Nicht die Menschen, die Oligarchen sind „eine Plage für die Erde”
28. Januar 2013 • 22:02 Uhr

Einer der führenden Propagandisten des Britischen Empire für die massive Entvölkerung der Erde, Sir David Attenborough, bekannte in einem Beitrag für das Magazin Radio Times am 21. Januar: „Wir sind eine Plage für die Erde.“ Hätte er das auf die Oligarchen des britischen Empire bezogen, könnte man ihm nur zustimmen. Aber bei ihm steht das „wir“ für „wir Menschen“ und damit sind seine Äußerungen kriminell. Sir Attenborough sagte:

„Wir sind eine Plage für die Erde. In den nächsten 50 Jahren oder so wird es sich rächen. Dabei geht es nicht nur um den Klimawandel; es besteht einfach Platzmangel, Stellen, an denen für diese enorme Horde Nahrungsmittel angebaut werden können. Entweder begrenzen wir die Zunahme unserer Bevölkerung, oder die Natur wird das für uns tun, wie sie es schon in diesem Augenblick für uns tut.“

Wie verschiedene Zeitungen berichteten, konzentrierte sich Sir Attenborough in seiner Argumentation auf Äthiopien: „... Hungersnot in Äthiopien; das ist im Gange. Es gibt dort zu viele Menschen, sie können sich nicht selbst erhalten - und es ist nicht unmenschlich, das zu sagen.“

Sir David, „Commander of the British Empire“, ist führendes Mitglied des Optimum Population Trust (OPT), einer 1991 geschaffenen Organisation, die die Eliminierung von 3-5 Mrd. Menschen bis 2050 befürwortet. Der OPT arbeitet auch eng mit Prince Philips World World Wildlife Fund (WWF) zusammen, dessen „Partner“ im Global Footprint Network er ist und mit dem er alle zwei Jahre gemeinsam einen Bericht mit dem Titel Living Planet veröffentlicht.

Attenborough, seines Zeichens „Naturalist“, steht Prince Philip besonders nah. Am 10.3. 2011 empfing er aus dessen Hand den jährlichen Preis der Royal Society for the Encouragement of Arts (RSA), deren Präsident der Königliche Ehegemahl ist. Anläßlich dieser Preisverleihung erklärte er: „Wir stellen fest, daß die Desaster, die in zunehmendem Maße die Natur betreffen, ein verbindendes Element haben - einen noch nie dagewesenen Anstieg der Zahl der Menschen auf diesem Planeten.“

Vielleicht dachten Sie, das bewußte Fehlen von Wirtschaftswachstum, die ungezügelte Finanzspekulation der vergangenen Jahrzehnte und die brutale, vom Britischen Empire überall auf der Welt verfolgte Politik von Chaos und Konflikt seien für die Probleme verantwortlich. Aber nein, sagt Sir David, das Bevölkerungswachstum ist dafür verantwortlich. Für jeden, der sich seinen Sinn für die reale Wirtschaft erhalten hat, bleibt diese These genauso falsch, wie sie es schon zu Zeiten von Thomas Malthus war.

Wahrscheinlich würde Attenborough die entlarvende Äußerung unterstützen, die Prince Philip im August 1988 gegenüber dpa machte: „Im Fall meiner Wiedergeburt wäre ich gern ein tödliches Virus, um etwas zur Lösung des Problems der Überbevölkerung beizutragen.“

Da diese These der angeblichen Überbevölkerung von vielen führenden Vertretern internationaler Organisationen und ihrer grünen Mitläufern geteilt wird und auf ihren Einfluß hin wichtige Industrie- und Infrastrukturprojekte torpediert wurden, befinden sich die Länder des Entwicklungssektors heute in solch einem desolaten Zustand. Denn würde sich die Menschheit auf den Aufbau der Nationen konzentrieren, anstatt ständig neue Kriege zu beginnen, könnten allein mit der heute zur Verfügung stehenden Technik locker zehn Milliarden Menschen menschenwürdig versorgt werden.