Welt

26.11.2008
Finanzen | Welt
Das für Wirtschaftsfragen verantwortliche Vorstandsmitglied der HSBC, Stephen King, beschreibt in seiner Kolumne im Londoner Independent vom 24. November  „Geldknappheit" als Hauptproblem des globalen Finanzsystems.  Die Lösung müsse „Monetarisierung" heißen, "die Druckerpresse muß in Gang gesetzt werden".
26.11.2008
Wirtschaft | Europa
Ambrose Evans-Pritchard (Daily Telegraph), ein Sprachrohr der City of London, befürchtet, daß das Mega-Rettungs- und „Stimulus"-Paket Gordon Browns dazu führen wird, daß die britische Regierung enorme Geldmengen wird leihen müssen. So viel, daß laut Evans-Pritchard  die Gefahr des Staatsbankrottes droht.
26.11.2008
Wirtschaft | Afrika
In Simbabwe haben sich laut WHO etwa 6000 Menschen mit Cholera angesteckt, wovon etwa 300 bereits starben, berichtet der Guardian. In neun der zehn Provinzen wurden Cholerafälle gemeldet, wobei die Sterblichkeitsrate wegen fehlender Medikamente und ärztlicher Versorgung bei über 1% liegt und damit als Katastrophenfall gilt. Die Choleraepidemie wurde durch den Zusammenbruch der Wasserversorgung und Sanitärversorgung verursacht.
25.11.2008
Finanzen | Welt
24.11.2008
Wirtschaft | Europa
Tremontis Vision, die Europäische Investitionsbank (EIB) als Instrument eines europäischen New Deals zu nutzen, könnte durch Hedgefonds-Spekulationen zerplatzen, berichtete der Londoner Daily Telegraph am Freitag.
22.11.2008
Welt | Der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems | Welt
Lyndon LaRouche erklärte am Freitag, daß die Angst führender Banken- und Regierungsvertreter mit der erneuten Welle der Desintegration des Weltfinanzsystems in Panik umgeschlagen sei. "Wir erleben jetzt das Platzen der Billiarden-Dollar Derivatblase", sagte LaRouche. Das sei der Grund für die Panik.
21.11.2008
Wirtschaft | Die Lösung der Finanzkrise | Europa
Als bisher erstes Mitglied einer italienischen Regierung eröffnete Wirtschaftsminister Giulio Tremonti jetzt das akademische Jahr an der Katholischen Universität von Mailand. In seiner vieldiskutierten Rede mit dem Titel „Soziale Marktwirtschaft" entwickelte Tremonti seine Forderung nach einem neuen Wirtschaftssystem, das das langfristige Überleben der Gesellschaft ermöglicht.  
21.11.2008
Wirtschaft | Asien
Megaspekulant George Soros versuchte in einem Interview mit der chinesischen Wirtschaftszeitung "Caijing", China sein neuestes "Programm" anzudrehen: China solle sich für politische und wirtschaftliche "Reformen" einsetzen, dem IWF Geld geben, um das bankrotte Bankensystem zu retten, und sich völlig der "grünen Welle" verschreiben. China und die USA sollten ein "ökölogisches Stimuluspaket" anwerfen, um die Klimaerwärmung zu verhindern und aus der globalen "Rezession" herauszukommen.  
20.11.2008
Wirtschaft | Europa
In einem Akt von "Re-Kommunalisierung" hat der sozialistische Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoe am 20. November entschieden, die Trinkwasserversorgung von Paris wieder unter die Kontrolle der Stadt zu stellen. 1984 hatte der damalige Bürgermeister Jacques Chirac die Hauptelemente der städtischen Trinkwasserversorgung der Stadt Paris mit 8 Millionen Einwohnern privaten Firmen übergeben, vor allem Veolia (früher Lyonnaese des Eaux) und Suez.
19.11.2008
Finanzen | Der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems | Welt
Beim G20-Gipfel in Washington wurde wieder einmal deutlich, wie sich die internationalen Banken ihre Rettung vorstellen. Der Steuerzahler soll die Verluste tragen, aber das Finanzkasino soll weiter laufen wie bisher. Wenn neue Regeln eingeführt werden, dann nur durch die Banken selbst. Ihr Ziel ist eine Art „Weltregierung der Banken", die über zwei Institutionen ihren Einfluß geltend machen soll: den Internationalen Währungsfonds und das 1999 auf britische Initiative gegründete Finanz-Stabilitäts-Forum (FSF).  
18.11.2008
Wirtschaft | Welt
Weltweit liegen auf den Docks immer mehr zu verschiffende Frachtgüter fest. Da die Finanzierung nicht gesichert ist, werden sie nicht transportiert und ausgeliefert. Der Schiffstransport hängt von Kreditbriefen ab: um die Fracht zu befördern, muß der Schiffsunternehmer sicher sein, daß der Empfänger am anderen Ende bezahlen wird.
17.11.2008
Politik | Der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems | Nordamerika
Der US-Ökonom Lyndon LaRouche erklärte gestern in einem Kommentar zum G20-Treffen, daß dieses Treffen völlig fehlgeschlagen sei und die Welt "der Hölle einen Schritt näher" gebracht habe. Um die Situation zu wenden, müsse man akzeptieren, daß das System am Ende sei und eine andere Richtung, mit klar definierten Prinzipien einschlagen.
Lyndon LaRouche
15.11.2008
Finanzen | Der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems | Welt
„Was der französische Präsident Sarkozy unter großer Zurückhaltung äußert, hat einige Relevanz, aber alles was wir sonst im Vorfeld gehört haben, ist totaler Unsinn. Das ganze ist eine Farce und es ist beabsichtigt, den Gipfel zu einer Farce zu machen."
15.11.2008
Finanzen | Eurasien
Am 13. November wurden wesentliche Teile der letzten beiden Internetkonferenzen des US-Ökonomen Lyndon LaRouche vom 22. Juli und 1. Oktober mit russischer voice-over Übersetzung am Moskauer Staatsinstitut für Internationale Beziehungen (MGIMO) gezeigt.  
14.11.2008
Politik | Südwestasien
Mit einer bemerkenswerten Rede vor der UN-Konferenz „Dialog der Religionen" in New York setzte der israelische Präsident Shimon Peres ein hoffnungsvolles Zeichen für den Frieden im Nahen Osten. Vor allem drückte er seine volle Unterstützung für die arabische Friedensinitiative aus.
13.11.2008
Politik | Die Lösung der Finanzkrise | Iberoamerika
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, hielt beim Biarritz-Forum in Frankreich am 3. November eine Rede, worin er als Kern einer neuen Finanzordnung das Verbot von Spekulationen in Rohstoffen fordert. Hunderte von Millionen Menschen und ganze Nationen seien allein durch die von Spekulationen in Nahrungsmittel- und Erdölpreisen ausgelösten massiven Preissteigerungen in Hungersnöte, soziale Unruhen und gesteigerte Armut getrieben worden.
12.11.2008
Politik | EU-Diktatur unter das Monster von Lissabon | Europa
Wenn der Lissabon-Vertrag am Ende im Papierkorb landet, schreibt Le Figaro am 11. November, dann ist das eher den Tschechen zuzuschreiben, denn dem irischen ‚Nein'. Vor nur etwa drei Wochen, hatte der tschechische Ministerpräsident Topolanek Bundeskanzlerin Merkel noch hoch und heilig versprochen, daß der Vertrag vor Ende dieses Jahres in Prag ratifiziert werde, obwohl er ihn selbst auch nur als ‚notwendiges Übel' einstufte.  
11.11.2008
Finanzen | Der Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems | Europa
Im Interview mit Corriere della Sera vom 9. November, in dem er die gegenwärtigen Zusammenbruch des Weltfinanzsystems als "wie in einem Videospiel" beschrieben hatte, ging der Wirtschaftsminister auf die darin vorkommenden "Monster" näher ein - vor allem auf die Derivate: “Es ist, als wenn man sich in einem Videospiel befindet: Ein Monster kommt, du erledigst es und während du Atem holst, kommt ein zweites an. Und ein drittes, dass sogar größer ist, und dann ein viertes.
10.11.2008
Politik | Welt
Der Stellvertretende Außenminister Chinas, He Yafei, äußerte sich am 7. November vor Journalisten zur Teilnahme von Präsident Hu Jintao am Krisengipfel, der am 15.November in Washington stattfinden soll. Drei Themen würden dann im Mittelpunkt der Beratungen stehen:
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