Zentralasien: Entwicklung statt „Krisenbogen“!
1. November 2012 • 20:10 Uhr

Die Länder der Zentralasiatischen Regionalen Kooperation (CAREC) haben sich auf einen Plan geeinigt, mehr als 23 Milliarden Dollar für neue regionale Transportinfrastruktur-Projekte zu investieren, sowie auf weitere Energie- und Handelsinitiativen.

Der "Wuhan-Aktionsplan", der am 30.10. auf der Ministertagung der CAREC in Wuhan, China vorgestellt wurde, priorisiert 68 Transportprojekte, die zu sechs Hauptkorridoren gehören. Damit werden die Häfen in Ostchina mit dem Kaukasus und darüber hinaus verbunden, sowie das nördliche Kasachstan mit den Handelszentren in Karachi und Gwadar/ Pakistan. Seit 2001 hat die CAREC-Region über 19 Milliarden Dollar in über 120 Projekte investiert. Dazu gehören fast 4000 km Straßen- und 3200 km an Schienenverbindungen und mehr als 2300 Kilometer Elektrizitätsleitungen. Zu CAREC gehören Afghanistan, Aserbaidschan, China, Kasachstan, die Republik Kirgisien, die Mongolei, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Diese Nationen liegen auf dem sog. "Krisenbogen" der britischen Geopolitik. Gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung ist das einzige Heilmittel für diese von Terror und Verzweiflung heimgesuchte Region – im Geiste der "Neuen Seidenstraße" und der "Eurasischen Landbrücke", wie sie Lyndon LaRouche vorgeschlagen hat.