Mexikanische Wissenschaftler: Umweltideologie führt zu „Öko-Faschismus mit grünem Gesicht“
23. August 2012 • 16:51 Uhr

Am 19. August veranstaltete eine Gruppe von Biologen und anderen Wissenschaftlern aus dem mexikanischen Bundesstaat Veracruz in der Hauptstadt Xalapa, eine Pressekonferenz, bei der sie den anti-wissenschaftlichen Schwindel der angeblich vom Menschen verursachten „globalen Erwärmung“ anprangerten.

„Es sind Umweltorganisationen und -gruppen entstanden - die Mehrzahl von ihnen mit Unterstützung aus dem Vereinigten Königreich -, die in vielen Ländern die Gesetzgebung beeinflusst haben, um eine Politik durchzusetzen, mit deren Hilfe die Emission von Treibhausgasen vermindert werden soll,“ erklärte Dr. Omar Pensado, Biologe und Direktor des Instituts für Fortgeschrittene Studien in Xalapa, als Sprecher der Gruppe. „Es ist grundsätzlich wichtig, bestimmte Gruppen daran zu hindern, aus der Klimawissenschaft ein Dogma zu machen, das nicht mehr hinterfragt werden darf und das nahezu zur Schaffung einer neuen Religion führt - d.h. zu einem Angriff auf die menschliche Gattung, zu Öko-Faschismus mit grünem Gesicht, der die gegenwärtige Zivilisation gefährdet.“

Pensado, ein Spezialist für Astrobiologie, der an verschiedenen Vorschlägen zum Terraforming des Mars gearbeitet hat, verlas im Namen seines Instituts, der Föderation von Biologen und Umweltfachleuten, der Aguirre Beltran Gesellschaft für Biologen und weiterer Gruppen eine vorbereitete Rede. Er sagte, sie unterstützten die mehr als 32.000 Wissenschaftler verschiedenster Länder, die vor den Vereinten Nationen erklärt haben, daß es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, daß der Mensch über den Co2-Ausstoss für Klimaveränderung verantwortlich ist. Auch 650 Wissenschaftler hätten vor dem US-Senat die fehlenden Beweise für diese Theorie angeprangert, ebenso wie 50 NASA-Wissenschaftler.

Pensado forderte besonders das IPCC heraus: Die „Veränderungen der Wärmeemissionen der Sonne und die Neigung der Achse unseres Planeten [sind] der wahrscheinliche Grund für die diversen Klimaperioden, die die Erde durchgemacht hat ..... Damit ergibt sich für die Politik eine neue Sichtweise bezüglich des Klimawandel, den wir als kosmisches Ereignis betrachten.“

Pensado forderte vom Bundesstaat Veracruz eine Änderung der Umweltgesetze. Die gegenwärtige Politik habe
1. „Millionen Pesos für Programme zur Milderung des Klimawandels ausgegeben, die auf einer Reihe fehlerhafter Vorstellungen beruhten;“
2. „die industriellen und landwirtschaftlichen Aktivität von Ländern der Dritten Welt gestoppt, zum Nachteil von Produktion, Schaffung von Arbeitsplätzen und Dienstleistungen;“
3. „keine angemessenen Maßnahmen ergriffen ... [als Antwort auf] außerordentliche Sonnenaktivität zyklischer Art von kurzer Dauer, aber mit sehr ernsten Folgen.“

In der von Pensado verlesenen Erklärung heisst es weiter, die Initiatoren der Pressekonferenz wollten „den Menschen als höchste Schöpfung der Natur verteidigen, dessen größte Errungenschaft unsere gegenwärtige Zivilisation ist .... Wir sind sehr besorgt, dass bei einer Durchführung der Pläne zur Verringerung des Kohlendioxids in Landwirtschaft und Tierhaltung, wie es die Hauptpolitik des IPCC ist, das einzige Resultat für Veracruz Armut und Hunger sein wird.“

Am Schluß greifen die Autoren der Erklärung Umweltorganisationen an, die „den Menschen beschuldigen, Kohlendioxid zu erzeugen und deshalb Entvölkerung verlangen, damit der Planet vor der globalen Erwärmung gerettet wird .... Diese rückschrittlichen Ideen in einer an Hunger leidenden Welt sind bösartig. In einem armen Land die Fläche für Feldfrüchte und Viehhaltung zu reduzieren, kann nur zu Hunger führen: Der Mensch muss an erster Stelle stehen. Die Gegner dessen verteidigen den Planeten auf Kosten des Menschen, der in Wirklichkeit die höchste Schöpfung der Natur ist .... Unsere nationale Entwicklung sollte weder von irgendeinem Empire noch irgendeiner ’Umweltreligion’ bestimmt werden .... Vielleicht gibt es ja äußere Kräfte, die wollen, daß wir zum Status der Jäger und Sammler zurückkehren, um den Planeten zu retten. Das bedeutet die Rückkehr zu grausamer Armut, zu grausamer Unwissenheit, um dann zu behaupten, dass wir keine Existenzberechtigung haben. Das dürfen wir nicht zulassen. Unsere Zivilisation beruht auf einem hohen Energieniveau. Zurückzugehen würde lediglich dazu führen, daß das zusammenbricht, was durch die Anstrengungen der Menschheit über die Jahrhunderte bereits aufgebaut und errungen worden ist.“

Eine solche klare Sprache wünscht man sich auch in Deutschland.