Die Saudis und der 11. September
2. Oktober 2012 •

Buchbesprechung. Bob Graham, „Intelligence Matters: The CIA, the FBI, Saudi Arabia, and the Failure of America’s War on Terror”, Random House, New York, 2004, 297 Seiten.

Von Jeffrey Steinberg

Wir haben wiederholt über die Verwicklung der Führung Saudi-Arabiens in die Terroranschläge in den USA am 11. September 2001 berichtet. Einer der besten Kenner der Materie, der ehemalige demokratische US-Senator Bob Graham, hat 2004 in einem wichtigen Buch die nicht der Geheimhaltung unterliegenden Fakten zusammengefaßt. Wir geben im folgenden darauf basierend einen aktualisierten Überblick über die Erkenntnisse.

Vor seiner Verabschiedung aus dem US-Senat im Januar 2005 war Bob Graham ein Jahrzehnt lang Mitglied des Senats-Geheimdienstausschusses und zur Zeit der Terrorangriffe auf New York City und Washington am 11. September 2001 sogar dessen Vorsitzender gewesen. Außerdem leitete er die Gemeinsame Kommission von Senat und Abgeordnetenhaus zur Aufdeckung geheimdienstlicher Versäumnisse im Zusammenhang mit dem 11. September.

Senator Graham hätte jedes Recht gehabt, sich zuhause in Florida in den Ruhestand zurückzuziehen und seinen Status als verdienter Staatsmann zu genießen. Er bekleidete 38 Jahre lang öffentliche Ämter, erst im Landtag und Senat von Florida, anschließend zwei Amtsperioden als einer der angesehensten und erfolgreichsten Gouverneure des Bundesstaates, um dann in den US-Senat gewählt zu werden, dem er weitere 18 Jahre angehörte.

Aber Graham ist ein Mann mit einer Mission. Seit der von ihm geleiteten Untersuchung des 9/11-Kongreßausschusses ist er vollkommen davon überzeugt, daß die beiden Präsidenten George W. Bush und Barack Obama die Verwicklung des Königreiches Saudi-Arabien und insbesondere prominenter Mitglieder des saudischen Königshauses und des saudischen Geheimdienstes GID bei den 9/11-Attacken systematisch verschleiert haben.

Aus Ärger über diese anhaltende Vertuschung der Hand des saudischen Königshauses hinter dem größten Terrorangriff aller Zeiten auf die USA schrieb Senator Graham 2010 einen Roman, Keys to the Kingdom (Schlüssel zum Königreich), um die saudische Rolle für alle Welt sichtbar zu machen, ohne dabei Staatsgeheimnisse preiszugeben.

Schon 2004, vor seinem Ausscheiden aus dem Kongreß, veröffentlichte Graham ein Sachbuch über die Erkenntnisse des Gemeinsamen Kongreßuntersuchungsausschusses, in dem er ebenfalls sorgfältig darauf achtete, keine geheimen Informationen zu enthüllen. Dieses Buch, Intelligence Matters, deckt schonungslos die systematische Vertuschung durch die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste auf. Und im Rahmen seiner erlaubten Darstellungsmöglichkeiten beschreibt Graham überzeugend, wie Kreise der saudischen Regierung unmittelbar in das Geschehen des 11. September 2001 verwickelt waren.

Die berühmten 28 Seiten

Graham war jahrelang besonders wütend auf das Weiße Haus unter Bush und Cheney, weil sie die Veröffentlichung eines 28seitigen Abschnitts im Berichtsentwurf seiner Gemeinsamen Untersuchungskommission blockierten, worin es um die Rolle des damaligen saudischen Botschafters in den USA, Prinz Bandar bin-Sultan, bei der Finanzierung der 9/11-Angriffe ging.

Inzwischen richtet sich dieser Zorn auch gegen den Mann, der jetzt im Oval Office regiert, Barack Obama. In einem Interview mit Dylan Ratigan vom Nachrichtensender MSNBC im September 2011 berichtete Graham, wie er wiederholt versuchte, Obama zu einer Wiederaufnahme der 9/11-Untersuchung und insbesondere zur Freigabe der besagten 28 Seiten zu bewegen. Er habe persönlich mit Präsident Obamas Berater für Terrorismusbekämpfung, John Brennan, gesprochen und ihn ersucht, den Präsidenten zur Aufdeckung der 9/11-Geheimnisse und der Saudi-Verbindung zu bewegen. Doch in fast vier Jahren Präsidentschaft Obamas rührte er keinen Finger, um die Vertuschung zu beenden.

Obama hat die saudische 9/11-Akte eher noch strenger unter Verschluß gestellt als Bush, denn Anfang 2009 ließ er seine Generalstaatsanwältin in ein Gerichtsverfahren eingreifen, um die Immunität des saudischen Königshauses vor jeder Strafverfolgung sicherzustellen.

Senator Graham wie auch führende US-Geheimdienstler verweisen auch auf jüngste Erkenntnisse, die zeigen, daß die Vertuschung noch viel weiter geht, als bisher bekannt war. So ist zum Beispiel das FBI nachhaltig daran beteiligt. In seiner Darstellung der 9/11-Kongreßermittlungen von 2004 wirft Senator Graham dem FBI vor, seinen Ermittlern - darunter zwei vom FBI abgestellten Special Agents - untersagt zu haben, einen FBI-Informanten zu befragen, in dessen Haus in San Diego zwei der wichtigsten 9/11-Entführer untergekommen waren. Auf Anordnung des Weißen Hauses unter Bush verweigerte das FBI der Untersuchungskommission sogar die Genehmigung, den für den Informanten zuständigen FBI-Agenten zu vernehmen - und das sogar noch, nachdem das Magazin Newsweek und andere Publikationen Einzelheiten über die Beziehungen des Informanten zu den beiden Entführern, Nawaf al-Hazmi und Khalid al-Mihdhar, berichtet hatte. Am Ende nahm das FBI seinen Informanten sogar in das Zeugenschutzprogramm auf, damit kein anderer Ermittler ihn erreichen konnte.

2011 förderten der Autor Anthony Summers und Dan Christensen von der Online-Publikation Broward Bulldog aus dem Landkreis Broward in Florida durch eigene gründliche Ermittlungen noch klarere Belege für die Vertuschung durch das FBI zutage. Summers und Christensen entdeckten, daß ein weiterer reicher Saudi mit engen Beziehungen zum saudischen Königshaus in der Gegend von Sarasota in Florida mit drei weiteren Entführern in Kontakt gestanden hatte, darunter dem angeblichen Anführer der Entführergruppe, Mohammed Atta. Atta, Marwan al-Shehi und Ziad Jarrah hatten alle mehrere Male das Haus von Abdulazzi al-Hijji, dessen Frau Arnoud und deren Vater Esam Ghazzawi in Sarasota aufgesucht. Mysteriöserweise verließ die gesamte Familie al-Hijji am 30. August 2001 - also keine zwei Wochen vor den 9/11-Angriffen - urplötzlich ihr Haus in der dortigen bewachten Wohnanlage. Sie hatten es offensichtlich sehr eilig, denn es fand sich noch Essen auf dem Tisch, Autos standen in der Auffahrt, das Wasser im Swimmingpool lief und in einem Schlafzimmer lagen schmutzige Windeln herum. Über die Flughäfen Dulles und Heathrow trafen die al-Hijjis am Vorabend der 9/11-Angriffe wieder in Riad ein.

Örtliche Polizeibeamte und der Sicherheitschef der vornehmen bewachten Wohnanlage, wo die saudische Familie lebte, machten das FBI auf die Verbindung von al-Hijji zu den 9/11-Entführern aufmerksam. Wenige Tage nach den 9/11-Angriffen wimmelte es auf der gesamten Anlage von FBI-Agenten, die Nachbarn befragten und das Haus gründlich durchsuchten. Schließlich stieß das FBI bei der Überprüfung des Telefonanschlusses auf Gespräche mit elf der 19 Entführer.

Aber Senator Graham, die Ermittler des Gemeinsamen Kongreßausschusses und die Mitarbeiter der späteren 9/11-Kommission erfuhren vom FBI kein Wort über die Sarasota-Verbindungen zu den Entführern. Später bestätigte sich, daß al-Hijji und sein Schwiegervater Esam Ghazzawi enge Beziehungen zu Mitgliedern der saudischen Königsfamilie unterhielten. Und sie standen schon vor den 9/11-Attacken auf einer schwarzen Liste der US-Regierung als mögliche Geldgeber von Terroristen.

All das wurde vom FBI vertuscht - es behauptete, den Spuren nachgegangen zu sein, aber die seien im Sande verlaufen.

San Diego und Bandar

Am 15. August 2002 hielt sich Senator Graham in Talahassee/Florida auf, da erreichte ihn ein dringender Anruf der Leiterin des Mitarbeiterstabes des Gemeinsamen 9/11-Ausschusses, Eleanor Hill, die ihn aufforderte, ein abhörsicheres Telefon aufzusuchen, damit sie ihm einen Bericht über neue, aufsehenerregende Entdeckungen mitteilen könnte. Ironischerweise mußte Senator Graham in das örtliche FBI-Büro gehen, um den Anruf entgegenzunehmen. Hill berichtete Graham, zwei Ermittler ihres Stabes, Mike Jacobson und Tom Kelly, hätten sich durch die Akten des FBI-Büros in San Diego gewühlt und seien dabei auf Berichte über die Verbindungen des FBI-Informanten zu den beiden Entführern al-Mihdhar und al-Hazmi gestoßen. Jacobson war Anwalt und Spionageabwehr-Analyst für das FBI, und Kelly war zweiter Justitiar des FBI, bevor er in den Untersuchungsausschuß berufen wurde.

Am nächsten Tag rief Hill den Senator erneut an und bat ihn nochmals, eine abhörsichere Telefonverbindung herzustellen. „Wir haben in den FBI-Akten in San Diego noch mehr gefunden“, sagte sie Graham. „Es gibt zwei Geldspuren zu Omar al-Bayoumi.“

Al-Bayoumi war ein bekannter Agent des saudischen Geheimdienstes, der im Raum San Diego saudische Studenten, die Verbindungen zu Al-Kaida haben könnten, bespitzeln sollte. Aber im Januar 2000 erhielten Al-Bayoumi und ein weiterer saudischer Geheimdienstmann, Osama Basnan, eine andere Aufgabe, nämlich, sich um zwei neu angereiste Saudis zu kümmern - die späteren 9/11-Täter al-Hazmi und al-Mihdhar. Al-Bayoumi und Osama Basnan befolgten die Befehle: Sie besorgten den beiden Neuankömmlingen in San Diego eine Unterkunft und ein Auto und halfen ihnen, sich in einer Flugschule einzuschreiben.

Während dieser Zeit, als al-Bayoumi und Osama Basnan die beiden zukünftigen Entführer „betreuten“, erhielt al-Bayoumi Geld von mehreren saudischen Stellen - unter anderem vom Konto des saudischen Botschafters in den USA, Prinz Bandar bin-Sultan, und von dessen Frau, der Schwester des damaligen saudischen Geheimdienstchefs Prinz Turki bin-Faisal.

Al-Bayoumi war zur Tarnung bei der saudischen Firma Ercan angestellt, die Aufträge für das mit der Regierung verbundene saudische Luftfahrtunternehmen Dallah Avco Aviation ausführte. Der Besitzer von Dallah Avco war der saudische Milliardär Saleh Kamel, der zur „Goldenen Kette“ gehörte, einem Kreis superreicher saudischer Unternehmer, die Al-Kaida finanzierten. Als al-Bayoumis Vorgesetzte bei Ercan sich 1999 beschwerten, weil er nie zur Arbeit erschien, drohte der Generaldirektor der saudischen Zivilluftfahrtbehörde der Firmenleitung in einem Brief, sämtliche Aufträge an die Firma zu stornieren, wenn sie al-Bayoumi entlasse.

Seit seiner Anstellung bei Ercan bezog al-Bayoumi ein Monatsgehalt von 2800 $ plus 465 $ Spesen. Doch als die späteren Flugzeugentführer in Südkalifornien eintrafen, wurde sein Spesenkonto auf 3700 $ im Monat erhöht.

Als Senator Graham die Leiterin seines Mitarbeiterstabes nach ihrer Erklärung für al-Bayoumis plötzliche Gehaltserhöhung fragte, antwortete Eleanor Hill ganz offen: „Es sieht ganz danach aus, daß al-Bayoumi der Verbindungsmann für Geldzahlungen von Ercan und wahrscheinlich Dallah Avco an al-Hazmi und al-Mihdhar war.“

Bei der anderen, noch brisanteren Geldquelle der Entführer in San Diego dienten ebenfalls al-Bayoumi und sein Kollege Osama Basnan als Mittelsmänner. (Als Basnan mehrere Jahre zuvor wegen Kokainhandels verhaftet worden war, intervenierte die saudische Botschaft in Washington und erreichte, daß die Anklage fallengelassen wurde.) Prinz Bandar persönlich stellte Basnan etwa 15.000 $ angeblich für Arztrechnungen seiner Frau zur Verfügung und Prinz Bandars Frau, Prinzessin Haifa bin-Faisal, schickte Basnans Frau monatlich Schecks über 3000 $. Insgesamt flossen im Vorfeld des 11. September über die Bandars zwischen 50.000 und 72.000 $ an Basnan. Als Prinz Bandar später darauf angesprochen wurde, daß er die saudischen Geheimdienstführer der 9/11-Täter bezahlt hatte, meinte er, das sei reine „Wohltätigkeit“ gewesen.

Was Senator Graham nicht wußte

Was in Bob Grahams Buch noch nicht vorkommt: Während der Zeit, als Bandar und seine Frau Geld an Basnan und al-Bayoumi übermittelten, um an der amerikanischen Westküste das 9/11-Team aufzubauen, bezog der saudische Botschafter schätzungsweise 2 Mrd. $ an „Honorar“ für das Tauschgeschäft Öl-gegen-Waffen („Al Yamamah“), das er zwischen der britischen Regierung und dem saudischen Verteidigungsministerium vermittelt hatte. Von 1985 bis zu den 9/11-Angriffen und danach liefen durch Al Yamamah über 100 Mrd. $ an Profiten auf, die auf gemeinsam von Saudis und Briten verwaltete Offshore-Bankkonten abflossen, um mit diesen Geldern weltweit verdeckte Operationen durchzuführen. Zusätzlich erhielten Bandar und andere saudische Beamte und Prinzen riesige Schmiergelder - teilweise mehrere Milliarden Dollar. Aus diesem Geldtopf wurden die 9/11-Angriffe finanziert, und die saudische und britische Spur ist bei diesen Transaktionen überall sichtbar.

Al-Mihdhars Reisetätigkeit

Khalid al-Mihdhar hatte sich zwar mit Hilfe der beiden saudischen Geheimagenten Basnan und al-Bayoumi in einer Flugschule in Südkalifornien eingetragen, doch bereits im Juni 2000, sechs Monate nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten, verließ er das Land wieder, um einen anderen Auftrag zur Vorbereitung der 9/11-Angriffe auszuführen.

Dreizehn Monate lang reiste er durch Europa und den Nahen Osten; als erstes flog er nach Deutschland, um von dort in den Jemen zu reisen. Al-Mihdhars Aufgabe war es, die nötigen brutalen Handlanger für das Projekt zu rekrutieren - Männer, die die Piloten, die Besatzung und die Passagiere in Schach halten sollten, während die im Fliegen ausgebildeten Entführer die Flugzeuge in die vorgesehenen Gebäude steuerten.

Al-Mihdhars Reise führte vom Nahen Osten weiter nach Südostasien, und schließlich landete er in Afghanistan. Ende 1999 hatte er an einem Treffen in Kuala Lumpur in Malaysia teilgenommen, wo offenbar der Gesamtplan beschlossen wurde, doch al-Mihdhar erhielt problemlos ein neues Visum, um im Juli 2001 erneut in die Vereinigten Staaten einzureisen.

Die Tatsache, daß al-Mihdhar und al-Hazmi über ein Auftragsunternehmen des saudischen Luftfahrtministeriums und über den saudischen Botschafter in Washington finanziert wurden - und daß al-Mihdhar eine zentrale Figur bei der Rekrutierung der meisten 9/11-Entführer war -, unterstreicht die Rolle von Angehörigen des Königshauses und anderen hochrangigen Saudis bei dem ganzen Projekt. Die Komplizenschaft von Präsident Bush und seinem Nachfolger Präsident Obama bei der Vertuschung der saudischen Rolle hinter dem 11. September ist vielleicht das schwerste Verbrechen einer amerikanischen Regierung an ihrem eigenen Volk seit der Vertuschung des Mordes an Präsident John F. Kennedy.

Graham macht weiter

Am 11. September 2012 veröffentlichte Bob Graham einen Gastkommentar in der Huffington Post, der so beginnt: „Das Mißtrauen, das viele von uns gegenüber der offiziellen Darstellung empfinden, wie es zu 9/11 kam und vor allem wer diesen Anschlag finanzierte und förderte, hat in dem Zeitraum seit dem 11. September 2001 nicht abgenommen. Nach elf Jahren ist es Zeit, daß die Familien der Opfer, die Überlebenden und alle Amerikaner die ganze Wahrheit hinter dem 11. September erfahren... Das ist nicht nur eine Frage der notwendigen Vervollständigung der historischen Dokumentation. Es geht um unsere nationale Sicherheit heute. Wenn vor dem 11. September ein Netz von Helfern hinter den Terroristen stand, warum sollten wir davon ausgehen, daß es inzwischen aufgelöst oder unschädlich gemacht wurde? Es könnte noch immer weiterbestehen und fähig sein, Al-Kaida oder andere Extremistengruppen zu unterstützen, die Amerika hassen - und davon gibt es viele.“

Graham verweist auf die unterdrückten 28 Seiten seines Kongreßuntersuchungsberichts und fährt fort: „Leider sind diese 28 Seiten nur ein Bruchteil der Belege für die saudische Komplizenschaft, die unsere Regierung weiter vor der Öffentlichkeit verheimlicht.“ Graham nennt in dem Zusammenhang ein weiteres hochbelastendes Dokument, „einen 16seitigen CIA-Bericht mit dem Titel ,Saudische Finanzhilfe für terroristische Organisationen’“. Als die Angehörigen der 9/11-Opfer im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes die Freigabe dieses Dokuments verlangten, „ließ unsere eigene Regierung jedes einzelne Wort von irgendwelcher Bedeutung schwärzen“.

Graham schließt: „Was durch die Kongreßuntersuchung ermittelt wurde - und was seither herausgekommen ist -, zeigt ganz klar, gegen wen der Verdacht sich richten muß. Er richtet sich auf Saudi-Arabien, und wir müssen die ganze Wahrheit erfahren.“





AKTUELLES ZUM THEMA

VIDEOS ZUM THEMA

EMPFEHLUNGEN