USA: LaRouche-Demokraten mobilisieren für Bankentrennung und Wiederaufbauprogramm
6. August 2012 • 11:46 Uhr

Mit der Entscheidung des amerikanischen Repräsentantenhauses vom letzten Donnerstag, die Sitzungsperiode zu verlängern und sich nicht in den Urlaub zu verabschieden, wurde eine wichtige Forderung der LaRouche-Demokraten erfüllt. Die Aktivisten vom LaRouche Political Action Committee (LPAC) hatten in den letzten zwei Wochen eine große Mobilisierung in Washington unternommen und hunderte von Abgeordnetenbüros besucht, um die baldige Verabschiedung des Gesetzesvorschlags der Abgeordneten Marcy Kaptur (H.R. 1489) zur Bankentrennung zu erreichen. Sie hatten argumentiert, daß die Gefahr, daß es im Laufe des August zu weiteren großen Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen könnte, eines handlungsbereiten Kongresses bedürfe. Außerdem sollte die Amtsenthebung von Präsident Obama wegen dessen wiederholten Verletzungen der Verfassung möglichst vor dem Parteitag der Demokraten Anfang September erfolgen, damit der amerikanische Wähler im November nicht zwischen zwei ungeeigneten Kandidaten, Barack Obama und Mitt Romney, zu entscheiden habe.

Die Entscheidung des Kongresses für eine verlängerte Sitzungsperiode gibt nun LPAC die Möglichkeit mit der Mobilisierung in der Hauptstadt fortzufahren. Ende letzter Woche wurde eine neue Broschüre auf der LPAC-Webseite veröffentlicht, die einerseits die Notwendigkeit der Wiedereinführung des Glass-Steagall-Standards (Bankentrennung) auf Grund des fortschreitenden Kollapses des Weltfinanzsystems darstellt und gleichzeitig ein Ausblick auf den Wiederaufbau der Realwirtschaft mit Hilfe eines Kreditsystems und großer Infrastrukturprojekte, die wie das kontinentale Wasserprojekt NAWAPA etwa 6 Mio. Arbeitsplätze schaffen würden, gibt.

Die Broschüre Program for a New Presidency: The Full Recovery Program for the United States (Programm für eine neue Präsidentschaft: Das umfassende Wiederaufbauprogram für die Vereinigten Staaten) wird jetzt in einer ersten Auflage von 20.000 Exemplaren gedruckt, die vor allem an Mandatsträger in den Bundesstaaten und in Washington verbreitet werden soll.

Bei einem Treffen mit Vertretern des Diplomatischen Corps in Washington hatte Lyndon LaRouche in der letzten Woche eine strategische Einschätzung der Lage gegeben, die als Audio-Datei hier zur Verfügung steht.