Notprogramm für „Wirtschaftswunder in Südeuropa, dem Mittelmeerraum und Afrika“ veröffentlicht
7. Juni 2012 • 11:30 Uhr

Angesichts des voranschreitenden Zusammenbruchs des europäischen Finanzsystems, der nun auch Spanien erfaßt hat, setzte Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des internationalen Schiller-Instituts und der BüSo die Erstellung eines Notprogramms zum Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft in Gang. „Es gibt ein Leben nach dem Euro“, schreibt Zepp-LaRouche in ihrer Einleitung, wenn die Nationen Europas das System der hyperinflationären Rettungs- und Sparpakete aufgeben und statt dessen ein durch staatliche Kreditschöpfung finanziertes Wiederaufbau-Programm startet. Unter diesen Umständen könne Europa ein „Wirtschaftswunder in Südeuropa, dem Mittelmeerraum und Afrika“ in Gang setzen, das in das Konzept der Weltlandbrücke, das schon vor etwa 20 Jahren von dem Ökonomen Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche entwickelt wurde, eingebettet ist.

Nach dem einleitenden strategischen Überblick werden in dem 57-seitigen Bericht das Potential und Entwicklungsprojekte für eine Reihe von Ländern Südeuropas und Afrikas beschrieben, deren Wirtschaft derzeit kollabiert. Dazu gehören Griechenland (im Kontext des gesamten Balkan), Spanien und Italien, die alle eine wichtige Rolle dabei spielen können, diesen wirtschaftlichen Aufschwung nach Afrika hineinzutragen. Für Afrika selbst konzentriert sich der Bericht vor allem auf Strategien zur Erschließung und Nutzung der Wasservorkommen, die heute für Tunesien, Ägypten und die Sahelregion in den Schubladen liegen. Außerdem gibt es einen Rückblick auf die Finanzierung des deutschen Wirtschaftswunders in den 50er Jahren.

Das Programm wurde jetzt auf englisch in Executive Intelligence Review veröffentlicht und wird in Kürze auch auf deutsch vorliegen. Die englischsprachige PDF können SIe hier herunterladen.