen ISI nachgesagt werden, steht auch in engen Beziehungen zu den Terrororganisationen Al Kaida und Lashkar-e-Taiba.

Am Dienstag antwortete Mukherjees pakistanischer Amtskollege, Shah Mehmoud Qureshi mit dem Vorschlag, eine gemeinsame indisch-pakistanische Untersuchungskommission einzurichten, um die Urheber der Anschläge zu identifizieren und dingfest zu machen. Das könnte ein möglicher Weg sein, erneute Spannungen zwischen den beiden Atommächten abzubauen.

Aber nur wenn auch die Spuren nach „Londonistan", dem Tummelplatz der meisten Terrororganisationen in der britischen Hauptstadt, untersucht werden, kann man den Drahtziehern das Handwerk legen und das beabsichtigte Chaos in Südasien verhindern.





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