LaRouche nach EU-Gipfel: "Die große Frage"
30. Juni 2012 • 14:02 Uhr

Der amerikanische Staatsmann und Ökonom Lyndon LaRouche wandte sich am Abend des 29.7. an führende Institutionen maßgeblicher Regierungen der transatlantischen Nationen:

"Jede der wichtigsten Regierungen und führenden Finanzinstitutionen der transatlantischen Welt, vor allem der USA, Großbritanniens und Frankreichs bekunden das unmittelbare Bedürfnis, die unbezahlbaren Schulden von Nationen und führender, hoffnungslos bankrotter privater Banken sowie die damit verbundenen nationalen Finanzsysteme zu retten. Gleichzeitig jedoch weigern sie sich, das einzige Mittel zuzulassen, mit dem die praktisch unmittelbar bevorstehende Desintegration dieser Nationen aufzuhalten ist – was ohne eine amerikanische Initiative zur sofortigen Rettung der wichtigen weltweiten Finanzsysteme durch Glass-Steagall nicht möglich sein wird.

Dieselben Finanz- und Regierungsinstitutionen, die nicht in der Lage sind, ihre nationalen Finanzsysteme und damit verbundene wichtige private Institute zu retten, verlangen trotzdem Aktionen, die genau diese Institutionen sprengen würden, und verbieten die einzigen Maßnahmen, die einen so gut wie sofortigen kettenreaktionsartigen Kollaps der wichtigsten transatlantischen Nationen verhindern könnten.

Mit Bestimmtheit kann man über dieses Verhalten nur sagen, daß die betreffenden Institutionen entweder dem kollektivem Wahnsinn verfallen sind oder daß hinter dem massenmörderischen Aberwitz der neuerlichen Finanzrettungspläne eine monströse Lüge steckt.

Die restliche Bevölkerung würde damit einem Vorhaben geopfert, das weit über die Dimensionen hinausgeht, für die man einst das besiegte Nazi-Regime angeklagt hat.

Andernfalls sind die verantwortlichen Parteien einfach klinisch verrückt. Wenn das so ist, müssen sie aus diesem Grund unverzüglich von den Schalthebeln der Macht entfernt werden."